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Symbole und Icons auf der Windows-Arbeitsoberfläche neu anordnen

Am Anfang ist die Arbeitsoberfläche von Windows noch aufgeräumt. Lediglich das Symbol „Papierkorb“ gibt es auf der Arbeitsoberfläche eines frisch installierten Windows-Rechners. Das ändert sich schnell. Mit der Zeit kommen weitere Symbole hinzu, etwa für Dokumente oder Programme. Falls es zu voll wird, können Sie mit einem Trick die Symbole auf der Arbeitsoberfläche aufräumen.

Desktop per Tastendruck aufräumen

Zum Aufräumen gibt es zwei Möglichkeiten. Variante 1: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Arbeitsoberfläche. Dann klicken Sie auf „Ansicht“ sowie „Automatisch anordnen“ bzw. „Symbole automatisch anordnen“. Die Symbole der Arbeitsoberfläche werden damit wieder in Reih und Glied gebracht – und zwar automatisch. Kommen neue Symbole hinzu, werden sie automatisch platziert.  Besonders schneller ist der Tastaturtrick: Drücken Sie die Taste [F5], und – ganz wichtig – halten Sie sie einige Sekunden gedrückt. Windows ordnet die verstreut liegenden Symbole wie von Geisterhand neu an.

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Wichtig: Solange die Funktion „Symbole automatisch anordnen“ aktiviert und mit einem Häkchen versehen ist, übernimmt Windows die Anordnung der Symbole. Die Symbole lassen sich nicht mehr frei auf der Arbeitsoberfläche ablegen. Wenn Sie wieder selbst Hand anlegen und die gesamte Arbeitsoberfläche verwenden möchten, schalten Sie die Funktion wieder aus, indem Sie Schritt 1 wiederholen und damit das Häkchen vor dem Befehl entfernen.

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Windows 7 und 8: Auch Programme als Favoriten speichern

Im linken Navigationsbereich des Windows-Explorers lassen sich in den „Favoriten“ nur Ordner ablegen. Verknüpfungen von Programmen werden hier nicht zugelassen. Normalerweise. Der Windows-Explorer lässt sich aber auch hier austricksen um doch Programme in den Favoriten abzulegen. Am Beispiel des Programms „Word“ zeigen wir, wie einfach Windows überlistet werden kann.

Word und andere Programme als Favoriten ablegen

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Als erstes öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben den Befehl

%userprofile%Links

ein und bestätigen mit „OK“.

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Der Windows-Explorer öffnet nun das Verzeichnis „Links“. Über das Startmenü oder einem weiteren Explorer-Fenster das Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E] öffnen, Ziehen Sie per Drag & Drop die gewünschte Programm-Verknüpfung in den Ordner „Links“.

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Ab sofort können Sie Ihr Programm über den Ordner „Favoriten“ starten.

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Nicht mehr benötigte Programm-Verknüpfungen können aus dem Favoriten-Ordner per Rechtsklick und „Entfernen“ wieder gelöscht werden.

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Excel Hardware & Software

Excel Rang und Siegerlisten: Die Reihenfolge einer Excel-Liste ermitteln

Zum Sortieren gibt es bei Excel eigentlich den Befehl „Daten | Sortieren“. Damit können Sie zwar Excel-Daten blitzschnell auf- oder absteigend sortieren, allerdings ändert sich durch das Sortieren auch die Reihenfolge der Tabellenzellen. Wer zwar die Reihenfolge ermitteln aber nicht gleich die ganze Tabelle durcheinanderwirbeln möchte, sollte auf die Rang-Funktion zurückgreifen.

Den Rang ermitteln

Mit der Rang-Funktion finden Sie ganz einfach heraus, an welcher Position ein bestimmter Wert stünde, wenn die Tabelle sortiert würde –  etwa bei Tippspielen. Mit der Rang-Funktion werden die Zellen nicht neu angeordnet, sondern durchnummeriert. Stehen zum Beispiel in den Zellen A2 bis A20 die zu sortierenden Zahlenwerte, können Sie in Spalte B deren Rang, also deren Position bestimmen. So funktioniert’s:

1. Angenommen, die Zahlenwerte stehen in den Zellen A2 bis A20. Fügen Sie zum Ermitteln des Rangs in die Zelle B2 folgende Formel ein:

=RANG(A2;$A$2:$A$20;0)

Der erste Wert in der Klammer legt fest, welche Zelle bewertet wird. Es folgt der Bereich zur Bewertung der Rangfolge festgelegt, im obigen Beispiel $A$1:$A$20. Verwenden Sie dabei unbedingt die Dollarzeichen, damit Excel später beim späteren Kopieren der Formel den Zellbezug nicht verändert. Mit dem letzten Wert entscheiden Sie, ob der Rang absteigend (0) oder aufsteigend (1) bestimmt wird.

2. Wenn Sie die eingegebene Formel mit [Return] bestätigen, ermittelt Excel den Rang der Zelle A2 im Vergleich zu den Werten des kompletten Bereich von A2 bis A20.

3. Jetzt müssen Sie nur noch die Formel auf die Zellen B3 bis B20 erweitern. Hierzu klicken Sie auf den Anfasser in der rechten unteren Ecke der Zellmarkierung und ziehen ihn mit gedrückter Maustaste nach unten. Die Spalte B zeigt daraufhin die jeweiligen Ränge der Werte aus der jeweiligen Zelle A.

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Powerpoint ab Version 2000: Zusätzliche Hilfslinien zur genaueren Positionierung einfügen

Bei Powerpoint werden standardmäßig nur zwei Hilfslinien zur Positionierung von Inhalten bereitgestellt. Benötigt man aber zusätzliche Linien für mehrere Objekte, kann man diese vervielfältigen. Da diese Funktion standardmäßig deaktiviert ist, muss man vorher ein paar kleine Einstellungen vornehmen.

Um bei PowerPoint zusätzliche Hilfslinien nutzen zu können, sind folgende Schritte notwendig:

1.  Starten Sie Powerpoint und klicken oben in der Menüleiste auf „Ansicht | Raster und Führungslinien“.

2. In dem neuen Fenster „Raster und Linien“ setzten Sie unter „Linieneinstellung“ das Häkchen vor der Option „Zeichnungslinien auf dem Bildschirm anzeigen“.

3. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Wenn Sie nun bei Powerpoint zusätzliche Hilfslinien  brauchen, halten Sie die Taste [Strg] gedrückt und klicken mit der linken Maustaste auf die vorhandene Linie und ziehen diese mit gedrückter Maustaste auf die gewünschte Position. Das funktioniert natürlich mit der senkrechten und waagerechten Linie.