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Hardware & Software

Mozilla Thunderbird: Termine per QR-Code schnell aufs Smartphone übertragen

Das Synchronisieren von Kalenderdaten des Email-Programms mit dem Smartphone ist immer wieder ein großes Thema. Viele Programme versprechen ein einfaches Installieren und Bedienen. Die Realität sieht aber häufig anders aus. Bevor sich aber die Nutzer des Mozilla Thunderbird mehr und mehr Programme auf den Rechner holen, sollte man zuerst einmal das kostenlose „QR-Code Add-on für Lightning“ ausprobieren.

Die Erweiterung für den Mozilla Thunderbird erzeugt automatisch einen separaten QR-Code für jeden Termin, ohne dass Sie eingreifen müssen. Dieser kann dann per Smartphone mit einem beliebigen QR-Code-Reader, beispielsweise dem „RedLaser„, in die Kalenderfunktion Ihres Handys übertragen werden. „RedLaser“ ist für iPhone, Android- und Windows-Phones ebenfalls gratis erhältlich.

Voraussetzung für die QR-Code-Erstellung ist allerdings die installierte Thunderbird-Erweiterung „Lightning„, die das Email-Programm um die Kalenderfunktion erweitert.

Zum Herunterladen des QR-Code Add-ons starten Sie Ihren Mozilla Thunderbird, klicken auf „Extras“ und wählen im Kontextmenü die Option „Add-ons“ aus.

Im „Add-ons-Manager“ geben Sie den Begriff „lightning qr code“ in das Suchfeld ein und starten den Suchvorgang. In der Ergebnisliste sollte die Erweiterung direkt an erster Stelle angezeigt werden. Klicken Sie dort auf den Button „Installieren“. Ein Neustart des Thunderbird ist nicht notwendig, das Add-on ist direkt einsatzbereit.

Wenn Sie nun den Mauszeiger auf einem Termin platzieren, wird automatisch der dazugehörige QR-Code angezeigt.

Jetzt nur noch den Code mit dem Handy fotografieren…

…und „Im Kalender notieren“, fertig. So einfach kann das Übertragen von Terminen zwischen Thunderbird und Handy sein!

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Automatisch sichere Passwörter erstellen

Regelmäßiges Ändern des Benutzerkonten-Passwortes ist die Grundlage um sicherzustellen, dass unberechtigte Personen an Ihre Datenbestände gelangen. Zusätzlich sollte noch darauf geachtet werden, dass kein Geburtstagsdatum, der Name des Haustieres oder eines Familienmitgliedes verwendet wird. Diese sind viel zu einfach zu erraten. Bei Windows kann aber der eingebaute Passwort-Generator für eine sichere Kennworterstellung sorgen.

Das ideale Kennwort sollte Groß- und Kleinschreibung enthalten, sowie Zahlen und Sonderzeichen. Zugegeben, der Windows Passwort-Generator ist versteckt und nur über einen Kommandozeilenbefehl erreichbar.

Bei Windows 7 und Vista öffnen Sie die Eingabeaufforderung über „Start | Alle Programme | Zubehör“. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wählen im Kontextmenü „Als Administrator ausführen“.

Bei Windows XP starten Sie die Eingabeaufforderung mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben in das Eingabefeld „cmd“ ein und drücken die [Enter]-Taste.

Im Fenster der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl

net user benutzername /random

ein und bestätigen mit [Enter].  „Benutzername“ ist hier ein Platzhalter. Geben Sie an dieser Stelle den Namen des Users ein, dessen Passwort generiert werden soll.

Wichtig ist, dass Sie sich das neue Kennwort sofort notieren, da es wird automatisch im Benutzerprofil gespeichert wurde und sofort aktiv ist.

Hinweis: Sollten Sie bei Windows 7 die minimale Passwortlänge zu einem früheren Zeitpunkt mal erweitert haben, werden Sie eine entsprechende Fehlermeldung erhalten. Diese muss vorher wieder rückgängig gemacht werden. Das können Sie direkt in derselben Eingabeaufforderung erledigen. Geben Sie dazu den Befehl

net accounts /minpwlen:8

ein und bestätigen mit [Enter]. Anschließend gehen Sie wie oben beschrieben vor.

Klicken Sie hier, um den ganzen Artikel über die „Minimale Passwortlänge“ zu lesen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Fotobearbeitung aus der Bildvorschau starten

Wenn Bilddateien vom Fotoapparat auf den Computer übertragen wurden, werden diese häufig noch bearbeitet. Meistens ist es das Entfernen des „Rote Augen“-Effekts. Das Problem: Die Kameras versehen automatisch jedes Bild mit einem kryptischen Namen (beispielsweise CIMG1234.jpg), was die Suche nach einem bestimmten Foto sehr schwierig und langwierig gestaltet. Dieses Problem kann aber durch eine Abkürzung in der Windows-Fotoanzeige minimiert werden.

Diese Abkürzung aus der Vorschau finden Sie folgendermaßen:

Öffnen Sie den Ordner mit den zu bearbeitenden Bildern, und starten Sie die „Windows-Fotoanzeige“ über das erste Foto. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die erste Bilddatei und wählen im Kontextmenü „Öffnen mit | Windows-Fotoanzeige“.

Das ausgewählte Bild wird nun in der Windows-Fotoanzeige geöffnet. Mit den Pfeiltasten (rechts/links) Ihrer Tastatur oder den Pfeil-Symbolen der Windows-Fotoanzeige, klicken Sie sich bis zu dem Bild das bearbeitet werden soll.

In der Menüleiste oberhalb des Bildes klicken Sie auf „Öffnen“ und wählen Ihr bevorzugtes Bildbearbeitungsprogramm aus.

Im gewählten Bildbearbeitungsprogramm nehmen Sie nun alle gewünschten Änderungen, inklusive einen neuen Dateinamen, vor.

Durch diesen kleinen, aber einfachen Trick müssen Sie sich keine kryptischen Dateinamen merken oder aufschreiben. Ebenso eine vorangehende Umbenennung aller Fotos entfällt.

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Hardware & Software

Kommentare in Powerpoint Präsentationen einbinden

Das Präsentationsprogramm unterstützt unter anderem auch Kommentare. Dabei haben Sie die Möglichkeit diese entweder verborgen oder sichtbar in Powerpoint einzufügen. Kommentare eignen sich in Powerpoint beispielsweise als Merkzettel oder Aufkleber für Powerpoint-Folien. So können Sie beispielsweise beim Nachprüfen einer Präsentation Kommentare mit Änderungswünschen direkt als Kommentare auf die Folie kleben.

Bei Powerpoint werden Kommentare in gelben Kommentarfeldern angezeigt. Dabei können Sie neben dem Text auch die einzelnen Objekte des Kommentars bearbeiten. So können Sie diese wie gewöhnliche Objekte verschieben, vergrößern, verkleinern oder auch neu formatieren. Dabei sollten Sie Kommentare generell so formatieren, dass diese auch direkt als solche erkannt werden. Wenn Sie Bemerkungen zu klein erstellen, besteht schnell die Gefahr, dass diese sehr leicht übersehen oder auch einfach vergessen werden. Sehr unangenehm ist es dann, wenn diese Kommentare erst bei der Präsentation völlig überraschend wieder auftauchen.

Um einen Kommentar in Powerpoint einzufügen, wählen Sie zunächst die Folie aus, auf welcher der Kommentar erscheinen soll. Wählen Sie die Folienansicht auf und klicken Sie anschließend auf „Einfügen | Kommentar“ (bei PowerPoint 2010 „Überprüfen | Neuer Kommentar“). Powerpoint erzeugt daraufhin einen gelben Notizzettel ähnliche einem Post-It. Sie können nun den gewünschten Text in das Kommentarfeld eingeben. Nachdem Sie auf eine beliebige Stelle außerhalb des Kommentarfeldes geklickt haben, können Sie dieses an eine beliebige Stelle innerhalb der Folie verschieben. Für den Fall, dass Sie Powerpoint 2007 nutzen wählen Sie bitte aus dem Menü überprüfen den Befehl „Kommentar einfügen“ aus.

Falls Sie nicht möchten, dass der Kommentar während der Präsentation zu sehen ist, dann können Sie diesen auch außerhalb des Folienrandes platzieren. Soll jedoch die gesamte Präsentation ohne Kommentare erfolgen, können Sie diese auch generell ausblenden. Wählen Sie hierzu in der Menüleiste unter dem Menü Ansicht die Option „Kommentare aus“, um diese generell auszublenden.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Kennen und nutzen Sie die praktische Notizzettel-Funktion?

Suchen Sie auf Ihrem Schreibtisch schon mal den gelben Notizzettel-Block? Meistens ist er gerade verschwunden, wenn man eine Info notieren möchte. Damit Sie nicht immer dem Kollegen oder der Kollegin die kleinen gelben Zettel „klauen“ müssen, nutzen Sie doch einfach die digitalen Notizzettel bei Windows 7. Die kann man außerdem auch nicht aus Versehen verlieren.

Damit die Notizzettel-Funktion immer schnell zur Verfügung steht, folgen Sie einfach den nächsten Arbeitsschritten zu den „Sticky Notes“:

1. Klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Zubehör | Kurznotizen“, und schon wird das kleine gelbe Notizzettelchen geöffnet.

Mit dem Pluszeichen in der linken oberen Ecke öffnen Sie eine neue Kurznotiz gleicher Farbe. Per Rechtsklick in die Notiz öffnen Sie das Kontextmenü, in dem Sie die Farbe die ändern können. Fahren Sie an den Rand der Notiz, können Sie sie mit gedrückter, rechter Maustaste an dieser Seite vergrößern. 

2. Nun können Sie die Notiz ganz normal beschriften. Sie bleibt so lange auf dem Desktop, bis sie mit dem kleinen „x“ in der rechten oberen Ecke geschlossen wird. Und das auch über einen Windows Neustart hinaus.

3. Damit die „Sticky Notes“ immer schnell zur Verfügung stehen, ist es empfehlenswert, sie an die Taskleiste anzuheften.  Klicken Sie dazu auf „Start | Alle Programme | Zubehör“ und mit der rechten Maustaste auf „Kurznotizen“. Wählen Sie dann im Kontextmenü die Option „An Taskleiste anheften“.

Nun steht die Notizzettel-Funktion mit einem Klick zur Verfügung.

Zum Entfernen von der Taskleiste klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol von „Sticky Notes“ und wählen im Kontextmenü „Dieses Programm von der Taskleiste lösen“.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone: Schneller neue Telefonnummern speichern

Welchen Weg wählen die meisten iPhone-Nutzer, um eine neue Telefonnummer ins Handy einzutragen? Richtig: das Kontakte-Register. Meist wird die Kontakte-App geöffnet, auf das Pluszeichen in der rechten oberen Ecke geklickt, das Feld „Mobil“ angetippt und erst dann die Rufnummer eingetragen. Viel zu umständlich. Wenn Sie neue Telefonnummern von Freunden oder Bekannten schneller „notieren“ möchten, sollten Sie die Telefon-App verwenden.

Die schnellste Methode, um beim iPhone eine neue Rufnummer einzutragen, funktioniert folgendermaßen:

1. Drücken Sie auf dem Home-Screen das Programm „Telefon“, und wechseln Sie zum „Ziffernblock“.

2. Tippen Sie die Rufnummer ein, die Sie im Adressbuch speichern möchten.

3. Tippen unten links auf die „Plus“-Schaltfläche neben dem grünen Abheben-Symbol.

5. Mit dem Befehl „Neuen Kontakt erstellen“ legen Sie sofort einen neuen Adressbucheintrag an; die eingetippte Rufnummer steht bereits im Feld „Mobil“.

Falls Sie mit dem Kontakt schon einmal telefoniert haben, ist es noch einfacher. Dann müssen Sie nur in der Telefon-App zur „Anrufliste“ wechseln, auf den blauen Pfeil des jeweiligen Anrufs tippen und dann mit „Neuen Kontakt erstellen“ einen neuen Adressbucheintrag anlegen. Der Befehl „Zu Kontakt hinzufügen“ ist praktisch, wenn sich die Rufnummer einer Person geändert hat, die bereits im Adressbuch steht.