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Pflanzen sicher überwintern – Zuhause oder beim Überwinterungsservice

Die Überwinterung einer Pflanze ist nicht immer ganz einfach. Vor allem die empfindlichen Zimmerpflanzen überstehen den Winter manchmal nicht, denn sie sind für unsere Breiten nicht gemacht und mit den kalten Temperaturen vollkommen überfordert. Das lässt sich verhindern, wenn die Pflanzen richtig vorbereitet werden und wenn Sie damit rechtzeitig beginnen.

Von Knollen, Zwiebeln und Wurzeln

Die Überwinterung einer Pflanze gestaltet sich je nach Typ der Wurzeln anders. Eine Knollenpflanze beispielsweise sollte erst getrocknet werden, bevor der Winter kommt. Dazu wird die Knolle ausgegraben und mindestens drei Wochen an einen kühlen Ort gelegt. Die Wurzeln sollten auf etwa 10 cm gekürzt werden, das gilt auch für die Stiele. Eine Zwiebelblume sollte dagegen erst dann ausgegraben und ins Haus geholt werden, wenn sie bereits verwelkt ist. Erst dann hat sie genug Nährstoffe für die Überwinterung. Faule Stellen werden abgetrennt, verfaulte Exemplare sollten Sie besser gar nicht retten – Fäulnis überträgt sich nur und befällt auch die gesunden Zwiebelblumen. Eine Pflanze mit einfachen Wurzeln kann entweder im vorhandenen Kübel oder ausgegraben und umgetopft ins Innere gebracht werden. Sie fühlt sich meistens dann wohl, wenn die Temperatur zwischen 5-10°C liegt.

Der Überwinterungsservice – eine sichere Devise

Allzu oft überleben Pflanzen den Winter nicht, da man sich einen kleinen Fehler erlaubt hat und die Pflanze dadurch nicht ausreichend winterfest werden konnte. Der professionelle Überwinterungsservice kann das verhindern und sorgt dafür, dass auch die empfindlichsten Pflanzen den Winter gut überstehen. Vor allem für teure, hochpreisige und seltene Pflanzen ist dieser Service sinnvoll, denn andernfalls kaufen Sie sie schlimmstenfalls jedes Jahr neu und sie gehen doch nur wieder ein. Das wäre schade – nicht nur für den Geldbeutel.

Wo Sie einen Überwinterungsservice in Ihrere Nähe finden, verrät die Webeite www.ueberwinterungsservice.de. Hier müssen Sie nur Ihre Postleitzahl eingeben, auf „Überwinterungsservice in Ihrem PLZ-Bereich jetzt suchen“ klicken, und schon erhalten Sie eine Liste aller Überwinterungs-Anbieter in der Nähe. Meist handelt es sich dabei um Gärtnereien, die Ihre kostbaren Pflanzen sicher über den Winter bringen.

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Rupfen, Mulchen, Folie: Giersch im Garten bekämpfen

Oh weh: Im Garten wimmelt es nur von Giersch? Das macht nichts. Mit einigen pfiffigen Tricks und Kniffen bleiben Sie im Kampf gegen das widerspenstige Unkraut Sieger. Sogar ohne Chemie.

Sinnvoll sind folgende Tipps:

1. Rupfen, Rupfen, Rupfen
Im Frühjahr so zeitig wie möglich den Giersch von Hand rausrupfen. Ok, das ist recht mühsam, aber es wirkt. Mit der Zeit zieht sich der Giersch zurück. 1:0 für den Gartenfreund.

2. Richtiger Boden
Giersch mag nur nährstoffreiche und feuchte Böden. In einem sonnigen Garten mit magerem und trockenem Sandboden finden Sie allenfalls mickrige Exemplare.

3. Als Salat essen
Drehen Sie den Spieß um. Machen Sie aus dem Giersch-Garten eine Salatbar. Denn aus jungen Gierschblättern lassen sich herrliche Salate, Suppen und Soßen herstellen. Zudem verhindern Sie durch das Rupfen die Photosynthese der Pflanze (siehe Tipp 1).

4. Mulchen, was das Zeug hält
Viel hilft viel. Dieses Motto gilt auch bei Giersch. Wenn Sie eine mindestens 10 cm dicke Mulchschicht (Rindenmulch) auftragen, hat der Giersch es ganz schön schwer.

5. Mit Folien abdecken
Bequem, aber unansehnlich ist die Variante, den Giersch einfach mit einer licht- und wasser-undurchlässigen Folie abzudecken. Die Folie muss mindestens 1,5 bis 2 Jahre auf der Gierschfläche bleiben, bis er komplett abgestorben ist.

6. Pflanzen gegen Giersch
Einige Pflanzen vertreiben Giersch regelrecht. Hierzu gehören Kartoffeln sowie Storchschnabel. Dort, wo Sie beispielsweise Storchschnabel pflanzen, macht sich der Giersch ganz schnell „vom Acker“.

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