Kategorien
Android Handy & Telefon iPhone Windows Phone

Anonyme Smartphone-Accounts erfolgreich einrichten

Wenn man sein Smartphone nutzen möchte, ohne persönliche Daten preiszugeben, muss meist auf einige Funktionen, wie beispielsweise den App Store von Apple oder auf Google Play verzichten. Ein System-Account muss nämlich nicht zwingend angelegt werden. Wenn man einige Dinge beachtet, ist eine anonyme Nutzung – auch mit System-Account – möglich.

Grundvoraussetzung ist lediglich eine anonyme E-Mail-Adresse. Im Web wird man mit den entsprechenden Suchbegriffen schnell fündig, zum Beispiel bei Posteo.

Dieser deutsche E-Mail-Anbieter speichert keine personen- oder postfachbezogenen Daten. Weder bei der Anmeldung, noch bei der Bezahlung. Weitere Infos über Posteo kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Ein anderer Aspekt bei einer anonymen Handy-Nutzung sind Daten von Zahlungsverkehren. Spätestens beim Kauf von Apps werden nachverfolgbare Daten produziert. Dies kann man mit Guthabenkarten der einschlägigen App-Stores verhindern. Ein positiver Nebeneffekt ist dabei, dass beim Verlust des Smartphones, der Finder (oder Dieb) nicht auf gespeicherte Bankverbindungen zurückgreifen kann. Der Verlust des Handys ist schon schlimm genug, aber wenigstens kann dann kein Bankkonto geplündert werden.

Für alle anderen Onlinezahlungen kann man eine Prepaid-Kreditkarte verwenden. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang die Visa-Karte des Anbieters Wirecard. Sie ist unter anderem auch an Tankstellen erhältlich und kann durch Barzahlung (25, 50 und 100 Euro) aufgeladen werden. Für die Registrierung benötigt man nur eine Mobilfunk-Nummer. Aber das sollte mit dem, wie oben beschriebenen, anonymen Account kein Problem sein.

Weitere Infos zu Wirecard gibt es auf der Webseite www.mycard2go.com.

Kategorien
Android Handy & Telefon

Der Facebook-App die Zugriffsberechtigung auf Kontakte entziehen

Die Facebook-App für Android wird von vielen Nutzer nicht verwendet, da für die Installation umfangreiche Berechtigungen notwendig sind. Darunter befinden sich auch die sensiblen Kontaktdaten deines persönlichen Umfelds. Google hat aber mittlerweile in Android eine Funktion geschaffen, die erteilte Berechtigungen nachträglich wieder abschaltet.

Das Auslesen von Kontaktdaten ist für Facebook immens wichtig. Realnamen, Telefonnummern, E-Mailadressen und Postadressen werden für Kontaktvorschläge im Netzwerk verwendet. Dabei ist aber eine Weitergabe von persönlichen Kontaktdaten ohne die Erlaubnis dieser Personen nicht zulässig.

Die eingebaute, einfach zu erreichende Funktion gibt es erst ab Android 6.0 (Marshmallow). Wer Android 6.0 schon besitzt, der braucht nur noch Einstellungen | Apps aufzurufen und über das Zahnradsymbol die gewünschten App-Berechtigungen wieder entziehen. Das sollte aber direkt nach der Installation und vor der ersten Verwendung der Facebook-App geschehen.

Anderen Apps kannst du auf die gleiche Weise überflüssige Berechtigungen wieder entziehen. Anwendungen wie beispielsweise Taschenlampen-Apps, benötigen eigentlich keinen Zugriff auf das Mikrofon oder andere Daten, um zu funktionieren.

Bei den älteren Android-Versionen gibt es leider keine entsprechende Funktion. Hier muss der Nutzer selber im Google Play Store oder im Web auf die Suche nach einer Schutz-App wie der SRT AppGuard gehen.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Transparentes Startmenü und Info-Center für Alle.

Vor einiger Zeit berichteten wir über die Möglichkeit, dem Startmenü von Windows 10 einen transparenten Look zu verpassen. Damals funktionierte dies nur über die Registry. Diese Funktion hat es mittlerweile in die Einstellungen geschafft.

Öffne die Einstellungen über das Startmenü oder drücke die Tastenkombination [Windows][I]. Dann wählst du in den Einstellungen den Bereich Personalisierung aus.

windows-10-start-info-center-einstellungen-personalisierung-transparent

Im nächsten Fenster wechselst du zur Kategorie Farben und scrollst bis zur Option Menü „Start“, Taskleiste und Info-Center transparent gestalten. Sie befindet sich am unteren Ende des Fensters. Stelle den Schalter auf Ein, um die Transparenz zu aktivieren.

win10-farbe-bereich-kategorie-menue-taskleiste-info-center-start-tranparent-einstellen

Diese Änderung sollte Windows 10 direkt übernehmen. Ist dies nicht der Fall, dann führe noch einen Computerneustart durch.

transparenz-start-information-center-taskleiste-windows-10-einschalten-aktivieren

Leider ist der Grad der Transparenz immer noch nicht regelbar. Vielleicht ändert sich das ja bei einem der nächsten Updates.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone Windows Phone

Bald auch ein Datenkrake? Streaming-Dienst Spotify ändert seine AGB´s

Bereits im August 2015 hat Spotify seine allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) erweitert und will zukünftig in die Adressbücher und Fotoalben der Nutzer Einblick haben. Wozu soll das gut sein? Offiziell sollen die Änderungen nur der Personlisierung der Playlisten und dem einfacheren Finden von Bekannten dienen. Zudem würden Ortungsinformationen nur zur Analyse von örtlichen Musik-Trends benutzt.

spotify-zugriff-app-smartphone-agb-foto-album-kontakte-adressbuch-ortung

Zweifler befürchten aber, dass diese Daten auch zur personalisierten Werbung genutzt werden sollen. Spotify-Gründer und Chef Daniel Ek beteuerte zwar, dass Fotoalben und Adressbücher nicht gescannt oder importiert werden, aber eine Zugriffsmöglichkeit in diesem Ausmaß weckt bekanntlicherweise Begehrlichkeiten.

Schließlich gehören zu den Spotify-Geldgebern etliche Investment-Banken, Finanzdienstleister und andere Wirtschaftsgrößen, die wohl auch gerne Musik hören, denen aber letztendlich das Klingeln in der Kasse lieber ist.

Jeder muss nun selber entscheiden, ob er seine Daten preisgeben möchte. Schließlich gibt es ja auch noch andere Streaming-Möglichkeiten. Zum Beispiel die Erweiterung UpNext Music Player für den Chrome-Browser. Dieses Add-On saugt – ohne nervige Werbung – Musik aus YouTube und SoundCloud.

Kategorien
Google Internet & Medien

Google Docs: Eigene Schriftformate für den Standard-Text festlegen

Wie bei anderen Textverarbeitungsprogrammen auch, kann bei Google Docs die Schriftart eines Textes individuell angepasst werden. Egal wie groß, ob Fettschrift oder Kursiv, unterstrichen oder farbig. Vieles ist möglich. Standardmäßig sind neue Dokumente bei Google Docs im Textformat Arial, Schriftgröße 11 angelegt. Du kannst aber auch andere Schriftformate als persönlichen Standard definieren.

google-docs-eigene-schriftart-standard-einstellen-arial-gross

Im ersten Schritt erstellst du in Google Docs ein Wort oder einen Satz in deinem gewünschten Format, zum Beispiel Lobster, Größe: 14, Farbe: Lila. Dann klickst du in der Bearbeitungsleiste auf die Schaltfläche Text und im Kontextmenü auf den kleinen Pfeil neben der Option Text. Hier wählst du die Einstellung „Normaler Text“ entsprechend aktualisieren.

neues-dokument-google-docs-format-schriftart-erstellen-aktualisieren-stil

Um dein individuelles Schriftformat auch für alle neuen Dokumente als Standardschrift zu definieren, klickst du wieder auf Text | Optionen | Als persönliche Standardstile speichern.

eigener-schriftstil-speichern-alle-dokumente-docs-google-definieren

Ab sofort steht der neue Schriftstil als Standard für alle neu erstellten Dokumente fest.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone

Anonyme Suchmaschine für Smartphones und Tablet-Computer

Die meisten Suchmaschinen, egal ob für PC oder für mobile Geräte, sammeln Nutzerdaten. Das gilt insbesondere für die großen Anbieter wie Google, Bing oder Yahoo. Es gibt aber auch Anbieter, die keine Nutzerdaten ausspähen und weitergeben. Da diese nicht ganz so bekannt sind und es eher dem Zufall oder Mundpropaganda zu verdanken ist, wenn man auf eine solche Suchmaschine stößt, liegt nicht selten an einem knappen Werbe-Etat des Anbieters. Es lohnt sich halt, gesammelte Daten zu verkaufen. Nicht so beim holländischen Anbieter der Suchmaschine StartPage.

Ehemals Ixquick, heute StartPage

Diese ist bereits im Jahr 1998, damals noch als Ixquick bekannt, entwickelt worden. Bereits zwei Jahre später wurde die Suchmaschine dem privaten, niederländischen Unternehmen Surfboard Holding B.V. übernommen und ist seitdem weiterentwickelt worden.

holland-niederlande-pc-suchmaschine-diskret-startpage

Schnell dank Google-Anbindung

StartPage zapft für seine Ergebnisse die Google-Suchmaschine an, ohne dabei private Daten wie IP-Adressen preiszugeben. Ebenfalls werden keinerlei Cookies auf dem Gerät abgelegt, die Daten sammeln könnten. Durch die Googleanbindung profitiert StartPage insbesondere von dessen Geschwindigkeit, die sie damit zu einer der schnellsten Suchmaschinen macht.

Auch für Android und iPhone

Seit kurzem gibt es StartPage nun auch für mobile Endgeräte mit Android oder iOS-Betriebssystem. Die App kann entweder über die Webseite von StartPage oder über die App-Stores von Google und Apple heruntergeladen werden.

startpage-nl-suchmaschine-schnell-google-basiert-mobil-apple-android-app

Datenschutz mal ernst genommen

Abschließend noch ein Wort zum Datenschutz. Da StartPage nach eigenen Angaben keinerlei Nutzerdaten sammelt, können auch keine Daten an Dritte, auch nicht an Regierungen, weitergegeben werden.

datenschutz-richtlinien-richterlicher-beschluss-anordnung-gerichtsbeschluss-datensammeln-ausnahme-startpage-proxy-server

Nutzerdaten werden nur dann aufgezeichnet, wenn ein gültiger Gerichtsbeschluss oder eine richterliche Anordnung vorliegt und das nur in Verbindung mit einem speziellen User, der eines schweren Verbrechens verdächtigt wird. Diese werden natürlich auch von den unternehmenseigenen Anwälten geprüft.

Kategorien
Internet & Medien Internet Explorer

Tracking-Cookies von Drittanbietern beim Microsoft Internet-Explorer deaktivieren

Tracking-Cookies sind für Webseitenbetreiber ein Mittel um das Surfverhalten der Besucher zu analysieren. Dabei unterscheidet man zwei wesentliche Kategorien. Cookies von Erstanbietern (z. B. Webseitenbetreiber) und Cookies von Drittanbietern. Die Drittanbieter-Cookies werden über Elemente wie Fotos und Werbung auf einer Webseite eingebettet. Diese dienen hauptsächlich zur Analyse deines Surfverhaltens und können webseitenübergreifend aktiv sein. Sie können daher gefahrlos blockiert werden. 

Die Erstanbieter-Cookies der Webseiten-Domain, die in der Adresszeile deines Browsers steht, dient im Wesentlichen der Analyse dieser einen Webseite. Hier werden Daten wie die Häufigkeit von Besuchen (z. B. Besucherzähler) und Art des verwendeten Browsers ausgelesen.

Und so blockierst du die Cookies von Drittanbietern im Internet-Explorer:

1. Starte den Browser, klicke auf das Zahnradsymbol oben rechts, und wähle im Kontextmenü die Internetoptionen aus.

internet-explorer-microsoft-zahnrad-symbol-optionen-kontext-menue-auswahl

2. Im Dialogfenster Internetoptionen rufst du das Register Datenschutz auf und klickst auf Erweitert.

internetoptionen-drittanbieter-cookies-blockieren-erweitert-ie-internet-explorer

3. Im nächsten Fenster aktivierst du gegebenenfalls die Option Automatische Cookieverarbeitung außer Kraft setzen. Im Bereich Cookies von Drittanbietern aktivierst du die Option Blocken und bestätigst die Änderung mit OK. Im Hauptfenster klickst du ebenfalls auf OK, um die Änderung der Internetoptionen zu speichern.

Das Blockieren von Erstanbieter-Cookies, das im Dialogfenster Erweiterte Datenschutzeinstellungen ebenfalls möglich ist, muss nicht zwingend erfolgen. Wenn du aber auch diesen Cookies widersprechen möchtest, dann blockiere sie ebenfalls. Wählst du die Option Bestätigen, dann erfolgt vor dem Datensammeln jedes Mal eine Meldung, die bestätigt werden muss.

Kategorien
Firefox Internet & Medien Internet Explorer Opera

Firefox, Internet Explorer und Opera: So verhinderst du die Weitergabe deines PC-Standortes.

Webseitenanbieter ermitteln oft den Standort des Computers, von dem gerade auf die Webseite zugegriffen wird. Die Standortermittlung dient unter anderem auch der Optimierung von Werbung. Wer dies aber nicht möchte, muss selber dafür sorgen, dass der eigene Browser diese Daten nicht weitergibt.

Und so funktioniert´s beim Mozilla Firefox:

Gib in die Adresszeile den Befehl about:permissions ein und bestätige mit [Enter]. Im Anschluß änderst du im rechten Bildschirmbereich die Option Standort weitergeben von Jedes Mal nachfragen auf Blockieren. Die Änderung wird beim Schließen des Browser-Tabs automatisch gespeichert.

pc-computer-standort-nicht-preisgeben-firefox-mozilla-weitergeben-blockieren

Microsoft Internet-Explorer

Beim Microsoft Internet Explorer wird die Standortweitergabe in den Internetoptionen blockiert. Öffne das Dialogfenster der Internetoptionen über das Zahnradsymbol oben rechts im Browser.

internetoptionen-internet-explorer-microsoft-standort-blockieren-pc-computer

Im Dialogfenster Internetoptionen wechselst du in das Register Datenschutz. Hier setzt du im Abschnitt Standort einen Haken in die Checkbox der Option Nie zulassen, dass Websites Ihre physische Position anfordern. Speichere die Änderung dann nur noch mit OK.

ie-dialogfenster-register-datenschutz-nie-zulassen-physisch-standort

Der Opera-Browser

Beim Opera-Browser rufst du die Einstellungen (Settings) mit der Tastenkombination [Alt][P] auf und wechselst in die Kategorie Websites. Aktiviere die Option Keine Website darf meinen Standort abfragen.

opera-browser-einstellungen-settings-standort-blockieren-website-alt-tab

Dann kann auch dieser Tab wieder geschlossen werden. Die Änderung wird auch hier beim Schließen automatisch gespeichert. Ab sofort wird der physische PC-Standort nicht mehr weitergegeben.

Google Chrome

Und in dem Artikel Google Chrome: Standortermittlung komplett unterbinden erfährst du, wie die Standort-Weitergabe bei Chrome verhindert wird.