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Bei der Minimierung des VLC Media Player die automatische Pausenfunktion nutzen

Wer als Nutzer des VLC Media Player den gerade laufenden Film öfter unterbricht, um andere Arbeiten am PC zu erledigen, der pausiert den Film um dann das Fenster zu minimieren. Mit einer schnellen und einfachen Änderung der Einstellungen kann beides miteinander verknüpft werden. Dann pausiert das Video automatisch, wenn das Programmfenster auf die Taskleiste minimiert wird.

Und so funktioniert´s:

1. Starten Sie den VLC Media Player und klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Einstellungen“.

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2. Im Fenster „Einstellungen“ wählen Sie im linken Bereich die Rubrik „Interface“ aus. Dann aktivieren Sie auf der rechten Seite die Option „Wiedergabe pausieren, wenn minimiert“ und bestätigen die Änderung mit dem Button „Speichern“.

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3. Das war es schon!

Probieren Sie es doch gleich mal aus. Starten Sie einen beliebigen Film und minimieren Sie den VLC Media Player auf die Taskleiste.

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Übrigens: Wenn Sie den VLC wieder maximieren, wird der Film auch automatisch wieder fortgesetzt.

Wenn Sie nun im Büro einen Film schauen, reicht ein Klick aus wenn plötzlich der Chef um die Ecke kommt…

Oder Sie drücken die Tastenkombination [Windows][D] um alle aktiven Fenster zu minimieren. Mit erneutem Drücken werden sie wieder maximiert.

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Windows: Große Dateimengen schneller kopieren mit Copy Handler

Windows 8 kennt sie mittlerweile: die Pausenfunktion beim Kopieren von Daten ist ein bequemes und lang ersehntes Feature. Wer noch nicht mit dem neuen Betriebssystem von Windows arbeitet, muss auf einen komfortablen Datenkopierer nicht verzichten. Diese Lücke schließt das kostenlose Programm Copy Handler. Es ist nicht nur sechsmal schneller als der Windows-Explorer, sondern auch hochgradig anpassbar und integriert sich vollständig in das Betriebssystem.

Nach der Installation finden Sie das Programm in der Systemleiste. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählen Sie im Kontextmenü den Punkt „Optionen“, um die Sprache hinter „Language“ mit einem Klick auf den Pfeil auf „German (Deutsch)“ einzustellen. Anschließend wählen Sie „Apply“. Möchten Sie, dass Copy Handler bei jedem Systemstart zur Verfügung steht, wählen Sie das Häkchen hinter „CopyHandler beim Systemstart ausführen“.

Die Software finden Sie ab sofort im Kontextmenü des Windows-Explorers. Wie bisher können Sie per Drag and Drop Dateien verschieben oder kopieren. Der Unterschied: in einem Fenster haben Sie jetzt die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen zu treffen: Sie können Kopiervorgänge pausieren und später an derselben Stelle wieder aufnehmen. Ebenso lassen sich Kopiervorgänge jetzt filtern – nach Größen der Dateien, dem Datum der letzten Änderung oder nach bestimmten Dateitypen. Ein weiteres bequemes Feature ist die Erstellung einer Warteschleife. Die Open-Source-Software arbeitet diese Schleife im Hintergrund nahezu unbemerkt ab.

Copy Handler ist besonders für umfangreiche Kopieraktionen zwischen externen Datenträgern oder dem Netzwerk geeignet. Es bietet sich als bequemes Werkzeug für ein regelmäßiges Backup an. Haben Sie dafür einmal Ihre individuellen Einstellungen getroffen, können Sie später per Mausklick den gleichen Kopiervorgang wiederholen lassen.

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TeraCopy: Kopieren mit dem Windows-Explorer ist gut, kopieren mit TeraCopy ist besser

Das Kopieren von Dateien mit dem Windows-Explorer ist für jeden Computernutzer Alltag. Bei großen Datenmengen ist es jedoch besser, keine anderen Arbeiten nebenher zu erledigen. Bei Notebooks kann das schon mal zu Performance-Einbrüchen führen. Die wiederum können zum Absturz des Kopiervorgangs führen. Da muss man sich schon mal entscheiden, ob man große Mengen kopieren oder ob man arbeiten will. So etwas passiert mit dem kostenlosen Programm „TeraCopy“ nicht.

Besser kopieren

Dieses kleine Tool vom Anbieter „Codesector.com“ enthält zusätzliche Optionen, mit denen der Kopiervorgang optimiert werden kann. Mal abgesehen davon, dass dieses Programm schneller kopiert als der Windows-Explorer bietet es auch eine Pausenfunktion. Damit kann der Kopiervorgang unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder fortgesetzt werden. TeraCopy bietet auch bei Bedarf zusätzliche Sicherheit, indem es die kopierten Daten automatisch auf Fehler untersucht.

Die Bedienung des Kopierprogramms ist mit der vom Windows-Explorer identisch. Nur das Statusfenster sieht anders aus. Darin können die verschiedenen Zusatzfunktionen ausgewählt werden.

Zum Download von „TeraCopy“ rufen Sie die Webseite www.codesector.com/teracopy.php auf und klicken rechts oben auf den „Download“-Button. Folgen Sie dann den Download und Installationsanweisungen.

Die Installation ersetzt die Kopierfunktion des Windows-Explorers. Daher startet „TeraCopy“ automatisch bei jedem Kopiervorgang, der beispielsweise mit [Strg][C] und [Strg][V] in Gang gesetzt wird. Natürlich funktioniert das auch mit Rechtsklick und „Kopieren“ beziehungsweise „Einfügen“.

Die Schaltfläche „Überspringen“ ist beim Kopieren von mehreren Dateien ganz hilfreich, wenn das Kopieren einer aktiven Datei abgebrochen und übersprungen werden soll. Der restliche Kopiervorgang wird dann normal fortgeführt.

Die Zusatzfunktionen erhalten Sie, wenn Sie unten links auf „Mehr“ und dann auf „Menü | Optionen“ klicken.  Das verkleinerte Statusfenster bietet jedoch für die vier wichtigsten Funktionen Symbolschaltflächen.

Das erste Symbol mit dem senkrechten Strich schaltet den Computer nach dem Kopieren aus und ist ideal für abendliche Backups. Das zweite Symbol mit dem nach oben gerichteten Pfeil trennt USB-Laufwerke automatisch, das dritte Symbol mit dem Haken startet eine Integritäts-Prüfung und lokalisiert so die fehlerhaft kopierten Dateien. Das letzte Symbol, das „X“, schließt das TeraCopy-Statusfenster nach dem Kopiervorgang.

Zurück zum Windows-Kopierer

Möchten Sie wieder mit dem Windows-Explorer kopieren, können Sie auf zwei Möglichkeiten zurückgreifen:

  • Deinstallation oder
  • Deaktivierung von TeraCopy

Die Deinstallation kann über „Systemsteuerung | Programme | Programme und Funktionen“ erfolgen…

…oder mit dem integrierten „Uninstaller“ über das Startmenü.

Empfehlenswerter ist aber das Deaktivieren von TeraCopy. Starten Sie das Tool, klicken Sie auf „Mehr | Menü | Optionen“. Entfernen Sie das Häkchen vor der Option „TeraCopy als Standard beim Kopieren“ und bestätigen Sie mit „OK“.

Schließen Sie TeraCopy und der Windows-Systemstandard ist wieder hergestellt.

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iPhone/iPad: App-Downloads anhalten und pausieren – und später fortsetzen

Einige Apps sind ganz schöne Brocken. Die Navi-App von Navigon schlägt zum Beispiel mit über 1 GB zu Buche. Da dauert die App-Installation oder das Update schon mal länger. Was viele nicht wissen: Sie können den Download jederzeit unterbrechen und später an derselben Stelle wieder fortsetzen. Egal, ob direkt im iPhone/iPad oder über iTunes.

Das Pausieren eines Downloads bietet sich zum Beispiel immer dann an, wenn man es eilig hat und das WLAN-Funknetz verlassen muss. Um den Download dann später nicht wieder von vorne starten zu müssen, legen Sie einfach eine Pause ein. Das geht bei Downloads direkt aufs iPhone folgendermaßen:

1. Sobald eine App aufs iPhone geladen wird, wird das App-Symbol abgedunkelt dargestellt. Unter dem App-Icon erscheint der Fortschrittsbalken mit der Meldung „Laden“. Um den Ladevorgang zu pausieren, tippen Sie einmal auf das App-Icon. Statt „Laden“ erscheint unter dem Icon der Status „Pause“.

2. Um den Ladevorgang fortzusetzen, tippen Sie erneut auf das App-Symbol. Aus „Pause“ wieder wieder „Laden“ und der Ladevorgang wird nahtlos fortgesetzt.

Auch Downloads via iTunes lassen sich unterbrechen. Hierzu wechseln Sie in das Register „Downloads“ und klicken auf das Pause-Symbol des entsprechenden Downloads. Durch einen erneuten Klick auf das Pause-Icon wird der Download wieder fortgesetzt.