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Für´s Arbeiten auf dem Balkon: Bei Notebooks die Monitorhelligkeit anpassen

Wenn die Tage wieder länger und das Wetter schöner wird, sitzt man gerne mal auf dem Balkon, der Terrasse oder im Park auf der Wiese. Wer hier sein Notebook nutzen möchte, der kommt nicht umhin, die Bildschirmhelligkeit zu regeln. Dabei kannst du separat einstellen, wie die Helligkeit bei Akkubetrieb (draußen) und Netzbetrieb (drinnen) angepasst werden soll.

Helligkeitsanpassung bei Laptops

Die Anpassung der Helligkeit wird im Energiesparmodus der Systemsteuerung vorgenommen. Klicke auf den Startbutton und navigiere zu Systemsteuerung | System und Sicherheit | Energieoptionen.

Auf der linken Seite rufst du den Link Energiesparmodus ändern auf und wählst mit den Schiebereglern die gewünschte Anzeigehelligkeit bei Akku- und Netzbetrieb aus. Abschließend speicherst du dann noch die Änderungen mit der gleichnamigen Schaltfläche.

Ab sofort erkennt das Notebook automatisch, welcher Helligkeitsmodus angewendet werden soll.

Helligkeit bei Desktop-PC´s ändern

Leider funktioniert der oben genannte Weg über die Systemsteuerung nicht bei Desktop-Computern. In diesem Fall musst du über das Treiberpaket deiner Grafikkarte die entsprechende Funktion benutzen.

Bei AMD-Grafikkarten ist diese Funktion im Tool AMD Catalyst vorhanden. Und bei NVIDIA-Grafikkarten findest du die Bildschirmhelligkeit im Programm nVidia Control Panel.

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In Windows 10 den Kontrastmodus für bessere Sicht einschalten

Notebook-Nutzer haben öfters mal ein Problem mit schnell wechselnden Lichtverhältnissen. Starker Lichteinfall führt in der Regel zu schlechterer Sicht auf dem Display und Reflexionen behindern noch zusätzlich die Arbeit. In diesem Fall lässt sich mit einer einfachen Tastenkombination der Kontrast auf dem Notebook-Display wesentlich verbessern.

Wenn dein Notebook keine entspiegelte Displayoberfläche besitzt, oder die Entspiegelung nicht ausreicht, dann drückst du einfach die Tastenkombination [Umschalt][Alt][Druck].

In der nachfolgenden Dialogbox bestätigst du die Nachfrage mit dem Button Ja, um den erhöhten Kontrast einzuschalten. Damit wird die Lesbarkeit erheblich besser, auch wenn das übrige Layout durch eine verminderte Farbpalette nicht mehr besonders ansprechend ist.

Eine erneute Betätigung dieser Tastenkombination schaltet den hohen Kontrast wieder aus.

Dieser Trick lässt sich unter Windows 7, 8, 8.1 und 10 anwenden. Natürlich auch bei Monitoren von Desktop-Computern.

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Windows 10: Eigenes Notebook in einen WLAN-Hotspot verwandeln

Zu Hause oder im Büro ist die WLAN-Versorgung aller Computer, Tablets und Smartphones kein Problem. Jeder Nutzer kann sich hier problemlos mit dem Internet verbinden. Das gilt auch für die öffentlichen WiFi-Hotspots. Manchmal ist aber nur eine WLAN-Verbindung (z. B.  im Hotelzimmer) möglich, oder es steht nur ein (kabelgebundener) Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Dann ist es schon deutlich schwerer, mit mehreren Geräten gleichzeitig online zu gehen. Gut, wenn dann eines der Geräte ein Notebook mit Windows 10 ist.

WLAN teilen

Windows 10 macht es dir leicht, deine Internetverbindung mit anderen zu teilen.  Die Einrichtung als mobiler Hotspot wird in den Einstellungen vorgenommen. Öffne sie über das Startmenü oder mit der Tastenkombination [Windows][I].

Wechsle dann in die Kategorie Netzwerk und Internet | Mobiler Hotspot. Schalte die Funktion Mobiler Hotspot mit dem Schalter ein. Das war´s im Prinzip schon.

Sicherheitseinstellungen

Unter dem Schalter wird der Netzwerkname und das Netzwerkkennwort deines mobilen Hotspots angezeigt. Über den Button Bearbeiten lässt sich beides ändern.

Tipp:

Steht nur ein Windows 7/8 Laptop zur Verfügung, dann kannst du auch einen virtuellen Router auf dem Gerät installieren. Wie das geht, erfährst du in unserem Artikel Notebook mit virtuellem Router als WLAN-Hotspot einrichten.

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Mehr Prozessorleistung durch Abschalten der Vorschaubilder im Windows Explorer

Wer mit der Zeit merkt, dass sein betagter PC oder Laptop langsamer wird, dem stehen etliche Optimierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eines dieser kleinen Rädchen, an denen man drehen kann, ist der Windows Explorer.

Standardmäßig sind hier die Vorschaubilder aktiviert. Da dies wertvolle Systemressourcen belegt, kann man sie bei Bedarf abschalten. Dies macht besonders Sinn, wenn man unterwegs mit dem Notebook arbeiten möchte und kein Stromanschluss zur Verfügung steht, oder man einfach nur etwas schneller arbeiten will.

Windows 7

Bei Windows 7 startest du den Windows Explorer und rufst ein beliebiges Verzeichnis auf. Klicke dann oben links in der Menüleiste auf Organisieren und im Drop-Down-Menü auf Ordner- und Suchoptionen.

Es öffnet sich das Dialogfenster Optionen, in dem du in die Registerkarte Ansicht wechselst. Suche hier den Eintrag Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen, aktiviere diese Option, und bestätige die Änderung mit OK. Ab sofort zeigt der Windows Explorer keine Vorschaubilder mehr an.

Windows 8 und 10

Viele Rechner sind zwar mit Windows 10 kompatibel, nach dem Upgrade leidet aber oft die Performance und die Rechengeschwindigkeit hat sich merklich verschlechtert. Aber auch hier bringt die Abschaltung der Miniaturansicht etwas Besserung.

Wie auch unter Windows 7 rufst du in den Betriebssystemen Windows 8/10 einen beliebigen Ordner im Explorer auf und klickst dann in der Menüleiste auf Ansicht. In der Symbolleiste wählst du bei der Schaltfläche Optionen den Eintrag Ordner- und Suchoptionen ändern. Im nachfolgenden Dialogfenster Ordneroptionen suchst du im Register Ansicht wieder die Einstellung Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen. Aktiviere sie und bestätige mit OK, damit die Änderung vom Windows Explorer übernommen wird.

Die Deaktivierung der Miniaturansicht ist nur ein kleiner Teil der Optimierungsmöglichkeiten bei Windows und man darf keine Wunder erwarten. Ist die Prozessorgeschwindigkeit immer noch zu schlecht, musst du weitere Verbesserungen vornehmen. Zum Beispiel eine Defragmentierung deiner Festplatte und eine Datenbereinigung vornehmen. Zusätzlich ist die Löschung nicht benötigter Dateien empfehlenswert.

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Notebook-Akku richtig pflegen und gelegentlich neu kalibrieren

Schon mit dem ersten Einschalten unterliegt ein Notebook dem Alterungsprozess. Besonders hart ist davon das Akku betroffen. Es altert wesentlich schneller als der Rest des Gerätes und verliert merklich an Kapazität. Ein paar kleine Tricks konsequent angewendet, verlängern die Lebensdauer des Stromspeichers in erheblichem Maße.

Das Akku ist besonderen Belastungen ausgesetzt, wenn es im Notebook bleibt, dass überwiegend im Netzbetrieb verwendet wird. Das dauernde Nachladen geringfügiger Strommenge beschleunigt die Alterung.

Bei Netzbetrieb Akku entnehmen

Um den Akku zu schonen, entnimmt man ihn bei einem Ladezustand von 60 – 90 Prozent und bewahrt ihn trocken und kühl auf. Das muss nicht zwangsweise im Kühlschrank sein, da hier eine gewisse Luftfeuchtigkeit herrscht und Kondenswasser entstehen kann. Das Nachladen im Abstand von drei Monaten verhindert eine zu tiefe Entladung des Akkus.

Durch unterschiedliche Ladezyklen wird mit zunehmendem Alter des Notebooks die Ladeelektronik immer ungenauer und man kann sich nicht mehr auf die Anzeige der Restlaufzeit verlassen. Zwar bieten viele Computerhersteller Kalibrierungssoftware an, die aber nicht zwingend notwendig ist. Das gleiche Ergebnis lässt sich auch manuell herbeiführen.

Manuelle Kalibrierung der Akku-Restlaufanzeige

Für die Neukalibrierung der Restlauf-Anzeige lädst du das Akku bei ausgeschaltetem Laptop vollständig – z. B. über Nacht – auf. Dann ziehst du den Netzstecker ab, damit das Gerät über das Akku mit Strom versorgt wird und fährst den Computer hoch. Über die Systemsteuerung und die Energieoptionen startest du den Energiesparplan Zeitgeber aus (Präsentation). Ist dieser Energiesparplan nicht vorhanden, dann startest du das Notebook im abgesicherten Modus.

Nun lässt du das Notebook so lange im Akkubetrieb laufen, bis es von selbst ausgeht. Auf diese Weise erkennt die Ladeelektronik die tatsächliche Kapazität. Wenn du ein älteres Gerät besitzt, dann wiederholst du diesen Vorgang ein bis zweimal pro Jahr, oder spätestens dann, wenn die Anzeige der Restlaufzeit wieder unzuverlässig ist.

Im Akkubetrieb die richtige Software wählen

Nach der Kalibrierung ist es empfehlenswert, einen individuell angepassten Energiesparplan anzulegen und zu aktivieren. Auch die Verwendung der richtigen Software trägt dazu bei, den Akkubetrieb zu verlängern. Wenn Videos abgespielt oder gestreamt werden, dann ist der Edge-Browser oder der Windows Media Player die richtige Wahl um Strom zu sparen. Für das Surfen im Netz nimmst du am besten den Opera-Browser, denn die eingebaute Stromsparfunktion verhindert das automatische Aktualisieren der Hintergrund-Tabs.

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Die kostenlosen Unitymedia-WiFi-Spots sind ab sofort online

Vor einiger Zeit berichteten wir über die Freischaltung eines zusätzlichen Signals auf privaten WLAN-Routern, um die Errichtung eines flächendeckenden Unitymedia-WLAN-Netzes zu ermöglichen. Nun ist es soweit. Seit gestern, dem 04. Juli 2016 werden in diesem Monat nach und nach mehrere hunderttausend Zugangspunkte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg für die Nutzung freigeschaltet.

Schrittweise sollen so bis Ende des Jahres 2016 ungefähr 1,5 Millionen WifiSpots online gehen. Privatkunden von Unitymedia, die einen Internettarif nach dem 08.04.2013 abgeschlossen haben, können ohne Zusatzkosten über diese WiFiSpots surfen.

Das dafür erforderliche Feature wird automatisch per Firmware-Update auf den Unitymedia-Routern installiert. Das öffentliche Wifi-Netz trägt dann den Namen Unitymedia WifiSpot.

Wer als Unitymedia-Kunde über WifiSpot surfen möchte, der hinterlegt als erstes ein Zugangspasswort im Kundenkonto-Bereich Meine Internetprodukte des Online-Kundencenters.

Anschließend meldest du dich mit deinem mobilen Endgerät bei einem beliebigen WifiSpot an. Fortan wirst du automatisch verbunden, wenn du in die Reichweite eines Wifispots gelangst.

Du kannst über dieses Passwort unbegrenzt viele Geräte anmelden, gleichzeitig surfen können allerdings nur maximal fünf Stück. Ob du dich in der Nähe eines Unitymedia-Zugangspunktes befindest, zeigt dir der WifiSpot-Finder.

Weitere Informationen rund um den WifiSpot erhältst du im Unitymedia-Blog.

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Windows 10: Ordner und Festplatten im Heimnetzwerk als zusätzlichen Speicherplatz nutzen

Wer zu Hause ein Heimnetzwerk aus mehreren PC´s und Note- oder Netbooks eingerichtet hat, kann Ordner oder Festplatten anderer Computer wie eine eigene Festplatte einrichten und verwenden. Bei Windows 10 ist das mit ein paar Mausklicks schnell erledigt.

Starte den Windows Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows][E]. In der Verzeichnisstruktur auf der linken Seite klickst du auf Dieser PC und wählst über das Register Computer der Menüleiste die Schaltfläche Netzlaufwerk verbinden aus.

Im nachfolgenden Dialogfenster legst du einen Laufwerksbuchstaben für das neue „Laufwerk“ fest und gibst den Pfad zum gewünschten Ordner/Festplatte in das Eingabefeld von Ordner ein. Du findest diesen aber auch über den Button Durchsuchen.

Dann setzt du noch das Häkchen in die erste Checkbox, damit Windows 10 bei jedem Neustart die Verbindung automatisch zu dem neuen Netzwerkordner herstellt.

Soll auch eine Verbindung hergestellt werden, wenn du diesen Ordner mit einem anderen Benutzerkonto verwenden willst, dann setzt du noch den Haken in die zweite Checkbox. Die dazugehörige Option nennt sich Verbindung mit anderen Anmeldeinformationen herstellen.

Abschließend bestätigst du das Dialogfenster mit dem Button Fertig stellen, damit der Netzwerkordner aktiviert werden kann.

Nun kannst du diesen Ordner wie eine normale Festplatte nutzen.

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Windows 10: Mit einer getakteten Verbindung den Datenverbrauch minimieren

Bei einer mobilen Datenverbindung, egal ob 3G oder 4G (LTE), sollte man bei einem Volumentarif immer auf seinen Datenverbrauch achten. Auf das eigene Surfverhalten kann man selbst Einfluss nehmen, bei automatischen Hintergrundprozessen ist das schon wesentlich schwieriger. Mit der Einführung von Windows 8 hat Microsoft in dem Betriebssystem eine wichtige Funktion eingebaut: Die getaktete Verbindung. Sie ist natürlich auch in Windows 10 vorhanden und muss aber aktiviert werden, wenn Datenvolumen eingespart werden soll.

Wenn ihr also unterwegs euer Windows Phone dazu nutzt, um mit eurem Notebook oder Windows-Tablet im Internet zu surfen, dann sollte die Einstellung der getakteten Verbindung auf dem Laptop/Tablet eingeschaltet werden. Klicke dazu auf Start | Einstellungen | Netzwerk und Internet. Wähle die Kategorie WLAN aus und öffne die erweiterten Optionen.

In den erweiterten Optionen findest du den Schalter für die Getaktete Verbindung. Schalte ihn ein, damit Windows die Hintergrundprozesse einschränken kann.

Durch das Aktivieren der getakteten Verbindung werden unter anderem folgende Funktionen und Anwendungen in ihrem Datenverbrauch erheblich ausgebremst:

  • Im Windows Store werden die Downloads von Apps unterbrochen
  • Offlinedaten werden nicht synchronisiert
  • Im Startmenü werden keine Livekacheln aktualisiert
  • Automatische Windows-Updates sind deaktiviert (Ausnahme: sicherheitsrelevante Updates)

Derzeit kann es bei der Nutzung des Cloudspeichers OneDrive trotzdem noch vorkommen, dass eine Synchronisierung stattfindet.

Die getaktete Verbindung ist nur bei Geräten mit mobiler Datenverbindung möglich. Mit Netzwerkkabeln (LAN) verbundene Geräte unterstützen diese Funktion nicht.

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