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Outlook XP/2003/2007: E-Mails mit sensiblem Inhalt sicher und dauerhaft löschen

Viele E-Mail enthalten sensible Daten, wie zum Beispiel persönliche Daten, Bankverbindungen, Geschäftsberichte. Die Liste dieser sensiblen Daten ist schier endlos. Das Entfernen dieser E-Mails mittels dem Outlook-Ordner „Gelöschte Objekte“ ist nicht sicher genug. Mit verschiedenen Tools, wie einem Hex-Editor, kann man sich noch über die PST-Datei (Personal Store) Zugriff verschaffen. Erst durch Komprimierung des PST-Containers werden die entsprechenden Datenbereiche überschrieben und damit unleserlich gemacht. Je nach Einstellung ist aber die Zeitspanne bis zu der nächsten Komprimierung für Hacker ausreichend, um großen Schaden anzurichten. Outlook ermöglicht mit ein paar einfachen Klicks, diese Komprimierung sofort durchzuführen.

Mit einem zusätzlichen Eintrag in die Registry können Sie Outlook sogar befehlen, den Inhalt von „Gelöschte Objekte“ automatisch beim Beenden des Programms sicher und dauerhaft zu entfernen.

Sofortige Datenkomprimierung:

1. Starten Sie Outlook und wählen in der Menüleiste den Befehl „Datei | Datendateiverwaltung“.

2. Im Dialog „Outlook-Datendateien“ wählen Sie die betreffende PST-Datei aus und klicken auf die Schaltfläche „Einstellungen“.

3. Im nächsten Dialogfenster „Persönliche Ordner“ wählen Sie den Button „Jetzt komprimieren“.

4. Bestätigen Sie den Vorgang mit „OK“.

Je nach Größe und Fragmentierung Ihres Datenbestandes, sowie der Leistung Ihres Computers, kann es ein paar Minuten dauern, bis die Datei komprimiert ist.

Enthält das Dialogfenster „Outlook-Datendateien“ mehrere PST-Dateien, wiederholen Sie mit allen Dateien die Arbeitsschritte zwei und drei.

Automatische Komprimierung beim Beenden von Outlook:

1. Klicken Sie auf „Start | Ausführen“, geben in das Eingabefeld „regedit“ ein und bestätigen mit „OK“.

2. Im Registry-Editor suchen Sie links im Verzeichnisbaum den Eintrag „HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftOffice“.

3. Wählen Sie in diesem Ordner Ihre Office-Version aus:

  • XP       = 10.0
  • 2003 = 11.0
  • 2007 = 12.0

4. Navigieren Sie weiter zum Unterschlüssel „OutlookPST“. Klicken Sie in den rechten Fensterbereich und erzeugen einen neuen Eintrag mit Rechtsklick „Neu | DWORD-Wert“. Geben Sie dem neuen Eintrag den Namen „PSTNullFreeOnClose“ und bestätigen mit der [Enter] Taste.

5. Öffnen Sie die neue Datei mit einem Doppelklick und ändern den Wert von „0“ auf „1“.

6. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“ und schließen die Registry.

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Sicher löschen: Sensible Daten mit zertifizierten Löschverfahren sicher vernichten

Immer wieder hört man in den Medien, das sensible Daten aufgetaucht sind, die nicht an die Öffentlichkeit gehören. Das passiert in der Regel, wenn Speichermedien, die verkauft oder vernichtet werden sollten, nicht unwiederbringlich gelöscht wurden. Dabei gibt es sehr gute Löschprogramme, die alle Daten unwiederbringlich vernichten.

Dazu gehört das kostenlose Programm „Eraser“ Version 6.0.8, das zum Beispiel bei Chip.de oder auf der Eraser Homepage heruntergeladen werden kann.

Da die Eraser Homepage in Englisch ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei Chip.de.

Dieses Programm bietet verschiedene, zertifizierte Löschverfahren an. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch die Anzahl der Durchläufe. Hier wird auch der Gutman-Algorithmus angeboten, der mit 35 Durchläufen alle Daten endgültig vernichtet. Dieses Löschverfahren dauert natürlich etwas länger, ist aber das effektivste. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, erhält sogar den Quellcode von Eraser.

Trotz der englischen Bedienoberfläche ist es gut und logisch durchdacht, so das es auch mit nicht so guten Englischkenntnissen bedient werden kann.

Weitere Pluspunkte sind zum Beispiel:

  • Zeitlich automatisierte Löschvorgänge. Hier können z. B. die Inhalte von Papierkorb und Browser-Cache zu einer bestimmten Uhrzeit gelöscht werden.
  • Einbindung in das Kontextmenü des Microsoft Internet Explorers.

Noch mehr Änderungen und News finden Sie auf der Homepage des Herstellers.

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Internet Explorer: Abstürze vermeiden durch Reset

Durch intensive Nutzung des Internet-Explorers und der automatischen Hintergrundspeicherung kann es vorkommen, dass der Browser immer langsamer wird. Oft geht dies mit einer erhöhten Absturzgefahr einher. Daher ist es ratsam, hin und wieder ein Reset durchzuführen.

Um den Internet Explorer zu resetten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie im Internet Explorer oben rechts auf „Extras | Internetoptionen“.

2. Im neuen Fenster  wählen Sie die Registerkarte „Erweitert“ und klicken auf die Schaltfläche „Zurücksetzen“.

3. Bestätigen Sie in diesem Fenster erneut Ihre Auswahl mit dem Button „Zurücksetzen“.

4. Den Browser nun schließen; die Änderung wird erst nach einem Neustart des Internet-Explorers wirksam.

Stellt sich trotz des Resets keine nennenswerte Verbesserung ein, dann wiederholen Sie den Vorgang und erweitern den Reset um den Punkt „Persönliche Einstellungen löschen“. Hier setzten Sie nur den Haken in die Checkbox ein.