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SmartHalo: Der Bordcomputer für mehr Sicherheit rund um´s Radfahren

Im Handel sind unterschiedlichste Sicherheitsausrüstungen für Bike und Biker erhältlich. Jeder Radfahrer sollte einen Helm zum Schutz vor Kopfverletzungen tragen und regelmäßig Licht und Bremse auf ihre Funktion prüfen.  Die größte Gefahr ist jedoch die Ablenkung vom Straßenverkehr, insbesondere dann wenn ein Navigationsgerät verwendet wird. Diese Gefahr kannst du durch den kleinen Bordcomputer SmartHalo wesentlich minimieren.

Dieses High-Tech-Gerät ist nicht nur ein Navigationsgerät, es informiert dich auch über Telefonanrufe und Nachrichteneingang. Außerdem ist es auch ein Fitness-Tracker, Alarmanlage und Scheinwerfer in Einem.

Die Ausstattung

SmartHalo wird auf dem Lenker montiert und verbindet sich per Bluetooth mit deinem Handy. Als Navigationsgerät zeigt es dir über die eingebauten LED´s, wo es lang geht. Diese minimalistische Anzeige, ohne irgendwelche Kartenansichten, lenken dich nicht zu lange vom Straßenverkehr ab. Da kann das Handy zukünftig in der Tasche bleiben. Dort ist es sowieso besser geschützt.

Der Fitness-Tracker zeichnet automatisch die Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz und den Kalorienverbrauch über die Smartphone-App auf.

Ein optisches Signal meldet eingehende Nachrichten und Telefonate und warnt dich sogar vor schlechtem Wetter.

Der eingebaute intelligente Scheinwerfer schaltet sich bei Dämmerung automatisch ein und nach Erreichen deines Zieles wieder aus. Du musst also im Dunkeln nicht nach einem Schalter suchen.

Wird das Fahrrad abgestellt und der Diebstahlschutz aktiviert, dann ertönt ein audiovisuelles Signal, wenn das Rad bewegt wird. Der Alarm deaktiviert sich automatisch, sobald sich der Besitzer mit seinem Handy nähert. Durch Eingabe eines Codes auf dem LED-Display kannst du das Alarmsignal aber auch manuell abschalten.

SmartHalo kann durch einen Dieb nicht einfach demontiert oder abgerissen werden. Ein einzigartiger Schlüssel verhindert, dass „normales“ Werkzeug für eine Demontage verwendet wird.

Kompatibilität

SmartHalo ist kompatibel ab iPhone 4S, iOS 9 und Android 4.4 (KitKat).

Fazit

SmartHalo macht dein Fahrrad zum Smart-Bike. Die zahlreichen Funktionen, insbesondere der persönliche Assistent, lassen sich individuell an den Fahrer anpassen.

Bei normaler Nutzung, zirka 1 Stunde pro Tag, soll der Akku 3 Wochen durchhalten. Für den Ladevorgang lässt sich SmartHalo über den mitgelieferten Halo-Key demontieren und per USB-Kabel aufladen.

Besonders witzig fanden wir die Kompass-Funktion des Navigationsbereichs. Ist deine Route berechnet und der Kompass aktiviert, dann wird dir nur die Richtung deines Zieles angezeigt. Ähnlich wie die Kompass-Nadel, die immer nach Norden zeigt.

Über welchen Weg du zu deinem Ziel gelangst, bleibt dir und deinem Ortssinn überlassen. Die klassische Navigation (turn-by turn) kannst du aber jederzeit auch wieder einschalten.

SmartHalo kannst du über die Homepage des Herstellers, www.smarthalo.bike/de zum Preis von 179 US-Dollar (169 Euro) versandkostenfrei bestellen.

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Apple Karten: Die Karten-App als vollwertiges Navigationsgerät verwenden

Apples neues iOS 6 Betriebssystem brachte viele neue Funktionen für das iPhone mit. In der Presse wurde allerdings hauptsächlich negativ darüber berichtet. Grund hierfür war der Umstieg von den Google Karten auf Apples Karten App. Zugegebenermaßen war das Kartenmaterial zu Beginn sehr schlecht und lässt auch heute noch an manchen Orten zu wünschen übrig. Was aber leider völlig unterging war, dass mit dem Umstieg auf die neue Karten App auch erstmals die geführte Navigation auf dem iPhone mit Bordmitteln möglich wurde. Das iPhone kann dank der Karten App als vollwertiges Navi genutzt werden und benötigt im Prinzip keine spezielle Navi App mehr. Die Leistung der Navigations-Funktion ist dabei erstaunlich gut.

Wozu noch Navi-Apps?

Zunächst sollten Sie die Grundeinstellungen für die Navigation einmalig vornehmen. Hierfür öffnen Sie das Menü „Einstellungen“ und dort den Unterpunkt „Karten“. Hier können Sie bequem die Grundeinstellungen konfigurieren, etwa die Lautstärke der Navigationsstimme. Die Lautstärke sollte bei Verwendung im Auto auf „Hohe Lautstärke“ gestellt werden. Streckenangaben sind „In Kilometern“ zu konfigurieren und die Kartenbeschriftung „Immer auf Deutsch“ sollte ebenfalls aktiviert sein. Als letztes können Sie noch die Etikettengröße wählen. Die Einstellung „Normal“ sollte eine gute Wahl sein. Mit „Klein“ sehen Sie übrigens mehr Details auf der Karte.

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Zum Navigieren öffnen Sie die Karten App und wählen Sie über den geknickten Pfeil oben links im Display die Routenfunktion. Hier geben Sie Start und Ziel ihres Weges ein und lassen die Route berechnen. Über den Button „Start“ oben rechts starten Sie die geführte Navigation, die Sie zuverlässig ans Ziel führen sollte.

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Alternativ können Sie die Navigation auch mit dem Sprachassistenten Siri starten. Öffnen Sie den Eingabemode von Siri durch langes Drücken auf die Hometaste und sagen Sie zum Beispiel „Zeige mir den Weg nach ….“. Hat Siri Sie verstanden und die Adresse gefunden, startet nun automatisch die Navigation.

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