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PayDirekt: Eine ernstzunehmende Konkurrenz zu PayPal?

Eine schnelle Lieferung dringend benötigter Online-Einkäufe ist nur dann möglich, wenn der Händler auch eine schnelle Zahlung des Rechnungsbetrages erhält. Manche Händler akzeptieren neben einer Zahlung auf Rechnung meist auch verschiedene Online-Zahlungsmethoden. Am bekanntesten und schnellsten ist die Zahlung per PayPal. Eine „normale“ Banküberweisung dauert dagegen in der Regel mehrere Tage und ist damit viel zu langsam. Mit dem Online-Zahlungssystem PayDirekt wollen nun die deutschen Banken und Sparkassen dem Branchenprimus PayPal den Kampf ansagen.

Vor ungefähr drei Monaten, Ende April 2016, haben sich dann auch die etwas zögerlichen Sparkassen dem Projekt PayDirekt angeschlossen. PayDirekt verspricht einfache und sichere Onlinezahlungen durch die Eingabe von Benutzernamen und Passwort.

Die Voraussetzung für die Kunden-Registrierung bei PayDirekt ist die Teilnahme am Onlinebanking. Im Banking-Portal deiner Bank oder Sparkasse wählst du im Navigationsbereich deines Kontos den Eintrag PayDirekt aus und folgst dann einfach den weiteren Anweisungen.

Vereinfacht gesagt, man wählt das Konto aus, von dem die Zahlungen abgebucht werden sollen und legt den Benutzernamen und das Kennwort fest. Das war´s schon.

Fazit:

PayDirekt ist eine gute Alternative, wenn man auf ausländische Zahlungsdienstleister wie PayPal verzichten will.

Allerdings ist der Leistungsumfang von PayDirekt (noch) nicht so umfangreich wie bei PayPal. Wer Zahlungen erhalten möchte, sei es bei Verkäufen über Auktionsplattformen wie Ebay oder von Freunden oder der Familie, der muss weiterhin das amerikanische Original nutzen, oder die „ordinäre“ SEPA-Überweisung verwenden.

Auf telefonische Nachfrage unsererseits wurde eingeräumt, dass man über die Möglichkeit nachdenkt, dass auch Privatpersonen Zahlungen erhalten können. Die Entscheidung ob und wann die Integration dieses Features stattfinden soll, steht abschließend noch nicht fest.

Tipp:

Die Sparkassen werben derzeit sehr stark um Kundschaft für PayDirekt. Um den Einstieg zu erleichtern, verlosen sie Einkaufsgeld im Gesamtwert von 500.000 Euro. Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 31.10.2016.

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Lebensmittel retten – Jetzt auch bei Restaurants möglich!

Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich in Deutschland weggeworfen oder direkt für die Mülltonne produziert. Wir Konsumenten sollten mit gutem Beispiel vorangehen und nur soviel einkaufen wie wir wirklich benötigen. Die wirklich großen Lebensmittelverschwender sind die Supermärkte, Discounter und die Gastronomie. Die meisten „Lebensmittelretter“ kümmern sich um die Produkte des Einzelhandels, aber kaum einer denkt an bereits zubereitete Nahrungsmittel der Gastronomie. Und genau diesem Bereich hat sich das dänische StartUp-Unternehmen Too Good to Go angenommen.

Strenge Hygienevorschriften für Restaurants

Für die Gastronomie gelten noch schärfere Hygienevorschriften als im Einzelhandel, die natürlich dem Schutz der Verbrauchers dienen. Diese Vorschriften sind aber auch Mitverursacher der Lebensmittelvernichtung in Restaurants, Kneipen, Bäckereien und Bistros. In dieser Branche werden jährlich cirka 3,4 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt.

Too Good to Go hatte eine geniale Idee, wie Gastronomiebetriebe die restlichen Menüs doch noch an den Kunden bringen.

Die Idee

Das funktioniert einerseits über reduzierte Preise, andererseits werden Food-Boxen oder -Bags kurz vor Ladenschluss abholfertig vorbereitet. Das soll die Qualität und die Frische garantieren. Die Preise pro Box oder Tasche fangen bei zwei Euro an.

Unnötig zu erwähnen, dass die Behälter, die übrigens von Too Good to Go bereitgestellt werden, aus recyclebarem Material bestehen.

Recyclebare Behälter

Besonders toll fanden wir die Menü-Boxen, die aus ausgepresstem Zuckerrohr (Bagasse) bestehen. Die Boxen sind nach Angaben der App-Anbieter bis 220 Grad hitzebeständig, und bis -25 Grad tiefkühlfähig. Außerdem sind sie bis 130 Grad fetthitzebeständig. Das macht sie sogar backofen- und mikrowellengeeignet.

Too Good to Go ist als kostenlose App für Android, iPhone/iPad und als Online-Version erhältlich. Nach der Registrierung müssen noch Kreditkarten-Angaben für die Bezahlung hinterlegt werden. An der PayPal-Integration wird derzeit gearbeitet und soll in Kürze verfügbar sein.

Restaurants aus sieben Ländern nehmen an Too Good to Go teil. Seit April 2016 ist auch Deutschland mit dabei.

Fazit:

Super Idee! Auch wenn teilnehmende Betriebe in Deutschland derzeit hauptsächlich in Hamburg, Berlin und Köln zu finden sind, ziehen bereits andere Städte wie Bochum, Freiburg und Aachen nach.

Mit Köln, Berlin und Hamburg sind drei der beliebtesten Ziele für Städte-Reisen ideal, um sich beim Aufenthalt günstig mit Essen zu versorgen.

Über den Restaurantkontakt können sich interessierte Betriebe selbst für eine Teilnahme registrieren. Diese ist kostenlos und jederzeit kündbar.

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PayPal: Große Änderungen werfen ihre Schatten voraus

Der beliebte Bezahldienst PayPal richtet sich beim mobilen Zahlungsverkehr per App neu aus. Einige Apps verschwinden und die dadurch freiwerdenden Ressourcen steckt man zukünftig in die Entwicklung und den Support der verbleibenden Anwendungen. Die Änderungen treten schon dieses Jahr, am 30. Juni 2016, in Kraft.

Im Einzelnen bedeutet dies das Aus für die Unterstützung von Fire-Produkten (Amazon),  von BlackBerry-Geräten und den Windows Phones.

Die Entscheidung hat sich, nach eigenen Angaben, PayPal nicht einfach gemacht. Aber wie das in der Wirtschaft üblich ist, werden diese Geräte nicht weiter unterstützt weil offenbar der Kosten-Nutzen-Faktor nicht stimmt. Es gibt halt (noch) nicht genug Nutzer, um hier gewinnbringend zu arbeiten.

Übrig bleiben dann nur noch die Android- und iOS-Geräte. Aber auch hier ändert sich ab Ende Juni etwas. PayPal führt ein Zwangsupdate ein. Bei diesen Betriebssystemen muss die PayPal-App auf Version 6.0 aktualisiert werden, damit der Bezahldienst weiterhin genutzt werden kann.

Unterstützt werden ab Juli dann nur noch Android-Geräte ab 4.03 (Ice Cream Sandwich) und iOS-Devices ab Version 8.1. Bei Apple betrifft dies die Geräte iPhone 4S oder höher, iPad2 und höher und iPod Touch ab der 5. Generation.

So einschneidend die Entscheidungen von PayPal für den einzelnen Nutzer auch sind, mobiles Bezahlen mit PayPal ist auch weiterhin über die Webseite m.paypal.com möglich.

BlackBerry-Besitzern bleibt noch zusätzlich die Möglichkeit über den BBM-Messenger P2P-Zahlungen zu tätigen. Und für Outlook.com Nutzer steht auch das PayPal-Plugin weiterhin als einfache Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung.

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Hardware & Software

Eigene Fotos durch Wasserzeichen schützen

Abmahnungen für unberechtigt veröffentlichte Fotos sind seit einiger Zeit in aller Munde und die verhängten Abmahngebühren können existenzbedrohend sein, wenn das einen selbst trifft. Vielleicht hast du dich auch schon mal darüber geärgert, dass jemand deine Fotos ohne Genehmigung verwendet hat. Dem kannst du recht einfach einen Riegel vorschieben. Schütze deine Bilder einfach mit einem Wasserzeichen!

Es gibt etliche Tools, mit denen man eigene Fotos auf diese Weise personalisieren kann. Aber sie sind oft zu teuer und/oder kompliziert zu bedienen. Nicht so das Programm bulkWaterMark von PMlabs.

Mit bulkWaterMark erstellst du eigene Wasserzeichen und fügst sie deinen Bildern, sogar per Stapelverarbeitung, schnell hinzu. Und es ist in der Basisversion sogar kostenlos.

Außerdem enthält es eine große Palette an Grafikelementen, damit ein wirklich individuelles und kreatives Wasserzeichen erstellt werden kann. Ausführliche Hilfe und Tutorials sind natürlich auch vorhanden.

Für eine private, nicht gewerbliche Nutzung, sollte die kostenlose Basisversion ausreichen. Wer mehr Funktionen will und mit seinen Bildern zudem Geld verdienen möchte, der greift zu einer der drei anderen, recht günstigen Versionen (Basic für 9 Euro, Pro für 29 Euro und Business für 39 Euro).

Für nicht zufriedene Kunden gibt es sogar eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

bulkWaterMark ist kompatibel mit Windows XP, Vista, Windows 7, 8.x, 10 und .NET Framework 4.0 (und höher).

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Handy & Telefon WhatsApp

WhatsApp bezahlen: Mit Kreditkarte, ohne Kreditkarte, per PayPal, Abbuchung oder PlayStore-Guthabenkarte

WhatsApp ist nur im ersten Jahr kostenlos. Danach werden rund 80 Cent pro Jahr fällig. Im Vergleich zu klassischen SMS-Kosten ein lächerlich geringer Preis. Stellt sich nur die Frage, wie man WhatsApp am besten bezahlt. Das ist einfach als es auf den ersten Blick aussieht: denn die WhatsApp-Gebühr lässt sich auch ohne Kreditkarte berappen.

Wenn Sie keine Kreditkarte besitzen oder Sie die Bezahlung per Kreditkarte als zu unsicher ansehen, können Sie alternative Zahlungsmethoden wie PayPal oder Google Wallet verwenden. Oder Sie lassen WhatsApp einfach durch einen Freund bezahlen. Alles möglich.

Alle Zahlungswege haben eines gemeinsam: zuerst müssen Sie die Bezahlinformationen in WhatsApp aufrufen, indem Sie über das Menü den Befehl „Einstellungen | Account | Bezahlinformationen“ aufrufen. Danach kommt’s darauf an, wie Sie bezahlen möchten.

Whats App bezahlen mit PayPal oder per Lastschrift-Abbuchung

Sie besitzen ein PayPal-Konto? Dann ist das Bezahlen per PayPal die einfachste und schnellste Variante. Tippen Sie einfach auf „PayPal“, loggen Sie sich mit Ihren PayPal-Zugangsdaten ein, und bestätigen Sie die Zahlung.

Selbst ohne PayPal-Konto ist das Bezahlen möglich. Dazu wählen Sie einfach „Weiter ohne PayPal-Konto“ und geben Ihre Bankdaten ein. Die Gebühr wird dann per Lastschrift vom Konto abgebucht.

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WhatsApp bezahlen mit Google Wallet und Google Play Guthabenkarte

Ebenfalls praktisch und problemlos ist die Bezahlung über Googles Online-Bezahlsystem „Google Wallet„. In Google Wallet haben Sie die Wahl zwischen der Bezahlung per Kreditkarte oder über eine Google Play Guthabenkarte. Allerdings beträgt das Mindestguthaben meist 15 Euro. Der restliche Betrag bleibt für weitere Einkäufe im Google Play Store erhalten. Die Google Play Guthabenkarten können Sie in vielen Geschäften kaufen; meist hängen die Karten direkt an der Kasse. Wo genau es die Google Play-Karten gibt, verrät der Store Finder.

Um per Gutschein- bzw. Guthaben-Karte zu bezahlen, wählen Sie in WhatsApp die Bezahloption „Google Wallet“ und wählen im Dropdownfeld rechts neben dem Betrag die Zahlungsoption „Einlösen“. Nach Eingabe des Gutscheincodes wird WhatsApp über die Google Play Guthabenkarte bezahlt.

WhatsApp bezahlen über Google Wallet und eine Kreditkarte

Wenn Sie WhatsApp per Kreditkarte bezahlen möchten, müssen Sie in Google Wallet zuerst eine gültige Kreditkarte hinzufügen. Das geht folgendermaßen:

1. Rufen Sie Ihr Google-Wallet-Konto auf.

2. Wählen Sie „Kredit- oder Debitkarte hinzufügen“ aus.

3. Geben Sie Ihre Zahlungsinformationen ein.

4. Aktivieren Sie „Als Standardeinstellung festlegen“, um diese Zahlungsmethode standardmäßig für Wallet-Transaktionen zu verwenden.

5. Klicken Sie auf „Speichern“.

Danach können Sie in WhatsApp die Zahlungsmethode „Google Wallet“ sowie „Kreditkarte“ auswählen und die WhatsApp-Gebühr über die hinterlegt Kreditkarte begleichen.

WhatsApp bezahlen über den Mobilfunkanbieter und die Telefonrechnung

Viele Mobilfunkanbieter bieten mittlerweile an, die WhatsApp-Gebühr über die Mobilfunkrechnung abzurechnen. Ob der eigene Provider mit dabei ist, erfahren Sie auf der Seite https://support.google.com/googleplay/answer/2651410?hl=de. Unterstützt der Mobilfunkanbieter die direkte Abrechnung, erscheint im Dropdownfeld neben dem Zahlbetrag die Zahlungsoption „Abrechnung über mein Mobilfunkkonto“.

WhatsApp bezahlen per Bezahl-Link

Sie müssen WhatsApp nicht unbedingt selbst bezahlen. Warum nicht einen Freund oder die Eltern bezahlen lassen? Das geht ganz einfach über die Funktion „Sende Link für die Bezahlung“. Damit schicken Sie die Zahlungsinformationen per E-Mail. Der Empfänger muss nur den in der Mail angegebenen Link anklicken und kann im Browser per PayPal oder Google Wallet die WhatsApp-Kosten übernehmen. Der Mail-Empfänger braucht dazu keinen Zugriff auf das Handy. Allerdings steht im Link die Handynummer. Die ist auch wichtig, damit die Zahlung der richtigen Handynummer zugeordnet werden kann.

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Internet & Medien

Phishing-Mails erkennen

Mit dem sogenannten Phishing versuchen Webbetrüger, Kennwörter und PIN- und TAN-Nummern auf besonders listige Weise zu ergaunern. Mit manipulierten E-Mails versuchen Betrüger, Sie auf manipulierte Internetseiten zu locken. Sowohl der Absender als auch der Inhalt der Nachricht sind gefälscht. Phishing funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip:

  • Der Angreifer schickt Ihnen eine gefälschte E-Mail – im Fachjargon Phishing-Mail genannt – und verwendet als Absender die E-Mail-Adresse Ihrer Hausbank. Absender und Inhalt der Mail sind jedoch gefälscht.
  • In der gefälschten Mail werden Sie unter einem Vorwand aufgefordert, unverzüglich den in der Mail enthaltenen Link anzuklicken und die Webseite der Bank zu besuchen.
  • Der Link in der E-Mail führt jedoch nicht zur Bank, sondern direkt zur Internetseite des Betrügers. Das Tückische: Die gefälschte Seite sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie das Original.
  • Auf der gefälschten Seite werden Sie aufgefordert, PIN- und TAN-Nummer – oft auch mehreren TAN-Nummern – einzugeben. Wer dieser Aufforderung nachkommt, schickt den digitalen Schlüssel für das eigene Onlinekonto direkt an den Betrüger.

Phishing gibt es nicht nur beim Onlinebanking. Betrüger verwenden dieselbe Masche, um auch Zugangsdaten zu Amazon, GMX, Web.de, Paypal oder anderen Online-Diensten zu ergaunern.

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Bei Phishing-Mails sind sowohl der Absender als auch den E-Mail-Text gefälscht. Auf den ersten Blick sehen Phishing-Mails aus wie offizielle E-Mails von Banken und Geldinstituten oder Onlineshops. Nur wenn man näher hinschaut, lassen sich Phishing-Mails enttarnen. Bei folgenden Merkmalen sollten Sie misstrauisch werden:

  • Thema Sicherheit – Im Betreff sowie im Mailtext geht es in Phishing-Mails meist um das Thema Sicherheit. Oft ist die Rede von notwendigen Sicherheitsaktualisierungen, Optimierungen der Homebankingfunktionen oder der Überprüfung der Zugangsdaten – alles klare Indizien für Betrugsversuche. Keine Bank fordert per E-Mail zur Eingabe von PIN- oder TAN-Nummern auf.
  • Dringender Handlungsbedarf – In der E-Mail fordert der Betrüger Sie auf, unverzüglich zu reagieren, da sonst Ihr Homebanking-Zugang gesperrt würde. Diese Masche soll einschüchtern und verunsichern.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler – Viele Angreifer operieren aus dem Ausland. Eindeutiges Zeichen für Betrugsversuche sind daher teils eklatante Rechtschreib- und Grammatikfehler im Mailtext.
  • Gefälschte Links – Typisch für Phishing-Mails sind – meist blau unterstrichene – Links (Verknüpfungen) in der E-Mail. Seien Sie hier besonders vorsichtig: Auch wenn es so aussieht, als würde der Link direkt zur Bank führen, sollten Sie ihn keinesfalls anklicken. Die Betrüger verschleiern das echte Ziel des Links und führen statt zur Bank zur Internetseite des Betrügers. Daher sollten Sie generell keine Links in E-Mails anklicken – insbesondere nicht zur eigenen Hausbank.

Erkennbar sind gefälschte Links meist nur, wenn Sie in den Quelltext der E-Mail schauen. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Mailfenster und wählen den Befehl „Quelle anzeigen“. Es erscheint ein Fenster mit dem Quellcode der Nachricht. Wohin der Link wirklich weist, erfahren Sie im Quelltext in der Zeile

<a href=…>.

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Um beim Google Mail die E-Mail im Original anzuzeigen, klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil und rufen den Befehl „Original anzeigen“ auf.

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In den folgenden Beispielen erkennen Sie dann anhand des Originals, dass der in der Phishing-E-Mail angegebene Link, der angeblich zu www.paypal.de gehen soll, in Wirklichkeit zu einer ganz anderen Adresse führt.

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Die Goldenen Regeln gegen Phishing

Selbst für Experten ist es mitunter nicht einfach, eine echte Mail der Hausbank von einer Phishingmail zu unterscheiden. Um nicht auf die Phishing-Masche hereinzufallen, sollten Sie einige goldene Sicherheitsregeln beachten.

Um Phishing-Angriffe ins Leere laufen zu lassen, genügt vor allem eine gesunde Portion Misstrauen. Niemand würde einem Fremden den Wohnungsschlüssel übergeben, nur weil er vorgibt, die Sicherheit der Fenster und Türen überprüfen zu wollen. Gleiches gilt für E-Mails, die PIN und TAN-Nummern oder Kennwörter verlangen. Mit folgenden Verhaltensregeln haben Webbetrüger keine Chance:

  • E-Mails generell misstrauen – Misstrauen Sie generell jedem, der PIN, TAN oder Zugangskennwörter verlangt – selbst wenn die Aufforderung scheinbar von einem vertrauenswürdigen Absender stammt.
  • Links in E-Mails nicht anklicken – Klicken Sie nie auf Links in E-Mails, insbesondere wenn der Link angeblich zur Webseite Ihrer Bank führt. Um zur Bankseite zu gelangen, starten Sie manuell den Browser und geben Sie die Adresse der Bank von Hand ein, oder verwenden Sie ein zuvor gespeichertes Lesezeichen. Damit verhindern Sie, dass Sie versehentlich auf einer gefälschten Seite landen.
  • Sensible Daten geheim halten – Erklären Sie die Zugangsdaten zur Bank sowie die TAN-Nummern zur Geheimsache. Bewahren Sie sie am besten getrennt an sicheren Verstecken auf. Speichern Sie die Daten keinesfalls im Computer oder in der Homebankingsoftware. Datenspione könnten die gespeicherten Informationen im schlimmsten Fall ausspionieren.
  • Konten überprüfen – Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und achten Sie auf unregelmäßige oder falsche Buchungen.
  • Limits für Onlineüberweisungen – Richten Sie bei Ihrer Bank ein Limit für Onlineüberweisungen ein, etwa 1.000 EUR pro Tag. Webbetrüger können dann nur begrenzt Schaden anrichten.
  • Keine öffentlichen Computer verwenden – Verwenden Sie für Onlinebanking nur den eigenen Computer und keinesfalls öffentliche PCs, etwa in Internetcafes oder Hotels.

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Hardware & Software

Avast-Accounts gehackt: Tausende Nutzerdaten, PayPal-Accounts und Passwörter im Netz verfügbar

Sie nutzen die Antivirensoftware von Avast und haben das Produkt registriert oder sich im Forum angemeldet? Dann sollten Sie schleunigst das Kennwort ändern. Der Grund: die Webseite des Avast-Vertriebs (avadas.de) und das Avast-Forum wurden gehackt. Die Beute: Die Daten von rund 20.000 Avast-Kunden.

Kennwörter im Klartext

Avast (oder genauer gesagt: Avadas, der deutsche Distributor von Avast) wurde offenbar Opfer der „Turkish Agent Hacker Group“, die sich auch für Angriffe auf andere namhafte Firmen wie Asus, McDonald, Acer, Nokia oder Renault verantwortlich zeigt. Brisant ist, dass die erbeuteten Avast-Kundendaten bereits bei Filehostern als downloadbare rar-Datei auftauchen. In den downloadbaren Kundendaten stecken brisante persönliche Informationen, allesamt im Klartext und unverschlüsselt, darunter:

  • E-Mail-Adresse
  • Nutzername
  • Kennwort
  • Geburtsdatum
  • Telefonnummer
  • PayPal-Accountdaten

Weitere Informationen zum Avast-Hackerangriff finden Sie hier:

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Gegenmaßnahme: Kennwörter ändern

Unsere Empfehlung für Avast-Kunden: Ändern Sie umgehend Ihr Avast- und Ihr PayPal-Kennwort. Wenn Sie dasselbe Kennwort auch bei anderen Diensten wie Amazon oder Facebook verwenden, sollten Sie natürlich auch dort ein neues Passwort vergeben.

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Shopping

Der Schutzmechanismus von PayPal für Käufer und Verkäufer

Mit PayPal den Einkauf bei Ebay bezahlen ist schon eine gute Sache. Auch für den Verkäufer ist diese Bezahlmethode trotz der Gebührenordnung vorteilhaft. Direkt nach der Auktion ist das Geld da und der Artikel kann noch am gleichen Tag versendet werden. So profitieren beide Vertragsparteien. Was aber ist zu tun, wenn der Artikel beim Käufer nicht ankommt, oder der Käufer nach Erhalt der Ware eine Rücklastschrift oder eine Kreditkartenrückbuchung veranlasst? Hier hilft der Käuferschutz von PayPal weiter und übernimmt die Konfliktlösung.

Gekapertes PayPal-Konto? Kein Problem!

Der PayPal-Schutz tritt sogar dann in Kraft, wenn ein PayPal-Konto gekapert wurde und damit unrechtmäßig Waren gekauft wurden. Das gilt für Käufe bei Ebay und für die anderen Online-Shops, die PayPal als Zahlungsmethode akzeptieren.

Ausschlusskriterien

Natürlich hat der PayPal-Schutz auch Grenzen. Immaterielle Güter, wie beispielsweise Softwarelizenzen, eBooks, Dienstleistungen und Geschenkgutscheine, sowie nicht versandfähige Güter wie Autos, Boote und Flugzeuge fallen nicht unter den PayPal-Schutz.

Voraussetzung: Kommunikation mit dem Geschäftspartner

Egal aus welchem Grund, ob Käufer oder Verkäufer, über den Button „Konfliktlösungen“ bei Ihrem PayPal-Konto gelangen Sie zur Abwicklung des Problemfalls.

Voraussetzung für eine eventuelle Kaufpreiserstattung ist, dass der Verkäufer innerhalb von 45 Tagen nach Kaufdatum kontaktiert wird. Das geschieht im nächsten Fenster. Klicken Sie auf „Problem melden“. Sind noch offene Fälle vorhanden, werden sie unten im Bereich „PayPal-Fälle“ und „eBay-Fälle“ angezeigt.

Problemfall eröffnen

Im nun folgenden Fenster wählen Sie, je nach Problem, die entsprechende Option „Käuferschutz“ oder „Fremder Kontozugriff“ aus. Mit dem Button „Weiter“ wechseln Sie zum nächsten Bearbeitungsschritt.

Geben Sie im nächsten Schritt den PayPal-Transaktionscode ein, oder suchen ihn über die entsprechende Schaltfläche. Anschließend klicken Sie auf „Weiter“.

Im folgenden Fenster finden Sie unter „Transaktionsinformationen“ die Einzelheiten zu Ihrem Kauf per PayPal. Wählen Sie darunter eine der Optionen aus, die den Grund des Konfliktes am besten beschreiben. Mit „Weiter“ bestätigen Sie die Eingaben.

Der nächste Schritt erfordert die Kategorisierung des gekauften Artikels, den Sie hier über das Drop-Down-Menü festlegen können. Optional können Sie im Textfeld darunter dem Verkäufer noch eine Information zukommen lassen. Mit „Weiter“ schließen Sie die Eröffnung des Konfliktfalles ab.

Fristen für Käufer und Verkäufer

Ab sofort läuft die 20-Tage-Frist, nach der, sollte es zu keiner Einigung mit dem Verkäufer kommen, der Antrag auf Käuferschutz gestellt werden kann. Der Termin, der in der abschließenden Meldung genannt wird, müssen Sie sich gut merken und auf Wiedervorlage legen. Mit dem Ablauf des Termins wird der Problemfall automatisch als erledigt geschlossen.

Zugegeben, die 20-Tages-Frist ist sehr lang. Geben Sie dem Verkäufer aber trotzdem eine Woche Zeit zum Antworten. Sollte er sich innerhalb dieser Frist nicht melden, senden Sie ihm eine Erinnerung und setzten eine letzte Frist von maximal sieben Tagen. Die erste Frist können Sie im Übrigen schon im optionalen Text mit eingeben.

Wenn die Unstimmigkeiten durch die oben angeführten Arbeitsschritte nicht beigelegt wurden, können Sie den „Antrag auf Käuferschutz“ stellen. Dazu rufen Sie Ihr PayPal-Konto auf und klicken wieder auf „Konfliktlösungen“.

Der Antrag auf Käuferschutz

Ganz unten auf der Seite, unter der Rubrik „PayPal-Fälle“, beziehungsweise „eBay-Fälle“, suchen Sie sich den betreffenden Vorgang aus und klicken ganz rechts unter „Aktion“ den Link „Anzeigen“ an. In den darauffolgenden Seiten werden Sie Schritt für Schritt durch den Antrag geleitet.

Bei Verkäufern, die feststellen, dass der Kaufpreis vom Käufer wieder zurück gebucht wurde, gehen auf die gleiche Art und Weise vor. Die Arbeitsschritte sind hier identisch.

Nützliche Tipps und Hinweise

Sollten Sie als Käufer festgestellt haben, dass Ihr PayPal-Konto gekapert wurde, sollten Sie sofort reagieren. Als erstes sperren Sie Ihre, bei PayPal hinterlegte Kreditkarte und/oder Girokarte. Nutzen Sie hier den kostenlosen Sperrnotruf 116116 (international: +49 116116). Anschließend loggen Sie sich in Ihr PayPal-Konto ein und ändern das Passwort. Sollten Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr Account haben, kontaktieren Sie PayPal telefonisch unter der kostenpflichtigen Rufnummer 0180 500 66 27.

Für die kostenpflichtigen Service-Rufnummern, egal von welchen Anbietern, gibt es meistens auch eine kostengünstigere Festnetznummer (bei einer Festnetz-Flat ist sie sogar kostenlos), oder sogar eine kostenfreie 0800-Rufnummer. Wie das funktioniert und wie Sie die Ersatznummern finden, lesen Sie in dem Artikel „Schluss mit teuren 0180-Nummern“.