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Excel Hardware & Software Office

Microsoft Excel: Daten in nebeneinanderliegenden Zellen schneller eingeben

Werden Zahlenwerte in Zellen eingegeben, bestätigt man normalerweise die Eingabe mit [Enter]. Dadurch gelangen Sie direkt in die nächste, darunterliegende Zelle. Benötigen Sie aber oft Werte, die in einer Zeile liegen müssen, dann muss die danebenliegende Zelle separat angeklickt oder mit den Richtungspfeilen angewählt werden. Mit der [Tabulator]-Taste gelangen Sie ebenfalls in die nächste Zelle. Alle drei Möglichkeiten sind aber sehr hinderlich, wenn man die Arbeit mit dem Zahlenblock gewohnt ist. Für alle Nutzer, die regelmäßig viele Zahlenwerte in einer Reihe benötigen, können ganz einfach dien Funktion der [Enter]-Taste entsprechend ändern.

[Enter/Return] neu belegen

Dies geschieht ganz einfach über die Optionen. Dazu starten Sie Excel, klicken oben links auf den „Office“-Button und wählen die „Excel-Optionen“. Bei Excel 2010/2013 rufen Sie den Befehl „Datei | Optionen“ auf.

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Im Dialogfenster der „Excel-Optionen“ wechseln Sie zur Kategorie „Erweitert“. Ändern Sie bei der Funktion „Markierung nach Drücken der Eingabetaste verschieben – Richtung“ per Aufklappmenü  die Richtung der Eingabetaste. Für Eingaben von Links nach Rechts stellen Sie „Rechts“ ein und bestätigen die Änderung mit „OK“.

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Die Richtungsänderung der Eingabetaste ist ohne Neustart aktiv. Durch Drücken der [Return]-Taste wandert die Einfügemarke jetzt nicht mehr nach unten, sondern nach rechts.

Extra-Tipp: Mit der Tastenkombination [Umschalt][Enter] bewegen Sie sich in die entgegengesetzte Richtung.

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Hardware & Software Word

Passwort vergessen? So bearbeiten Sie Ihr schreibgeschütztes Word-Dokument trotzdem

Bei der Menge an Passwörtern die man im Kopf haben muss, ist es nicht auszuschließen, dass man hin und wieder mal welche vergisst. Gut, dass es für diese Fälle genügend kostenlose sowie kostenpflichtige Tools zur Wiederbeschaffung der Kennwörter angeboten werden. Für schreibgeschützte Word-Dokumente sind aber keine Tools erforderlich. Hier reicht ein kleiner Trick aus.

Gesperrte Word-Dateien trotzdem weiterbearbeiten

Da es nicht ausreicht, das betreffende Dokument unter neuem Namen zu speichern, gehen Sie wie folgt vor:

1. Öffnen Sie ein leeres Word-Dokument, wechseln Sie zum Register „Einfügen“, klicken Sie im Bereich „Text“ auf den Pfeil neben der Option „Objekt“, und wählen Sie im Kontextmenü „Text aus Datei“.

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2. Über den Windows Explorer navigieren Sie zur gesperrten Word-Datei und bestätigen die Auswahl mit der Schaltfläche „Einfügen“.

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3. Jetzt können Sie das Dokument wie gewohnt bearbeiten und ganz normal mit neuem Namen abspeichern.

Eine weitere Alternative ist, das gesperrte Dokument direkt aufzurufen und den Inhalt mit der Tastenkombination [Strg][A] zu markieren. Mit [Strg][C] kopieren Sie den markierten Inhalt und fügen ihn mit [Strg][V] in ein leeres Dokument ein.

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Hardware & Software Office Word

Microsoft Word: Einfaches Verschieben von Zeilen und ganzen Absätzen

Der normale Weg im Textverarbeitungsprogramm Word einzelne Sätze oder auch ganze Absätze zu verschieben, ist das Markieren des betreffenden Bereichs, das Kopieren/Ausschneiden und das anschließende Einfügen an der neuen Position. Dabei wird die Textstelle in die Zwischenablage übernommen. Dieses Verfahren birgt aber auch gewisse Gefahren, wie beispielsweise den Datenverlust. In den meisten Fällen gibt es aber eine wesentlich einfachere Methode, den gewünschten Text fehlerfrei zu verschieben.

Texte verschieben mal anders

Starten Sie Word, und rufen Sie das betreffende Dokument auf. Positionieren Sie den Cursor an einer beliebigen Stelle des zu verschiebenden Textes. Dann drücken und halten Sie die Tastenkombination [Alt][Umschalt]. Mit den Pfeil-Tasten verschieben Sie das Textfragment an die neue Position. Dabei wird das Textfragment automatisch schwarz markiert.

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Auf diese Weise lassen sich auch in Word integrierte grafische Elemente wie Bilder verschieben.

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Diese Methode ist nicht nur einfacher und schneller, sie ist auch weniger fehleranfällig, da nichts ausgeschnitten und in den Zwischenspeicher kopiert wird. Word markiert automatisch genau den Text, der verschoben werden soll. Nicht mehr und nicht weniger.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Windows 7, 8, XP und Vista: Wann werden Dateien verschoben, kopiert oder verknüpft und wie kann ich das erkennen?

Auf den ersten Blick ist es nicht ersichtlich warum Windows-Dateien, die mit der Maus verschoben werden, mal kopiert, mal verschoben oder verknüpft werden. Windows entscheidet selbständig welche Funktion zum Einsatz kommt. Natürlich werden diese Entscheidungen aufgrund von unterschiedlichen Voraussetzungen getroffen. Mit insgesamt drei Symbolen wird angezeigt, welche Funktion gerade stattfindet.

Wann geschieht was?

Ist beim Verschiebevorgang das Ursprungs- und Zielverzeichnis identisch, wird keine Kopie der Datei angefertigt, und es erscheint ein waagerechter Pfeil.

Wird die Datei dagegen in das Startmenü oder die Taskleiste bewegt, wird nur eine Verknüpfung angelegt, um Speicherplatz zu sparen. Angezeigt wird dieser Vorgang durch einen nach oben geschwungenen Pfeil.

Entscheiden Sie sich beim Verschiebevorgang für ein anderes Laufwerk, legt Windows auf dem Ziellaufwerk automatisch eine Kopie gleichen Namens an. Symbolisiert wird dieser Vorgang mit einem Pluszeichen.

So entscheiden Sie selbst was passiert

Während des Verschiebevorgangs können Sie selbst entscheiden welche der oben genannten Möglichkeiten genutzt werden soll.

  • Verschieben: Drücken und halten Sie die Taste [Umschalt] während Sie mit der linken Maustaste die gewünschte Datei zum Zielort ziehen. Dabei wird die gesamte Datei zum neuen Zielort verschoben, ohne dass eine Kopie erstellt wird.
  • Kopieren: Drücken und halten Sie die Taste [Strg], und ziehen Sie die Datei zum neuen Speicherort. Diese Kombination erstellt im Zielverzeichnis eine Kopie der Ursprungsdatei, unabhängig vom ursprünglichen Speicherort.
  • Verknüpfen: Drücken und halten Sie die Taste [Alt] um beim Verschieben der Datei nur eine Verknüpfung anzulegen. Diese Variante ist vorteilhaft, wenn die benötigten Dateien oder Programme auf einer externen Festplatte liegen.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Popup-Meldungen der Taskleiste abschalten

Über die Taskleiste werden Systemmeldungen sowie Meldungen von verschiedenen Programmen eingeblendet. Das Programm „Eraser“ beispielsweise, ein Löschprogramm, meldet den Vollzug per Taskleiste. Das Einblenden solcher Meldungen kann aber störend sein, wenn es zu häufig passiert. Mit ein paar einfachen Änderungen kehrt in der Taskleiste wieder Ruhe ein.

Die Änderungen werden im Registrierungseditor vorgenommen. Grundsätzlich ist bei Veränderungen an der Registry Vorsicht geboten, auch dann, wenn es sich „nur“ um einfache Änderungen handelt. Da ohnehin viele Programme automatisch in der Registry Einträge oder Änderungen vornehmen, empfiehlt es sich ohnehin, ein regelmäßiges Backup der Registrierungsdatenbank vorzunehmen. Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Den Leitfaden für das Backup lesen Sie bitte in diesem Artikel.

1. Öffnen Sie das Dialogfenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl

regedit

ein, und klicken Sie auf „OK“.

2. Navigieren Sie im linken Bereich des Registrierungseditors bis zu folgendem Eintrag:

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer

Sollte in „Policies“ der Unterschlüssel „Explorer“ nicht existieren, dann legen Sie ihn an. Dazu klicken Sie in der Menüleiste auf „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“.

3. Im Schlüssel „Explorer“ legen Sie nun den Parameter TaskbarNoNotification mit Klick auf „Bearbeiten | Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“ an.

4. Danach öffnen Sie den neuen Parameter mit einem Doppelklick auf „TaskbarNoNotification“, ändern im Feld „Wert“ den Eintrag auf „1“ und bestätigen mit „OK“.

5. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Taskleisten-Meldungen wieder einschalten möchten, wiederholen Sie die Arbeitsschritte und ändern den Wert wieder auf Null. Alternativ löschen Sie einfach den Parameter „TaskbarNoNotification“.

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Chrome Firefox Google Internet & Medien Internet Explorer Opera

Webseiten als Desktop-Verknüpfungen anlegen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt aufzurufen

Wenn man beim Surfen im Internet zufällig auf interessante Seiten stößt, diese aber nicht zum derzeitig benötigten Thema passen, gibt es mehrere Möglichkeiten die Seiten zu speichern. Die gängigsten Speichermethoden sind das Ablegen als Lesezeichen, die Speicherung der Sitzung oder das Kopieren der Webadresse in ein Word-Dokument oder einer E-Mail. Doch es geht auch einfacher: Mit dem Erstellen einer Desktop-Verknüpfung.

Zwar haben die „normalen“ Methoden alle ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Das Speichern als Lesezeichen in den Favoriten ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn die Webseite so interessant ist, dass sie für eine längere Zeit zur Verfügung stehen soll. Zu sorgloses Speichern in diesem Ordner führt mit der Zeit dazu, dass es unübersichtlich wird. Auch die Browser-Sitzung speichern oder das Einfügen der Webadresse in Textdokumente ist zu zeitaufwendig.

Für eine kurzfristige Speicherung ist der Desktop geradezu ideal. Später kann man sich immer noch für eine dauerhaftere Speicherung entscheiden. Die Erstellung einer Webseiten-Verknüpfung ist denkbar einfach, weil dazu nur „Drag & Drop“ nötig ist.

Wenn Sie also auf eine Internetseite stoßen, die für Sie interessant sein könnte, dann klicken Sie auf das Symbol links neben der Webadresse…

…und ziehen es mit gedrückter, linker Maustaste auf den Desktop. Windows erstellt automatisch die Verknüpfung.

Zu einem späteren Zeitpunkt öffnen Sie diese Verknüpfung mit einem Doppelklick. Die Webseite öffnet sich dann automatisch in einem neuen Tab Ihres Standardbrowsers. Jetzt können Sie immer noch entscheiden, ob Sie die Seite Ihren Favoriten hinzufügen wollen. Dieser kleine Trick funktioniert übrigens mit allen bekannten Internet-Browsern.

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Chrome Google Internet & Medien

Drei Möglichkeiten den Inkognito-Modus bei Google Chrome zu öffnen

Der Inkognito-Modus, den es mittlerweile bei jedem der großen Browser-Anbieter gibt, ermöglicht das Surfen ohne verräterische Spuren zu hinterlassen. Wenn Sie beispielsweise vom Arbeitsplatz Ihre Ebay-Auktionen überwachen, Ihre Überweisungen tätigen, oder in der Mittagspause auch mal auf „Erwachsenen-Seiten“ unterwegs sind, benötigt es normalerweise viel Zeit, im normalen Modus alle Spuren zu beseitigen. Der Inkognito-Modus nimmt Ihnen die Arbeit ab.

Beim Schließen des Browserfensters werden automatisch Surfchronik, Downloadverlauf und Cookies gelöscht. Eventuell heruntergeladene Dateien, Lesezeichen und allgemeine Einstellungen bleiben dagegen erhalten.

Die erste Möglichkeit: Der normale Weg

Starten Sie wie gewohnt Ihren Chrome-Browser, klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche „Google Chrome anpassen“, und wählen Sie im Kontextmenü „Neues Inkognito-Fenster“. Die entsprechende Tastenkombination lautet [Strg][Umschalt][N].

Die zweite Möglichkeit: Über die Windows 7 Taskleiste

Diese Variante ist nur den Windows 7 Benutzern vorbehalten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Chrome-Symbol in der Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Neues Inkognito-Fenster“ aus.

Die dritte Möglichkeit: Starten  per Desktop-Verknüpfung

Diese Variante startet Google Chrome direkt im Inkognito-Modus.  Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Desktop-Verknüpfung von Google Chrome, und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“ aus. Wechseln Sie zum Register „Verknüpfung“, ergänzen Sie den Eintrag im Feld „Ziel“ um die Endung

 -incognito

, und bestätigen die Änderung mit „OK“. Beachten Sie hierbei, dass vor dem Minuszeichen zusätzlich ein Leerzeichen stehen muss.

Diese Möglichkeit eignet sich am besten für diejenigen, die zwei oder mehrere Internet-Browser benutzen.

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Hardware & Software Word

Word 2007 und 2010: Für komfortables Blättern in langen Dokumenten die „Verschiebehand“ nutzen

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, sich in umfangreichen Word-Dokumenten hindurch zu blättern. Zum einen mit dem Scrollrad der Maus, zum anderen mit dem Scrollbalken am rechten Bildschirmrand. Aber es gibt auch kleine Unannehmlichkeiten. Ist das Dokument sehr umfangreich, sollte man den Zeilenvorschub des Scrollrades anpassen. Auch der Scrollbalken wird immer kleiner, je länger das Dokument ist. Daher gibt es noch eine dritte Möglichkeit um noch komfortabler durch ein Dokument zu blättern: Die „Verschiebehand“.

Bei der Version Word 2007 heißt sie noch „Schwenkhand“. Die Einrichtung und die Funktion sind jedoch bei beiden Versionen identisch. Vor dem ersten Einsatz der Schwenkhand muss die Funktion erst der Schnellzugriffs-Symbolleiste hinzugefügt werden.

Starten Sie Word 2007 oder 2010, klicken Sie rechts neben der Schnellgriffs-Symbolleiste auf den kleinen, nach unten gerichteten Pfeil, und wählen Sie im Kontextmenü „Weitere Befehle“.

Im Fenster „Word-Optionen“ rufen Sie das Register „Anpassen“ auf. Im Drop-Down-Mmenü der Option „Befehle auswählen“ treffen Sie die Auswahl „Alle Befehle“. Suchen Sie im Anschluss im darunterliegenden Auswahlfenster die Funktion „Schwenkhand“ beziehungsweise „Verschiebehand“.

Mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ und der Bestätigung „OK“ wird die „Verschiebehand“ in der Schnellzugriffs-Symbolleiste verankert.

Dort kann die Funktion mit einem Linksklick aktiviert werden.

 

Ein erneuter Klick auf das Symbol mit der Hand, deaktiviert die Funktion wieder. Die Taste [Esc] beendet ebenfalls die „Schwenkhand“.