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Facebook Google Internet & Medien

Facebook, Google, Twitter, Dropbox & Co: Wer darf was? Ruckzuck den Zugriff auf private Daten prüfen

Eine Facebook-App, ein Twitter-Addon oder ein Dropbox-Tool ist schnell mal installiert. Allerdings öffnet man damit auch Tür und Tor. Denn jede Zusatzapp und jedes Extratool braucht natürlich Zugriffsrechte auf den jeweiligen Dienst. Mit der Zeit blickt man nicht mehr durch, wer jetzt eigentlich was darf. Gut, dass es Onlinedienste wie mypermission.org gibt, mit denen Sie blitzschnell alle Zugriffsrechte überprüfen können.

Zugriffsrechte checken

Facebook, Twitter, Google & Co. haben die Konfigurationsseite zum Überprüfen der Zugriffsrechte gut versteckt. Das Suchen können Sie sich sparen. Auf der Webseite mypermissions.org finden Sie Direktlinks zu den Einstell- und Konfigurationsseiten der folgenden wichtigsten Onlinedienste.

Sie müssen nur auf das jeweilige Logo (oder den Direktlink oben in unserer Liste) klicken, um sofort zur passenden Konfigurationsseite zu gelangen. Beim Klick auf den Facebook-Button gelangen Sie zum Beispiel zur Seite „Anwendungseinstellungen“ und sehen sofort, welche Apps und Facebook-Anwendungen welche Zugriffsrechte haben. Dort können Sie auch gleich die Rechte entziehen.

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Hardware & Software Word

Word: Persönliche Daten aus Word-Dokumenten löschen

In Word-Dateien wird weit mehr als nur der reine Text gespeichert. Das sollte man wissen, wenn man Word-Dokumente zum Beispiel per E-Mail an Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner schickt. Denn zusammen mit dem eigentlichen Text gehen oft jede Menge persönliche Informationen mit auf die Reise. Etwa über den Verfasser, Kommentare oder vorgenommene Änderungen. Wer das nicht möchte, kann die Word-Datei vor dem Versand bereinigen.

Nie wieder persönliche Daten mitspeichern

Seit der Version Word 2002 (XP) können Sie das unbemerkte Speichern persönlicher Daten abstellen. Bis Version 2003 geht’s folgendermaßen:

1. Rufen Sie den Befehl „Extras | Optionen“ auf, und wechseln Sie ins Register „Sicherheit“.

2. Im nächsten Fenster kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Beim Speichern persönliche Daten aus Dateieigenschaften entfernen“ an. Bestätigen Sie die Änderung mit OK.

Ab sofort werden beim Speichern keine persönlichen Zusatzinformationen mehr in die Word-Dokumente integriert.

Um ab Version 2007 das Speichern der Zusatzinformationen abzuschalten, sind folgende Schritte notwendig:

1. Rufen Sie die Optionen auf, indem Sie bei Office 2007 auf die Office-Schaltfläche und dann auf „Optionen“ klicken oder bei Office 2010 den Befehl „Datei | Optionen“ aufrufen.

2. Bei Word 2007/2010 wechseln Sie zum „Vertrauensstellungscenter“ (2007) bzw. „Sicherheitscenter“ (2010) und klicken auf „Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter“ bzw. „Einstellungen für das Sicherheitscenter“.

3. Dann wechseln Sie in den Bereich „Datenschutzoptionen“ und entfernen den Haken bei „Beim Speichern persönliche Daten aus Dateieigenschaften“ entfernen.

Der Dokumentinspektor von Word 2007/2010

Seit Word 2007 gibt es den Dokumentinspektor, der persönliche Daten aufspürt und auf Knopfdruck löscht. Um den Dokumentinspektor aufzurufen, klicken Sie bei Word 2007 auf die Office-Schaltfläche und rufen den Befehl „Vorbereiten | Dokument prüfen“ auf. Per Klick auf „Prüfen“ werden alle Geheiminformationen angezeigt. Um sie loszuweden, klicken Sie auf „Säubern“ und dann auf „Alle entfernen“.

Bei Word 2010 öffnen Sie das „Datei“-Menü und klicken auf „Informationen“ sowie „Auf Probleme prüfen | Dokument prüfen“. Es folgen Klicks auf „Prüfen“ und bei „Dokumenteigenschaften und persönliche Informationen“ auf „Alle entfernen“. Schon sind die persönlichen Daten aus der Word-Datei verschwunden.

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Hardware & Software Tipp des Tages

Facebook-Daten: Von Facebook die Herausgabe aller gespeicherten Daten verlangen

Dass Facebook eine Menge Daten über einen speichert, ist bekannt. Wie viel da zusammenkommt, überrascht dann doch. Student Max Schrems hat’s ausprobiert und bei Facebook die Herausgabe aller über ihn gespeicherten Daten verlangt. Facebook reagierte und schickte eine CD mit allen über ihn gespeicherten Facebook-Daten. Das Ergebnis: eine 496 MB große PDF-Datei mit 1.222 Druckseiten voller persönlicher Daten. Wer’s nachmachen und auch herausfinden möchte, welche persönlichen Daten Facebook gespeichert hat, kann ebenfalls die Herausgabe aller gespeicherten Daten verlangen.

Antrag auf Herausgabe persönlicher Daten

Facebook ist gesetzlich dazu verpflichtet, auf Verlangen jedem Nutzer seine Daten herauszugeben. Allerdings sollten Sie sich dabei in Geduld üben. Denn derzeit wird Facebook nach Bekanntgabe des „Falls Max Schrems“ von Anfragen überhäuft. So funktioniert die Datenanfrage und Aufforderung, alle gespeicherten Informationen rauszurücken:

1. Damit nicht jeder Daten fremder Nutzer abrufen kann, braucht Facebook eine Kopie des Personalausweises. Scannen oder fotografieren Sie den Personalausweis, und speicher sie ihn als JPG-Datei.

2. Facebook prüft die Angaben des Personalausweises mit den hinterlegten Profildaten. Falls Sie bei Facebook einen Fake-Namen oder ein zufälliges Geburtsdatum eingetragen haben, sollten Sie die Daten zuerst korrigieren. Nur dann hat die Datenabfrage Aussicht auf Erfolg.

3. Rufen Sie die Seite www.facebook.com/download/?h=730c46b3e99452ea03b849adb14cfd62 auf, oder klicken Sie oben rechts auf den Pfeil und dann auf „Kontoeinstellungen“ sowie „Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter“.

4. Klicken Sie auf „Mein Archiv aufbauen“, um alle Facebook-Daten zu sammeln.

4. Meist erhalten Sie von Facebook eine Bestätigungsmail, in der Facebook zunächst versucht, den Antrag abzuwimmeln. Begründung: man könne sich ja auch selbst einloggen und dann alle im eigenen Profil ansehen. Antworten Sie bestimmt und freundlich, drohen Sie dabei aber, sich bei der irischen Datenschutzkommission „Irish Data Protection Comission“ zu beschweren.

5. Nach einige Tagen (Facebook hat maximal 40 Tage Zeit), erhalten Sie einen Downloadlink, die eine PDF-Datei mit allen (oder fast allen) Daten, die über Sie bei Facebook gespeichert sind. Meist sind’s mehrere hundert MB und über 1.000 Druckseiten.

Was Facebook alles speichert

In der PDF-Datei wird deutlich, welche persönlichen Daten auf den Facebook-Servern gespeichert werden. Dazu gehören:

  • Target
  • Date Range
  • About Me
  • Account End Date
  • Account Status History
  • Address
  • Alternate Name
  • Applications
  • Chat
  • Checkins
  • Connections
  • Credit Cards
  • Currency
  • Current City
  • Date of Birth
  • Education
  • E-Mails
  • Events
  • Family
  • Favourite Quotes
  • Friend Requests
  • Friends
  • Gender
  • Groups
  • Hometown
  • Last Location
  • Linked Accounts
  • Locale
  • Logins
  • Machines
  • Messages
  • Minifeed
  • Name
  • Name Changes
  • Networks
  • Notes
  • Notification Settings
  • Notifications
  • Password
  • Phone Numbers
  • Photos
  • Physical Tokens
  • Pokes
  • Political Views
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