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Musterbriefe und Musterschreiben: Kostenlose Musterbriefe und Anschreiben für Einspruch, Widerspruch, Kündigung und vieles mehr

Sie möchten einen Vertrag kündigen, gegen die Nebenkostenabrechnung Widerspruch einlegen oder sich gegen einen Mahnbescheid wehren? Dann kommt es auf die richtige Formulierung an. Und auf die Formatierung des Anschreibens. Um Zeit zu sparen und beim Formulieren und Gestalten keine Fehler zu machen, gibt’s im Web für fast alle Gelegenheiten passende Musterbriefe. Doch aufgepasst: oft gibt’s die Musterbriefe nur gegen Bezahlung. Wir zeigen, wo es die gängigsten Musterschreiben auch kostenlos gibt.

Wer in der Suchmaschine nach kostenlosen Musterbriefen und Musterschreiben sucht, landet häufig bei kommerziellen Anbietern. Die bieten Musterbriefe nur gegen Bezahlung oder die Herausgabe der eigenen E-Mail-Adresse (für Werbung) an.

Garantiert kostenlose Muster gibt’s hier

Damit Sie nicht in eine Abofalle oder bei Abzockern landen, haben wir hier für Sie die besten kostenlosen Musterbriefen und Musterschreiben für die gängigsten Fälle zusammengestellt. Per Klick auf einen der folgenden Links gelangen Sie direkt zu den Anbietern der jeweiligen kostenlosen Musterbriefen:

Muster und Vorlagen für rechtssichere Verträge

Denn Vertrag ist nicht gleich Vertrag. Damit laienhaft zusammengeschusterte Verträge bei späteren Auseinandersetzungen nicht zum Bumerang werden, sollte man zumindest bei wichtigen Verträgen wie Arbeitsverträgen oder dem Autoverkauf auf juristisch wasserdichte Dokumente setzen. Auch die gibt es im Internet zum Teil kostenlos, und zwar beim Onlinedienst SmartLaw. Hier kann sich per Assistent zum Beispiel Verträge für den Autokauf, die Bankvollmacht, die Erbfolgeprüfung, die Postvollmacht oder das Privatdarlehen downloaden:

Musterbrief-Generator

Die meisten Musterbriefe gibt’s als Download im .DOC-, .RTF- oder .TXT-Format. Die heruntergeladenen Muster können Sie dann im Textverarbeitungsprogramm öffnen und um die eigenen Angaben ergänzen. Alternativ hierzu können Sie das Musterschreiben auch komplett im Web ausfüllen und dann das passende Musterschreiben generieren lassen. Auf der Webseite

gibt es einen Musterbrief-Generator. Hier wählen Sie zuerst das gewünschte Musterschreiben aus, geben dann direkt ins Onlineform Absender und Adresse ein und erzeugen auf Knopfdruck das passende Muster. Vorlagen und Musterschreiben gibt’s für folgende Fälle:

  • Vorlage: Brief – Kündigung Internetzugang
  • Vorlage: Brief – Kündigung Mobilfunkvertrag
  • Vorlage: Brief – Kündigung Wohnung
  • Vorlage: Brief – Kündigung Versicherung
  • Vorlage: Brief – Kündigung Krankenkasse
  • Vorlage: Brief – Kündigung Zeitung oder Zeitschrift
  • Vorlage: Brief – Widerruf (Kündigung) Vertrag, Vertragswiderspruch
  • Vorlage: Brief – Adressänderung beim Umzug
  • Vorlage: Entschuldigung für die Schule als Brief
  • Vorlage: Entschuldigung für die Schule als Mitteilung
  • Vorlage: Antrag auf Beurlaubung
  • Vorlage: Tabellarischer Lebenslauf
  • Vorlagen: Briefe – Bewerbung
  • Musterbrief – universelle Vorlage

Tausende Musterbriefe auf CD

Falls Sie im Internet den passenden Musterbrief nicht finden, können Sie als letzte Alternative Mustervorlagen auf CD kaufen. Beim Franzis Verlag gibt’s zum Beispiel „2.000 Musterbriefe privat“ für rund 15 Euro. Weitere Musterbrief-Sammlungen finden Sie hier: Amazon: Musterbriefe auf CD und DVD.

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Schufa, Creditreform, Arvato & Co. Selbstauskunft: Bei Auskunfteien kostenlos Auskunft über die gespeicherten Daten anfordern

Bei der Schufa, Creditreform, Arvato und anderen Auskunfteien werden auf Teufel komm raus Daten gesammelt. Was genau bei den Auskunfteien gespeichert ist, lässt sich herausfinden. Als Verbraucher können Sie laut Datenschutzgesetz einmal pro Jahr kostenlos eine Auskunft übe die gespeicherten persönlichen Daten verlangen. Wir zeigen, welche Auskunfteien es gibt und wie Sie an die Daten herankommen.

Was ist wo über mich gespeichert?

Für den Handel sind die gesammelten Daten Gold wert. Online-Händler, Banken und Reisebüros möchten gerne wissen, ob sie bei einer Buchung, einem Einkauf oder einer Reisebuchung mit Zahlungsausfällen rechnen müssen. Dazu fragen sie bei Auskunfteien wie der Schufa den sogenannten Scoring-Wert ab, der mithilfe einer Kennzahl die Bonität ihrer Kunden widerspiegelt. Ist der Scroing-Wert zu schlecht, gibt es den Kredit zum Beispiel plus einem Risikozuschlag zu schlechteren Konditionen. Oder Sie können je nach Scoring und Bonität im Ladengeschäft nicht per EC-Lastschrift (lässt sich vom Kunden evtl. zurückbuchen), sondern nur per EC-Direktabbuchung (lässt sich nicht zurückbuchen) bezahlen.

Musterbrief für Anfragen bei Auskunfteien

Doch was genau steht über mich in den Auskunfteien und wie ist mein eigener Scoring-Wert? Genau das können Sie bei Schufa & Co. erfragen und gegebenenfalls Irrtümer und falsche Einträge korrigieren lassen. Richten Sie Ihre Anfrage schriftlich an die Auskunfteien (Adressen finden Sie weiter unten), und verwenden Sie für das Anschreiben zum Beispiel folgende Formulierung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Grundlage von §§ 34 I, IV Bundesdatenschutzgesetz bitte ich hiermit unentgeltlich um Auskunft über die über mich gespeicherten Daten, meine tagesaktuellen Scorewerte sowie um nachvollziehbare, verständliche Information über die für dieses Scoring genutzten Datenarten, das Zustandekommen der Zahlenwerte und deren Bedeutung.

Informieren Sie mich bitte zudem über die innerhalb der letzten zwölf Monate an Dritte übermittelten Scorewerte sowie deren Name und letztbekannte Anschrift.

Herzlichen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Adressen der wichtigsten Auskunfteien

Die obige Anfrage schicken Sie am besten per Briefpost an die jeweiligen Auskunfteien. Bei einige Auskunfteien können Sie sie Selbstauskunft und Eigenauskunft auch online beantragen. In Deutschland sammeln vor allem folgende Auskunfteien persönliche Daten:

  • Bürgel Wirtschafts-informationen GmbH & Co. KG Gasstr. 18 22761 Hamburg www.buergel.de Selbstauskunft online: n.a.
  • Schober Information Services GmbH Max-Eyth-Str. 6 – 10 71254 Ditzingen www.schober.de Selbstauskunft online: n.a.
  • EOS Information Services GmbH Gottlieb-Daimler-Ring 7-9 74906 Bad Rappenau de.eos-solutions.com Selbstauskunft online: n.a.

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Zahlen Sie für Ihren Kredit eine Kontoführungsgebühr?

Für einen Kredit oder ein Darlehen berechneten viele Banken und Sparkassen bislang nicht nur Zinsen, sondern auch eine Kontoführungsgebühr. Dem hat der Bundesgerichtshof inzwischen einen Riegel vorgeschoben.

Überprüfen Sie Ihre Bankauszüge

Möglicherweise sind auch Sie von dieser Neuregelung betroffen und können daher durch einen Blick auf die Unterlagen Ihrer Bank viel Geld sparen. Zinsen für Ihren Kredit oder Ihr Darlehen müssen Sie natürlich bezahlen, eine Gebühr für die Führung des Kontos zu erheben, ist jedoch nicht zulässig. Diese bei vielen Banken und Sparkassen übliche Praxis hat der Bundesgerichtshof am 7. Juni 2011 für unzulässig erklärt. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Führung des Kreditkontos im Interesse der Bank läge und für den Kunden keine besondere Leistung darstelle, deren Kosten er zu übernehmen habe. Damit ist eine Vereinbarung in Ihrem Vertrag, mit der Sie sich zur Zahlung einer Kontoführungsgebühr verpflichten, unwirksam. Von diesem Urteil profitieren Sie als Verbraucher sowohl bei einem Konsumentenkredit, mit dem Sie sich beispielsweise neue Möbel oder ein Auto gegönnt haben, wie auch bei einem Darlehen, mit dem Sie eine Immobilie finanzieren.

So gehen Sie vor

Wenn in Ihren Kreditunterlagen Gebühren für die Kontoführung erscheinen, sollten Sie sich auf jeden Fall mit Ihrem Bankberater in Verbindung setzen. Verlangen Sie aber nicht nur, dass die Kontoführung ab sofort kostenlos sein muss, sondern fordern Sie auch bereits gezahlte Gebühren zurück. Zumindest für die letzten drei Jahre muss Ihre Bank Ihnen die Gebühren zurückerstatten. Sämtliche Finanzunternehmen kennen das Urteil des Bundesgerichtshofs, falls Ihre Bank Ihnen aber trotzdem Probleme bereiten sollte, können Sie auf das Aktenzeichen XI ZR 388/10 verweisen. Einen Musterbrief „Rückforderung wegen zu Unrecht berechneter Kontoführungsentgelte bei Darlehen“ können Sie auf den Webseiten der Verbraucherzentrale Hamburg downloaden – leider verlangt die Verbraucherzentrale für den Download 90 Cent.