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Anonyme Suchmaschine für Smartphones und Tablet-Computer

Die meisten Suchmaschinen, egal ob für PC oder für mobile Geräte, sammeln Nutzerdaten. Das gilt insbesondere für die großen Anbieter wie Google, Bing oder Yahoo. Es gibt aber auch Anbieter, die keine Nutzerdaten ausspähen und weitergeben. Da diese nicht ganz so bekannt sind und es eher dem Zufall oder Mundpropaganda zu verdanken ist, wenn man auf eine solche Suchmaschine stößt, liegt nicht selten an einem knappen Werbe-Etat des Anbieters. Es lohnt sich halt, gesammelte Daten zu verkaufen. Nicht so beim holländischen Anbieter der Suchmaschine StartPage.

Ehemals Ixquick, heute StartPage

Diese ist bereits im Jahr 1998, damals noch als Ixquick bekannt, entwickelt worden. Bereits zwei Jahre später wurde die Suchmaschine dem privaten, niederländischen Unternehmen Surfboard Holding B.V. übernommen und ist seitdem weiterentwickelt worden.

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Schnell dank Google-Anbindung

StartPage zapft für seine Ergebnisse die Google-Suchmaschine an, ohne dabei private Daten wie IP-Adressen preiszugeben. Ebenfalls werden keinerlei Cookies auf dem Gerät abgelegt, die Daten sammeln könnten. Durch die Googleanbindung profitiert StartPage insbesondere von dessen Geschwindigkeit, die sie damit zu einer der schnellsten Suchmaschinen macht.

Auch für Android und iPhone

Seit kurzem gibt es StartPage nun auch für mobile Endgeräte mit Android oder iOS-Betriebssystem. Die App kann entweder über die Webseite von StartPage oder über die App-Stores von Google und Apple heruntergeladen werden.

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Datenschutz mal ernst genommen

Abschließend noch ein Wort zum Datenschutz. Da StartPage nach eigenen Angaben keinerlei Nutzerdaten sammelt, können auch keine Daten an Dritte, auch nicht an Regierungen, weitergegeben werden.

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Nutzerdaten werden nur dann aufgezeichnet, wenn ein gültiger Gerichtsbeschluss oder eine richterliche Anordnung vorliegt und das nur in Verbindung mit einem speziellen User, der eines schweren Verbrechens verdächtigt wird. Diese werden natürlich auch von den unternehmenseigenen Anwälten geprüft.

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Google Internet & Medien

GMail Spamfilter-Whitelist: Adressen und Absender auf die Whitelist setzen und nie als Spam markieren

Ein E-Mail-Postfach ohne Spam? Gibt es nicht. Auch wenn der Spamfilter von Google Mail nahezu perfekt Spams rausfischt, rutschen auch bei GMail immer wieder mal lästige Spam- und Werbenachrichten durch – im Fachjargon false negatives genannt. Viel ärgerlicher ist der umgekehrte false positives-Fall; wenn eigentlich erwünschte E-Mails von Freunden, Bekannten, Kunden oder Geschäftspartnern als Spam eingestuft werden. Die eigentlich wichtige E-Mail verschwindet dann sang- und klanglos im Spam-Ordner. Damit das nicht passiert, sollte man sich für die wichtigsten E-Mail-Adressen eine sogenannte Whitelist anlegen. Das geht mit Gmail ganz einfach.

Whistelist in Gmail anlegen

Das Prinzip der Whitelist (Weißen Liste) ist simpel: Alle Mail-Adressen oder Domains, die in der Whitelist stehen, haben quasi VIP-Status und werden vom Spamfilter gar nicht erst untersucht, sondern direkt und ungeprüft in den Posteingang gelegt. Das Problem bei GMail: In den Mail-Einstellungen gibt es keine Whitelist-Funktion. Wer trotzdem eine Whitelist der VIP-Absender anlegen möchte, muss den Umweg über die Filter gehen.

Damit GMail bestimmte Mails niemals als Spam einstuft, gehen Sie wie folgt vor:

1. Im Posteingang klicken Sie rechts in der Suchleiste auf den nach unten weisenden Pfeil, um die Suchoptionen einzublenden.

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2. Dann geben Sie in die Zeile Von die E-Mail-Adresse ein, die in die Whitelist aufgenommen werden soll. Sie können auch mehrere E-Mail-Adressen eingeben, indem Sie die Adressen mit dem senkrechten Strich | (Tastenkombination [Alt Gr][<]) voneinander trennen, zum Beispiel so:

adresse1@mirko.de|adresse2@mirko.de|adresse3@mirko.de

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Statt einzelne Adressen anzugeben, lassen sich auch komplette Domains auf die Whitelist setzen, um ungeprüft alle Adressen einer Domain durchzulassen. Um beispielsweise alle E-Mail-Adressen, die auf @mirko.de enden auf die Whitelist zu setzen, geben Sie den Domainnamen inklusive @-Zeichen , zum Beispiel

@mirko.de

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3. Zum Fortfahren klicken Sie unten rechts auf Filter mit diesen Suchkriterien erstellen. Auf der folgenden Seite kreuzen Sie die Option Nie als Spam einstufen an und klicken auf Filter erstellen.

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Das war’s auch schon. Die betreffenden E-Mail-Adressen oder Domains werden ab sofort ohne Prüfung in den Posteingang gelegt und landen garantiert nicht mehr versehentlich im Spam-Ordner. Auch wenn der Spamfilter von Google Mail eigentlich recht zuverlässig arbeitet, empfehlen wir, für alle wichtigen Adressen die Whiteliste-Funktion zu aktivieren. Dazu gehören vor allem die Adressen oder Domains der Familie, von wichtigen Kunden, Geschäftspartnern, Vorgesetzten oder Mitarbeitern und guten Freunden.

GMail-Whitelist bearbeiten

Um einen Blick in die aktuelle Whiteliste zu werfen und Einträge zu bearbeiten oder zu löschen, klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad und dann auf Einstellungen. Im Bereich Filter sind alle bisher eingerichteten Filter aufgelistet. Die Whiteliste-Einträge erkennen Sie an der Filterregel Ausführen: Nie als Spam markieren. Hier können Sie die Adressen und Domains nachträglich bearbeiten oder den Whitelist-Eintrag komplett löschen.

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Internet & Medien Internet Explorer

Beim Microsoft Internet-Explorer einzelne Webseiten sperren

Bei einem Computer der von allen Familienmitgliedern genutzt wird, kann es erforderlich werden, einzelne Internetseiten für die die Kinder zu sperren. Egal ob „Erwachsenen-Seiten“, Online-Shops oder Spiele-Seiten. Beim Microsoft Internet-Explorer lassen sich Webseiten sehr einfach und effektiv sperren.

Damit die Blockierung nicht einfach wieder rückgängig gemacht werden kann, wird diese Funktion mit einem Passwort abgesichert.

Und so sperren Sie Webseiten im IE:

1. Starten Sie Ihren Microsoft Internet-Explorer, klicken Sie auf das Zahnradsymbol, und wählen Sie im Kontextmenü „Internetoptionen“ aus. Die Tastenkombination [Alt][X] führt zum gleichen Ziel.

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2. Wechseln Sie im Dialogfenster zum Register „Inhalte“ und wählen Sie im Bereich „Inhaltsratgeber“ die Schaltfläche „Aktivieren“. Möglicherweise müssen Sie sich anschließend mit Administratorrechten anmelden.

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3. Im nächsten Dialogfenster tragen Sie auf der Registerkarte „Zugelassene Sites“ die zu blockierende Webadresse in das Eingabefeld ein und bestätigen mit dem Button „Niemals“. Die betreffende Webseite wird der darunterliegenden „Liste der zugelassenen bzw. nicht zugelassenen Webseites“ hinzugefügt.

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Wiederholen Sie den Arbeitsschritt mit allen zu sperrenden Webseiten. Anschließend bestätigen und schließen Sie das Fenster mit „OK“. Damit niemand diese Einstellungen rückgängig machen kann, werden Sie aufgefordert ein „Supervisor-Kennwort“ zu erstellen. Auf die Eingabe des Kennworthinweises sollten Sie verzichten, da der Hinweis zu einem späteren Zeitpunkt angezeigt wird.

Wird nun im Internet-Explorer eine der gesperrten Seiten aufgerufen, wird eine Sicherheitsmeldung angezeigt und nach dem Supervisor-Kennwort gefragt. In dieser Meldung erscheint dann auch wieder der Kennwort-Hinweis.

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Möchten Sie zu einem späteren Zeitpunkt gesperrte Webseiten wieder freigeben, wiederholen Sie die Arbeitsschritte und entfernen die betreffenden Seiten aus der Liste.