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Vorsicht mit hochgeladenen Fotos! Die persönlichen Metadaten können ausgelesen werden.

Jede Digitalkamera speichert in der Fotodatei zusätzliche Informationen, die sogenannten „Metadaten“. Sie enthalten neben Kameramodell, Aufnahmezeit, Dateigröße und Standortkoordinaten noch weitere Informationen. Diese werden auch von einigen Datensammlern ausgewertet. Man kann mit wenig Aufwand die Metadaten aus den Fotos entfernen. Sie haben ohnehin keinen Einfluss auf die Bilddarstellung.

Einzelne Daten besser mit Bordmitteln entfernen oder ändern

Wie schnell man diese Daten löschen kann, hängt davon ab, welche Metadaten entfernt werden sollen. Möchten Sie nur einzelne Daten löschen, lässt sich das am besten mit Bordmitteln erledigen. Dazu benötigt man nicht unbedingt ein zusätzliches Programm. Wie das geht, lesen Sie am besten in diesem Artikel.

Download und Installation von „Exif Pilot“

Wenn allerdings alle Metadaten eines Bildes entfernt werden sollen, dann am besten mit dem Programm „Exif Pilot“. Dieses Tool entfernt auf einen Schlag alle Metadaten des ausgewählten Fotos.

Das Tool ist kostenlos auf der Webseite www.exifpilot.com erhältlich. Klicken Sie auf den Link „Download Now!“ und folgen Sie dann den Installationsanweisungen.

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Vor der Bearbeitung der Bilder, sollten Sie sich vorher überlegen, ob Sie die Metadaten zukünftig noch benötigen. In diesem Fall sollten Sie von den betreffenden Fotos eine Kopie erstellen.

Einfache Bedienung

Starten Sie den „Exif Pilot“ mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon und navigieren Sie im linken Fensterbereich zum gewünschten Bilder-Ordner. Markieren Sie dann eine Bilddatei und klicken Sie in der Menüleiste auf „Edit EXIF/IPTC | Clear EXIF/IPTC/XMP Info“

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Bestätigten Sie den nachfolgenden Sicherheitsdialog mit „JA“ um alle Metadaten auf einmal zu löschen.

Tipp:

Haben Sie Ihre Digitalkamera verloren, oder wurde sie Ihnen gestohlen, können Sie anhand dieser Metadaten Ihre Kamera wiederfinden. Wie das funktioniert, lesen Sie in unserem Artikel „Digitalkamera verloren oder gestohlen? So können Sie Ihre Digi-Cam wiederfinden„.

Fazit:

Auch wenn „Exif Pilot“ sehr komfortabel zu bedienen ist, kann damit aber nur ein Foto auf einmal bearbeitet werden. Nur mit dem kostenpflichtigen „Plug-in for Batch Editing“ für 79,95 USD (ca. 62 Eur) können mehrere Fotos auf einmal bearbeitet werden.

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Hardware & Software Software

Was macht das Tool “Test-Pilot” beim Mozilla Thunderbird?

Dass Programme Daten über Ihr Nutzungsverhalten sammeln und an den Entwickler oder andere Institutionen weiterleiten, ist nichts Neues. Diese Tools sammeln alle Arten von Daten, von Nutzerverhalten beim Surfen, bis hin zu Fehlerprotokollen, um Anwenderprogramme zu verbessern. Natürlich gibt es auch eine Menge Programme, die versuchen, sicherheitsrelevante Daten bei Ihnen abzugreifen. Aber über die wollen wir diesmal nicht sprechen. Der „Test-Pilot“ soll nach Angaben des Programmierers nur Daten anonymisiert sammeln, um das Produkt „Thunderbird“ zu verbessern. Wer aber trotzdem keine Daten preisgeben will, der kann hier ganz einfach einen Riegel vorschieben.

Test-Pilot deaktivieren

Da der „Test-Pilot“, der sich im Menü „Extras“ versteckt,  sich leider nicht per Menü-Einstellungen abschalten lässt, muss er komplett aus dem Mail-Client herausgelöscht werden.

Wie bei Mozilla üblich, ist der „Test-Pilot“ auch ein Add-on, dass sich über den „Add-ons-Manager“ schnell und einfach entfernen lässt. Dazu starten Sie den Mozilla Thunderbird und klicken  in der Menüleiste auf „Extras | Add-ons“. Im Tab des „Add-ons-Manager“ wechseln Sie zum Register „Erweiterungen“ und klicken beim Add-on „Test Pilot for Thunderbird“ auf den Button „Entfernen“.

Nach einem Neustart des E-Mail-Programms ist der Test-Pilot komplett entfernt und der Datentransfer ist unterbunden.

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Outlook

Outlook Datenabgleich und Synchronisation mit dem Palm Pilot

Der Datenabgleich zwischen Microsoft Outlook und dem tragbaren Organizer PalmPilot von US Robotics ist ganz einfach – vorausgesetzt, Sie haben die richtige Software.

Adressen, Termine, Aufgaben und Notizen auch unterwegs parat zu haben, das ist der Wunsch zahlreicher mobiler Anwender. Die Hardware-Industrie bietet hierzu passende Lösungen, beispielsweise den portablen Organizer PalmPilot von US Robotics. Besitzer des kleinen Helfers stehen nach dem Kauf allerdings vor einem Problem: Der Datenaustausch mit dem PC ist zwar problemlos möglich, allerdings nur mit der US-Robotics-eigenen PC-Software – Outlook-Daten bleiben außen vor.

Pfiffige Programmierer haben hier eine Marktlücke entdeckt und Tools entwickelt, die auch den Adressen, Terminen, Aufgaben und Notizen von Outlook das Laufen beibringen.

PilotMirror

Eines der Produkte ist PilotMirror von der US-amerikanischen Softwareschmiede Chapura (http://www.chapura.com). Wie der Name des Programms bereits verrät, hat PilotMirror es sich zum Ziel gesetzt, die bestehenden Outlook-Daten praktisch Eins-zu-Eins auf den tragbaren PalmPilot zu übertragen.

Die Aufgabe erledigt das knapp 40 US-Dollar teure Programm – mit einigen wenigen Einschränkungen – auch tadellos. Nach der Installation der Software können Sie selbst bestimmen, welche Outlook-Daten (Kalender, Kontakte, Aufgaben und Notizen) synchronisiert werden sollen. Dabei haben Sie die Wahl, die Daten einfach von Outlook auf den PalmPilot bzw. umgekehrt zu kopieren und bestehende Datenbestände zu überschreiben oder einen Datenabgleich vorzunehmen.

Auf die Plätze, Fertig, HotSync

Nachdem Sie die Grundeinstellungen festgelegt haben, geht alles ganz schnell: Sie stecken den PalmPilot in die Docking-Station und drücken die HotSync-Taste. Den Rest erledigt das Programm alleine – in der Regel innerhalb von ein bis zwei Minuten. Es vergleicht die beiden Datenbestände und übernimmt automatisch die jeweils vorgenommen Änderungen. Und obwohl es sich um eine englischsprachige Software handelt (eine deutsche Version ist derzeit nicht geplant) geht der Datenabgleich auch mit der deutschen Outlook-Version problemlos über die Bühne; Umlaute und andere Sonderzeichen werden einwandfrei übernommen.

Auch Konflikte bringen PilotMirror nicht aus der Ruhe. Wurden nach der letzten Synchronisation beispielsweise sowohl am PalmPilot als auch in Outlook die gleichen Datensätze geändert, legt PilotMirror einfach eine Kopie des jeweiligen Datensatzes an. So können Sie dann später in aller Ruhe entscheiden, welche Änderungen übernommen werden sollen.

Einschränkungen inklusive

Einziger Wermutstropfen: Da Outlook und PalmPilot die Daten in unterschiedlichen Formaten speichern, gibt es bei der Zusammenarbeit einige Einschränkungen. So darf eine benutzerdefinierte Kategorie nicht mehr als 15 Zeichen umfassen. Auch einige Terminserien bringen den PalmPilot aus dem Gleichgewicht: So können Terminserien mit ungewöhnlichen Serienmustern à la „Jeden 3. Mittwoch im Monat“ nicht ohne weiteres übernommen werden. Sollte es zu derartigen Ungereimtheiten kommen, unterbreitet PilotMirror allerdings sofort geeignete Lösungsvorschläge.

Ein neues Symbol in der Symbolleiste

Nach der Installation von PilotMirror ist die Symbolleiste von Outlook um eine Schaltfläche reicher. Über das Symbol PilotMirror Settings können Sie direkt die Eigenschaften für den Datenabgleich einsehen bzw. modifizieren.