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Mit eigenen Schnellbefehlen blitzschnell zum gewünschten Verzeichnis springen

Das Aufrufen von häufig benutzten Verzeichnissen kann durch Desktopverknüpfungen, oder durch anpinnen an die Start- und Taskleiste wesentlich beschleunigt werden. Der Nachteil dieser Möglichkeiten ist eine eventuelle Unübersichtlichkeit des Desktops und das beschränkte Platzangebot von Start- und Taskleiste. In diesem Fall empfiehlt sich die Anlage von „Benutzervariablen“. Im Windows-Explorer eingegeben, sorgen sie für einen schnellen Zugriff auf das gewünschte Verzeichnis.

Zum Erstellen einer Benutzervariablen gehen Sie wie folgt vor:

Mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] öffnen Sie die Seite der Basisinformationen Ihres Computers und wählen im linken Bereich die Option „Erweiterte Systemeinstellungen“ aus.

bild-1-benutzer-variable-anlegen-abkürzung-verzeichnis-windows-7-explorer-adresszeile-eingeben-systemeinstellungen

Im neuen Fenster, den „Systemeigenschaften“, öffnen Sie mit einem Klick auf den Button „Umgebungsvariablen“, das gleichnamige Unterfenster.

bild-2-systemsteuerung-systemeigenschaften-erweitert-umgebungsvariablen-benutzervariable-anlegen

Für die Neuanlage einer Benutzervariablen wählen Sie im Bereich „Benuztervariablen für <Benutzername>“ die Schaltfläche „Neu“ aus. Tragen Sie im oberen Textfeld den Namen der neuen Benutzervariablen und im unteren Feld den Speicherpfad des betreffenden Ordners beziehungsweise des Verzeichnisses ein.

bild-3-neu-name-variable-wert-pfad-eintippen-eintragen-anführungszeichen-entfernen-löschen-abkürzung

Je nachdem wie lang der Speicherpfad ist, lohnt sich das Kopieren des gesamten Pfades in die Zwischenablage. Beim Einfügen in das Feld „Wert der Variablen“ entfernen Sie dann die Anführungszeichen am Anfang und am Ende des Pfades. Bestätigen Sie die offenen Fenster jeweils mit „OK“.

Das Kopieren eines kompletten Verzeichnis- oder Ordnerpfades ist recht einfach:

Navigieren Sie zu dem betreffenden Ordner, und öffnen Sie per Rechtsklick mit gleichzeitig gedrückter [Umschalt]-Taste dessen Kontextmenü. Mit der Option „Als Pfad kopieren“ fügen Sie den gesamten Pfad der Zwischenablage hinzu.

bild-4-verzeichnis-windows-7-pfad-win7-schnellbefehl-ordner-abkürzung-adressfeld-explorer-direkt-zugriff-aufrufen

Anschließend können Sie den Pfad mit den üblichen Methoden (z. B. [Strg][V]) wieder einfügen.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Windows 7 und 8: Mit nur zwei Mausklick einen kompletten Verzeichnispfad in die Zwischenablage kopieren„.

Doch zurück zu den Benutzervariablen…

Nachdem Sie die drei Fenster geschlossen haben, starten Sie den Windows Explorer um die soeben angelegte „Abkürzung“ zu testen.

Geben Sie im Adressfeld des Explorers den Namen der Benutzervariablen mit vorangestelltem und nachfolgendem Prozentzeichen ein und drücken Sie dann die Taste [Enter].

In diesem Beispiel sieht der Befehl wie folgt aus:

%otr%

bild-5-windows-explorer-adresszeile-name-prozent-zeichen-enter-eingabe-schnellbefehl-verzeichnis-ordner-aufrufen

Der mit diesem Schnellbefehl verknüpfte Ordner…

bild-6-ergebnis-schnellbefehl-verknüpft-geöffnet-ordner-verzeichnis-direktzugriff-blitzschnell

…wird ohne Umweg direkt geöffnet.

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Hardware & Software

Bei der Minimierung des VLC Media Player die automatische Pausenfunktion nutzen

Wer als Nutzer des VLC Media Player den gerade laufenden Film öfter unterbricht, um andere Arbeiten am PC zu erledigen, der pausiert den Film um dann das Fenster zu minimieren. Mit einer schnellen und einfachen Änderung der Einstellungen kann beides miteinander verknüpft werden. Dann pausiert das Video automatisch, wenn das Programmfenster auf die Taskleiste minimiert wird.

Und so funktioniert´s:

1. Starten Sie den VLC Media Player und klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Einstellungen“.

bild-1-vlc-media-player-extras-einstellungen-automatisch-pause-minimieren-fenster-taskleiste

2. Im Fenster „Einstellungen“ wählen Sie im linken Bereich die Rubrik „Interface“ aus. Dann aktivieren Sie auf der rechten Seite die Option „Wiedergabe pausieren, wenn minimiert“ und bestätigen die Änderung mit dem Button „Speichern“.

bild-2-interface-einstellung-wiedergabe-pausieren-wenn-minimiert-aktivieren-checkbox-option

3. Das war es schon!

Probieren Sie es doch gleich mal aus. Starten Sie einen beliebigen Film und minimieren Sie den VLC Media Player auf die Taskleiste.

bild-3-programm-fenster-vlc-media-player-minimiert-pausiert-pause-automatisch-wiedergabe-maximiert-aufrufen-fortgesetzt

Übrigens: Wenn Sie den VLC wieder maximieren, wird der Film auch automatisch wieder fortgesetzt.

Wenn Sie nun im Büro einen Film schauen, reicht ein Klick aus wenn plötzlich der Chef um die Ecke kommt…

Oder Sie drücken die Tastenkombination [Windows][D] um alle aktiven Fenster zu minimieren. Mit erneutem Drücken werden sie wieder maximiert.

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Probleme bei der Installation von neuen Peripheriegeräten?

Wenn Sie bei dem Versuch ein neues Gerät wie Drucker oder Scanner zu installieren, immer Fehlermeldungen bekommen und sich letztendlich das Gerät nicht installieren lässt, beginnt die Fehlersuche. Mit großer Sicherheit liegt das an dem Treiber des Vorgängergerätes. Ein Anruf bei der Hotline des Herstellers wird diese Vermutung bestätigen. Da diese Treiberleichen im Geräte-Manager nicht sichtbar sind, muss man einen kleinen Umweg gehen, um das Problem zu lösen.

Da der Geräte-Manager nur aktive Geräte anzeigt und somit nur dann die Treiber entfernt werden können, wird das zu einem Problem, wenn das Altgerät nicht mehr existent ist. In diesem Fall müssen die alten und unsichtbaren Geräte eingeblendet werden. Gehen Sie wie folgt vor:

Vorgehensweise bei Windows XP

Bei Windows XP öffnen Sie das Fenster der Systemeigenschaften mit der Tastenkombination [Windows][Pause]. Im Register „Erweitert“ klicken Sie auf den Button „Umgebungsvariablen“.

bild-1-windows-xp-win7-8-vista-treiber-alt-leichen-entfernen-neu-installieren-gerät-problem-lösung

Neue Umgebungsvariable anlegen

Im Fenster der“Umgebungsvariablen“ erzeugen Sie einen neuen Eintrag mit der Schaltfläche „Neu“.

bild-2-umbegungsvariablen-neu-xp-anlegen-wert-name-devmgr, show-nonpresent-devices

Geben Sie im nächsten Dialogfenster im Feld „Name der Variablen“ die Zeichenfolge „devmgr_show_nonpresent_devices“ ein und darunter den Wert „1“. Bestätigen Sie die Eingaben mit „OK“.

bild-3-windows-microsoft-xp-devmgr-umgebungsvariablen-unsichtbar-gerät-anzeige-wert-fenster-register-erweitert

Computer-Neustart zur Aktivierung erforderlich

Schließen Sie nun alle offenen Fenster und starten Sie Ihren Rechner neu. Dann öffnen Sie erneut das Fenster der „Systemeigenschaften“ mit der Tastenkombination [Windows][Pause] und wechseln zum Register „Hardware“. Öffnen Sie dann mit der entsprechenden Schaltfläche den „Geräte-Manager“. Mit Klick auf „Ansicht | Ausgeblendete Geräte anzeigen“ werden die Treiberleichen angezeigt. Sie sind mit hellgrauen Rauten gekennzeichnet.

bild-5-systemeigenschaften-geräte-manager-ansicht-ausgeblendete-geräte-anzeigen-blass-grau

Anzeige und Entfernung der alten Treiber

Zum Entfernen der alten Treiberbestände öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf den zu löschenden Treiber das Kontextmenü und wählen dort „Deinstallieren“.

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Vorgehensweise bei Windows 7, 8 und Vista

Die Nutzer der Betriebssysteme Windows 7, 8 und Vista unterscheidet in den Arbeitsschritten nur ein einziger Zwischenschritt im ersten Arbeitsschritt. Nach der Tastenkombination [Windows][Pause] klicken Sie im linken Bereich der Basisinformationen des Computers auf „Erweiterte Systemeinstellungen“.

bild-4-vista-windows-xp-7-8-win7-win8-zwischenschritt-erweiterte-systemeinstellungen-identisch

Danach wird das bekannte Dialogfenster „Systemeigenschaften“ geöffnet. Die weiteren Arbeitsschritte sind identisch.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Vorsicht vor den Schattenkopien

Möchten Sie Ihr Notebook verkaufen, verschenken oder auch nur verleihen, dann sollten Sie sicher sein dass keine privaten oder sensiblen Daten mehr auf der Festplatte sind. Selbst wenn alle betreffenden Ordner und Dateien gelöscht wurden, bleiben bei Windows 7 noch monatelang sogenannte Schattenkopien bestehen. Auch wenn das „normale“ Anwender nicht wissen, der fortgeschrittene User kann in diesem Fall sensible Daten wiederherstellen. Die versteckten Schattenkopien zu löschen ist gar nicht so schwer.

Schattenkopien aufspüren

Um die versteckten Schattenkopien aufzuspüren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei und wählen im Kontextmenü die Option „Vorgängerversionen wiederherstellen“.

bild-1-schattenkopie-vorgängerversion-wiederherstellen-anzeigen-heimlich-versteckt-kenner-wenig-bekannt-ablegen-speichern-festplatte

Im Dialogfenster „Eigenschaften von“ sollte die Registerkarte „Vorgängerversionen“ angezeigt werden. Wenn nicht, dann wechseln Sie in diese Registeransicht. Hier sehen Sie die Anzahl der automatisch von Windows 7 angelegten Schattenkopien.

bild-2-eigenschaften-schattenkopien-löschen-finden-vorgängerversion-wiederherstellen-windows-7-win7

 

Schattenkopien verhindern

Und so verhindern Sie die Speicherung älterer Dateiversionen:

Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] und wählen Sie im rechten Bereich die Kategorie „Computerschutz“.

bild-3-computerschutz-kategorie-wählen-schattenkopien-alte-version-datei-sensibel-speichern-nicht-pause-taste

Im neuen Dialogfenster der „Systemeigenschaften“ markieren Sie das Laufwerk, auf dem die Schattenkopien verhindern möchten und klicken anschließend auf die Schaltfläche „Konfigurieren“. Im nachfolgenden Dialogfenster aktivieren Sie die Option“Computerschutz deaktivieren“. Mit dem Button „Löschen“ werden alle früheren Dateiversionen vom System entfernt. Anschließend bestätigen und schließen Sie beide offenen Dialogfenster mit „OK“.

bild-4-computerschutz-deaktivieren-schieberegler-maximal-speicherplatz-belegung-selber-regulieren-bestätigen

Aber Achtung: Die Option „Computerschutz deaktivieren“ verhindert ebenfalls die Erstellung von Systemwiederherstellungspunkten. Auch der Button „Löschen“ entfernt nicht nur die älteren Dateiversionen, sondern auch die Wiederherstellungspunkte.

Daher sollten diese Einstellungen nur dann gewählt werden, wenn Ihr Computer oder Ihr Notebook den Besitzer wechselt.

Tipp:

Mit dem Schieberegler „Maximale Belegung“ regulieren Sie manuell den Speicherplatz für Schattenkopien und Systemwiederherstellungspunkten. Wird die Grenze des freigegebenen Speichers überschritten, löscht Windows 7 automatisch die ältesten Sicherungsdateien.

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Wavosaur: große MP3- oder WAV-Dateien in mehrere Teile aufsplitten

Werden per Computer beispielsweise ganze Konzerte oder Radiosendungen aufgenommen, entstehen sehr große Audio-Dateien. Solche Mega-Dateien sind aber sehr unpraktisch. Möchte man einen einzelnen Beitrag oder ein bestimmtes Musikstück hören, muss man erst dorthin navigieren. Natürlich gibt es viele Programme mit denen sich Audio-Dateien bearbeiten lassen. Entweder sind sie kostenpflichtig oder die kostenlosen Programme enthalten unnötige Zusatz-Toolbars. Die Bedienung vieler Programme ist auch nicht gerade einfach. Nicht so beim kostenlosen Audio-Editor „Wavosaur“.

Riesendateien zerschneiden

Mit diesem 22 KByte kleinen Programm lassen sich große Musikdateien in ganz einfach und in wenigen Augenblicken in beliebig große Teildateien aufsplitten. Die Originaldatei bleibt dabei erhalten und kann später gelöscht werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

Zum Download des „Wavosaur“ rufen Sie die Webseite des Herstellers auf und klicken im linken Navigationsbereich auf „Download“.

Auf der Download-Seite klicken Sie auf „Wavosaur (en)“ für die englische, oder auf „Wavosaur (fr)“ für die französische Version.

Das Programm wird als ZIP-Datei heruntergeladen. Speichern Sie die Datei im gewünschten Zielordner und extrahieren sie dort.

Anschließend starten Sie die Anwendung mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

Um die zu bearbeitende Audiodatei zu laden, klicken Sie in der Menüleiste auf „File | Open“ und navigieren zum Speicherort.

Mit einem Doppelklick auf die WAV- oder MP3-Datei wird sie in das Programm geladen und als Wellengrafik dargestellt.

Die ideale Stelle um zwei Musikstücke zu trennen ist die dazwischenliegende Pause. In der Wellengrafik ist an dieser Stelle kein Ausschlag. Die angezeigte Wellengrafik kann zur besseren Übersicht per Zoom vergrößert werden. Dazu fahren Sie mit dem Mauszeiger auf die Grafik und scrollen mit dem Mausrad bis zur gewünschten Größe.

Anschließend suchen Sie eine passende Stelle zur Trennung zweier Lieder. Mit einem Linksklick an dieser Stelle wird eine senkrechte, blaue Markierung gesetzt. Zur Überprüfung dieser Trennung klicken Sie in der Symbolleiste auf das dreieckige Symbol „Start“. Das Abspielen startet an der blauen Markierung. Mit dem viereckigen „Stop“-Symbol wird das Abspielen beendet.

Zur Korrektur kann die blaue Markierung mit der Maus verschoben werden. Befindet sie sich an der richtigen Trennstelle, dann drücken Sie auf Ihrer Tastatur die [M]-Taste, um die erste Trennung zu markieren (gestrichelte Linie). Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft wie nötig, um alle Musikstücke oder Beiträge zu trennen.

Sind alle Trennmarker gesetzt, können nun alle Teilstücke auf einmal als separate Dateien gespeichert werden. Klicken Sie in der Menüleiste auf „File | Export | Export all regions“.

Im Windows-Explorer navigieren Sie zum gewünschten Zielordner. Abschließend klicken Sie auf „Speichern“ und alle Teilstücke werden entsprechend der Markierungen abgelegt und durchnummeriert.

Unabhängig davon, welches Format die Ursprungsdatei hatte, werden die separierten Dateien im WAV-Format abgelegt und können bei Bedarf in MP3-Dateien konvertiert werden. Es existiert zwar auch die Funktion „Export as MP3“, die erfordert aber die vorherige Installation des „Lame MP3 Encoder“.

„Wavosaur“ ist, obwohl nur in englisch und französisch erhältlich, sehr einfach zu bedienen. Das Programm bietet noch eine Vielzahl von weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten. So lassen sich beispielsweise Soundfilter über die Musik legen. Damit geben Sie dem Lied einen individuellen Touch. Kompatibel ist „Wavosaur“ mit Windows 7, Vista und XP.

Tipp: Auf diese Weise können beispielsweise auch Klingeltöne und Melodien für die Wecker-Funktion von Handys selbst erstellt werden.

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TeraCopy: Kopieren mit dem Windows-Explorer ist gut, kopieren mit TeraCopy ist besser

Das Kopieren von Dateien mit dem Windows-Explorer ist für jeden Computernutzer Alltag. Bei großen Datenmengen ist es jedoch besser, keine anderen Arbeiten nebenher zu erledigen. Bei Notebooks kann das schon mal zu Performance-Einbrüchen führen. Die wiederum können zum Absturz des Kopiervorgangs führen. Da muss man sich schon mal entscheiden, ob man große Mengen kopieren oder ob man arbeiten will. So etwas passiert mit dem kostenlosen Programm „TeraCopy“ nicht.

Besser kopieren

Dieses kleine Tool vom Anbieter „Codesector.com“ enthält zusätzliche Optionen, mit denen der Kopiervorgang optimiert werden kann. Mal abgesehen davon, dass dieses Programm schneller kopiert als der Windows-Explorer bietet es auch eine Pausenfunktion. Damit kann der Kopiervorgang unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder fortgesetzt werden. TeraCopy bietet auch bei Bedarf zusätzliche Sicherheit, indem es die kopierten Daten automatisch auf Fehler untersucht.

Die Bedienung des Kopierprogramms ist mit der vom Windows-Explorer identisch. Nur das Statusfenster sieht anders aus. Darin können die verschiedenen Zusatzfunktionen ausgewählt werden.

Zum Download von „TeraCopy“ rufen Sie die Webseite www.codesector.com/teracopy.php auf und klicken rechts oben auf den „Download“-Button. Folgen Sie dann den Download und Installationsanweisungen.

Die Installation ersetzt die Kopierfunktion des Windows-Explorers. Daher startet „TeraCopy“ automatisch bei jedem Kopiervorgang, der beispielsweise mit [Strg][C] und [Strg][V] in Gang gesetzt wird. Natürlich funktioniert das auch mit Rechtsklick und „Kopieren“ beziehungsweise „Einfügen“.

Die Schaltfläche „Überspringen“ ist beim Kopieren von mehreren Dateien ganz hilfreich, wenn das Kopieren einer aktiven Datei abgebrochen und übersprungen werden soll. Der restliche Kopiervorgang wird dann normal fortgeführt.

Die Zusatzfunktionen erhalten Sie, wenn Sie unten links auf „Mehr“ und dann auf „Menü | Optionen“ klicken.  Das verkleinerte Statusfenster bietet jedoch für die vier wichtigsten Funktionen Symbolschaltflächen.

Das erste Symbol mit dem senkrechten Strich schaltet den Computer nach dem Kopieren aus und ist ideal für abendliche Backups. Das zweite Symbol mit dem nach oben gerichteten Pfeil trennt USB-Laufwerke automatisch, das dritte Symbol mit dem Haken startet eine Integritäts-Prüfung und lokalisiert so die fehlerhaft kopierten Dateien. Das letzte Symbol, das „X“, schließt das TeraCopy-Statusfenster nach dem Kopiervorgang.

Zurück zum Windows-Kopierer

Möchten Sie wieder mit dem Windows-Explorer kopieren, können Sie auf zwei Möglichkeiten zurückgreifen:

  • Deinstallation oder
  • Deaktivierung von TeraCopy

Die Deinstallation kann über „Systemsteuerung | Programme | Programme und Funktionen“ erfolgen…

…oder mit dem integrierten „Uninstaller“ über das Startmenü.

Empfehlenswerter ist aber das Deaktivieren von TeraCopy. Starten Sie das Tool, klicken Sie auf „Mehr | Menü | Optionen“. Entfernen Sie das Häkchen vor der Option „TeraCopy als Standard beim Kopieren“ und bestätigen Sie mit „OK“.

Schließen Sie TeraCopy und der Windows-Systemstandard ist wieder hergestellt.

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Windows 7: Herausfinden, ob jemand den Computer heimlich nutzt

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihre Kinder oder Kollegen heimlich Ihren Computer nutzen? Mit einer selbst erstellten Batch-Datei können Sie überprüfen, wann und wie oft der PC gestartet wurde. Die einfache und schnell erstellte Batch-Datei eignet sich auch hervorragend für die Kontrolle am Arbeitsplatz.

Rechnerstarts protokollieren

Die Batch-Datei protokolliert jeden Start des Computers mit Datum und Uhrzeit. Und so funktioniert es:

1. Zuerst legen Sie den folgenden Ordner an:

C:log

2. Dann starten Sie einen Texteditor, zum Beispiel „Word-Pad“ und geben dort folgende Befehle ein:

@echo off
echo %DATE% %TIME% >> C:loglog.txt
exit

3. Mit der Funktion „Speichern unter“ legen Sie die Datei unter dem Namen „log.bat“ in folgendem Ordner ab:

C:Benutzer<Benutzername>AppDataRoamingMicrosoftWindowsStartmenüProgrammeAutostart

Ab sofort wird jeder Computer-Neustart protokolliert und eine entsprechende Protokolldatei im Ordner „C:log“ abgelegt.

Bewahrheitet sich Ihre Befürchtung, können Sie nun weitere Schritte zur Absicherung Ihres Computers durchführen und zum Beispiel die Kennwörter ändern. Bei Einrichtung einer Videoüberwachung sollten Sie sich allerdings vorher rechtlich beraten lassen.

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Windows 7, Vista, XP: Schriftfarbe der Verknüpfungen bei heller Desktopfarbe mit Bordmitteln ändern

Das individuelle Einstellen des Desktops ermöglicht jedem, das Aussehen seines Computers nach eigenem Geschmack zu verändern. Das ist zwar sehr schön, kann aber bei verschiedenen Funktionen zu „kosmetischen“ Problemen führen. Stellt man beispielsweise den Desktop-Hintergrund zu hell ein oder wählt ein zu helles Bild aus, kann man die weiße Schrift der Verknüpfungen kaum noch lesen. Hier gibt es dann nur zwei Möglichkeiten: Den Desktop-Hintergrund wieder dunkler einstellen – oder die Schrift der Verknüpfungen entsprechend dunkler einstellen. Letztere Möglichkeit ist mit Bordmitteln, also ohne Herunterladen zusätzlicher Programme möglich.

Diese Einstellungsmöglichkeit ist bei Windows etwas versteckt und erfordert das vorherige Abschalten des transparenten Schrifthintergrundes.

Abschaltung des transparenten Schrifthintergrundes

1. Starten Sie die Basisinformationen Ihres Computers mit der Tastaturkombination [Windows][Pause], und klicken Sie auf „Erweiterte Systemeinstellungen“. Bei XP heißt es stattdessen „Erweitert“.

2. Im Fenster „Systemeigenschaften“ wählen Sie auf der Registerkarte „Erweitert“, im Bereich „Leistung“ (bei XP „Systemleistung“), die Schaltfläche „Einstellungen“ aus.

3. Im neuen Dialogfenster „Leistungsoptionen“ deaktivieren Sie im Register „Visuelle Effekte“ die Option „Durchsichtigen Hintergrund für Symbolunterschriften auf dem Desktop“, indem Sie das entsprechende Häkchen aus der Checkbox entfernen. Schließen Sie beide offenen Fenster mit „OK“.

 Änderung der Schriftfarbe von Verknüpfungen

1. Bei Windows 7 klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen „Anpassen“,…

…danach klicken Sie auf „Fensterfarbe“…

…und dann auf „Erweiterte Darstellungseinstellungen“.

Bei Windows XP wählen Sie für obigen Arbeitsschritt entsprechend „Eigenschaften | Darstellung | Erweitert“ und bei Vista „Fensterfarbe und -darstellung | Eigenschaften für klassisch“, danach auf „Erweitert“. Anschließend geht es für alle drei Betriebssysteme identisch weiter.

2. Im Dialogfenster „Fensterfarbe und -darstellung“ wählen Sie für das Element „Desktop“ die vorherrschende Hintergrundfarbe im Dropdown-Menü aus.

3.  Die Schriftfarbe wird automatisch von Windows angepasst. Alle offenen Fenster können jetzt mit „OK“ beziehungsweise mit der Schaltfläche „X“ geschlossen werden.

 

Hinweis: Die Standard-Schriftfarben bei Windows sind auf schwarz und weiß begrenzt. Möchten Sie andere Farben einstellen, kommen Sie um externe Programme nicht herum.

Im Web gibt es genügend kostenlose Programme. Zum Beispiel das 590 Kb kleine und einfach zu bedienende Programm „Iconoid“. Dieses Programm von SillySot Software ist auf deren Homepage oder beispielsweise auch bei Computerbild.de kostenlos erhältlich und mit allen wichtigen Windows Betriebssystemen kompatibel.