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Windows: Nummernblock (Ziffernblock) kurz abschalten und wieder einschalten

Auf fast jeder Tastatur gibt es rechts einen separaten Nummernblock. Der Ziffernblock ist sogar zweifach belegt. Man kann ihn entweder zum Eingeben von Ziffern oder zum Navigieren verwenden. Aber kaum einer nutzt die beiden Funktionen, da das Umschalten zwischen Ziffern und Navigation zu umständlich ist. Dabei gibt es einen Trick, um blitzschnell und praktisch im Vorbeigehen beide Modi zu nutzen.

Umschalten ohne [Num]-Taste

Normalerweise steuern Sie die Funktion des Ziffernblock über die [Num]-Taste über der Taste [7]. Mit jedem Tastendruck wechseln Sie zwischen Ziffern- und Navigationsmodus. Ein kleines Lämpchen zeigt an, ob der Nummernblock derzeit für die Eingabe von Ziffern ([1] leuchtet) oder zum Navigieren (Lampe [1] bleibt aus) konfiguriert ist.

Shift-Taste als Num-Schalter

Was kaum bekannt ist: Sie können auch ohne [Num]-Taste den Nummernblock abschalten. Schalten Sie dazu zunächst wie gewohnt mit der [Num]-Taste den Modus für die Eingabe von Zahlen ein ([1] muss leuchten). Wenn Sie jetzt zwischendurch die Navigationsfunktion nutzen möchten, müssen Sie nur die [Shift/Umschalten]-Taste gedrückt halten. Solange [Shift/Umschalten] gedrückt ist, wird der Nummernblock deaktiviert, und Sie nutzen die Navigationsfunktion. Sobald Sie [Shift/Umschalten] wieder loslassen, sind die Zahlentasten wieder aktiv.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Standard-Startordner des Explorers ändern

Standardmäßig werden beim Start des Windows-Explorers die Bibliotheken angezeigt. Wer beruflich oder privat hauptsächlich mit anderen Ordnern arbeitet, muss sich erst durch den Navigations-Baum klicken. Mit einem einfachen Trick können Sie den Standard-Startordner selbst festlegen.

Mein eigener Startordner

Klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Zubehör“, öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf „Windows-Explorer“ das Kontextmenü, und wählen Sie die Option „Eigenschaften“ aus.

Im Dialogfenster „Eigenschaften von Windows-Explorer“ wechseln Sie zur Registerkarte „Verknüpfung“ und ändern den Befehl im Eingabefeld „Ziel“ auf:

%windir%explorer.exe.<C:Ordner>

Ersetzen Sie dabei den Platzhalter „<C:Ordner>“ durch den Pfad Ihres bevorzugten Startordners. Mit „OK“ wird die Änderung gespeichert.

Ist der Windows-Explorer in Ihrer Taskleiste verankert, muss diese Verknüpfung noch aktualisiert werden. Rufen Sie „Start | Alle Programme | Zubehör“ auf, öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf „Windows-Explorer“ dessen Kontextmenü, und wählen Sie „Von Taskleiste lösen“.

Zum Anpinnen des aktualisierten Explorer-Symbols wiederholen Sie den Arbeitsschritt und wählen im Kontextmenü die Option „An Taskleiste anheften“ aus. Nun steht der Windows-Explorer mit Ihrem individuellen Startordner zur Verfügung.

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Google Internet & Medien

Google Maps: Reiseroute per E-Mail an alle Mitreisenden versenden

Bei Google-Maps lässt sich auch nach der Anpassung an das neue Layout immer noch die Reiseroute per E-Mail an Mitreisende versenden. Das Verschicken der Route per Mail ist gerade dann sehr vorteilhaft, wenn man zum Beispiel Besichtigungs-Touren oder City-Reisen plant. Aber auch das Versenden der Haupt-Reiseroute – wenn man etwa mit mehreren Autos unterwegs ist – ist sinnvoll, da man sich dann nicht so einfach aus dem Blick der Mitreisenden entfernt.

Die Funktion „Senden“ ist im neuen Google-Layout etwas versteckt und nicht mehr über der Kartenansicht platziert. So funktioniert das Versenden der Route:

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser, und rufen Sie die Webseite „http://maps.google.de“ auf.

2. Klicken Sie auf  „Route berechnen“, tragen Sie dort im Feld „A“ und „B“ die Start-, bzw. die Zieladresse ein, und drücken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Route berechnen“.

3.  Zum Versenden der Route per E-Mail klicken Sie oben auf das Ketten-Symbol und danach im neuen Fenster auf „Senden“.

Das direkte Versenden per Mail funktioniert nur mit einem Google-Mailaccount. Nutzer von Outlook oder anderen Mailprogrammen kopieren einfach den blau markierten Link mit [Strg][C] in die Zwischenablage und fügen ihn mit [Strg][V] wieder in eine E-Mail ein.

4. Google-Mail Nutzer geben nun die Empfänger-Email-Adressen ein, eventuell noch eine persönliche Nachricht und klicken auf „Senden“, um die Route an alle Mitglieder zu verteilen. Mehrfachadressen müssen übrigens mit einem Semikolon [;] getrennt werden.

5. Die E-Mail enthält die Route in Listenansicht sowie einen Screenshot der Kartenansicht.  Die Empfänger können nun in der erhaltenen E-Mail auf den Link der Start- oder Zieladresse klicken, um sich die Route in Google Maps anzusehen.

6. Ein weiterer Vorteil ist, dass jeder Teilnehmer nachträglich die Möglichkeit hat, die Route zu ändern, sollte es noch eine Optimierung der Reiseroute geben.

Wie die Erstellung einer Alternativ-Route funktioniert, erklärt dieser Artikel.

Tipp: Diese Sendefunktion können sich auch einige, ausgewählte Autobesitzer zunutze machen. Auf diese Weise kann man am heimischen PC den Weg berechnen und direkt, z. B. beim Mercedes, an das Navigationssystem des Comand senden.

Folgende Hersteller werden zur Zeit unterstützt:

  • Audi
  • BMW
  • Citoen
  • Mini
  • Mercedes-Benz
  • Nissan
  • Toyota
  • Rolls-Royce

Anstelle von „E-Mail“ klicken Sie einfach auf „Fahrzeug“ und wählen den Hersteller aus.

Geben Sie in das Textfeld neben der Automarke Ihre Zugangsdaten (z. B. Comand Online ID) ein, und klicken Sie auf „Senden“.

Die dritte Möglichkeit neben „E-Mail“ und „Fahrzeug“ ist das Versenden an ein GPS-Gerät. Die Arbeitsschritte zur Eingabe und dem Versenden ist mit der Option „Fahrzeug“ identisch.

Hier werden zur Zeit folgende GPS-Geräte unterstützt:

  • Clarion
  • Garmin
  • Mio/Navman
  • Motorola
  • NAVIGON
  • Pioneer
  • TomTom

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Internet & Medien Opera

Opera: Schneller zurückblättern dank Cache-Optimierung

Der Opera-Browser ist zwar schon ziemlich schnell, aber speziell das Zurückblättern von Webseiten kann noch beschleunigt werden. Standardmäßig lädt Opera die bereits besuchten Internetseiten beim zurückblättern jedes mal neu. Schneller geht es aber, wenn bereits besuchte Webseiten aus dem Cache geladen werden. Das kann aber mit ein paar einfachen Klicks in den User-Einstellungen geändert werden.

Diese Standardeinstellung kann ab Version 10.0 wie folgt geändert werden:

1. Starten Sie den Opera-Browser, geben Sie in die Adresszeile „opera:config“ ein,  und drücken Sie die [Enter] Taste.

2. Suchen Sie nun die Schaltfläche „User Prefs“.

3. Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet ein Drop-Down-Menü, in dem Sie zum Eintrag „History Navigation Mode“ scrollen.

4. Der Eintrag „History Navigation Mode“ enthält standardmäßig den Wert „1“. Ändern Sie den Wert mit den Pfeil-Schaltflächen oder per Direkteingabe auf „3“.

5. Scollen Sie bis zum Ende der Liste, bestätigen die Änderung mit „Speichern“ und das nachfolgende Dialogfenster mit „OK“.

6. Führen Sie einen Opera-Neustart durch, damit die Änderung wirksam wird. Ab sofort blättert Opera schneller zurück, da die Seite nicht mehr neu geladen, sondern direkt aus dem Cache geholt wird.

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Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista

IE schneller machen: Startvorgang des Internet Explorers beschleunigen

Je länger Internet-Browser, wie zum Beispiel der Internet Explorer 9, benutzt werden, desto länger kann der Startvorgang werden. Das kann zum einen daran liegen, dass zu viele Cookies gespeichert sind und der Verlauf der besuchten Webseiten zu groß ist. Meistens liegt es aber daran, dass viele installierte Add-Ons vor dem Browserstart auf Aktualisierungen geprüft werden. Das verzögert zusätzlich auch das Laden neuer Registerkarten. Um das Starten wieder zu beschleunigen, überprüfen Sie doch mal, ob alle Erweiterungen gleichzeitig benötigt und gestartet werden müssen. Das ist schnell und einfach erledigt.

1. Starten Sie Ihren Internet Explorer 9 und klicken auf „Extras | Add-Ons verwalten“.

2. Im Dialogfenster „Add-Ons verwalten“ sehen Sie die Übersicht aller installierten Erweiterungen. In den Spalten „Ladezeit“ und „Navigation“ stehen die Zeiten, die das Add-On benötigt um geladen zu werden.

Prüfen Sie nun, welche Erweiterungen Sie unbedingt benötigen und welche nicht. Markieren Sie diese und mit einem Klick auf die Schaltfläche „Deaktivieren“ werden sie abgeschaltet. Die Änderungen werden erst nach einem Browser-Neustart aktiv.

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Beruf Excel Hardware & Software Office

In umfangreichen Excel-Dateien schnell durch die Tabellenblätter navigieren

Excel-Dateien, wie zum Beispiel Warenbestandslisten können viele Arbeitsblätter enthalten. Benötigt man ein weiter hintenliegendes Arbeitsblatt, muss man sich anhand der Pfeil-Schaltflächen mühsam durch die Datei klicken. Eine sinnvolle Abkürzung der Suchfunktion wurde hier eingebaut.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Pfeil-Navigation unten links im Bildschirm. Es öffnet sich die Liste mit den in der aktuellen Datei enthaltenen Arbeitsblättern.

Mit einem Linksklick auf den gewünschten Tabellennamen wählen Sie diese aus.

Standardmäßig werden in dieser Liste nur die ersten 16 Arbeitsblätter angezeigt. Enthält Ihre Datei jedoch mehr Blätter, endet die Liste mit dem Eintrag „Weitere Blätter“. Klicken Sie auf diesen Eintrag, wenn sich das gewünschte Blatt nicht unter den ersten 15 befindet. Es öffnet sich ein erweitertes Dialogfenster, in dem sich nun alle Arbeitsblätter befinden. Suchen Sie nun die gewünschte Tabelle und öffnen Sie sie mit einem Doppelklick.

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Beruf Hardware & Software Heim & Hobby Multimedia Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Aero Glass mit einem Doppelklick aus- und einschalten, um eine bessere Performance bei älteren Computern zu erreichen

Seit der Einführung der Betriebssysteme Vista und Windows 7 hat Microsoft mit Windows Aero eine sehr schöne grafische Bedieneroberfläche geschaffen. Diese Unterstützung ist allerdings sehr rechenintensiv und belastet Prozessor und Grafikkarte. Gerade bei älteren Computern kann dies zu erheblichen Performance-Einbrüchen führen, wenn andere, rechenintensive Programme gleichzeitig ausgeführt werden müssen. Flüssiges Arbeiten ist dann nicht mehr ohne weiteres möglich. Mit einem kleinen Trick kann man Aero Glass bei Bedarf ganz schnell per Doppelklick aus- und wieder einschalten. Damit entfällt die zeitraubende Suche in der Systemsteuerung.

Aero Glass unterstützt zum Beispiel Transparenzeffekte und auch das Flip3D, die dreidimensionale Navigation zwischen geöffneten Programmen. Die 3D-Navigation bedienen Sie mit der Tastenkombination [Windows][Tab].

So richten Sie den Ein- und Ausschalter für Aero Glass ein:

1. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

2.  Im Fenster „Verknüpfung erstellen“ geben Sie in das Textfeld „net start uxsms“ ein und bestätigen mit der Schaltfläche „Weiter“.

3.  Im nächsten Fenster vergeben Sie einen Namen für die neue Verknüpfung. Tragen Sie in das Textfeld „Aero Glass ein“ ein und bestätigen Sie mit „Fertig stellen“.

4. Erstellen Sie nun eine neue Verknüpfung, mit Namen „Aero Glass aus“, indem Sie die ersten drei Arbeitsschritte wiederholen. Im zweiten Schritt tragen Sie anstatt „net start uxsms“ jetzt aber „net stop uxsms“ ein.

5.  Diese Ein- und Ausschaltfunktion kann man nur mit Administrator-Rechten nutzen. Um die Administrator-Rechte zu aktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung „Aero Glass ein“ und wählen im Kontextmenü die Option „Einstellungen“.

6. Im Dialogfenster „Eigenschaften von Aero Glass ein“ wechseln Sie zur Registerkarte „Verknüpfung“ und dort auf „Erweitert“.

7. Im neuen Fenster „Erweiterte Eigenschaften“ aktivieren Sie mit einem Haken in der Checkbox die Einstellung „Als Administrator ausführen“. Bestätigen Sie anschließend beide offenen Fenster mit „OK“.

8.  Wiederholen Sie nun die Arbeitsschritte fünf bis sieben mit der Verknüpfung „Aero Glass aus“.

Nun können Sie per Doppelklick die Funktion Aero Glass ein- und ausschalten. Bei jedem Schalten wird eine Statusmeldung für ein paar Sekunden angezeigt, die sich aber wieder selbstständig schließt.

Die Ansicht des Desktop ändert sich aufgrund der Abschaltung ein wenig, und die Navigation zwischen den geöffneten Programmen wird nur noch vereinfacht mit Symbolen dargestellt.

 

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Google Internet & Medien

Google Earth schneller machen: In Lichtgeschwindigkeit zum Ziel fliegen

Der Anflug aus dem Weltraum zu einem Zielort sieht schon schick aus. Allerdings dauert es auch einige Sekunden, bis man endlich da ist. Erst geht es hoch hinaus in den Weltraum und erst dann wieder zurück zur Erde zu fliegen. Wenn Sie schneller zum Ziel kommen möchten, können Sie die Fluggeschwindigkeit beliebig erhöhen – bis hin zur Lichtgeschwindigkeit.

Um mit Google Earth schneller zum Ziel zu fliegen, gehen Sie so vor:

1. Rufen Sie den Befehl „Tools | Optionen“ auf.

2. Wechseln Sie ins Register „Navigation“.

3. Mit dem Schieberegler „Anfluggeschwindigkeit“ bestimmen Sie, wie schnell es von A nach B geht.

Werte zwischen 0,1 und 0,4 sind recht langsam. Schnell wird’s bei Werten ab 1,0. Wenn Sie in Lichtgeschwindigkeit und praktisch ohne Animation reisen möchten, schieben Sie den Regler ganz nach rechts auf den Wert 5,0.