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Bewegte 3D-Selfies mit dem Handy erstellen

Selfies mit dem Handy erstellen ist tagtägliche Normalität. Viele nette Erinnerungen werden auf diese Weise festgehalten. Leider ist aber der Platz auf dem Display sehr beschränkt. Die Verwendung eines Selfie-Sticks ist für etwas mehr Hintergrund unerlässlich. Wer auf einen Selfie-Stick verzichten will oder muss, der kann mit der Foto-App Phogy tolle Selfies mit Panorama-Hintergründen erstellen.

Phogy ist in den Appstores von Google Play und iOS kostenlos erhältlich.

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Panorama-Selfies schießen

Die Bedienung ist sehr einfach. App starten und für Selfies oben rechts auf das Kamera-Symbol tippen um die Frontkamera zu aktivieren. Richte die Kamera nun auf dich, tippe auf den Aufnahmebutton und drehe dich dann im Uhrzeigersinn um deine eigene Achse.

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Achte darauf, dass die Kamera während der Aufnahme immer auf den gleichen Punkt in deinem Gesicht gerichtet ist, sonst wird das Ergebnis unter Umständen verwackelt sein.

Die Phogy-Fotos werden in einer eigenen Galerie gespeichert. Von dort aus lassen sie sich zum Beispiel in MP4-Dateien umwandeln, um sie mit Freunden über soziale Netzwerke oder über Messenger-Apps (z. B. WhatsApp) zu teilen.

Auch mit der rückwärtigen Kamera 3D-Bilder machen

Auf die gleiche Weise kannst du natürlich auch „normale“ animierte Bilder erstellen.

Fazit:

Phogy macht Spaß. Allerdings kann man mit der Gratis-Version leider nur maximal 25 Bilder erstellen. Auch die Bearbeitung der Fotos ist nur in der kostenpflichtigen Pro-Version möglich. Sie ist mit knapp drei Euro aber auch nicht zu teuer. Die lohnen sich nicht nur für Foto-Enthusiasten.

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5 Tipps für bessere Fotos mit der iPhone-Kamera

Eine separate Digitalkamera? Braucht man dank Handy eigentlich nicht mehr. Die Kamera im iPhone ist so gut, dass sie fast an die Qualität moderner Digitalkameras heranreicht. Der Werbespot von Bentley wurde zum Beispiel komplett mit einem iPhone 5S gedreht. Um aus der iPhone-Kamera das Beste herauszuholen, sollte man unsere fünf Tipps für optimale Fotos mit der iPhone-Cam kennen.

Tipp 1: Bildkomposition mit dem Gitter optimieren

Einfach draufhalten und losknipsen kann jeder. Den Unterschied zwischen Schnappschüssen und guten Fotos macht die Bildkomposition. Schnappschüsse, bei denen Horizont und Gesichter immer in der Mitte platziert werden, sehen einfach langweilig aus. Spannender sind Fotos, die nach den Regeln des Goldenen Schnitts aufgebaut werden.

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Das Schöne an der iPhone-Kamera: Auf dem Display lässt sich ein Gitter einblenden, das bei der Komposition nach den Regeln des Goldenen Schnitts hilft. Aktiviert wird das Gitter in den iPhone-Einstellungen im Bereich Fotos & Kamera. Ist dort die Option Raster aktiviert, erscheint auf dem Kameradisplay ein Raster zur Orientierung. Keine Sorge: das Raster sieht man nur auf dem Display, nicht auf dem späteren Foto.

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Tipp 2: Belichtung merken und speichern (AE/AF-Sperre)

Ein gutes Fotos braucht gutes Licht. Normalerweise sorgt das iPhone automatisch für die richtige Belichtung. Für Schnappschüsse reicht das allemal aus. Für künstlerisch anspruchsvolle Fotos oder bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht stößt die Automatik aber an ihre Grenzen. Macht nichts. Denn mit einem Trick lässt sich die Automatik überlisten und eine bestimmte Lichtsituation speichern.

Dazu die Kamera zuerst auf die Umgebung halten, die das gewünschte Licht zeigt; bei Gegenlichtaufnahmen etwa auf die Personen, die im Gegenlicht stehen. Dann aufs Display tippen und – ganz wichtig – den Finger draufhalten. Nach rund einer Sekunde den Finger loslassen. Am oberen Rand erscheint daraufhin der gelbe Hinweis AE/AF-Sperre; dieser zeigt an, dass sich das iPhone genau diese Belichtung und die Fokussierung gemerkt hat.

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Jetzt wechseln Sie die Position und richten die Kamera neu auf die endgültige Szenerie aus. Die gespeicherte Belichtung und die Fokussierung bleiben dabei erhalten; das iPhone versucht nicht, die Belichtung oder die Schärfe an die neue Position anzupassen. Damit lassen sich Bilder gezielt unter- oder überbelichten – optimal etwa bei Personen vor Sonnenuntergängen. Um wieder zur normalen Belichtung zurückzukehren und den AF/AE-Lock zu lösen, einmal kurz aufs Display tippen.

Tipp 3: Riesenfotos mit der Panorama-Funktion schießen

Dank der Panorama-Funktion lassen sich ganz einfach riesige Breitband-Fotos schießen. Vorausgesetzt, man nutzt die Panorama-Funktion richtig. Aktiviert wird die Panorama-Funktion, indem die untere Leiste nach links zur Einstellung Panorama gewischt wird.

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Dann auf den Auslöser tippen und die Kamera langsam horizontal bewegen. Pfeil und Linie helfen, die richtige Geschwindigkeit und horizontale Ausrichtung einzuhalten. Zum Beenden erneut den Auslöser drücken oder die Bewegung bis zum Ende durchführen.

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Wichtig Tricks rund um die Panorama-Funktion: Sie können die Richtung ändern, indem Sie einmal auf den Pfeil tippen. Dann lassen sich Panorama-Aufnahmen auch von rechts nach links aufnehmen. Pfiffig sind vertikale Panorama-Aufnahmen. Damit können Sie besonders hohe Gebäude oder Gegenstände wie den Eiffelturm, Hochhäuser oder Riesenbäume aufnehmen. Auch der der Blick von einem Hochhaus hinunter auf die Straße ist ideal für einen vertikale Panorama-Aufnahme.

Tipp 4: Bessere Aufnahmen dank Serienbildfunktion

Kaum bekannt ist die rasante Serienbildfunktion der iPhone-Kamera. Serienbilder sind ideal bei sich bewegenden Objekten oder beim Sport. Um Serienbilder aufzunehmen, müssen Sie nur auf den Auslöser (oder die Plus-Taste der Lautstärketasten) tippen und – ganz wichtig – den Finger auf dem Auslöser gedrückt halten. Solang der Auslöser gedrückt bleibt, nimmt das iPhone Fotos etliche Fotos pro Sekunde auf.

Tipp 5: Dramatische Bilder dank Farbfiltern

Normale Fotos sind oft langweilig – eben weil sie normal aussehen. Mehr Drama und Spannung gibt’s mit Filtereffekten. Das Foto bekommt dann zum Beispiel einen Retro-Touch. In der iPhone-Kamera sind etliche Filter bereits eingebaut und lassen sich sofort anwenden. Dazu in der Kamera-App unten rechts auf den Button mit den drei Kreisen tippen.

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Jetzt sieht man bereist eine Vorschau der verschiedenen Filter wie Mono, Tonal, Schwarz, Ausblenden, Chrom, Prozess, Transfer oder Sofort. Per Fingertipp auf den Filtereffekt, wird das Foto bereits bei der Aufnahme mit dem Filter überlegt.

Das Schöne an den Filtern: Wenn Sie den Filtereffekt nicht mögen, können Sie ihn auch nachträglich wieder entfernen, da das Original immer erhalten bleibt und die Effekte nur über das Original gelegt werden. In der Foto-Ansicht lassen sich die Filtereffekte entfernen, indem der Filter Keine gewählt wird. Dann sieht das Foto wieder so aus, wie es die Kamera tatsächlich aufgenommen hat.

Übrigens: Wem die Standardfilter aus der Kamera-App nicht reichen, kann seine Fotos mit passenden Apps um weitere Effekte ergänzen. Sehr gut geeignet sind dafür die folgenden Foto-Apps:

iPhoto (4,49 €)

Snapseed (kostenlos)

VSCO Cam (kostenlos)

Photoshop Touch (4,49 €)

Afterligt (0,89 €)

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Aus Einzelfotos kinderleicht Panoramabilder erstellen

Viele Digitalkameras enthalten eine Panoramafunktion für Landschaftsaufnahmen. Oft reicht diese aber nicht aus, um die gewünschte Umgebung auf ein Foto zu bannen. Meist sucht man sich dann markante Punkte um Serienaufnahmen zu erstellen. Die Einzelbilder werden dann im Fotoalbum aneinandergeklebt um das Panorama darzustellen. Leider funktioniert dieser Trick bei einer Diaschau oder beim Betrachten auf einem Monitor nicht. Mit der kostenlosen Fotosoftware „Hugin“ lassen sich jetzt kinderleicht Panoramabilder aus einzelnen Fotos generieren.

In drei Schritten zum fertigen Panoramabild

Bei idealen Voraussetzungen (gleicher Blickwinkel, gleiche Entfernung, etc) kann man in nur drei Arbeitsschritten aus beliebig vielen Fotos ein Panoramabild zusammensetzen. Das Programm erkennt Überlappungen automatisch und entfernt sogar die hässlichen Schnittstellen zwischen den Einzelaufnahmen.

Kostenloser Download

Das Bildbearbeitungsprogramm „Hugin“ ist als kostenloser Download bei Sourceforge oder auch bei Chip.de erhältlich. Laden Sie die ZIP-Datei herunter…

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…entpacken das Programm in einem beliebigen Speicherordner…

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…und starten den Installationsassistenten mit einem Doppelklick auf die 32- oder 64-Bit-Setup-Datei. Folgen Sie dann nur noch den Anweisungen des Assistenten.

Nach der Installation starten Sie das Programm und rufen das Register „Assistent“ auf. Hier gelangen Sie mit drei Arbeitsschritten zum Erfolg.

Schritt 1: Einzelbilder hochladen

Als erstes klicken Sie auf die Schaltfläche „Bilder laden“. Wählen Sie danach alle benötigten Einzelfotos aus.

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In dem Nachfolgedialog können Sie nun noch einen Objektivtyp wählen oder Objektivdaten von Ihrem PC laden. Eine manuelle Eingabe des horizontalen Blickwinkels (HFOV) oder der Brennweite und des Verlängerungsfaktors ist ebenfalls möglich. Für die ersten Versuche belassen Sie am besten die ursprünglichen Einstellungen und beenden diesen Dialog mit „Abbrechen“.

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Schritt 2: Ausrichten der Einzelfotos

Der nächste Arbeitsschritt „Ausrichten“ berechnet aus den drei Einzelfotos…

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…das Panoramabild.

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Schritt 3: Erstellung des Panoramabildes

Im dritten Arbeitsschritt erzeugt „Hugin“ mit dem Button „Erstellen des Panoramas“ das fertige Endprodukt. Wählen Sie noch im nachfolgenden Dialogfenster der „Ausgabe-Parameter“ das Ausgabeformat und bestätigen Sie mit „OK“.

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Außerdem können Sie noch über einen weiteren Zwischendialog das aktuelle Projekt für eine spätere Bearbeitung speichern.

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Das fertige Produkt

Nach Abschluss der Umwandlung finden Sie das fertige Panoramabild im vorher festgelegten Ordner.

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 Fazit:

Die Bildbearbeitung in drei Schritten ist mit „Hugin“ sehr einfach. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch weitere Funktionen, mit denen man recht professionell arbeiten kann. Leider sind die Tutorials der Hilfe-Funktion (erreichbar über [F1])  nur in englisch. Allerdings enthält die Webseite von „Hugin“ Weblinks…

tutorial-englisch-deutsch-uebersetzung-hilfe-funktion-f1-taste-homepage

…die zu einer deutschen Übersetzung führen.

„Hugin“ gibt es übrigens auch für MAC und Linux.

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iOS 6, iPhone 5, iPhone 4S: Die neue Funktion Panoramabild richtig einsetzen

Flickr, Picasa und andere Fotoportale werden zukünftig eine große Anzahl von Breitbildern erhalten – aufgenommen unter dem neuen Betriebssystem iOS6. Bislang konnten Benutzer des iPhones Panoramabilder nur mit Hilfe von meist kostenpflichtigen Apps erstellen. Mit dem neuen iPhone bietet Apple diese Funktion innerhalb der eingebauten Kamera an. Die Ergebnisse sind hervorragend und leicht zu erstellen.

Um Panoramafotos zu erhalten, öffnen Sie die Kamera-App und drücken Sie auf „Optionen“. In der anschließend erscheinenden Auswahl drücken Sie auf „Panorama.“ Sie sehen einen langen Streifen entlang der Mitte des Bildschirms, mit einem Pfeil nach rechts. Drücken Sie den Auslöser unten und starten Sie dann die Aufnahme des Panoramabildes, indem Sie die Kamera langsam von links nach rechts ziehen. Wichtig dabei ist, dass Sie den Pfeil stets in der Mitte der vorgegebenen weißen Linie halten. Keine Angst: Nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung wird Ihnen das leicht von der Hand gehen.

Drei Tipps: Wie mache ich ein gutes Foto?

Ziehen Sie die Kamera langsam von links nach rechts. Die App wird Ihnen sagen, wenn Sie zu schnell sind. Lassen Sie sich ausreichend Zeit. Halten Sie sich an die Regel des goldenen Schnittes und setzen Sie das zentrale Bildmotiv nicht direkt in die Mitte des Bildes, sondern eher in das obere oder untere Drittel. Die erhöht die Spannung eines Fotos beträchtlich. Vermeiden Sie zu große Helligkeitsunterschiede. Wenn die linke Seite des Fotos sehr hell und die rechte Seite sehr dunkel ist, wirkt das Bild seltsam.

Wohin mit dem Bild?

Mittlerweile bietet nahezu jeder große Fotoentwickler sehr günstige Ausdrucke Ihrer Panoramafotos an. Die Preise bewegen sich dabei unterhalb eines Euros pro Foto. Einen solchen Abzug zu bestellen, ist in jedem Fall bequemer und preiswerter, als zu Hause das Panoramabild auszudrucken und den Rest des Blattes wegzuschneiden.