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Outlook: Die besten Tastenkombinationen für Microsoft Outlook

„Information at your fingertips“, so nennt Microsoft-Chef Bill Gates eine seiner Visionen, die dem Anwender lästige Aufgaben praktisch auf Knopfdruck abnehmen und ihm gleichzeitig deutlich mehr Flexibilität bescheren soll. Die Vision ist längst Realität geworden. Das beweisen die zahlreichen Tastenkombination in Outlook, die Ihnen auf Knopfdruck die wichtigsten Arbeiten abnehmen – ganz ohne Maus und Menü.

Neue Elemente auf Knopfdruck

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, per Tastenkombination neue Elemente wie Termine, Adressen oder E-Mail-Nachrichten zu erzeugen. Egal, wo Sie sich gerade in Outlook befinden, mit folgenden Tastenkombinationen erstellen Sie im Handumdrehen neue Elemente:

Element – Tastenkombination

Termin – [STRG][UMSCHALT][T]

Kontakt – [STRG][UMSCHALT][C]

Ordner – [STRG][UMSCHALT][E]

Journaleintrag – [STRG][UMSCHALT][J]

Nachricht – [STRG][UMSCHALT][M]

Besprechungsanfrage – [STRG][UMSCHALT][Q]

Notiz – [STRG][UMSCHALT][Z]

Aufgabe – [STRG][UMSCHALT][A]

Aufgabenanfrage – [STRG][UMSCHALT][R]

Wenn Sie sich bereits in dem Ordner befinden, zu dem Sie ein neues Element hinzufügen möchten, geht’s sogar noch schneller. Sind Sie beispielsweise gerade im Kontakte-Ordner, drücken Sie einfach die Tastenkombination [STRG][N], um eine neue Adresse einzutragen.

Blitzschnelle Formatierungen

Nicht nur beim Einfügen neuer Elemente können Sie jede Menge Zeit sparen. Auch beim Formatieren von Nachrichten- oder Notiztexten geht die Gestaltung des Textes dank der folgenden Tastenkombinationen besonders schnell und unkompliziert von der Hand.

Formatierung – Tastenkombination

Text fett formatieren – [STRG][UMSCHALT][F]

Text kursiv formatieren – [STRG][UMSCHALT][K]

Text unterstreichen – [STRG][U]

Aufzählungszeichen hinzufügen – [STRG][UMSCHALT][L]

Text zentrieren – [STRG][E]

Einzug vergrößern – [STRG][T]

Absatz linksbündig ausrichten – [STRG][L]

Formatierung entfernen – [STRG][LEERTASTE]

Hyperlinks im Griff

Das ist praktisch: Sobald im Notiztext ein Hyperlink ins Internet auftaucht, wandelt Outlook die entsprechende Textpassage in eine dynamische Verknüpfung um. Ein Mausklick öffnet automatisch einen Browser und stellt die entsprechende Web-Seite dar.

Um den blau formatierten Hyertext zu bearbeiten, müssen Sie jedoch einen Trick anwenden: Halten die [STRG]-Taste gedrückt, und klicken Sie auf den Hyperlink. Outlook plaziert daraufhin die Einfügemarke an die gewünschte Stelle innerhalb des Hyperlinks. Eine völlig andere Wirkung erzielen Sie, wenn Sie die [UMSCHALT]-Taste gedrückt halten, und den Hyperlink anklicken. Outlook öffnet dann das Dialogfenster – Web-Browser suchen – , aus dem Sie den gewünschten Web-Browser zur Darstellung des Hyperlinks auswählen können. 

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Outlook: Faxe digital verschlüsseln

Der Datenschutz kommt auch beim traditionellen Faxverkehr meist zu kurz. Auf Wunsch können Sie Ihre Faxe mit einem Verschlüsselungsvefahren schützen, das auf privaten und öffentlichen Schlüsseln basiert. Einzige Voraussetzung: Beide Kommunikationspartner müssen ihre Faxe mit Outlook verschicken bzw. empfangen und über ein sogenanntes Class-1-fähiges Fax-Modem verfügen.

Schlüsselkunde

Zum Kodieren eines Faxes benötigen Sie einen Schlüsselsatz, bestehend aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. Um einen Schlüsselsatz zu erstellen und Faxe in verschlüsselter Form zu verschicken, wechseln Sie in Outlook zum Posteingang. Rufen Sie dort den Menübefehl Extras -> Extras für Microsoft Fax -> Erweiterte Sicherheit auf. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Schlüsselsatz, um einen neuen Satz privater und öffentlicher Schlüssel zu erstellen. Geben Sie im nachfolgenden Dialogfenster zweimal das gewünschte Kennwort für die Faxsicherheit ein, und bestätigen Sie mit Ok. Windows erstellt anschließend aus Ihren Kennwörtern einen individuellen Schlüsselsatz.

Ganz wichtig: Damit der Empfänger das Fax wieder entschlüsseln kann, müssen Sie ihm den öffentlichen Schlüssel zukommen lassen. Hierzu speichern Sie den öffentlichen Schlüssel, indem Sie auf die Schaltfläche Öffentlicher Schlüssel und anschließend auf Speichern klicken. Zur Weitergabe des öffentlichen Schlüssels an den gewünschten Empfänger markieren Sie im Adreßbuch den Namen des Empfängers und klicken auf An. Schließen Sie das Dialogfenster mit Ok. Wählen Sie im nachfolgenden Fenster den Ordner aus, in dem Sie den öffentlichen Schlüssel speichern möchten. Tragen Sie den Namen für die Schlüsseldatei ein – zum Beispiel Ihren Namen -, und klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern.

Beide Seiten müssen nun die öffentlichen Schlüssel austauschen. Hierzu muß der Empfänger(!) Ihren öffentlichen Schlüssel importieren. Wichtig: Der Empfänger muß zunächst ebenfalls die oben genannten Schritte durchführen, um seinerseits einen öffentlichen und privaten Schlüssel zu erzeugen.

Anschließend klickt der Empfänger auf die Schaltfläche Öffentliche Schlüssel, gibt sein Kennwort ein und klickt anschließend auf Hinzufügen. Im nachfolgenden Fenster markiert der Empfänger die Schlüsseldatei (AWP) des Absenders(!) und klickt auf Öffnen. Der Empfänger muß nun nur noch die gewünschten öffentlichen Schlüssel markieren und mit Ok bestätigen.

Sicher faxen

Nachdem Absender und Empfänger gegenseitig die öffentlichen Schlüssel ausgetauscht haben, können Sie die Sicherheitsfunktionen von Microsoft Fax nutzen. Starten Sie den Faxversand, und füllen Sie die Dialogfenster des Fax-Assistenten aus. Ganz wichtig: Nach der Auswahl des Empfänger klicken Sie auf die Schaltfläche Optionen und aktivieren die Schaltfläche Sicherheit. Markieren Sie dort die Option Verschlüsselung.

Schließen Sie die Dialogfenster mit Ok, und fahren Sie wie gewohnt mit dem Fax-Assistenten fort. Sofern das verschlüsselte Faxdokument erfolgreich verschickt werden konnte, erhält der Empfänger im Posteingangskörbchen eine Faxnachricht mit dem Betreff Verschlüsselt. Klicken Sie doppelt auf die kodierte Nachricht, um sie zu entschlüsseln. Wenn die öffentlichen Schlüssel korrekt ausgetauscht wurden, erzeugt Microsoft Fax – nachdem Sie das Kennwort für die Fax-Sicherheit eingegeben haben – automatisch eine entschlüsselte Version.

Kennwortschutz genügt?

Alternativ zum Verschlüssen können Sie auch lediglich einen Kennwortschutz vereinbaren. Der Vorteil: In diesem Fall brauchen Sie keine öffentlichen Schlüssel auszutauschen; der Schutz basiert dann lediglich auf Kennwörtern. 

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Outlook und die nullte Woche

In zahlreichen Branchen spielen die aktuellen Wochennummer eine ganz besondere Rolle; sie bestimmen in der Regel wichtige Lieferfristen oder präzise Abgabetermine. Wenn Sie in Outlook mit Wochennummer arbeiten möchten, sollten Sie die Wochenangabe allerdings nicht immer ganz so ernst nehmen. Denn der Outlook-Kalender geht in Sachen Wochennummer mitunter um eine Woche nach.

Wochennummer inklusive

Ob Ihr Outlook-Kalender eine Woche Verspätung hat, können Sie selbst überprüfen: Blenden Sie zunächst im Monatskalender die aktuellen Wochennummer ein. Hierzu rufen Sie zunächst den Menübefehl Extras -> Optionen auf. Wechseln Sie anschließend in das Register Kalender. Aktivieren Sie im unteren Teil des Dialogfensters das Kontrollkästchen Wochennummern anzeigen, und schließen Sie das Fenster mit Ok. Wenn Sie jetzt in die Tages-/Wochen-/Monatsansicht des Kalenders wechseln, erscheinen in den Monatsblättern die Wochennummern – in einigen Fällen allerdings die falschen. Der Outlook-Kalender geht mitunter um eine Woche nach. Denn während das Weihnachtsfest eigentlich in der 52. Woche stattfindet, behauptet Outlook steif und fest, der 24. Dezember liege in der 51. Woche.

Outlook geht eine Woche nach

Der Fehler setzt sich auch im nächsten Jahr fort: Die Outlook’sche erste Woche beginnt am 5. Januar; obwohl das eigentlich schon die zweite Woche ist. Wenn Sie auf die Wochennummer für den 01.Januar 1998 schauen, wird schnell klar, wo der Hase im Pfeffer liegt. Outlook beginnt mit der Wochenzählung bei Null; der erste Januar beginnt in der nullten Woche. Im gregorianischen Kalender gibt es jedoch keine nullte Woche; das Jahr beginnt stets mit der Woche Nummer 1.

Sie können das Problem jedoch ganz schnell lösen: Rufen Sie den Menübefehl Extras -> Optionen auf, und wechseln Sie im nachfolgenden Dialogfenster in das Register Kalender. Wählen Sie aus der Liste Erste Woche des Jahres den Eintrag Erste 4-Tage-Woche, und schließen Sie das Fenster mit Ok – voilà, ab sofort „tickt“ Outlook in Sachen Wochennummern wieder richtig. 

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Outlook: Kontakte im Adreßbuch

Damit die E-Mail-Adressen aus dem Kontaktregister automatisch im Adreßbuch erscheinen, muß die richtige Option eingeschaltet sein. Im Zeitalter der Internet-Kommunikation nimmt das Kontaktregister von Outlook nicht nur Name und Adresse, sondern auch die E-Mail-Adresse auf. Schließlich ist eine E-Mail-Adresse mittlerweile fast so wichtig wie eine Telefonnummer. Damit Outlook die eingetragene E-Mail-Adresse aber später auch automatisch im Adreßbuch auflistet, müssen Sie eine kleine, aber äußerst wichtige Einstellung im Eigenschaftsfenster des Kontaktregisters vornehmen.

Diesen Ordner als Adreßbuch anzeigen

Um Outlook mitzuteilen, daß alle E-Mail-Adressen aus dem Kontaktregister automatisch auch im E-Mail-Adreßbuch erscheinen sollen, klicken Sie zunächst in der Outlook-Leiste mit der rechten(!) Maustaste auf das Symbol Kontakte. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Eigenschaften, und wechseln Sie im nachfolgenden Dialogfenster in das Register Outlook-Adreßbuch. Aktivieren Sie anschließend per Mausklick die Option Diesen Ordner als E-Mail-Adreßbuch anzeigen. Nur dann können Sie die E-Mail-Adressen des Kontaktregisters direkt zum Versenden von elektronischen Nachrichten einsetzen. Unter welchem Namen das Kontaktregister später im E-Mail-Adreßbuch auftauchen soll, bestimmen Sie im Feld Name des Adreßbuchs. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

E-Mail-Adressen im Adreßbuch

Ab sofort stehen Ihnen alle E-Mail-Adressen, die Sie in Ihrer Kontaktdatenbank eingefügt haben, auch beim Versenden von elektronischen Nachrichten zur Verfügung. Wenn Sie eine neue E-Mail schreiben und per Mausklick auf die Schaltfläche An das Adreßbuch öffnen, können Sie aus dem Listenfeld Namen anzeigen aus den Eintrag Kontakte auswählen. Outlook blendet daraufhin in der Liste des Dialogfensters alle Adressaten ein, für die Sie eine E-Mail-Adresse und/oder eine Faxnummer eingetragen haben. Einziger Wermutstropfen: Leider sind die Namen nur nach dem Vornamen sortiert, so daß sich das Auffinden eines bestimmten Adressaten mitunter als recht mühsam erweist. 

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Mehr Platz für Outlook

Gerade auf kleinen Bildschirmen kann es im Outlook-Fenster recht eng werden. Mit einigen wenigen Handgriffen schaffen Sie ruckzuck mehr Platz fürs Wesentliche. Wer große 17- oder 21-Zoll-Monitore sein eigen nennt, hat auf dem Bildschirm genügend Platz, sämtliche Bildschirmelemente einzublenden. Kritisch wird es jedoch auf kleinen 14-Zoll-Monitoren oder Laptop-Bildschirmen. Bei Grafikauflösungen von 800×600 oder gar minimalen 640×480 Bildpunkten wird es auf dem Schirm schnell sehr eng. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, mit dem Bildschirmelementen von Outlook sparsam umgehen, denn jedes Pixel zählt.

Weniger ist mehr

Um wertvollen Platz zu sparen, sollten Sie – ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ – auf alle überflüssigen Bildschirmelemente verzichten. Hierzu gehören zum Beispiel Status- und Symbolleiste, aber auch die Outlook-Leiste. Um die Statusleiste verschwinden zu lassen, rufen Sie den Menübefehl Ansicht -> Statusleiste auf; mit dem Befehl Ansicht -> Outlook-Leiste macht auch die Outlook-Leiste am linken Bildschirmrand Platz. Sollte noch immer die Ordnerleiste eingeblendet sein, können Sie sie mit dem Menübefehl Ansicht -> Ordnerleiste vom Bildschirm verbannen.

Wenn Ihnen der Platzgewinn noch nicht reicht, können Sie auch noch die Symbolleiste von Outlook ausblenden, indem Sie den Menübefehl Ansicht -> Symbolleisten -> Standard aufrufen. Alternativ hierzu können Sie auch mit der rechten(!) Maustaste auf die Symbolleiste klicken und aus dem nachfolgend erscheinenden Kontextmenü den Befehl Standard auswählen.

Outlook nackt

Outlook erscheint ohne Symbol-, Status-, Outlook- und Ordnerleiste zwar recht „nackt“, bietet dafür aber für die eigentlichen Daten wesentlich mehr Platz. Auf den Bedienungskomfort brauchen Sie trotz fehlender Symbol- oder Outlook-Leiste dennoch nicht zu verzichten. Um beispielsweise in ein anderes Register zu wechseln, klicken Sie einfach oben links auf den Namen des aktuell angezeigten Registers, etwa auf Kalender. Outlook blendet daraufhin kurz die Ordnerleiste ein, aus der Sie das gewünschte Register auswählen. Nachdem Sie beispielsweise auf Aufgaben geklickt haben, blendet Outlook die Ordnerleiste auch schon wieder aus.

Noch mehr Platzgewinn

Um das Platzsparen auf die Spitze zu treiben, können Sie auch noch die Menüleiste verschieben. Klicken Sie auf einen freien Bereich der Menüleiste, und halten Sie die Maustaste gedrückt. Ziehen Sie die Leiste anschließend – mit gedrückter Maustaste – an eine andere Bildschirmposition. Sie können die Menüleiste etwa nach unten rechts verschieben, wo sie nicht so viel Platz benötigt. 

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Outlook Safety first: Sie Sicherheitskopien Ihrer Outlook-Daten anlegen

Sicherheit ist Trumpf, oder sollte es zumindest sein. Denn Termine, Adressen und E-Mail-Nachrichten gehören zu den wichtigsten Daten eines Computers. Sollte es zu einem GAU kommen, ist das manuelle Restaurieren der Daten in den meisten Fällen ein mühsames Unterfangen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfiehlt sich das regelmäßige Anlegen von Sicherheitskopien.

Alles oder nichts?

Die einfachste Möglichkeit, die Outlook-Daten für den Fall der Fälle in Sicherheit zu bringen, ist das Kopieren der Postfachdatei auf einen externen Datenträger. In der Postfachdatei speichert Outlook sämtliche Daten; Sie finden die Datei namens OUTLOOK.PST bzw. POSTFACH.PST zumeist im EXCHANGE oder WINDOWS-Ordner. Wo genau sich die Datei befindet, erfahren Sie im Dialogfenster Extras -> Dienste. Wenn Sie den Eintrag Persönlicher Ordner markieren und auf die Schaltfläche Eigenschaften klicken, verrät Ihnen Outlook im Feld Pfad, wo Sie die PST-Datei finden. Jetzt brauchen Sie sie nur noch im Windows-Explorer oder mit einem Backup-Programm auf einen anderen Datenträger zu kopieren.

Weniger ist mehr

Nicht immer ist es notwendig, gleich den gesamten Datenbestand zu sichern. Wer beispielsweise lediglich seine Adressen oder Termine extern speichern möchte, kann auf die Exportfunktion von Outlook zurückgreifen. Rufen Sie hierzu den Menübefehl Datei -> Importieren/Exportieren auf. Wählen Sie im nachfolgenden Dialogfenster des Assistenten den Eintrag Export in einen persönlichen Ordner (PST-Datei), und klicken Sie auf Weiter.

Im nächsten Fenster können Sie den Ordner bestimmen, dessen Daten Sie exportieren möchten. Soll Outlook alle untergeordneten Ordner einbeziehen, aktivieren Sie zusätzlich das Kontrollkästchen Untergeordnete Ordner einbeziehen. Geben Sie im nächsten Fenster den gewünschten Dateinamen an, und klicken Sie auf die Schaltfläche Fertigstellen. Outlook kopiert anschließend den Inhalt des gewünschten Ordner in eine andere PST-Datei. Im Falle eines Falles können Sie die exportierten Daten dann wieder über den Menübefehl Datei -> Importieren/Exportieren in Outlook importieren.

Nicht nur für Sicherheitskopien

Die Exportfunktion eignet sich nicht nur zum Anlegen von Sicherheitskopien einzelner Ordner. Sie können auf diese Weise auch Daten austauschen und beispielsweise einem Freund oder Mitarbeiter Ihren Adreßbestand zukommen lassen. 

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Hardware & Software

Outlook die Sporen geben: Mit einigen Tricks und Kniffen können Sie die Geschwindigkeit von Outlook erheblich steigern

Zugegeben, Outlook zählt nicht gerade zu der Gruppe der ranken und schlanken Anwendungen, die nur wenig Systemressourcen verbrauchen. Besonders auf langsamen Rechnern mit geringer Leistungskapazität kann es schon mal zu unangenehmen Wartezeiten kommen. Doch bevor Sie Outlook wieder von der Festplatte verbannen, sollten Sie Hand anlegen und an einigen „Rädchen“ drehen. Outlook arbeitet dann erheblich flotter.

Weniger ist mehr

In den meisten Fällen verschlingen besonders die Zusatzfunktionen Outlooks die begehrten und knappen Systemressourcen des Computers. Eine erhebliche Geschwindigkeitssteigerung erfahren Sie zum Beispiel, wenn Sie auf Microsoft Word als E-Mail-Editor verzichten und statt dessen den Outlook-eigenen Editor verwenden. Überprüfen Sie im Register E-Mail des Dialogfensters Eigenschaften, ob die Option Microsoft Word als E-Mail-Editor ausgeschaltet ist. Der Einsatz von Word als E-Mail-Editor empfiehlt sich nur, wenn Sie über mehr als 32 MB Arbeitsspeicher verfügen. Bei weniger Arbeitsspeicher sollten Sie auf den zusätzlichen Komfort verzichten.

Das Prinzip „Weniger ist mehr“ gilt auch beim Einsatz der Journalfunktion. Das automatische Überprüfen und Protokollieren von E-Mail-Nachrichten, Kontakten oder Office-Dateien ist zwar recht praktisch, verlangt aber nach entsprechender Rechnerkapazität. Wenn Sie Outlook auf einem relativ langsamen Rechner – zum Beispiel auf einem Laptop – betreiben, sollten Sie auf die Journalfunktion verzichten. Hierzu wechseln Sie im Dialogfenster Eigenschaften in das Register Journal und schalten dort sämtliche Kontrollkästchen aus.

Service Release & Co.

Als weitere Tuning-Maßnahme empfiehlt sich die Installation des Service Release 1 für Office 97. Hier hat Microsoft ganze Arbeit geleistet und einigen wichtigen Bestandteilen von Outlook eine Frischzellenkur verpaßt. Es beinhaltet beispielsweise den Internet Mail Enhancement Patch, der den Nachrichtenversand via Internet vereinfacht und beschleunigt. Auch die Arbeit mit Formularen geht mit dem Service Release wesentlich schneller über die Bühne. 

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Outlook

Outlook Rechtschreibprüfung: E-Mails (fast) ohne Rechtschreibfehler auf die Reise schicken

Neben der richtigen Wortwahl ist für eine E-Mail stets die richtige Orthographie entscheidend. Während der Texterfassung kommt leicht einmal ein Tippfehler unter, der durch konzentriertes Gegenlesen aufgefunden werden muß. Outlook ist jedoch in der Lage, Ihnen beim Korrekturlesen zu helfen und Sie auf Wörter, deren Schreibweise zumindest im Zweifel steht, aufmerksam zu machen. Outlook verfährt dabei nach dem Prinzip, daß ein ihm unbekanntes Wort falsch geschrieben sein könnte.

Auf die Plätze, Fertig, Rechtschreibung

Um die Rechtschreibüberprüfung von Outlook zu starten, rufen Sie im E-Mail-Fenster den Menübefehl Extras -> Rechtschreibung auf. Wenn die Rechtschreibprüfung auf ein Wort stößt, für das es im Wörterbuch keine Entsprechung findet, öffnet Outlook das Programmfenster der Rechtschreibprüfung. Im Feld Nicht im Wörterbuch erscheint das bemängelte Wort. Falls das Wort sich trotz Anzeige als korrekt geschrieben erweist, können Sie es mit Ignorieren einfach übergehen. Sollte das Wort häufiger im Text vorkommen, wird es an jeder Fundstelle aufs neue als „nicht richtig“ identifiziert. Dies verhindern Sie, indem Sie auf die Schaltfläche Nie Ändern klicken. Damit Outlook richtig geschriebene Wörter in Zukunft nicht mehr bemängelt, sollten Sie sie mit einem Mausklick auf Hinzufügen((ENDE FET)) in das Wörterbuch von Outlook aufnehmen.

Sofern die Option Immer Ersatz für unbekannte Wort vorschlagen aktiv ist, zeigt Outlook automatisch Alternativen zum bemängelten Wort an. Aus diesem Wörtern können Sie ein passendes aus der Liste Vorschläge auswählen und ersetzen, indem Sie es doppelt anklicken oder auf die Schaltfläche Ändern klicken. Falls die falsche Schreibweise, die Sie auf diese Art korrigieren, im Text wiederholt vorkommt, können Sie mit dem Befehl Immer ändern die Anweisung geben, die Korrektur an allen entsprechenden Stellen automatisch vorzunehmen.

Die ganz persönliche Rechtschreibprüfung

Um die Rechtschreibprüfung von Outlook an Ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen, rufen Sie den Menübefehl Extras -> Optionen auf und wechseln in das Register Rechtschreibung.

Soll Outlook zu falsch geschriebenen Wörtern automatisch einen passenden Korrekturvorschlag anbieten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Immer Korrekturvorschläge für falsch buchstabierte Wörter machen. Auf Wunsch überprüft Outlook vor dem Verschicken der Nachricht automatisch die Rechtschreibung. Aktivieren Sie hierzu die Option Rechtschreibung vor dem Senden prüfen. Der Vorteil: Sobald Sie das Objekt mit dem Befehl Datei -> Senden auf die Reise schicken, startet Outlook die Rechtschreibprüfung und geht den Text noch einmal Wort für Wort durch.

Auf Wunsch können Sie bei der Rechtschreibprüfung bestimmte Wörter oder Textpassagen übergehen, beispielsweise die Texte, die Sie beim Weiterleiten oder Beantworten einer Nachricht von der Originalnachricht in die Antwort übernommen haben. Aktivieren Sie hierzu die Optionen Wörter in Grossbuchstaben ignorieren, Wörter mit Zahlen ignorieren bzw. Ursprüngliche Nachricht beim Antworten und Weiterleiten ignorieren.