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Hardware & Software Outlook

Outlook ab Version 2003: Umlaute korrekt anzeigen lassen

Es kommt immer wieder vor, dass Umlaute in E-Mails nicht korrekt dargestellt werden. So erscheint anstatt eines Umlautes eventuell ein Fragezeichen oder ein leeres Kästchen. Zu diesem Fehler kommt es zumeist dann, wenn Sie eine PST-Datei aus Outlook 2000 bzw. Outlook 2002/XP in eine Version ab Outlook 2003 übernommen haben. Microsoft nutzt ab der Version 2003 das Unicode-Format für die PST-Dateien. Installieren Sie nun eine Version ab Outlook 2003 über die bestehende Installation, dann bleibt die PST-Datei unverändert bestehen. Die älteren Versionen nutzen aber noch das ANSI-Format, sodass es passieren kann, dass Umlaute falsch dargestellt werden.

Für dieses Problem gibt es jedoch eine einfache und schnelle Abhilfe. Legen Sie einfach eine neue PST-Datei im Unicode-Format an und kopieren Sie die Dateien aus der alten PST-Datei hinein. Dies ist in wenigen Schritten erledigt.

1. Zum Anlegen der neuen PST Datei wählen Sie zunächst „Datei | Neu | Outlook | Outlook Datendatei“.

outlook-umlaute-neue-datendatei

2. Anschließend wählen Sie aus, dass ein persönlicher Ordner für Outlook erstellt werden soll. Geben Sie der Datei noch einen passenden Namen und bestätigen Sie Ihre Angaben zweimal mit einem Klick auf „Ok“.

3. Im nächsten Schritt schalten Sie die Ordnerliste über die Navigationsliste ein. In der Liste werden nun die verschiedenen Ordner angezeigt.

4. Markieren Sie die persönlichen Ordner, die Sie bisher in Outlook genutzt haben. Sie können hierfür die Taste [Strg] nutzen und dann mit gedrückter Maustaste alle Ordner in einem Schritt in den neu angelegten persönlichen Ordner ziehen.

5. Zum Abschluss klicken Sie noch mit der rechten Maustaste auf den bisher verwendeten persönlichen Ordner und schließen diesen.

In den künftig eingehenden E-Mails werden die Umlaute nun korrekt angezeigt. In E-Mails, die bereits vorher eingingen, erfolgt die Darstellung jedoch weiterhin falsch.

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Handy & Telefon iPad iPhone

iPhone-Tastatur: Direkt mit deutschen Umlauten Ä, Ö und Ü schreiben

Auf einer iPhone-Tastatur die deutschen Umlaute einzugeben, erfordert Fingerakrobatik. Um an Ä, Ö und Ü zu kommen, muss man normalerweise den Finger eine Weile auf den Tasten [A], [O] oder [U] halten und dann den Umlaut auswählen. Das funktioniert zwar einwandfrei, stört aber aber den Schreibfluss. Was kaum einer weiß: seit iOS 6 können Sie die deutschen Umlaute auch direkt in die Tastatur einbauen. Jeder Umlaut erhält eine eigene Taste. Endlich.

Eigene Tasten für Ä, Ö und Ü

Leider hat Apple die Umlautfunktion der iPhone-Tastatur versteckt. Um die Umlaute in der Standard-Tastatur des iPhones freizuschalten, sind folgende Schritte notwendig:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Allgemein“.

2. Tippen Sie auf „Tastatur“.

3. Anschließend tippen Sie auf „Tastaturen“.

4. Im folgenden Fenster tippen Sie auf den obersten Eintrag „Deutsch“.

5. Hier ist es wichtig, zusätzlich zu „QWERTZ“ auch die oberste Option „Deutsch“ zu aktivieren. Der „Deutsch“-Eintrag sorgt dafür, dass die zusätzlichen Umlaut-Tasten eingeblendet werden.

Die neue Tastatur inklusive Umlauten ist sofort einsatzfähig. Wenn Sie zum Beispiel eine neue SMS oder E-Mail verfassen, finden Sie am rechten Rand die neuen Tasten für [Ä], [Ö] und [Ü]. Sollten die Tasten fehlen, tippen Sie einmal unten links auf das Weltkugel-Symbol, um durch die Tastaturen (einmal mit und einmal ohne Umlaute) zu blättern. Unverständlich bleibt allerdings, warum Apple für das ß keinen Platz gefunden hat.

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Internet & Medien

ÄÖÜß: Fehlende Umlaute auf Internetseiten anzeigen

Mitunter tauchen beim Surfen im Internet statt der gewohnten Umlaute kryptische Sonderzeichen auf. Anstelle von ä, ö, ü, ß oder dem Euro-Zeichen € erscheint ein schwarzes Kästchen mit Fragezeichen oder ein anders kryptisches Zeichen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich die falsche Zeichenkodierung reparieren.

Wenn die Sonderzeichen im Internet nicht korrekt angezeigt werden, ist im Browser vermutlich die falsche Zeichenkodierung eingestellt, oder die automatische Erkennung der westeuropäischen Zeichen funktioniert nicht richtig. Mit wenigen Handgriffen reparieren Sie die Zeicheneinstellungen und zeigen Sonderzeichen und das €-Zeichen wieder korrekt an.

Fehlende Sonderzeichen im Internet Explorer reparieren

Damit die Umlaute im Internet Explorer wieder korrekt angezeigt werden, drücken Sie die [Alt]-Taste (damit blenden Sie die Menüleiste ein) und rufen den Befehl „Ansicht | Codierung“ auf.

Prüfen Sie, ob im Untermenü der Eintrag „Automatische Auswahl“ aktiviert und mit einem Häkchen versehen ist. Falls nicht, klicken Sie auf „Automatische Auswahl“.

Sollte die Zeichen noch immer nicht korrekt angezeigt werden, rufen Sie den Befehl „Ansicht | Codierung | Mehr“ auf, und probieren Sie eine der folgenden Zeichenkodierungen:

– Westeuropäisch (Windows)

– Unicode (UTF-8)

– Westeuropäisch (ISO)

Fehlende Sonderzeichen im Firefox reparieren

Um beim Firefox-Browser die Anzeige der Sonderzeichen zu reparieren, rufen Sie den Befehl „Ansicht | Zeichenkodierung“ auf und aktivieren im folgenden Untermenü mit dem Befehl „Automatisch bestimmen | Universell“ die automatische Erkennung.

Werden die Seiten immer noch fehlerhaft angezeigt, rufen Sie den Befehl „Ansicht | Zeichenkodierung“ auf und probieren nacheinander die folgenden Kodierungen:

– Westlich (ISO-8859-1)

– Westlich (ISO 8859-15)

– Unicode (UTF 8)

Fehlende Sonderzeichen im Chrome-Browser reparieren

Damit Chrome statt der merkwürdigen Zeichen wieder die korrekten Umlaute anzeigt, klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche mit dem Schraubenschlüssel und rufen den Befehl „Tools | Codierung“ auf. Aktivieren Sie mit dem Befehl „Automatische Auswahl“ die automatische Erkennung und Verwendung des richtigen Zeichensatzes. Vor dem Befehl „Automatische Erkennung“ erscheint dann ein Häkchen.

Sollten die merkwürdigen Zeichen nicht verschwinden und noch immer keine Umlaute erscheinen, rufen Sie erneut den Befehl „Tools | Codierung“ auf, und probieren einen der folgenden Zeichensätze:

– Unicode (UTF-8)

– Westeuropäisch (ISO-8859-1)

– Westeuropäisch (Windows-1252)

Fehlende Sonderzeichen im Opera-Browser reparieren

Damit Opera Sonderzeichen wie Umlaute oder das €-Zeichen wieder korrekt anzeigt, klicken Sie auf „Menü“ und aktivieren im Menü „Seite | Zeichenkodierung“ die Option „Automatische Auswahl“.

Erscheinen statt der Umlaute noch immer kryptische Zeichen, rufen Sie erneut den Befehl „Menü | Seite | Zeichenkodierung“ auf und probieren eine der folgenden Kodierungen aus:

– Unicode | UTF-8

– Westeuropäisch | ISO 8859-1

– Westeuropäisch | ISO 8859-15

– Westeuropäisch | Windows 1225