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Skype: So änderst du die Standard-Klingeltöne bei deinem MAC

Standard-Klingeltöne sind meistens recht langweilig. Das trifft für viele Nutzer auch auf Skype zu. Wie wir bereits in einem früheren Artikel berichtet haben, kann man bei Skype für Windows die Klingelsounds ändern und sogar eigene Töne importieren. Natürlich funktioniert das auch beim iMac und den MacBooks.

Und so legst du individuelle Skype-Klingeltöne fest:

Starte auf deinem MAC den Skype-Messenger, melde dich mit deinen Zugangsdaten an, und klicke im Menü auf Skype | Einstellungen.

Im nächsten Dialogfenster wählst du die Option Hinweise aus und wechselst in das Register Details.

Beim Eintrag Ereignis legst du fest, für welche Funktion der Ton geändert werden soll (z. B. Eingehender Anruf). Dann klickst du auf den Pfeil hinter der Option Klang abspielen um dir alle Skype-Benachrichtigungstöne und Mac-Sounds anzeigen zu lassen.

Wenn in dieser Liste kein passender Sound zu finden ist, dann klicke am Ende dieser Liste auf Hinzufügen/Löschen. Im neuen Dialogfenster gelangst du mit dem Plus-Zeichen zum Finder, über den du dann auf deinem Computer nach passenden Sounddateien suchen kannst.

Hast du einen geeigneten Klang gefunden, markiere ihn und bestätige die Auswahl mit Öffnen. Im Dialogfenster klickst du dann abschließend den neuen Klingelton an und bestätigst mit Fertig. Damit wird er in die Liste der Skype-Benachrichtigungstöne eingefügt.

Nun kannst du über die Option Klang abspielen den neuen Sound dem betreffenden Ereignis zuweisen.

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Versand von WhatsApp-Videos ist auch per E-Mail möglich

Das Versenden von Multimedia-Dateien per WhatsApp ist kinderleicht. In manchen Situationen, zum Beispiel zur Archivierung auf einem Computer, muss man einen anderen Weg gehen. Hierzu eignet sich natürlich die WebApp von WhatsApp besonders gut. Aber nicht immer ist ein Rechner zur Hand, wenn man ihn gerade braucht. In solchen Fällen schickst du das betreffende Video einfach an deine E-Mail-Adresse.

E-Mail Versand mit dem iPhone

Um den Clip mit dem iPhone zu versenden, öffnest du den betreffenden WhatsApp-Chat, tippst auf das Video und dann auf das viereckige Icon mit dem nach oben gerichteten Pfeil. Im nachfolgenden Menüfenster wählst du die Option Teilen und dein E-Mail-Programm aus. Gib die gewünschte E-Mail-Adresse ein und sende die Nachricht mit dem angehängten Video ab.

Versand per Android

Der Versand von WhatsApp-Videos mit Android-Geräten ist ähnlich einfach. Öffne den Chat und wähle den Video-Clip durch längeres Drücken aus. Tippe dann in der Menüleiste auf das Teilen-Icon, wähle dein E-Mail-Programm aus, und sende das Video (wie oben bereits beschrieben) an den betreffenden Empfänger ab.

Eine zweite Variante ein Video zu versenden, kann auch im Video über das drei-Punkte-Icon oben rechts erfolgen. Wähle hier ebenfalls die Option Teilen aus. Alles andere ist mit den vorigen Arbeitsschritten identisch.

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Erfolgreicher Hacker-Angriff auf Sprachassistenten

Dass die Sprachassistenten Siri, Cortana, Alexa & Co nicht unangreifbar sind, haben wir uns alle wahrscheinlich schon gedacht. Jeder kann in deiner Abwesenheit den Sprachbefehl starten. Dem kann man vorbeugen, wenn man die Geräte nicht unbeaufsichtigt lässt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn die Mikrofone nehmen auch für uns unhörbare Befehle wahr.

Nichts hören, nichts merken

Das Zauberwort heißt Ultraschall. Der Mensch hört, im Gegensatz zu verschiedenen Tieren, keine Töne oberhalb von 20 kHz. Aus diesem Grund wird die Ultraschall-Attacke auch als Delfin-Angriff bezeichnet.

Chinesische Forscher haben im August 2017 in einer (bereits veröffentlichten) Arbeit beschrieben, wie dieser Angriff funktioniert.

Einige Sprachassistenten lassen sich beispielsweise so einstellen, dass sie nur auf die Stimme ihres Herren (oder Frau) reagieren. Dies kann man aber durch einen Brute-Force-Angriff mit etwas Zeit umgehen.

Fast alle Sprachassistenten sind gefährdet

Nach Angaben der chinesischen Forschern von der Zhejiang University war die Ultraschall-Methode bei Siri, Google Now, Cortana, Alexa, Huawei Hivoice und der Samsung S Voice erfolgreich. Das lässt vermuten, dass auch die anderen Sprachassistenten per Ultraschall angreifbar sind.

Gegenmaßnahmen

In ihrer Arbeit haben die Forscher aber auch eine Lösung, wie Audio-Kommandos verifiziert werden können. Mit einer supported Vector Machine (SVM) werden eigene Kommandos abgesichert, andere Signale – auch die Unhörbaren – werden ignoriert.

Bis es aber benutzerfreundliche SVM-Lösungen für PC und Mobilgeräte gibt, wird wohl noch etwas Zeit verstreichen. Bis dahin bleibt uns im Zweifelsfall nur die Deaktivierung von Siri & Co.

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CCleaner-Update infizierte die Computer mit Malware

Das beliebte Cleaning-Tool CCleaner, das auf Millionen Rechnern installiert ist, sorgt seit dem letzten Update zwischen dem 15. August und 12. September für eine Sicherheitslücke.

Hacker haben die Software mit einer Backdoor ausgestattet, die den Zugriff auf die infizierten Computer ermöglicht. Betroffen sind nach Informationen von dem CCleaner-Entwickler Piriform, Computer mit 32-Bit-Betriebssystemen, die den CCleaner in der Version v5.33.6162 und/oder dessen Cloud-Variante v1.07.3191 installiert haben.

Schädling sammelt Daten

Angeblich soll der Schädling nur auf den Computern aktiv geworden sein, wenn der aktuelle Benutzer auch Administratorrechte besitzt. Es ging dem Schadprogramm offenbar nicht darum, weitere Hintertüren zu installieren, sondern um den Nutzer auszuspähen und Daten zu sammeln.

Von Antiviren-Tools unentdeckt

Während der ganzen Zeit wurde die Schadsoftware von keinem Antivirenprogramm erkannt. Erst Sicherheitsforscher haben die Malware entdeckt, als sie eine Betaversion ihrer Sicherheitssoftware getestet haben.

Piriform hat natürlich schnell reagiert, und ein neues Update bereitgestellt, dass die Hintertür wieder schließen soll. Die aktuellste Version des CCleaners ist auf der Webseite des Anbieters erhältlich.

Tipp:

Nach der Installation des neuesten CCleaners ist es empfehlenswert, auch das Antivirenprogramm zu aktualisieren und einen Offline-Virenscan durchzuführen. Sicher ist sicher.

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Facebook Internet & Medien

Facebook-Account unbefristet deaktivieren oder gleich ganz löschen

Es gibt gute Gründe ein Facebook-Konto für eine gewisse Zeit zu deaktivieren oder zu löschen. Einer der Hauptgründe für eine Deaktivierung dürfte Cybermobbing sein. Die Funktionen zur zeitweisen Abschaltung und der endgültigen Konto-Löschung sind aber gut versteckt.

Vorübergehende Deaktivierung

Für eine Deaktivierung deines Facebook-Accounts loggst du dich mit deinen Zugangsdaten ein, klickst oben rechts im Bildschirm auf den kleinen Pfeil und wählst die Einstellungen aus.

Dann wechselst du auf der linken Seite in die Kategorie Allgemein und klickst im Anzeige-Bereich auf Konto verwalten | Deaktiviere dein Konto. Folge dem Assistenten um dein Account zu deaktivieren. Zur Reaktivierung reicht dann das erneute Anmelden.

Während deiner Facebook-Pause werden die meisten deiner geteilten Inhalte entfernt, dein Konto wird für andere unsichtbar und du erhältst keine Nachrichten mehr.

In der Konto-Verwaltung kannst du übrigens auch festlegen, wer im Nachlassfall dein Konto weiterhin pflegen soll.

Endgültige Löschung

Möchtest du dein Facebook-Konto lieber komplett löschen, dann geht das natürlich auch. Allerdings wirst du die Löschfunktion in deinen Einstellungen nicht finden.

Die Kontolöschung ist nur über folgende URL möglich:

https://www.facebook.com/help/delete_account

Wenn du diese endgültige Variante wählst, solltest du auf jeden Fall zuerst eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Bis deine geposteten Beiträge komplett gelöscht sind, können noch weitere 90 Tage vergehen.

Nicht gelöscht werden Nachrichten und Beiträge, die in Accounts deiner Facebook-Freunde gespeichert wurden. Weitere Informationen findest du auf der Facebook Hilfe-Seite.

Tipp:

Im Bereich Allgemein kannst du auch eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Das ist im Falle einer Beweisführung für Beleidigungen und Hass-Kommentaren sehr vorteilhaft.

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Android Handy & Telefon

Android: Versehentlich gelöschte Elemente ganz einfach wiederherstellen

Jeder Android-Nutzer hat bestimmt schon einmal etwas versehentlich gelöscht. Bilder, Videos, Musik und Dokumente lassen sich nach dem Löschen meist nur mit speziellen Recovery-Tools, wie zum Beispiel mit Recuva, wieder zurückholen. Es gibt aber eine Möglichkeit, dem versehentlichen Löschen einen Riegel vorzuschieben.

Jeder Besitzer eines Computers kennt die Papierkorb-Funktion. Gelöschte Dateien werden hier abgelegt und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Mit einer solchen Papierkorb-App lässt sich auch dein Android-Handy oder -Tablet nachrüsten.

Lade dir im Google Play Store die Gratis-App Dumpster Papierkorb herunter und alles was gelöscht wird, landet zuerst in diesem Papierkorb. Von hier aus kannst du mit einem Klick versehentlich gelöschte Elemente sofort wiederholen.

Nichts geht mehr verloren, keine Fotos, Videos, Musik oder andere Daten. Du bestimmst, wann die endgültige Löschung vorgenommen werden soll.

Weitere Informationen zum Dumpster Papierkorb findest du auf der Webseite des Anbieters, die mit dem passenden Slogan werben: Dumpster, The freedom to make mistakes

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Google Internet & Medien

Google Maps: Jeder kann zur Genauigkeit des Kartenmaterials beitragen

Google Maps ist mittlerweile zu einem recht guten Navigationstool geworden. Dennoch ist das Kartenmaterial nicht fehlerfrei. Tagtäglich ändert sich die Straßensituation. Neue kommen hinzu, dafür fallen andere Straßen weg oder die Straßenführung ändert sich grundlegend. Ähnlich wie beim Konkurrenten OpenStreetMap, können die Nutzer Fehler im Google-Kartenmaterial melden und vorhandene Einträge erweitern. Google Maps lebt ebenfalls vom Mitmachen und ist daher auf seine Mitglieder angewiesen. 

Die einzige Voraussetzung ist eine Anmeldung bei Google, die ja bekanntlich kostenlos ist.

Desktop Computer und Notebooks

Um eine Änderung, wie eine dauerhaft gesperrte Brücke oder Straße zu melden, öffnest du Google Maps in deinem Browser und suchst den betreffenden Ort über das Eingabefeld. Natürlich kannst du auch per Mausklick die Ortsmarkierung direkt im Kartenausschnitt setzen.

Im linken Bildschirmbereich erscheinen jetzt vorhandene Informationen zu diesem Ort. Hier wählst du dann den Eintrag Änderung vorschlagen oder Fehlenden Ort hinzufügen. In den entsprechenden Dialogboxen trägst du die neue(n) Information(en) ein und sendest sie an Google.

Wenn keine Infos zu dem ausgewählten Ort vorliegen, klickst du mit der rechten Maustaste auf die Ortsmarkierung und wählst Fehlenden Ort hinzufügen oder Datenproblem melden aus.

Nachdem du die neuen Informationen abgesendet hast, werden die Änderungen bei Google überprüft und im Kartenmaterial veröffentlicht. Über den Zeitpunkt der Veröffentlichung wirst du dann per E-Mail benachrichtigt.

Google Maps App

Bei der mobilen Google-Maps-Version ist die Vorgehensweise ähnlich. Tippe auf die Karte um eine Ortsmarke zu setzen und wähle über das Balkenmenü Fehlenden Ort hinzufügen oder Feedback senden aus. Im Auswahlmenü findest du dann die benötigten Optionen um deine Korrekturen zu erfassen.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Spielmodus für verbesserte Gaming-Konfiguration aktivieren

Viele Nutzer möchten mehr Leistung für ihre Computerspiele aus dem Rechner herauskitzeln. Hierzu stehen eine Menge Tricks und Einstellungsoptionen zur Verfügung. Und wer nicht selbst Hand anlegen möchte, kann im Internet entsprechende Optimierungs-Software wie Razer Cortex: Game Booster herunterladen. Aber auch Windows 10 bringt seit Kurzem eigene Gaming-Einstellungen mit.

Das Creators Update (Redstone 2) fügte den Windows-Einstellungen die Kategorie Spiele hinzu.

Um den Spielmodus deines Windows-10-Rechners zu aktivieren, öffnest du die Einstellungen, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows][I] und wählst den Bereich Spiele aus. Klicke links auf die Option Spielmodus und aktiviere ihn mit dem gleichnamigen Schalter.

Durch Einschalten des Spielmodus werden vom Betriebssystem möglichst viele Prozessorkerne für das Game bereitgestellt. Außerdem werden die Taktzyklen der Grafikkarte verbessert und zusätzliche Bereiche des Grafikspeichers für das aktive Spiel reserviert.

Zu guter Letzt werden auch noch die Hintergrundprozesse reduziert, um weitere Performance-Reserven mobil zu machen.

Fazit:

Mit diesen Einstellungsoptionen quetscht man zwar mehr Power aus der Hardware heraus, aber aus einem lahmen Gaul macht man auch kein Rennpferd mehr.

Sind die Ergebnisse nach der Aktivierung des Spielmodus nicht zufriedenstellend, dann solltest du vielleicht ein paar Euro in neue Hardware-Komponenten investieren.