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Excel: Trotz Fehlermeldung „#Wert!“ ungestört rechnen

Die in Excel häufig auftretende Fehlermeldung #Wert! kann zahlreiche Ursachen haben. Ein Fehler in der Formel oder einfach nur ein Text in einer formatierten Zelle. Das ist so lange kein Problem, bis man mit diesen Zellen ebenfalls rechnen will. Da mit solchen Strings keine Rechenoperationen durchgeführt werden können, muss man zu einem Trick greifen und Excel anweisen, die fehlerhafte Zelle zu ignorieren.

excel-#wert!-fehlermeldung-keine-rechenoperation-istfehler-funktion-einsetzen

Mit der Istfehler-Funktion wird die Fehlermeldung durch eine Null ersetzt, die dann weitere Rechenoperationen wieder möglich macht.

Am Beispiel eines Fahrtenbuches wird das Problem deutlich. Hier verhindert eine Texteingabe in der Spalte Entfernung die korrekte Berechnung der Formel, was wiederum die Addition des Gesamtbetrages verhindert.

Die Texteingabe, hier in den Zellen D9, D13 und D14, muss durch die Istfehler-Funktion unschädlich gemacht werden.

Sie sagt dem Excel-Programm eigentlich nur: Ist ein Fehler in der Formel, dann gib den Wert Null an, ansonsten berechne die Formel wie gewohnt.

Um die Istfehler-Funktion anzuwenden, markierst du eine beliebige Zelle außerhalb deiner Tabelle und gibst in die Bearbeitungszeile folgende Formel ein:

=Wenn(Istfehler(D9*0,65);0;(D9*0,65))

Bestätige die Eingabe mit der Taste [Enter]. Dann kopierst du die Funktion und fügst sie in die anderen Zelle ein.

istfehler-excel-formel-bearbeitung-leiste-eingeben-fehler-#wert!-ersetzen-durch-null-0

Danach sind mit diesen Zellen wieder Rechenoperationen möglich.

ergebnis-istfehler-funktion-erfolgreich-null-ersetzt-weitere-berechnung-geht-wieder-excel

In kleinen oder einfach strukturierten Tabellen wie dieser, wird man wohl kaum einen solchen Aufwand betreiben und die Null direkt in das Feld eintragen.

Bei komplexeren Tabellen und Formeln kann die Istfehler-Formel viel Arbeit ersparen.

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Excel: Eigene Einmaleins-Tabellen für schnelle Multiplikationen anlegen

Das waren früher noch Zeiten: In der Schule musste man das kleine und große Einmaleins auswendig lernen. Spätestens seit dem Zeitpunkt, an dem man den Taschenrechner verwenden darf, gerät das Einmaleins in Vergessenheit. Selbst beim Arbeiten mit Excel benötigt man es hin und wieder. Entweder man nimmt den Taschenrechner zu Hilfe, oder man nutzt Excel zur Multiplikation. Es geht aber noch schneller. Mit ein paar Klicks und einer einzigen, einfachen Matrixformel erstellen Sie eine Tabelle mit den benötigten Ergebnissen.

Die eigene Einmaleins-Tabelle

Die ganz persönliche Einmaleins-Tabelle können Sie beliebiger Größe ab Excel-Version 2000 erstellen. Starten Sie dazu einfach das Excel-Programm mit einem leeren Arbeitsblatt.

Dann geben Sie beispielsweise in die Zellen „A2″ bis“ A13″ die Zahlen 15 bis 26 ein und geben Sie in die Zellen „B1“ bis „J1“ die Zahlen 15 bis 23 ein.

bild-1-excel-einmaleins-tabelle-matrix-formel-anzeigen-berechnen-office-zelle-geschweift-klammer

Anschließend markieren Sie den leeren Bereich von „B2“ bis „J13″…

bild-2-office-microsoft-excel-2000-bereich-markieren-matrixformel-formel-eingeben-einmaleins-tabelle-arbeitsblatt-öffnen-starten-tabellenkalkulation

…und geben in das Eingabefeld die Matrix-Formel =A2:A13*B1:J1 ein. Das Wichtigste ist, dass Sie zur Bestätigung nicht einfach die Taste [Enter] drücken, sondern die Tastenkombination [Strg][Umschalt][Enter].

Automatisch wird die Formel in geschweifte Klammern gesetzt…

bild-3-ergebnis-tabelle-matrix-formel-rechnen-drucken-zeile-zelle-format-zahlen-bereich-multiplikation-malnehmen

…und der markierte Tabellenbereich wird mit den Ergebnissen gefüllt.

Nun können Sie die eigene Einmaleins-Tabelle speichern oder ausdrucken. Damit erhalten Sie die benötigten Ergebnisse schneller als mit dem Computer oder Taschenrechner.