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Windows 7: Festplatten nicht immer wöchentlich defragmentieren

Eine der Voraussetzungen für eine schnelle Festplatte ist die regelmäßige Defragmentierung. Standardmäßig wird sie wöchentlich zu einem voreingestellten Zeitpunkt im Hintergrund durchgeführt. Das „Aufräumen“ der Festplatte(n) beansprucht viel Rechnerleistung und kann zu häufigen Verzögerungen bei der Ausführung von aktiven Programmen führen. Gerade bei Programmen, die auch viel Rechnerleistung benötigen (Spiele, Grafikprogramme, Abspielen von Filmen, etc), führt das zu Problemen. Programme wie Text- oder Tabellenbearbeitung, die nicht so rechenintensiv sind, ist die Einschränkung nicht so gravierend. Wenn die Defragmentierung regelmäßig durchgeführt wird, dauert sie auch nicht so lange. Es ist dann ausreichend, diese einmal monatlich zu starten.

Am besten ist, die Defragmentierung zu starten, wenn Sie den Computer gerade nicht brauchen, aber eingeschaltet ist. Ideal dafür ist die Mittagspause. So stellen Sie den Zeitplan der Defragmentierung um:

1. Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung | System und Sicherheit“.

2. Wählen Sie bei „Verwaltung“ die Option „Festplatte defragmentieren“.

3. Im Dialogfenster „Defragmentierung“ klicken Sie auf die Schaltfläche „Zeitplan konfigurieren“.

4. In dem neuen Dialogfenster „Defragmenierung: Zeitplan ändern“ stellen Sie mit den Schaltflächen „Häufigkeit“, „Tag“ und „Uhrzeit“ das gewünschte Zeitfenster ein.

5.  Mit der Schaltfläche „Datenträger auswählen“ legen Sie fest, wie viele der Festplatten „aufgeräumt“ werden sollen.

Die Arbeitsweise der Windows eigenen Defragmentierung ist schon recht gut, aber man kann das Ergebnis mit externen Tools noch optimieren. Sehr empfehlenswert ist  O&O Defrag von O&O Software (www.oo-software.de). Hier wird auch eine 30-tägige Testversion angeboten.

Wie die Defragmentierung funktioniert, können Sie in dem Artikel „Festplatte schneller machen: Mehr Speed dank Defragmentierung“ nachlesen.

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Firefox Hardware & Software Internet & Medien

Opera, Chrome, Firefox & Co.: Geschwindigkeit und Performance des Internet-Browsers testen

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Internet-Browser schnell genug ist und die gewünschte Performance bringt? Vielleicht gibt es doch noch einen besseren Browser. Das Vergleichen der verschiedenen Browser-Anbieter stellt sich jedoch als kompliziert heraus. Der Online-Dienst „Peacekeeper“ schafft hier Abhilfe.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Benchmark Your Browser“ testet er die Geschwindigkeit Ihres Web-Browsers. Nach ein paar Minuten wird Ihnen das Ergebnis angezeigt sowie eine Einordnung anderer Browser im Vergleich zu Ihrem. Obendrein werden die Ergebnisse für drei verschiedene Prozessor-Typen auch mit angezeigt.

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Hardware & Software Software Windows 7

Wie schnell ist mein Rechner wirklich? – Die Geschwindigkeit und Performance messen

Wie schnell ein Auto ist, verraten Kennzahlen wie PS, KW oder Höchstgeschwindigkeit. Doch wie misst man die Geschwindigkeit eines PCs? Gängige Größen wie PS oder KW fehlen. Doch auch Windows-Rechner lassen sich mit Kennzahlen vergleichen.

Möglich machen’s sogenannte Benchmark-Programme – sie messen die Leistungsfähigkeit Ihrer PC-Komponenten, beispielsweise der Festplatten oder des Prozessors. Das Ergebnis ist ein Zahlenwert – der „Benchmark“ -, mit dem Sie dann verschiedene PC-Systeme oder einzelne Bauteile wie Festplatte oder Grafikkarte untereinander können.

Leider ist bei Windows von Hause aus kein eigenes Benchmark-Programm mit an Bord – zumindest kein gutes. Den Leistungsindex von Windows Vista und Windows 7 kann man nicht wirklich als Benchmark- und Testprogramm bezeichnen. Im Internet finden Sie jedoch zahlreiche gute Benchmark-Programme zum Messen der Leistungsfähigkeit des eigenen Systems.

Das pfiffigste an Benchmark-Programmen: Ihre ganz persönlichen Messwerte werden mit so genannten Referenzsystemen (Beispiel-Computern) verglichen. Damit erkennen Sie auf einen Blick, ob Ihr PC eher ein flotter Porsche oder ein lahmer Fiat ist.

Eines der besten Benchmark-Programme ist die Shareware SiSoftware Sandra. Die Lite-Version der Software erhalten Sie kostenlos von der Webseite www.sisoftware.net. Mit Sandra wird Ihr PC zum gläsernen Computer: Zu allen in Ihren PC eingebauten Komponenten erhalten Sie ausführliche Informationen. Die Benchmark-Ergebnisse für Prozessor, Dateisystem, Wechselmedien, CD/DVD-ROM-Laufwerke, Arbeitsspeicher sowie Netzwerk- und Internet-Verbindungen ermöglichen eine objektive Bewertung der Geschwindigkeit Ihres Computers.

Einen tiefen Einblick in die tatsächliche Leistungsfähigkeit Ihres Computers gewährt Ihnen das Benchmark-Programm PCMark der Firma Futuremark. Auf der Webseite www.futuremark.com/products/pcmark05/ können Sie die kostenlose Version PCMark Basic herunterladen. Die Analyse des eigenen PCs dauert zwar einige Minuten, dafür werden Sie anschließend aber überhäuft mit unzähligen Informationen über den eigenen Computer.

Besonders aussagekräftig sind die Ergebnisse in der Spalte Results. Die dort angegebenen Werte PCMark Score, CPU Score, Memory Score, Graphics Score und HDD Score sagen Ihnen genau, wie Ihr PC in den einzelnen Disziplinen abgeschnitten hat. Der Clou: Über die Schaltfläche Options können Sie Ihre Werte in eine weltweite Datenbank eintragen und Ihr System weltweit mit Computern anderer Benutzer vergleichen.

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