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Hardware & Software

Bildschirm aufzeichnen: Das Monitorbild abfilmen mit Camstudio

„Das kann ich nicht erklären, das muss ich dir zeigen“ – Das schönste Tutorial zur Handhabung eines bestimmten Programmes nutzt wenig, wenn manche Schritte sich mit Worten nur unzureichend erklären lassen. Für solche Fälle bietet es sich an, am heimischen PC einfach den Bildschirminhalt aufzunehmen, während man die Bedienung eines Programmes vorführt, um das entstandene Video dann dem Hilfesuchenden zuzusenden.

Ein kleines, handliches Programm, das diese Aufgabe hervorragend meistert, ist CamStudio:

Das Programm nimmt ebenfalls die Bewegungen des Mauszeigers (der z.B. auf mit der Druck-Taste erstellten Screenshots des Bildschirms verschwindet) und auf Wunsch sogar den Ton auf.

Bevor Sie Ihre erste Aufnahme starten, müssen Sie einige wenige Dinge einstellen: Über den Menüpunkt ‚Region‘ können Sie, Ihrem jeweils aktuellen Projekt angepasst, die Fenstergröße einstellen. Sie können zwischen dem gesamten Bildschirm und einem von Ihnen definierten Bereich wählen – bei letzterem ist dann wirklich nur das im Bild, was auch relevant ist. Mit einem Klick auf den Button ‚Select‘ können Sie die gewünschte Fläche einfach mit gedrückter Maustaste markieren. Unter ‚Options‘ können sie entscheiden, ob der Ton ebenfalls aufgezeichnet werden soll und wenn ja, von welcher Quelle (Lautsprecher oder Mikrophon).

Um nun die Aufnahme zu starten, drücken Sie einfach den roten Knopf. Wenn Sie zuvor eine bestimmte Region für die Aufnahme ausgewählt haben, ziehen Sie den nun erscheinenden Rahmen einfach an die gewünschte Stelle und klicken einmal mit der Maus, wenn die richtige Position erreicht ist. Der Rahmen verwandelt sich nun in vier unauffällige Markierungen und die Aufnahme startet. Sie können das Video pausieren (die Pausetaste befindet sich rechts neben dem roten Aufnahmeknopf) oderdurch einen Mausklick auf das „Stop“-Symbol (rechts neben „Pause“) die Aufnahme beenden. Nach einem kurzen Moment erscheint ein Fenster, in dem Sie den Speicherort des Videos auswählen können. Wenn Sie nun auf ‚Speichern‘ klicken, wird die Bildschirmaufzeichnung gespeichert und CamStudio informiert Sie über den aktuellen Fortschritt.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Tricks: Den Monitor optimal kalibrieren mit dem Programm „Bildschirm-Farbkalibrierung“

Wer stundenlang mit dem Rechner arbeitet, sollte dafür sorgen, dass der Bildschirm richtig eingerichtet ist. Fachleute nennen das Einstellen des Monitors auch „Kalibrieren“. Das Kalibrieren ist gar nicht so schwierig wie es sich anhört. Denn in Windows 7 ist ein gut gemachtes Programm zum Kalibrieren des Bildschirms enthalten.

Besonders wenn Sie am Rechner Fotos bearbeiten sollte der Monitor in Sachen Farben, Helligkeit und Kontrast richtig eingestellt sein. Profis sprechen dabei vom Kalibrieren. Sehr erfreulich: In Windows 7 gibt es ein verstecktes Kalibrier-Programm, mit dem Sie in wenigen Klicks den Monitor korrekt kalibrieren. So funktioniert das Kalibrieren mit Windows 7:

Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, geben Sie ins Suchfeld folgenden Befehl ein, und drücken Sie die [Return/Eingabe]-Taste:

dccw.exe

Alternativ hierzu können Sie auch in der Systemsteuerung auf „Darstellung und Anpassung“ sowie „Anzeige“ und dann auf „Farbe kalibrieren“ klicken.

Anschließend können Sie mit dem Assistenten für die Bildschirm-Farbkalibrierung die Farben des Monitor so optimieren, dass sie optimal dargestellt werden. Eingestellt werden dabei folgende Parameter:

– Gamma (Mathematische Beziehung zwischen den an den Bildschirm gesendeten Rot-, Grün- und Blauwerten sowie die von diesen ausgestrahlte Menge Licht)

– Helligkeit und Kontrast

– Farbausgleich zur optimalen Darstellung von Grautönen

Soweit die Werte angepasst und gespeichert wurden, startet auf Wunsch der ClearType-Tuner, mit dem Sie die Darstellung von Text (etwa bei E-Mails oder Word-Dokumenten) verbessern. In drei Schritten sorgen Sie dafür, dass Menüs und andere Texte optimal auf dem Bildschirm dargestellt werden. Haben Sie alle Schritte durchgeführt, ist Ihr Monitor perfekt kalibriert.

Mit Profi-Hardware kalibrieren

Übrigens: Profis gehen noch einen Schritt weiter und verwenden zum Kalibrieren eine Spezial-Hardware. Die wird vor dem Monitor befestigt. Zusammen mit der zugehörigen Kalibriersoftware wird der Monitor perfekt eingerichtet. Die beste Hardware zum Kalibrieren finden Sie zum Beispiel hier:

Amazon: Hardware zum professionellen Kalibrieren des Monitors

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Windows 7

Windows 7 Tricks: Versteckter Präsentationsmodus für schnellen Wechsel zu Projetoren und Monitoren

Wenn Sie Windows mit einem Projektor oder mehreren Monitoren betreiben, war es bei früheren Windows-Versionen immer eine Fummelei, in einen anderen Monitormodus zu schalten. Ganz anders Windows 7. Hier können Sie mit einer kaum bekannten Tastenkombination blitzschnell zwischen zweitem Monitor, Projektor/Beamer und Originaldisplay wechseln.

So einfach geht’s: Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[P]. Es erscheint ein Menü mit verschieden Monitorvarianten.

Klicken Sie mit der Maus auf einer der Monitor-/Projektor-/Beamerkombinationen. Alternativ hierzu können Sie den Modus mit den Pfeiltasten auswählen und mit [Return/Eingabe] bestätigen.

Zur Verfügung stehen folgende Modi:

Nur Computer – Das Monitorbild wird nur auf dem Originalbildschirm (etwa dem Notebook-Monitor) wiedergegeben.

Doppelt – Das Monitorbild erscheint auf dem Computer und zusätzlich (in Kopie) auf dem angeschlossenen Zweitmonitor oder Projektor/Beamer.

Erweitert – Der Bildschirm wird auf zwei Monitore verteilt.

Nur Projektor – Das Monitorbild wird nur auf dem angeschlossenen Zweitmonitor bzw. den Projektor/Beamer wiedergegeben.

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Outlook

Mehr Platz für Outlook

Gerade auf kleinen Bildschirmen kann es im Outlook-Fenster recht eng werden. Mit einigen wenigen Handgriffen schaffen Sie ruckzuck mehr Platz fürs Wesentliche. Wer große 17- oder 21-Zoll-Monitore sein eigen nennt, hat auf dem Bildschirm genügend Platz, sämtliche Bildschirmelemente einzublenden. Kritisch wird es jedoch auf kleinen 14-Zoll-Monitoren oder Laptop-Bildschirmen. Bei Grafikauflösungen von 800×600 oder gar minimalen 640×480 Bildpunkten wird es auf dem Schirm schnell sehr eng. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, mit dem Bildschirmelementen von Outlook sparsam umgehen, denn jedes Pixel zählt.

Weniger ist mehr

Um wertvollen Platz zu sparen, sollten Sie – ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ – auf alle überflüssigen Bildschirmelemente verzichten. Hierzu gehören zum Beispiel Status- und Symbolleiste, aber auch die Outlook-Leiste. Um die Statusleiste verschwinden zu lassen, rufen Sie den Menübefehl Ansicht -> Statusleiste auf; mit dem Befehl Ansicht -> Outlook-Leiste macht auch die Outlook-Leiste am linken Bildschirmrand Platz. Sollte noch immer die Ordnerleiste eingeblendet sein, können Sie sie mit dem Menübefehl Ansicht -> Ordnerleiste vom Bildschirm verbannen.

Wenn Ihnen der Platzgewinn noch nicht reicht, können Sie auch noch die Symbolleiste von Outlook ausblenden, indem Sie den Menübefehl Ansicht -> Symbolleisten -> Standard aufrufen. Alternativ hierzu können Sie auch mit der rechten(!) Maustaste auf die Symbolleiste klicken und aus dem nachfolgend erscheinenden Kontextmenü den Befehl Standard auswählen.

Outlook nackt

Outlook erscheint ohne Symbol-, Status-, Outlook- und Ordnerleiste zwar recht „nackt“, bietet dafür aber für die eigentlichen Daten wesentlich mehr Platz. Auf den Bedienungskomfort brauchen Sie trotz fehlender Symbol- oder Outlook-Leiste dennoch nicht zu verzichten. Um beispielsweise in ein anderes Register zu wechseln, klicken Sie einfach oben links auf den Namen des aktuell angezeigten Registers, etwa auf Kalender. Outlook blendet daraufhin kurz die Ordnerleiste ein, aus der Sie das gewünschte Register auswählen. Nachdem Sie beispielsweise auf Aufgaben geklickt haben, blendet Outlook die Ordnerleiste auch schon wieder aus.

Noch mehr Platzgewinn

Um das Platzsparen auf die Spitze zu treiben, können Sie auch noch die Menüleiste verschieben. Klicken Sie auf einen freien Bereich der Menüleiste, und halten Sie die Maustaste gedrückt. Ziehen Sie die Leiste anschließend – mit gedrückter Maustaste – an eine andere Bildschirmposition. Sie können die Menüleiste etwa nach unten rechts verschieben, wo sie nicht so viel Platz benötigt. 

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