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HTTPS Everywhere: Firefox- und Chrome-Browser zum verschlüsselten Surfen zwingen

Viele Webseiten bieten eine verschlüsselte Version der Site. Im Normalfall wird aber nur die unverschlüsselte Variante angewählt. Hier muss man den Browser zwingen, direkt auf die sichere Verbindung zuzugreifen. Das Add-on „HTTPS Everywhere“ für Firefox und Chrome ist hier das richtige Tool.

Immer sicher und verschlüsselt surfen

Auf der Webseite www.eff.org/https-everywhere finden Sie die Erweiterung als kostenlosen Download.

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Nach der Installation des Add-Ons starten Sie den Browser neu. Ist das Add-On aktiviert, wird statt der Standardverbindung immer eine verschlüsselte Verbindung (erkennbar am „s“ in „https“ und dem grünen Schloss-Symbol) aufgebaut. Das funktioniert natürlich nur, wenn der jeweilige Webseitenbetreiber neben der normalen http- auch die https-Verbindung unterstützt.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Schnelles Öffnen der „Eigenschaften“ von Dateien und Ordnern

Normalerweise werden die „Eigenschaften“ von Ordnern und Dateien über das Kontextmenü aufgerufen, indem man mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Ordner klickt. Was kaum bekannt ist: Es gibt eine noch schnellere Alternative.

Wenn Sie ohne Rechtsklick das Dialogfenster „Eigenschaften“ öffnen möchten, klicken Sie einfach mit gedrückter [Alt]-Taste doppelt auf die betreffende Datei.

Dieser kleine Trick alleine spart zwar nicht soviel Zeit, kann aber in Verbindung mit anderen Shortcuts dann doch die Arbeit mit dem PC erheblich beschleunigen und vereinfachen.

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Hardware & Software Office Software Word

Microsoft Word: Mehrere Dateien zu einem Dokument zusammenfügen

Schon immer ist es bei Word möglich, mehrere Word-Dateien zu einem Dokument zusammenzuführen. Allerdings ist der allgemein übliche Weg ziemlich umständlich. Erst alle betreffenden Dokumente öffnen und die Inhalte separat markieren, kopieren und in das Hauptdokument einfügen. Eine andere Variante ist über die Menüleiste möglich. Hier klicken Sie auf „Einfügen | Datei“ und wählen das einzufügende Dokument aus. Seit Word 2007 geht das sehr viel schneller, außerdem können die Texte mehrerer Dokumente auf einen Schlag eingefügt werden.

Ab Word 2007 gehen Sie wie folgt vor:

1. Starten Sie Word und rufen das Hauptdokument auf, in das der Text weiterer Dokumente eingefügt werden soll. Setzen Sie dann den Cursor an die Stelle, an der die anderen Texte eingefügt werden sollen.

2. Wechseln Sie in der Menüleiste zum Register „Einfügen“, klicken Sie im Bereich „Text“ auf den kleinen Pfeil neben der Option „Objekt“, und wählen Sie im Kontextmenü „Text aus Datei“ aus.

3. Es öffnet sich der Windows-Explorer, in dem Sie nun zu den benötigten Dateien navigieren. Markieren Sie alle Dokumente mit gedrückter [Strg]-Taste und der linken Maustaste.

Mit der Schaltfläche „Einfügen“ werden alle Dokumente auf einmal an die ausgewählte Stelle des Hauptdokuments angehängt.

Mit dieser Funktion lassen sich schnell und einfach aus vielen Dokumenten ein großes erstellen. So können beispielsweise schöne Nachschlagewerke der eigenen Sammlung angefertigt, oder aus der losen Rezeptsammlung ein „Rezept-Buch“ erstellt werden.

Tipp: Erstellen Sie doch als nächstes aus diesen Nachschlagewerken Ihr erstes eBook. Wie einfach das ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Schnellzugriff auf das Benutzerkonto

Wenn häufig  auf das eigene Windows Benutzerkonto zugreift, der wählt den normalen Weg über die Systemsteuerung. Da dies mit mehreren Klicks verbunden ist, der kann davon schon mal genervt sein. „Mal eben schnell ein paar Änderungen vornehmen“, ist da nicht möglich. Die Lösung für einen schnellen Zugriff auf das eigene Benutzerkonto heißt „Verknüpfung“. Unter Windows 7 und Vista kann das Benutzerkonto als Desktop-Verknüpfung ganz einfach angelegt werden.

Alles was Sie dazu benötigen ist nur die richtige Zeichenfolge. Und so funktioniert es:

Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen im Kontextmenü „Neu | Ordner“ aus.

Als Ordnername tragen Sie folgende Zeichenfolge ein:

Ich.{60632754-c523-4b62-b45c-4172da012619}

Bestätigen Sie die Eingabe mit der [Enter]-Taste.

Die Ansicht des Ordner-Icons ändert sich nun in das Benutzer-Konten-Symbol.

Mit einem Doppelklick auf dieses Icon gelangen Sie nun direkt zu Ihren Benutzerkonto-Einstellungen.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Werbebanner und Animationen nur einmal abspielen

Gegen die Flut von Werbebannern auf Webseiten gibt es kaum Abhilfe. Viele Seiten sind mit Werbung so überfrachtet, dass es manchmal kein Vergnügen ist, diese zu besuchen. Die grellen Animationen lenken sehr vom eigentlichen Inhalt ab. Auch wenn man die Werbebanner und Animationen nicht ausblenden kann, so kann man aber beim Firefox-Browser dafür sorgen, dass sie nur einmal abgespielt werden und dann stehenbleiben.

Werbung? Ja, aber bitte nur einmal

Dafür sind nur ein paar einfache Arbeitsschritte nötig.

1. Starten Sie den Firefox-Browser, geben Sie in die Adresszeile

about:config

ein, und drücken Sie die [Enter]-Taste. Bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsmeldung.

2. In die Eingabezeile neben der Option „Filter“ geben Sie den Suchbegriff

image.animation_mode

ein. Der gleichnamige Einstellungsname erscheint in der Ergebnisliste an oberster Stelle.

3. Mit einem Doppelklick auf den Eintrag „image.animation_mode“ öffnet sich das Fenster mit dem String-Wert. Ersetzen Sie den Standardeintrag „nomal“ durch den Wert „once“ und bestätigen die Änderung mit „OK“.

4. Die Änderung wird im Browser angezeigt und ist sofort aktiv.

Animationen auf Webseiten werden jetzt nur noch einmal abgespielt.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Datenträgerbereinigung mit erweiterten Optionen starten

Jedes Mal wenn der Computer benutzt wird, legt Windows im Hintergrund Sicherungsdateien, Protokolldateien und andere Dateien an. Aber nur ein Teil davon wird wieder gelöscht. Viele auf dem Rechner verbliebene Dateien sind zwar nicht sehr groß, aber mit der Zeit sammelt sich jede Menge unnützer Datenmüll an. Durch die Datenträgerbereinigung wird ein Teil dieser Daten gelöscht. Es wird aber nur ein Teil der unnützen Daten entfernt. Ein versteckter Befehl erweitert die Bereinigungsfunktion.

Richtig gründlich aufräumen

Die „normale“ Datenträgerbereinigung erreichen Sie über den Geräte-Manager. Navigieren Sie über  „Start | Systemsteuerung | System und Sicherheit | System“, klicken Sie dann auf „Geräte-Manager“, und markieren Sie unter „Laufwerke“ Ihre Festplatte mit einem Mausklick. Anschließend klicken Sie auf „Datei | Optionen“ um die einfache Version der Datenträgerbereinigung aufzurufen.

In dieser Version hat man keine Möglichkeit, auf die Auswahl der zu löschenden Dateien Einfluss zu nehmen, da man hier keinen Zugriff auf die erweiterten Funktionen hat. Sie können nur über das Fenster „Ausführen“ dorthin gelangen. Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnen Sie das Fenster „Ausführen“. Geben Sie in die Eingabezeile den Befehl

Cleanmgr /sageset:65535 &Cleanmgr /sagerun:65535

und klicken Sie auf „OK“.

Sofort wird das Fenster der erweiterten Datenträgerbereinigung angezeigt. Hier können Sie nun selbst entscheiden, welche Dateien gelöscht werden sollen. So können beispielsweise temporäre Setupdateien oder Vorschaudatenbanken manuell zum Löschen ausgewählt werden. Diese werden in der Standardversion nicht entfernt.

Nach Auswahl der zu löschenden Dateien bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“ und klicken im nachfolgenden Dialog auf den Button „Dateien löschen“. Wenn Sie nicht sicher sind, ob man die eine oder andere Datei noch braucht, hilft vielleicht die Beschreibung der Datei. Markieren Sie mit einem Mausklick die gewünschte Datei und im darunterliegenden Bereich erscheint die entsprechende Erklärung.

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Hardware & Software Word

Word 2007/2010: Textdateien mit ungewöhnlichen Bildformen interessanter gestalten

Nichts ist langweiliger als einfallslos gestaltete Textdateien. Auch mit den normalen quadratischen Bildformen wirken sie nur ein bisschen interessanter. Dabei enthält Word ab der Version 2007 viele witzige und außergewöhnliche Bildformen. Diese können Sie ganz einfach in Texte integrieren und damit für ein pfiffiges und akzentuiertes Layout sorgen.

Einfügen einer geeigneten Bildform

Das Verwenden dieser Bildformen ist sehr einfach: Starten Sie Word, rufen Sie die zu bearbeitende Textdatei auf, oder erstellen eine neue Textdatei. Um eine geeignete Bildform zu finden, klicken Sie in der Menüleiste auf „Einfügen“. Anschließend wählen Sie die Schaltfläche „Formen“ und wählen das gewünschte Format aus. In diesem Beispiel ist es ein fünfzackiger Stern.

Mit einem normalen Linksklick in das Dokument fügen Sie die gewünschte Form in das Dokument ein.

Grafik oder Foto einfügen

Mit einem Rechtsklick in die ausgewählte Bildform öffnen Sie das Kontextmenü. Hier wählen Sie die Option „AutoForm formatieren.

Im nächsten Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Farben und Linien“ und klicken hier auf die Schaltfläche „Fülleffekte“.

Wechseln Sie im Fenster „Fülleffekte“ zur Registerkarte „Grafik“ und navigieren mit dem Button „Grafik auswählen“ zum Speicherort der Grafik oder der Fotos. Wählen Sie dort ein Foto oder eine Grafik aus.

Das Foto wird nun direkt als Vorschau im Fenster „Fülleffekte“ angezeigt. Aktivieren Sie nun die Option „Bildseitenverhältnis sperren“. Diese Option verhindert Verzerrungen des Fotos, wenn die Bildform verändert wird.

Bestätigen Sie beide offenen Dialogfenster mit „OK“. Das Foto wird nun in die Bildform eingebunden. Diese kann jetzt (und auch später noch) mit den Kreisen und den Quadraten gestreckt, vergrößert oder gestaucht werden. Mit dem grünen Kreis wird die gesamte Bildform inklusive des Fotos um die eigene Achse gedreht.

Textfluss und Zeilenumbruch anpassen

Um auch den Text besser an das neue Bildformat anzupassen, sollte der Textfluss entsprechend geändert werden. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das soeben eingefügte Bild, wählen Sie in der Menüleiste „Bildtools | Format“, und öffnen Sie im Menüband unter „Position“ die verschiedenen Layout-Optionen. Wählen Sie hier ein für Sie passendes Layout aus.

Anschließend klicken Sie wieder im Menüband auf die Schaltfläche „Textumbruch“.

Wählen Sie die Einstellung „Passend“, um bis zum Rand des Bildformates den Text einfügen zu können.

Danach können Sie das Textdokument weiter bearbeiten oder mit weiteren unterschiedlichen Bildformaten versehen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7: Notebook-Klappe so konfigurieren, dass kein Energiesparmodus ausgelöst wird

Notebooks sind standardmäßig so konfiguriert, dass beim Zuklappen das Gerät automatisch in den Energiesparmodus versetzt wird. Das ist insoweit sinnvoll, wenn der Betrieb über den Akku läuft. Möchte man aber nur mal die Klappe schließen, um beispielsweise einer anderen Person den Blick auf den Bildschirm zu verwehren, dann muss der Rechner erst wieder gestartet werden. Diese Energiesparfunktion beim Zuklappen können Sie über die Systemsteuerung abschalten.

Das Abschalten empfiehlt sich besonders für akkustarke Geräte, Notebooks mit SSD-Speicher oder generell beim Netzbetrieb. So konfigurieren Sie Ihre Notebook-Klappe:

1. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf das Batteriesymbol und wählen im Kontextmenü „Energieoptionen“ aus.

2. Im nächsten Fenster wählen Sie im linken Bereich die Kategorie „Auswählen, was beim Zuklappen des Computers geschehen soll“ aus.

3. Anschließend wählen Sie im nachfolgenden Fenster im Aufklapp-Menü der Option „Beim Zuklappen“ die Einstellung „Nichts unternehmen“.

Hier können Sie zudem entscheiden, ob die Funktion nur im Akkubetrieb und/oder im Netzbetrieb abgeschaltet werden soll. Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche „Änderungen speichern“.

Auch die Notebooks die mit Windows XP laufen, können entsprechend konfiguriert werden. Hier fehlt lediglich die Unterscheidung zwischen Akku- und Netzbetrieb.

1. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf die Batterieanzeige das Kontextmenü und wählen „Energieverwaltungseigenschaften einstellen“.

2. Im Dialogfenster „Eigenschaften von Energieoptionen“ wechseln Sie zur Registerkarte „Erweitert“ und wählen per  Drop-Down-Menü im Bereich „Netzschaltervorgänge“ und „Beim Schließen des Laptops“, die Einstellung „Nichts unternehmen“ aus.

3. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung. Ab sofort wird Ihr Notebook beim Zuklappen nicht mehr in den Energiesparmodus versetzt.