Kategorien
Hardware & Software Hobby Multimedia

So testen Sie eine Infrarot-Fernbedienung, wenn diese nicht mehr richtig funktioniert

Wenn eine Infrarot-Fernbedienung nicht mehr richtig, oder gar nicht mehr funktioniert, dann liegt es meistens an den Batterien. Wenn aber die Batterien ausgetauscht wurden und die Fernbedienung trotz genauem Zielen immer noch nicht funktioniert, sollte man prüfen ob überhaupt ein Infrarotsignal gesendet wird. Da unser Auge kein Infrarotlicht wahrnimmt, muss man zu einem Trick greifen.

Nehmen Sie eine Digitalkamera ihrer Wahl, zum Beispiel einen Camcorder oder die Handykamera, richten die Fernbedienung auf die Linse der Kamera und drücken eine beliebige Taste.

Auf dem Bildschirm der Kamera sehen Sie dann, ob ein Lichtpunkt von der Diode der Fernbedienung übertragen wird. Wenn nicht, probieren Sie alle Tasten der Fernbedienung nacheinander aus.

Digitalkameras können gewisse Wellenlängen des Infrarotlichtes erkennen. Die Wellenlänge liegt hier zwischen 940 und 950 Nanometer.

Bei älteren Fernbedienungen kann es daran liegen, dass die Tastaturmatte bei häufig genutzten Tasten, wie Ein- und Ausschalter, Mute oder Lautstärke, keinen Kontakt mehr bekommen, da sie meistens abgenutzt oder nur verschmutzt sind. Sie sollten dann auch mal prüfen, ob im Batteriefach die Kontakte der Batterien oxidiert sind.

Solche kleinen Fehler kann man sicherlich selber beseitigen und somit unnötige Reparaturkosten sparen.

Schwieriger wird es dann, wenn die Fernbedienung immer noch nicht funktioniert. Wenn es Risse in der Platine sind oder die Diode defekt ist, sollte die Fernbedienung durch eine Fachwerkstatt repariert werden.

Kategorien
Google Plus Google+ Internet & Medien

Google+ Datenschutz: Kreise verstecken und nicht zeigen, in wessen Kreisen man steckt

Im Google+Profil wird eine Menge über Freunde und Bekannte verraten. Jeder kann sehen, ob man in Kreisen von anderen steckt und welche Personen zu den eigenen Kreisen gehören. Ganz schön viel Informationen. Wem das zu viel ist, kann sämtliche Informationen über eigene Kreise und den Kreisen von anderen verstecken.

Wenn Sie nicht möchten, dass jedermann sehen kann, wen Sie in Ihre Kreise aufgenommen haben oder in wessen Kreise Sie selbst aufgenommen wurden, können Sie die Kreisdaten folgendermaßen verstecken:

1. Melden Sie sich bei Ihrem Google+-Konto an, und klicken Sie auf Ihr Profilfoto.

2. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche “Profil bearbeiten”.

3. Klicken Sie unterhalb Ihres Profilfotos auf “In den Kreisen von….”.

4. Es erscheint ein Auswahlfenster. Damit niemand sehen kann, wer in Ihre Kreise aufgenommen wurde, entfernen Sie das Häkchen bei “Personen anzeigen”. Dann sieht niemand, wer in Ihren Kreisen steckt.

Alternativ können Sie die Anzeige auch so beschränken, dass nur bestimmte Kreise angezeigt werden, etwa nur “Freunde”. Darunter entscheiden Sie dann, wer die Kreis-Informationen überhaupt sehen kann, etwa “Alle im Web” (dann sind die Infos öffentlich und für jedermann sichtbar) oder mit der Option “Meine Kreise” lediglich die Personen aus Ihren Kreisen.

Im Feld “Ich in Kreisen von anderen” entscheiden Sie, ob andere sehen können, wer Sie selbst zu Kreisen hinzugefügt hat. Falls Sie das nicht wünschen, entfernen Sie das Kontrollkästchen “Andere können sehen, wer mich zu Kreisen hinzugefügt hat”.

5. Klicken Sie auf “Speichern”, um die Änderungen zu übernehmen. Danach klicken Sie oben rechts auf “Fertig.”

Das Ergebnis: Wenn Sie beide Kontrollkästchen deaktiviert haben, bleibt in Ihrem Profil die Informationen über Ihre Kreise einfach leer. Davon könnte sich Konkurrent Facebook eine Scheibe abschneiden – hier können Freunde jederzeit sehen, wer noch zum Freundeskreis zählt.

Kategorien
Excel Hardware & Software

Excel: Datenbereiche mit der [Shift]-Taste verschieben und zwischen Zellen einfügen

Zum Verschieben von markierten Datenbereich reicht eigentlich die Maus: Sie markieren einen Bereich, platzieren den Mauszeiger auf den Rand der Markierung und ziehen ihn mit gedrückter Maustaste an die neue Position. Allerdings werden bei dieser Methode alle Werte, die sich zuvor an der neuen Position befanden, kurzerhand überschrieben. Mit der [Shift/Umschalten]-Taste lässt sich das verhindern.

Wenn Sie beim Verschieben des markierten Bereichs (auch hier den Rand mit gedrückter Maustaste verschieben) zusätzlich die [Shift/Umschalten]-Taste gedrückt halten, erscheint beim Mauszeiger zusätzlich eine waagerechte oder senkrechte Linie. Diese zeigt an, dass die Daten nicht überschrieben, sondern zwischen den vorhandenen Daten eingefügt werden. Und zwar immer da, wo die Linie gerade erscheint. Sobald Sie die Maustaste und [Shift/Umschalten]-Taste loslassen, verschiebt Excel die Zellen nach rechts oder unten.

Kategorien
Hardware & Software Outlook

Outlook: E-Mails unverändert umleiten statt weiterleiten

Um eingegangene Mails auch Freunden und Bekannten zukommen zu lassen, verwenden die meisten die Weiterleiten-Funktion. Die habt aber einen Nachteil: die Nachricht wird verändert. Nicht nur, dass der Zusatz „WG:“ (für „Weitergeleitet“) hinzukommt und die Nachricht um den Hinweis „Ursprüngliche Nachricht“ ergänzt wird. Auch der Absender ändert sich. Statt des Original-Absenders ist man bei Weiterleitungen selbst der Absender. Wenn nichts verändert werden soll (auch der Absender nicht), sollten Sie statt der Weiterleiten- die „Erneut senden“-Funktion verwenden.

Um eine Mail nicht weiterzuleiten, sondern unverändert umzuleiten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie die Mail per Doppelklick.

2. Rufen Sie bis zur Version 2003 den Befehl „Aktionen | Diese Nachricht erneut senden auf“. Ab Outlook 2007 klicken Sie im Menüband „Nachricht“ im Bereich „Verschieben“ auf den Pfeil neben Schaltfläche „Weitere Verschiebeaktionen“ und dann auf den Befehl „Diese Nachricht erneut senden“.

3. Das nachfolgende Dialogfenster bestätigen Sie mit „Ja“.

Damit öffnet Outlook eine Kopie der Mail – und zwar ohne Änderungen am Original vorzunehmen. Das gilt auch für das „Von“-Feld; hier steht weiterhin der ursprüngliche Absender. Um die Weiterleitung abzuschließen, müssen Sie ins „An“-Feld nur noch den Empfänger eintragen und auf „Senden“ klicken. Dieser erhält die Mail in unveränderter Form. Outlook weist in der geöffneten Mail lediglich darauf hin, dass die Nachricht im Auftrag verschickt wurde.

Kategorien
Google Internet & Medien

Google: Preisvergleicher und andere nervende Webseiten ausblenden

Beim Googlen nach Produkten wie Digitalkameras oder Handys spuckt die Suchmaschine tauchen an den ersten Positionen oft Preisvergleicher oder Meinungsportale auf. Zwar nicht mehr so häufig wie vor einigen Jahren, doch mitunter nerven die Preisvergleicher noch immer. Wen Preisvergleicher (oder andere störende Webseiten) in der Trefferliste nerven, kann die unerwünschten Treffer ausblenden.

Ein Beispiel: Sie suchen nach Informationen und Tipps zur Digitalkamera „Casio Exilim“. In der Trefferliste sind die Preisvergleicher wie „Idealo“ aber unerwünscht. Dann können Sie folgendermaßen vorgehen, um alle Preisvergleicher herauszufiltern und gar nicht erst anzuzeigen:

Ergänzen Sie die Suchanfrage um die Stichwörter „-preisvergleich“ und/oder „-vergleich“ (wichtig ist das Minuszeichen), zum Beispiel

Casio Exilim -preisvergleich


Mit dem Minuszeichen weisen Sie Google an, alle Treffer mit dem genannten Stichwort (hier „preisvergleich“) nicht in der Trefferliste anzuzeigen. Die lästigen Preisvergleicher tauchen nicht mehr auf. Auf diese Weise können Sie auch andere Stichwörter ausschließen, etwa mit den Suchen

mallorca -hotel

mercedes -gebrauchtwagen -gebrauchtfahrzeuge

Noch mehr filtern mit „-inurl:()“

Einen Schritt weiter geht der Suchparameter „-inurl:“. Damit können Sie gezielt bestimmte Webseiten herausfiltern. Und zwar beliebig viele. Wenn zum Beispiel sämtliche Preisvergleicher, Meinungsportale, Amazon und das Auktionshaus ebay in der Trefferliste unerwünscht ist, geben Sie folgendes ein:

canon ixus -inurl:(kelkoo|bizrate|pixmania|pricerunner|dooyoo|pricegrabber|ebay|ciao|dooyoo|amazon|guenstiger|geizkragen|preistrend|preissuchmaschine)

Beim „inurl:“-Befehl gilt: Alle Webseiten, die einen der in Klammern angegeben Begriffe in der Adresse enthalten (z.B. „ebay“ bei „www.ebay.de“) tauchen nicht in der Trefferliste auf.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Beim Mozilla Firefox die automatische Umleitung von Webseiten verhindern

Weiter- oder Umleitungen von Webseiten sind oft nicht gewollt, da man nie sicher sein kann, wo man letztendlich landet. Um diese automatische Weiterleitung zu verhindern, muss man bei Firefox nur ein paar kleine Einstellungen ändern.

So verhindern Sie die ungewollte Weiterleitung von Webseiten:

1. Starten Sie den Mozilla Firefox.

2. Klicken Sie auf „Extras | Einstellungen“.

3. Wählen Sie die Funktion „Erweitert“ und aktivieren mit einem Häkchen auf der Registerkarte „Allgemein“ die Option „Warnen, wenn Websites versuchen umzuleiten oder neuzuladen“.

4. Mit dem Button „OK“ speichern Sie die Änderung.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Stromfresser beim Notebook deaktivieren

Nutzer, die mit Ihrem Notebook viel unterwegs sind, müssen darauf achten, das ihr Akku möglichst lange hält. Nicht immer ist ein Stromanschluss oder ein mobiles Ladegerät für das Auto vorhanden. Umso wichtiger ist es, Hardware die man nicht unbedingt benötigt wird, zu deaktivieren. Hier wird möglicherweise Strom verbraucht, um Hardware zu überwachen. Wir zeigen Ihnen wie es geht.

Um nicht benötigte Hardware zu deaktivieren und auf diese Weise Akkustrom zu sparen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie gleichzeitig die [Windows-Taste] und [Pause].

2.  In diesem Fenster klicken Sie auf den Eintrag „Geräte-Manager“.

3.  Im nächsten Fenster öffnen Sie den Punkt „Netzwerkadapter“ mit einem Doppelklick.

4. Klicken Sie hier doppelt auf den bei Ihnen eingetragenen Controller. In diesem Beispiel ist es der „Broadcom NetLink (TM) Gigabit-Ethernet“ Controller.

5. Öffnen Sie die Registerkarte Energieverwaltung.

6. Sollte in der Checkbox vor dem Eintrag „Gerät kann den Computer aus dem Ruhezustand aktivieren“ ein Haken sein, muß dieser entfernt werden. Danach den Vorgang mit „OK“ abspeichern.

Um alle möglichen Geräte, die Ihr Notebook wieder aufwecken könnten, abzuschalten, wiederholen Sie bitte die Schritte 2 bis 6. Mögliche Geräte wären zum Beispiel:

  • Eine WLAN-Karte, die ebenfalls unter „Netzwerkadapter“ zu finden ist.
  • Verschiedene USB-Anschlüsse z. B. „Generic USB HUB“ oder „USB Root Hub“, zu finden unter dem Programmpunkt „USB-Controller“.
  • Eine Maus, z. B. „HID-konforme Maus“ die unter „Mäuse und andere Zeigegeräte“ zu finden ist.
  • Und sofern vorhanden, vielleicht noch ein Modem.

Nachdem Sie alle diese Vorgänge überprüft und gegebenenfalls deaktiviert haben, sollte Ihr Laptop im ausgeschaltetem Zustand keinen Strom mehr verbrauchen.

Kategorien
Hardware & Software Software

Windows XP: Dateien verschieben, aber nicht ersetzen

Wenn man mehrere Dateien unter XP verschieben will aber die vorhandenen Datei mit gleichem Namen nicht überschreiben will, muß man jede Datei in dem Warnhinweis „Datei überschreiben?“ mit „Nein“ bestätigen. Eine Funktion „Nein, keine“ wird nicht angezeigt. Ein kleiner XP-Quickie schafft jedoch Abhilfe und ergänzt das Dialogfenster mit der fehlenden Funktion „Nein, keine“.

Und so einfach geht es:

Im ersten Dialogfenster klicken Sie bei gedrückter [Umschalt] Taste mit der linken Maustaste auf „Nein“. Windows XP wertet diese Kombination als die fehlende Dialogoption „Nein, keine“. Die Dateien werden dann beim verschieben nicht ersetzt und eine Kopie wird erstellt.