Kategorien
Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

USB-Probleme: Windows Fehlercode 43 beheben

Einer der selten auftretenden Fehlercodes bei Windows betrifft die USB-Anschlüsse. Mit dem Fehlercode 43 werden auftretende USB-Probleme angezeigt. Die Ursache liegt meist in veralteten Treibern oder beschädigten USB-Kabeln und kann sehr schnell behoben werden.

Zur Kontrolle startest du den Gerätemanager über das Suchfeld im Startmenü oder der Taskleiste. Die fehlerhaften Ports werden hier mit einem gelben Dreieck angezeigt. Bevor du aber auf eine langwierige Suche nach aktuellen Treibern für dein Mainboard und den angeschlossenen USB-Geräten gehst, teste zuerst einmal die beiden folgenden Tipps.

USB-Ports abschalten

Klicke mit der rechten Maustaste auf die USB-Ports im Gerätemanager und deaktiviere sie. Danach startest du deinen Rechner neu und aktivierst danach die USB-Anschlüsse wieder. Dann sollten die Port wieder einwandfrei funktionieren.

Defekte Kabel aufspüren

Als zweite Maßnahme könnte auch der Austausch eines (vermutlich defekten) USB-Kabels zum Erfolg führen. Teste die USB-Geräte an unterschiedlichen Ports und tausche gegebenenfalls die Kabel aus.

Download aktueller Treiber von den Herstellerwebseiten

Haben beide Lösungswege keinen Erfolg, dann sollten die Treiber der angeschlossenen Geräte aktualisiert werden. Dabei darf auch das Mainboard nicht vergessen werden, denn auch veraltete Software anderer Komponenten, wie SATA-Schnittstellen, können Ursache des USB-Problems sein.

Nach der Installation der Treiber-Updates führst du wieder einen Computer-Neustart durch, damit die Updates aktiviert werden.

Kategorien
Hardware & Software

BIOS läuft nicht mehr richtig? Dann hilft oftmals nur ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Wer im BIOS Änderungen vornimmt, sollte sehr gewissenhaft und behutsam vorgehen. Passieren dabei Fehler, hat das schwerwiegende Folgen für den Computerbetrieb. Soft- und Hardware läuft nicht mehr richtig oder der PC fährt überhaupt nicht mehr hoch. Änderungen sollten daher immer nachvollziehbar sein, um sie gegebenenfalls rückgängig machen zu können. Verliert man trotzdem mal den Überblick oder der PC streikt komplett, dann hilft meist nur noch das Zurücksetzen des BIOS auf die Werkseinstellungen.

Die sanfte Methode

Startet der Computer noch, dann kannst du die Werkseinstellungen (Defaults) über das BIOS direkt starten. Dazu schaltest du deinen PC ein. Der Zeitpunkt während des Bootvorgangs um mit den richtigen Tasten das BIOS zu öffnen ist recht kurz und wird oft verpasst. In diesem Fall führst du solange einen Neustart durch, bis du die richtige Taste gefunden hast.

Je nach Hersteller können folgende Tasten das BIOS aufrufen:

  • [F1], [F2], [F8], [F10], [F11]
  • [Entf]
  • [Tabulator]

Manchmal hilft auch eine der beiden Tastenkombinationen:

  • [Strg][Alt][Esc]
  • [Strg][Alt][S]

Im Fenster des BIOS navigierst du dann per Pfeiltasten zum Menü Exit und wählst die Option Load Setup Defaults. Bestätige die Auswahl zweimal mit der [Eingabe]-Taste. Über die Option Exit & Save Changes, gefolgt von zweimaligem Bestätigen per [Eingabe], wird das BIOS auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und der PC startet neu.

Die „Holzhammer“-Methode

Sollte der Computer gar nicht mehr starten, dann greift man am besten zu folgender Variante. Das Mainboard und das BIOS werden durch eine Knopf-Batterie permanent mit Strom versorgt. Unterbricht man die Stromversorgung, dann wird das BIOS auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Die Batterie (3V Lithium-Knopfzelle CR2032) ist auf dem Mainboard gut erkennbar. Um sie zu entnehmen, ziehst du zuerst das Stromkabel ab und drückst ein paar Sekunden auf den Power-Knopf um den Reststrom des Systems zu verbrauchen. Dann öffnest du das PC-Gehäuse, entnimmst vorsichtig die Batterie und wartest zwei bis drei Minuten, bevor sie wieder einsetzt wird.

Nachdem du deinen Computer wieder zugeschraubt und an den Strom angeschlossen hast, sollte er wieder problemlos starten.

Hast du in der Vergangenheit erfolgreiche BIOS-Updates durchgeführt, dann kannst du diese jetzt erneut aufspielen.

Das Entfernen/Austauschen der BIOS-Batterie kann auch bei CMOS-Fehlermeldungen durchgeführt werden. Dies kannst du auch in diesem Artikel nachlesen.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Seriennummer des Mainboards finden ohne den Rechner aufzuschrauben

Bei Mainbords ist es genauso wie mit anderen Geräten: Die Verpackung und die Bedienungsanleitungen werden entsorgt, oder gehen mit der Zeit verloren. Benötigt man dann mal die Seriennummer, dann kann das beim Mainboard nicht so einfach abgelesen werden. Zwar haben auch die Mainboards Aufkleber mit den Seriennummern, die sind aber meist auf der Unterseite angebracht, die auf der nicht abschraubbaren Gehäuseseite angebracht ist. Damit man nicht den ganzen Rechner auseinandernehmen muss, gibt es auch über den Registrierungseditor die Möglichkeit, die Seriennummer des Mainboards auszulesen.

Hilfe per Registry

Dies sollte natürlich zu einem Zeitpunkt geschehen, wenn noch kein Schaden aufgetreten ist und der Computer noch funktioniert. Generell empfiehlt es sich, wichtige Seriennummern zum Beispiel vom Mainboard, Grafikkarten und dem Betriebssystem auf der Innenseite der abnehmbaren Computer-Gehäuseplatte zu befestigen. Natürlich kann man die Liste auch an einem anderen Ort deponieren.

Und so einfach ermitteln Sie die Seriennummer des Mainboards:

Geben Sie in das Suchfeld des Startmenüs regedit ein und bestätigen Sie mit der [Enter]-Taste.

regedit-registry-seriennummer-mainboard-ermitteln

Navigieren Sie dann zu folgendem Registry-Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Hardware\Description\System\BIOS

bios-mainboard-computer-registrierungseditor-hkey-local-machine-version

Alle Infos zum Mainboard und BIOS

Im Unterschlüssel BIOS werden auf der rechten Bildschirmseite alle Informationen zum eingebauten Mainboard angezeigt. Darunter die Seriennummer, den Hersteller sowie die aktuelle BIOS-Version.

Kategorien
Hardware & Software

Wie heiß ist mein PC? Die Temperaturen im Inneren des Rechners anzeigen

Im Sommer wird es nicht nur uns PC-Anwendern heiß. Auch im Inneren des Rechners herrschen höhere Temperaturen. Doch wie heiß werden der Prozessor, der Speicher und die anderen PC-Komponenten? Das kann man mit kostenlosen Apps und Tools ganz einfach herausfinden. Wir zeigen, welche Programme zum Temperaturmessen am besten geeignet sind.

Temperaturen der PC-Bauteile anzeigen

Je höher die Außentemperaturen umso heißer wird es auch im Inneren des Rechners. Damit der PC keinen Hitzekollaps erleidet, gibt es einige wichtige Maßnahmen, die wir bereits im Tipp „So schützen Sie den Rechner vor dem Hitzetod“ beschrieben haben. Wird es dem Rechner zu heiß, wird der PC aus Sicherheitsgründen automatisch augeschaltet. Oder er stürzt einfach unvermittelt ab.

Was kaum bekannt ist: die Temperaturen der einzelnen PC-Bausteine können Sie selbst prüfen. Für die wichtigsten Bauteile wie CPU, Hauptplatine und Grafikkarte sind auf dem Motherboard eigene Temperatursensoren eingebaut. Die kann man zwar nicht mit Windows-Bordmitteln, aber mit kostenlosen Tools und Hilfsprogrammen abfragen. Damit können Sie die derzeit im Inneren des Rechners herrschenden Temperaturen in Echtzeit überwachen. Empfehlenswert sind folgende Gratisprogramme:

HWMonitor – Misst einfach alles

Unsere Empfehlung ist das Gratisprogramm HWMonitor. Der Alleskönnern kann die meisten Temperatursensoren abfragen und übersichtlich darstellen. Je nachdem welche Sensoren im Rechner verbaut sind, kann HWMonitor folgende Temperaturen anzeigen und die erreichten Minimal- und Maximalwerte speichern:

– CPU (Haupt-Prozessor)
– GPU (Grafik-Prozessor der Grafikkarte)
– Festplatte
– Motherboard (Hauptplatine)
– Northbridge (Steuerchip auf der Hauptplatine)

Das Schöne am HWMonitor: Neben einer normalen Installations-Version gibt es eine Standalone-Version, die sich sofort und ohne Setupprogramm installieren lässt. Die portable Standalone-Version ohne Setup finden Sie auf der Download-Seite in der rechten Spalte als ZIP-Download.

temperaturen-anzeigen-rechner-pc-cpu-gpu-grafikkarte-festplatte

HW Info – Übersichtlich und portabel

Ebenfalls gut, übersichtlich und umfangreich ist das Gratisprogramm HW Info, das ebenfalls die Temperaturen der folgenden PC-Bauteile misst:

– CPU (Haupt-Prozessor)
– GPU (Grafik-Prozessor der Grafikkarte)
– Festplatte
– Motherboard (Hauptplatine)
– Northbridge (Steuerchip auf der Hauptplatine)

Auch HW Info gibt es als portable Version, die sich direkt und ohne Installation starten lässt. Um an die Temperaturen zu kommen, klicken Sie im Hauptprogramm auf Sensors.

temperaturen-anzeigen-rechner-pc-cpu-gpu-grafikkarte-festplatte-2

Open Hardware Monitor – Diagramm inklusive

Der Open Hardware Monitor sieht auf den ersten Blick aus wie HW Monitor. Das Gratisprogramm nutzt eine ähnliche Darstellungsform und liest ebenfalls die Temperaturen von CPU, GPU, Festplatte und Motherboard aus. Das Schöne am Open Hardware Monitor ist die Diagrammfunktion. Mit dem Befehl View | Show Plot. können Sie die Temperaturen im Zeitverlauf sehen. Beim ersten Öffnen des Diagramms ist die Diagrammfläche noch leer. Erst wenn Sie im Hauptfenster die gewünschten Sensoren ankreuzen, können Sie verfolgen, wie sich die Temperaturen im Zeitverlauf entwickeln. Ideal, um sofort Temperaturspitzen zu erkennen – etwa bei grafikintensiven Spielen.

temperaturen-anzeigen-rechner-pc-cpu-gpu-grafikkarte-festplatte-3

Kategorien
Hardware & Software

Die Batterie auf der Hauptplatine (Motherboard) austauschen

Jeder Computer verfügt auf der Hauptplatine im Gehäuseinneren über eine kleine Batterie, um wichtige BIOS-Einstellungen wie die Festplattenkonfiguration oder die Uhrzeit zu speichern. Wie bei einer Armbanduhr ist auch die Computerbatterie früher oder später leer. Die Folge sind Fehlermeldungen wie in obiger Tabelle genannt.

Wenn der Computer Datum und Uhrzeit vergisst, ist es an der Zeit, die Batterie zu wechseln. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Zum Batteriewechsel müssen Sie den Computer öffnen. Im ersten Schritt schalten Sie den Rechner aus und ziehen den Netzstecker sowie alle anderen Verbindungskabel für Tastatur, Maus, Drucker und andere angeschlossenen Geräte.

2. Bevor Sie den Rechner öffnen müssen Sie sich erden, um eine statische Aufladung zu verhindern und nicht versehentlich die empfindliche Elektronik im Gerät zu beschädigen. Fassen Sie hierzu einen geerdeten Gegenstand an, zum Beispiel eine Heizung.

mothoerboard-batterie-cmos-austauschen

3. Öffnen Sie das Computergehäuse, indem Sie – je nach Modell – das aufschrauben oder eine Entriegelungstaste drücken.

4. Die Batterie ist meist eine handelsübliche Knopfbatterie und befindet sich auf der großen Hauptplatine (dem Motherboard). Entfernen Sie die Batterie vorsichtig aus der Halterung. Dabei sollten Sie keinen Schraubenzieher, sondern einen nicht-leitenden Gegenstand aus Kunststoff verwenden.

mothoerboard-batterie-cmos-austauschen-2

5. Tauschen Sie die leere Batterie gegen eine neue, typgleiche Batterie aus. Die Typbezeichnung wie CR 2032 steht auf der Oberseite.

mothoerboard-batterie-cmos-austauschen-3

6. Befestigen Sie das Gehäuse, und stellen Sie alle Kabelverbindungen wieder her. Fehlermeldungen aufgrund einer schwachen Batterie sind beim nächsten Start verschwunden.