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DuckDuckGo: Die sichere Suchmaschine, die kein Nutzerverhalten speichert, analysiert oder weitergibt

In Deutschland ist die Google-Suchmaschine die Nummer 1. Der Nachteil von Google und den meisten anderen Suchanbietern ist die Erstellung von Nutzerprofilen, die nach der Analyse gespeichert und dann weiterverkauft werden. Es gibt aber auch einige Suchdienste, die keine Daten sammeln oder auswerten. „DuckDuckGo“ ist eine dieser Suchmaschinen.

„DuckDuckGo“ gibt es als Add-On für die bekanntesten Suchmaschinen. Unterstützt werden Google Chrome, Opera, der Microsoft Internet Explorer, Safari und natürlich auch der Mozilla Firefox. Zum Herunterladen rufen Sie die Seite www.duckduckgo.com auf, klicken am unteren Bildschirmrand auf den Link „Zum Browser hinzufügen“ und folgen anschließend den Download und Installationsanweisungen.

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Nach der Installation ist DuckDuckGo ohne Browser-Neustart einsatzbereit. Die Erweiterung hat dem Browser eine zusätzliche Schaltfläche für die neue Suchmaschine hinzugefügt. Damit bleibt der Standard-Suchanbieter, z. B. Google, erhalten. Natürlich kann DuckDuckGo auch als Standard-Suchmaschine definiert werden. Aktivieren Sie dann die Option „DuckDuckGo as default“.

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Standardmäßig ist DuckDuckGo ohne spezielle Such-Region und in englisch konfiguriert. Mit dem Button „Mehr“ lässt sich die Suche auf Deutschland eingrenzen. Wer internationale Suchergebnisse möchte, der belässt die Einstellung „No Region (default)“. Bei „Language“ wählen Sie Ihre Muttersprache entsprechend aus.

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Die Suchergebnisse lassen sich sehen. Wenn auch nicht so grafisch aufpoliert wie bei anderen Suchmaschinen. Die Anzeige der Suchergebnisse ist eher informationsorientiert und fällt daher spartanischer aus.

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Alles in allem ist DuckDuckGo eine sehr leistungsfähige Suchmaschine, die zuverlässig funktioniert ohne den User mit Werbung zuzuschütten. Und wo keine Nutzerprofile angelegt werden, hat es die NSA, der Geheimdienst der USA schwerer, Ihre Daten zu speichern.

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Windows 7 und Vista: Persönliche und vertrauliche Metadaten aus Office- oder Bild-Dateien entfernen

Office-Dateien wie zum Beispiel Word- und Excel-Dateien oder auch Digitalfotos enthalten Daten, die zum Teil vertraulich, persönlich und systemtechnisch bedingt sind. Diese Metadaten können genutzt werden, um Nutzerprofile zu erstellen und um das Surf-Verhalten zu analysieren. Diese Daten werden von Windows automatisch erfasst und der Datei angehängt. Das verrückte daran ist, dass Sie Windows benötigen, um Ihre Dokumente von den Metadaten zu reinigen. Mit ein paar Klicks sind diese Daten schnell entfernt und Sie können dann sicher sein, dass keine unerwünschte Weitergabe von Dateieigenschaften stattfindet.

Um unerwünschte Metadaten aus Dateien zu entfernen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer und rufen den Ordner auf, der die Datei enthält, dessen Metadaten entfernt werden sollen.

2. Mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Datei öffnet sich das Kontextmenü, in dem Sie die Option „Eigenschaften“ auswählen.

3. Im Dialogfenster „Eigenschaften von…(Ihr Dateiname)“ klicken Sie unten auf „Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen“.

4. Im neuen Fenster „Eigenschaften entfernen“ aktivieren Sie im oberen Bereich die Option „Folgende Eigenschaften aus dieser Datei entfernen“. Nun können Sie in der aktuellen Datei mit einem Häkchen in den Checkboxen die Eigenschaften herauslöschen, die nicht übermittelt werden sollen. Mit „OK“ bestätigen Sie in beiden offenen Fenstern die Auswahl.

Tipp: Möchten Sie aber trotz allem die Metadaten in der Datei behalten, können Sie im Dialogfenster „Eigenschaften entfernen“ die erste Option „Kopie erstellen, in der alle möglichen Eigenschaften entfernt sind“ auswählen. Diese Option erstellt sofort eine Kopie der Datei. Darin können Sie nun die Eigenschaften entfernen, die Sie nicht mit übermitteln wollen. Fahren Sie hier mit Arbeitsschritt zwei, wie oben beschrieben, weiter fort.

Noch ein Hinweis zur Löschung von den Eigenschaften: Wenn Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“ nutzen, werden nicht alle Eigenschaften der Datei gelöscht. Für das System wichtige Angaben, wie zum Beispiel das Datum der letzten Speicherung bleiben erhalten, damit das System diese Datei richtig abspeichert und auch wiederfindet.

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Internet & Medien

Google kennt uns genau: Demografische Merkmale und Interessengebiete für Werbung anzeigen und löschen

Google kennt mehr über Sie als einem lieb ist. Bestes Beispiel sind die „Anzeigenvorgaben“. Google weiß genau, welche Webseiten Sie am häufigsten besuchen. Aus den gesammelten Daten bildet Google ein Interessenprofil – Sie werden praktisch zum gläsernen Surfer. Wir zeigen, wie Sie dem ein Ende bereiten und die gesammelten Interessengebiete löschen.

Google weiß zum Beispiel, dass Sie gerne auf Webseiten zum Thema Auto unterwegs sind, oft nach Computerthemen suchen oder häufig an Online-Communities teilnehmen. Und weil Google das weiß, kann der Suchmaschinenriese Ihnen zielgruppengerechte Werbung präsentieren, etwa rund um Autos, PCs und Facebook.

So funktioniert das Google-Profil?

Wie kommt Google an die Daten? Ganz einfach: Viele Webseiten nehmen am Google-Display-Netzwerk teil. Das ist das Werbenetzwerk von Google – auch unter AdWords bekannt -, über die fast alle Webseiten Google-Werbung in Ihre Webseiten einbauen. Tipps, Trick & Kniffe übrigens auch. Der Banner ganz oben neben dem Logo ist eine solche Google-Werbung.

Wenn Sie eine der Webseiten aufrufen, die an AdWords teilnehmen (das sind praktisch alle), werden Cookies über Ihren Besuch gespeichert. Cookies sind digitale Fingerabdrücke, anhand derer Sie beim nächsten Besuch wiedererkannt werden. Die Fingerabdrücke sorgen aber auch dafür, dass genau nachverfolgt werden kann, welche Webseiten Sie wann wie lange besucht haben. Und genau aus diesen Daten generiert Google für jeden einzelnen von uns ein Nutzerprofil.

Ins Google-Nutzerprofil schauen

Sie möchten’s sehen? Bitte sehr: Um einen Blick ins eigene Google-Nutzerprofil zu werfen, rufen Sie folgende Webseite auf:

Das Ergebnis ist meist überraschend: Im Bereich „Ihre Kategorien“ werden alle Webseitenkategorien aufgelistet, die Sie gerne besuchen. Selbst Ihr Geschlecht kennt Google. Diese Daten verwendet Google unter anderem, um Ihnen passende Werbung zu Ihren Lieblingsthemen zu präsentieren. Die gute Nachricht: Über den Link „Entfernen“ können Sie die germerkten Kategorien aus dem Google-Gedächtnis löschen.

Google-Nutzerprofil abschalten

Das Entfernen einzelner Kategorien löscht den Eintrag zwar aus dem Google-Gedächtnis. Aber nur temporär. Bei der nächsten Surftour wird aber weiter fleißig gesammelt. Das können Sie unterbinden, indem Sie im Bereich „Deaktivieren“ auf die „Deaktivieren“-Schaltfläche klicken. Damit wird Ihr persönlicher Google-Cookie gelöscht, und Google sammelt ab sofort keine weiteren Interessen und demografischen Kategorien. Das gilt aber nur pro Rechner und Browser. Wenn Sie mit einem anderen Browser oder PC surfen, wird der Cookie aufs Neue gesetzt.

Google versichert zwar, dass mit dem Cookie-Verfahren keine personenbezogenen Daten wie Namen oder Adressen gespeichert werden. Ein mulmiges Gefühl bleibt beim Blick ins eigene Google-Protokoll aber doch.