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Screenshots ohne Druck-Taste erstellen

Viele Tastaturen, insbesondere bei Notebooks oder Minitastaturen, enthalten keine separate [Druck]-Taste mehr. Bei manchen Keyboards ist diese Druck-Funktion für Screenshots über eine andere Taste oder über die Tastenkombination [Fn][F11] erreichbar. Wem das zu umständlich ist, der kann das bei Windows integrierte Snipping Tool nutzen.

Snipping Tool

Es wird über das Suchfeld der Taskleiste aufgerufen, indem du einfach nur den Programmnamen eingibst. Einen neuen Screenshot startest du mit dem Button Neu, mit dem kleinen Pfeil daneben wählst du aus vier verschiedenen Schneideoptionen aus:

  1. Freies Ausschneiden
  2. Rechteckiges Ausschneiden
  3. Fenster ausschneiden
  4. Vollbild ausschneiden

Das Bildschirmfoto kann übrigens noch bearbeitet werden. Hierzu stehen verschiedene Stifte und Textmarker zur Auswahl. Gespeichert wird es wie gewöhnlich im Zwischenspeicher (Clipboard), du kannst es auch über das Disketten-Icon in einem anderen, beliebigen Ordner ablegen oder es direkt per E-Mail versenden.

Mehr Funktionen mit Hardcopy

Ein Mehr an Bearbeitungs-Funktionen bringt das Tool Hardcopy mit. Hier kann sogar eine beliebige Taste als Druck-Taste definiert werden. Zusätzlich stehen hier sogar die Maustasten in Verbindung mit dem Hardcopy-Icon für Screenshots zur Verfügung.

Ein Klick mit der linken Maustaste auf das Symbol druckt das aktuelle Fenster aus, die mittlere Maustaste erzeugt einen Fensterausschnitt und die rechte Maustaste übergibt den Screenshot zum Beispiel an Office Word.

Das Programm ist für Privatanwender grundsätzlich als Freeware erhältlich und mit allen Betriebssystemen ab Windows 98 kompatibel. Sowohl als 32- als auch 64-Bit-Variante.

Eine kleine Spende ist dem Anbieter Siegfried Weckmann aber immer willkommen. Für gewerbliche Kunden sind die Preise nach Anzahl der Lizenzen gestaffelt.

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Firefox Internet & Medien

Opera und Firefox: Vielbesuchte Internetseiten an die Tableiste fest anpinnen

Häufig besuchte Internetseiten, egal ob privat oder beruflich genutzt, werden meistens in den Favoriten beziehungsweise in den Lesezeichen abgespeichert. Auch im Adressverlauf des Internetbrowsers kann man sie noch finden. Doch diese Möglichkeiten sind auf Dauer zu langwierig. Ab Version 4 bietet Mozilla Firefox via Tab-Leiste eine Möglichkeit des Schnellzugriffs auf Internetseiten.

Die Option „Als App-Tab anpinnen“ reduziert den Tab auf Icon-Größe und verknüpft diese dauerhaft mit der Tab-Leiste. Sie werden auch bei Neustart des Browsers automatisch mit geladen und werden an der linken Seite der Tableiste angezeigt.

Um die gewünschte Seite an die Leiste anzuheften, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den aktuellen Tab und wählen im Kontextmenü „Als App-Tab anpinnen“.

Auch automatische Webseiten-Aktualisierungen werden durch eine blaue Hintergrundfarbe des angepinnten App-Tabs angezeigt.

Möchten Sie die angepinnte Seite wieder von der Tab-Leiste lösen, klicken Sie wieder mit der rechten Maustaste auf das Icon und wählen im Drop-Down-Menü „Tab nicht mehr anpinnen“.

Auch der Opera-Browser und der Internet Explorer bieten solche Funktionen. Beim Internet-Explorer lassen sich die Seiten nur mit Version 9 und unter Windows 7 an die Task-Leiste anheften. Wie das funktioniert, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Bei Opera können Sie mit den gleichen Arbeitsschritten wie bei Firefox eine Webseite an die Tab-Leiste anpinnen. Der Befehl im Kontextmenü heißt hier „Tab anheften“. Zum Entfernen aus der Tab-Leiste klicken Sie im Kontextmenü erneut auf „Tab anheften“ und das Häkchen in der Checkbox verschwindet wieder.