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Opera Neon: Ein Blick in die Zukunft des Web-Browsers

Der norwegische Opera-Browser geht immer wieder mal neue und vor allem innovative Wege. Als einer der Ersten führte er eine Mausgesten-Steuerung des Browsers ein und eine Schnellauswahl von häufig verwendeten Webseiten in Kacheloptik. Viele weitere Funktionen kamen in den letzten Jahren noch hinzu, die nicht selten von anderen Browser-Anbietern auch übernommen wurden. Trotz allem liegt der Opera-Marktanteil in Deutschland leider nur zwischen zwei und drei Prozent. Vielleicht wird sich das ja mit dem neuen Browser-Konzept des Opera Neon ändern.

Concept-Browser Opera Neon

Opera Neon ist auf der Webseite von Opera kostenlos erhältlich. Schon nach dem ersten Start sieht man, dass der Browser rundum erneuert wurde. Die Schnellauswahl mit der Kacheloptik ist einem frischen Bubble-Design gewichen. Als Browser-Hintergrund verwendet Opera Neon das Hintergrundbild deines Desktops.

Wie im aktuellen Opera Browser, ist im Startbildschirm die Google-Suche voreingestellt. Neue Tabs werden nicht mehr oben in der Browserleiste abgebildet, sondern am rechten Bildschirmrand und auch in der neuen Bubble-Optik.

Neue Funktionen inklusive

Neue Funktionen sind ebenfalls ein Bestandteil von Opera Neon. Auf der linken oberen Bildschirmseite befinden sich fünf Symbole:

  1. Das Kreuz öffnet einen neuen Browser-Tab
  2. Das Dreieck ist ein integrierter Mediaplayer
  3. Mit der Kamera lassen sich Snapshots (auch von ganzen Webseiten) erstellen
  4. Die Bildergalerie speichert alle erstellten Screenshots
  5. Direktzugriff auf den Downloadordner

Unten links befindet sich das 3-Balken-Icon für weitere Optionen und das Einstellungsmenü.

Besonders vorteilhaft ist der Split-Screen, mit dem zwei Browser-Tabs gleichzeitig betrachtet und benutzt werden können. Einfach den zweiten Tab von der rechten Seite auf die gewünschte Anzeigeseite ziehen und der Split-Screen startet automatisch.

Fazit:

Das Surfen mit dem neuen Opera Neon macht Spaß, auch wenn noch nicht alle bisher bekannten Funktionen, wie beispielsweise die Maus-Gesten oder der VPN-Tunnel, enthalten sind. Dafür ist es eben ein Konzept-Browser, an dem noch weiter gearbeitet wird. Ich persönlich, als langjähriger Opera-Nutzer, kann es kaum erwarten wie es mit Opera Neon weitergeht.

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Windows: Alle Systemtreiber auf einen Schlag aktualisieren

Für den reibungslosen Betrieb eines Computers sollten die Treiber von Systemkomponenten immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Leider muss man aber die Treiber meist manuell aktualisieren – wenn man daran denkt! Damit der Rechner immer auf dem aktuellsten Stand ist und bleibt, kann man auch ein kleines Helferlein installieren, dass automatisch Wache hält und anzeigt, wenn es neue Treiberversionen gibt.

Das Tool namens SnailDriver ist kostenlos auf der Hersteller-Webseite www.snailsuite.com erhältlich und ist nur 8,4 MB groß.

Treiber-Update mit nur zwei Klicks

Die Bedienung ist sehr intuitiv und erfordert im Wesentlichen nicht mehr als zwei Mausklicks um die Treiber zu aktualisieren.

Nach der Installation von SnailDriver startest du das Programm und klickst auf den Button Scan. Nach ein paar Augenblicken ist der der gesamte Treiber-Bedarf ermittelt. Dabei wird die installierte Treiberversion, sowie das aktuell verfügbare Update angezeigt.

Ein weiterer Mausklick auf den Button Update, rechts oben in der Ecke des Programmfensters, lädt alle verfügbaren Aktualisierungen herunter und installiert sie im Anschluss. Ist danach ein PC-Neustart erforderlich, wird dies am Ende auch angezeigt.

Anlegen eines Wiederherstellungspunktes

Bevor du die neuen Treiber herunterlädst und sie installierst, ist ein Check der Einstellungen (Zahnradsymbol) empfehlenswert. Hier kannst du einen Wiederherstellungspunkt einrichten, der im Problemfall das Betriebssystem wieder auf den alten Stand zurücksetzt.

Die hierfür benötigte Option heißt Create system restore point before install driver. Wer seinen Rechner automatisch überwachen lassen möchte, der aktiviert die Einstellung Launch automatically when Windows startup.

Alle vorgenommenen Einstellungsänderungen müssen abschließend mit der Schaltfläche Apply bestätigt werden.

Fazit:

SnailDriver ist ein sehr nützliches Tool für alle Nutzer die eine mühsame und zeitaufwendige manuelle Treiberaktualisierung vermeiden möchte.

Mich persönlich hat das Tool überzeugt. SnailDriver fand auf meinem Notebook zwei sehr alte Treiberversionen. Der WLAN Netzwerkadapter mit Version 3.0.2 (aktuelle Version: 10.0) und den PCI-Bus Version 10.0 (aktuell: 15.20).

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Firefox Internet & Medien

Wichtiges Update für den Firefox-Browser schließt gefährliche Sicherheitslücke

Seit ein paar Tagen ist bekannt, dass eine Sicherheitslücke im Firefox-Browser existiert. Ein Anbieter von Werbeanzeigen hat sie entdeckt und bereits ausgiebig genutzt. Zum Beseitigen benötigt es allerdings nur das allerneueste Firefox-Update auf Version 39.0.3.

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Aber nicht alle Firefox-Versionen sind betroffen, sondern nur diejenigen, die einen PDF-Viewer enthalten. Der mobile Firefox für Android ist nicht von dem Sicherheitsleck betroffen. Das meldete der Mozilla Security Blog am 06. August und empfiehlt das Update schnellstens herunter zu laden.

mozilla-firefox-ff-schwer-sicherheitsleck-pdf-viewer-login-daten-passwort-phishing

Die Angreifer haben es besonders auf die Nutzer von Linux- und Windows-Betriebssystemen abgesehen. MAC-User hatten derzeit angeblich (noch) nichts zu befürchten, sind aber dennoch auf die gleiche Weise gefährdet.

Das Sicherheitsleck erlaubt das Abgreifen verschiedener Dateien, Passwörtern und FTP-Konfigurationsdateien, die von fremden Servern heruntergeladen und gespeichert werden. Welche Daten dies im einzelnen trifft, wird ebenfalls im Mozilla Blogpost erläutert. Empfehlenswert ist auch das Ändern der in den Browserdateien gespeicherten Passwörter, da der Exploit keinerlei sichtbare Spuren hinterlässt.

Das erforderliche Sicherheitsupdate steht bereits zum Download bereit und kann über das Browsermenü heruntergeladen werden. Alternativ kannst du natürlich den Browser auch neu installieren.

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Google Internet & Medien

Frisch eingetroffen: Welche Webseiten wurden ganz neu in den Google-Index aufgenommen?

Google wächst und wächst. Täglich kommen tausende neue Webseiten hinzu. Wer sich schonmal gefragt hat, welche Seiten ganz frisch in den Index aufgenommen wurden, kann die Suche auf die neusten Einträge oder beliebige Zeiträume eingrenzen. Wir zeigen, wie Sie nur Seiten anzeigen, die in den letzten Stunden, Tagen oder Wochen neu aufgenommen oder aktualisiert wurden. Oder nur Seiten zwischen Datum A und Datum B.

Am einfachsten geht’s über die Google-Funktion „Zeitraum festlegen“: Zuerst geben Sie wie gewohnt den Suchbegriff ein und drücken [Return]. Danach klicken Sie in der linken Spalte auf „Mehr Optionen“. Jetzt gibt’s unter „Alle“ die Möglichkeit, den Zeitraum einzuschränken, etwa auf die letzten 24 Stunden, letzte Woche, letzte Monat oder letztes Jahr.

Per Klick auf „Zeitraum festlegen“ können Sie zudem eine Zeitspanne eingeben und dann per Klick auf „Suche“ nur die Treffer anzeigen, die innerhalb dieses Zeitraums aufgenommen oder aktualisiert wurden.

Der Daterange-Parameter

Profis können statt der anklickbaren Optionen auch den Daterange-Parameter verwenden. Sie müssen nur hinter die Suchbegriffe den Zusatz „datenrange:“ plus den Zeitraum angeben, zum Beispiel in der Form

iphone 4 anleitung daterange:2455313-2455678

Leider können Sie als daterange-Parameter nicht das klassisches Datumsformat verwenden, sondern müssen das Julianische Datum eingeben. Die Zahlen geben die Zeit in Tagen an, die seit dem 1. Januar 4713 vor Christus vergangen sind. Der 22. März 2012 entspricht dem Julianischen Datum 2456009. Am besten verwenden Sie zum Umrechnen den Datumskonverter auf der Seite www.heinrichbernd.de/calendar/index_html?mode=g.