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Hardware & Software

Lenovo ruft weltweit über 5 Millionen Netzkabel zurück. Ist dein Netzkabel dabei?

Du hast zwischen Februar 2011 und Juni 2012 ein Lenovo IdeaPad Notebook gekauft? Oder ein gebrauchtes Notebook aus dieser Zeit? Dann solltest du prüfen, ob dein Netzkabel von der aktuellen Lenovo-Rückrufaktion betroffen ist. Derzeit ruft Lenovo über eine 5,8 Millionen defekte AC-Netzkabel zurück, die unter Umständen Feuer fangen können. Ob dein Netzkabel mit dazugehört, lässt sich ganz einfach überprüfen.

Lenovo ruft über 5 Millionen defekte Netzkabel zurück

Lenovo hat zur Rückrufaktion eine spezielle Rückruf-Seite ins Netz gestellt. Hier kannst du schnell prüfen, ob dein Stromkabel von der Rückrufaktion betroffen ist und eventuell kostenlos ausgetauscht wird. Betroffen sind viele IdeaPad-Modelle aus den Jahren 2011 und 2012. Die 5,8 Millionen betroffenen LS-15-Netzkabel stammen von der Firma LineTek.

Wichtig: Die Rückrufaktion betrifft nur die AC-Netzkabel, also das Netzkabel, dass vom Netzteil zur Steckdose geht. Das Netzkalebel, das vom Netzteil aus mit dem Computer verbunden wird, ist nicht betroffen und kann weiterhin verwendet werden.

Auf der Rückruf-Webseite zeigen Fotos sehr anschaulich, wie man die defekten Netzkabel erkennt. Über einen Onlinefragebogen kannst du rasch prüfen, ob dein Kabel betroffen ist. Falls ja, wird es kostenlos ausgetauscht. Details zum Austausch gibt es auf der Rückruf-Webseite. Der Versand der neuen Netzkabel dauert etwa sieben bis zehn Tage.

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Android Handy & Telefon

IP Webcam: Android-Handys als Remote-Webcam und Überwachungskamera nutzen

Alte Smartphones, die nach zwei Jahren Vertragslaufzeit ausgemustert werden, lassen sich recht problemlos über die üblichen Auktionsplattformen oder per Kleinanzeige verkaufen. Apple-Produkte wie das iPhone erzielen dabei höhere Preise als die Android-Geräte. Die ganz alten Androiden (2.3 und älter) bringen häufig nicht mehr als maximal 40 – 50 Euro. Wem das zu wenig ist, der sollte seinem Altgerät eine zweite Chance geben. Beispielsweise als Überwachungskamera.

Mit den dazugehörigen Apps, die auch noch kostenlos sind, kann man mit dem neuen Smartphone weltweit Zugriff auf die Kamera erhalten. Natürlich geht das auch -browserbasierend- vom Computer aus.

Die beiden benötigten Apps laden Sie aus dem Google Play Store herunter. Auf dem alten Handy installieren Sie die App „IP Webcam“ von Pavel Khlebovich

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…und auf dem neuen Gerät die App „tinyCAM Monitor FREE„.

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Beim alten Android-Handy starten Sie eine WLAN-Verbindung und sorgen für ausreichend Strom. Das Netzkabel ist hier zwingend erforderlich, da im permanenten WLAN-Betrieb schnell leer sein wird. Danach starten Sie die App und tippen auf den Programmpunkt „Start Server“.

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Die Handykamera wird sofort aktiviert und das Bild im Display angezeigt. Am unteren Rand wird die IP-Adresse und der Port angezeigt, die Sie sich notieren sollten.

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Wenn Sie die dünne Schrift nicht gut lesen können, tippen Sie stattdessen auf die Schaltfläche „How do I connect?“ und wählen im nachfolgenden Dialogfenster die Option „I´m using Wi-fi router“ aus.

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Dann wird Ihre IP-Adresse und der Port (die Zahl nach dem Doppelpunkt) in einem besser zu lesenden Dialogfenster angezeigt.

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Um mit einem Webbrowser Zugriff auf die Überwachungskamera zugreifen zu können, geben Sie die IP-Adresse samt Port in die Adresszeile des Browsers ein. Am besten funktioniert es mit dem Mozilla Firefox und dem Google Chrome. Der norwegische Opera funktioniert auch, die Nutzer des Microsoft Internet-Explorer haben hier leider das nachsehen.

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Sofern in den Einstellungen der App aktiviert, wird auch ein Audiosignal übertragen. Mit der Schaltfläche „Open camera controls“…

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…sind weitere Funktionen per Fernsteuerung möglich. Man kann für eine bessere Beleuchtung die Kamera-LED ein- und ausschalten, Fotos machen und das Audiosignal aufzeichnen.

Möchten Sie unterwegs per Handy auf die Überwachung zugreifen, dann starten Sie die App „tinyCAM Monitor FREE“ und bestätigen mit „Continue“ den Willkommensbildschirm.

Zuerst muss die IP-Adresse der Überwachungskamera für die Verbindung einmalig eingetragen werden. Dazu tippen Sie in der Programmauswahl auf „Manage cameras“…

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…im nächsten Dialogfenster tippen Sie auf das Pluszeichen um eine neue Kamera hinzuzufügen. Die bereits vorinstallierten Kameras können Sie übrigens löschen oder deaktivieren.

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Wählen Sie die Option „Camera vendor“…

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…und aktivieren Sie die Einstellung „IP Webcam for Android“.

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Über die Einstellung „Hostname“ und „Port number“ (siehe Bild Camera Settings) geben Sie die IP-Adresse und die Portnummer (Standardmäßig 8080) ein und speichern diese.

Wechseln Sie nun wieder zur Programmauswahl und tippen auf „Live view“ um das Bild der  Überwachungskamera zu sehen.

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Wie im Webbrowser auch, können Sie über die Remote-Funktion das Licht einschalten oder Fotos anfertigen.