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Opera: Lesemodus nochmals optimiert

Der norwegische Opera-Browser ist ja immer für eine Überraschung gut. Eine der kürzlich veröffentlichten Neuerung ist der Lesemodus. Für die aktuelle Android-Version 56 wurde er nochmals überarbeitet.

Gerade bei längeren Texten ist der Lesemodus sehr hilfreich. Er blendet Ablenkungen wie Werbebanner und -videos einfach aus und stellt nur den Text sowie die dazugehörigen Bilder ab.

Bei der Verbesserung handelt es sich um eine optimierte Android-Oberfläche die den Lesemodus für unterschiedliche Display-Größen anpasst. Die Probleme mit dichtgedrängten Layouts und viel zu kleiner Schrift sollen nun behoben sein.

Für Fließtexte wurde die neue Schriftart Roboto und für Überschriften Roboto Slab hinzugefügt. Menüleisten werden ebenfalls ausgeblendet, damit mehr Platz für die Darstellung von Texten bleibt.

Wenn du den mobilen Opera-Browser mal ausprobieren möchte, der kann ihn über den Google Play Store hier herunterladen.

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Google verbessert die Gesichtserkennung

Google Fotos ist auf vielen Handys und Tablets die Nummer eins für die Online-Sicherung von Fotos und Videos. Viele nützliche Funktionen stehen für die Bearbeitung und Sortierung in der App zur Verfügung. So auch die automatische Gesichtserkennung, die derzeit mal wieder optimiert wird.

Wenn in deiner Google Fotos App die Gesichtserkennung (Ähnliche Gesichter gruppieren) aktiviert ist, erscheint gelegentlich folgende Frage:

Dieselbe oder eine andere Person?

Mit der passenden Antwort, Dieselbe Person, Andere Person sowie Nicht sicher, trägst du zur Verbesserung der Gesichtserkennung bei.

Die Verbesserung der Gesichtserkennung wurde bereits mit einem der letzten Updates ausgerollt. Es kann daher vorkommen, dass dieses Feature schon auf deinem Gerät angekommen ist.

Tipp: Die Gesichtserkennung ist nicht nur auf Menschen begrenzt, sie findet auch Haustiere mit einer sehr guten Präzision.

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Google Maps und Musik: Endlich ist eine einfache Streaming-Wiedergabe möglich

Derzeit kann man bei der großen Anzahl der Programm-Updates bei Google Maps den Überblick über die neuen Funktionen schnell verlieren. Eine der wichtigsten und nützlichsten Funktionen betrifft die direkte Musiksteuerung über die App Google Maps.

Bisher musste die Navigation und die Musikwiedergabe in den jeweiligen Apps separat gestartet werden. Ab sofort kannst du deine Playlists bei Spotify und Apple-Music direkt im aktiven Navigationsbildschirm starten.

Manuelle Aktivierung notwendig

Allerdings ist diese Medienwiedergabe-Funktion nicht automatisch einsatzbereit. Sie muss in den Einstellungen von Google Maps manuell aktiviert werden.

Starte im Hauptmenü von Google Maps die Einstellungen und öffne die Option Navigationseinstellungen. Scrolle ein Stück nach unten und aktiviere die Funktion Steuerung zur Medienwiedergabe einblenden. Anschließend wählst du dann deinen bevorzugten Musik-Streamingdienst aus.

Ab sofort ist die Musiksteuerung direkt im unteren Bereich des Displays der aktiven Routenführung möglich.

Auch nützlich: Infos zur Pendler-Strecke

Mit dem gleichen Update wurde übrigens auch eine weitere nützliche Funktion eingespielt: Die Einstellungen für Pendelstrecke.

Hierüber erhält man zukünftig die aktuellen Verkehrsinformationen zur gespeicherten Pendler-Strecke. Egal ob man mit dem Auto, dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.

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Chrome auf dem Kindle Fire HD installieren

Der Chrome-Browser und das Android-Tablet Kindle Fire HD von Amazon sind prinzipiell untereinander kompatibel. Nur leider wird Google Chrome im Amazon App Store nicht angeboten. Dennoch besteht die Möglichkeit, über eine andere Plattform die Datei des Chrome herunter zu laden und auf dem Kindle zu installieren.

Zur Vorbereitung der Installation benötigst du einen Dateiexplorer wie den ES File Explorer oder das Tool AirDroid. Beide sind im Amazon App Store kostenlos erhältlich. Da AirDroid deutlich komfortabler ist und der Datenaustausch ohne USB-Kabel auskommt, beschränken wir uns in diesem Tipp auf die AirDroid-Variante.

Kindle Einstellungen ändern

Dann öffnest du auf deinem Kindle die App Einstellungen und rufst die Kategorie Gerät auf. Hier aktivierst du die Option Installation von Anwendungen zulassen.

Im nächsten Schritt lädst du die Chrome-App-Datei (APK) aus dem Web auf deinen PC herunter. Achte darauf, dass es eine vertrauenswürdige Quelle ist. Dazu gehören unter anderem die Webseite von Giga oder der APK-Mirror.

Chrome APK-Datei herunterladen

Um die APK-Datei auf deinem Kindle zu installieren, starte AirDroid auf dem Tablet sowie auf deinem PC und melde dich mit deinen Zugangsdaten an. Öffne in der AirDroid-Toolbox auf dem Computer die Option Apps und ziehe die APK-Datei per Drag & Drop in das AirDroid-Eingabefenster.

Die Datei wird nun automatisch auf das Mobilgerät übertragen. Folge abschließend den Installationsanweisungen auf dem Tablet.

Danach kann der Chrome Browser verwendet werden.

Tipp:

Auf diese Weise kannst du auch andere Android-Apps, die nicht im Amazon App Store erhältlich sind, auf dein Kindle Fire HD herunterladen und installieren.

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WhatsApp: Frist für nachträgliches Löschen wird ausgeweitet

Ende Oktober 2017 berichteten wir über das nachträgliche Löschen von WhatsApp-Nachrichten durch den Absender. Hierfür stand eine recht kurze Zeitspanne (ca. 7 Minuten) zur Verfügung die nun erheblich verlängert wird.

Ab sofort können sich die Nutzer bis zu 4096 Sekunden (= 68 Min. 16 Sek.) für die Löschung Zeit lassen. Allerdings gilt das bisher nur für die Besitzer von Android-Geräten auf denen die WhatsApp-Betaversion 2.18.69 installiert ist.

iPhone-Enthusiasten werden wohl mindestens bis zum offiziellen WhatsApp-Update warten müssen, bis auch sie die verlängerte Löschfrist nutzen können.

Vermutlich wird der Veröffentlichungstermin Anfang Mai 2018 stattfinden.

Bis dahin könnte die Löschfrist mit dieser Anleitung noch ausgeweitet werden.

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Android: Verknüpfungen auf dem Homescreen einfach wegschnippen

Wenn du auf deinem Androiden eine App installierst, wird meistens auch eine Verknüpfung auf dem Homescreen angelegt. Für häufig verwendete Apps ist das ja auch in Ordnung. Wird keine Verknüpfung benötigt, drückst du einfach so lange auf das Icon bis das X (Entfernen) erscheint und ziehst die Verknüpfung dann auf das X.

Eine andere, etwas coolere Möglichkeit die Verknüpfung loszuwerden, ist das Wegschnippen. Tippe das App-Symbol einfach an und schleudere es dann in Richtung des oberen Randes. Auch diese Variante deinstalliert die App nicht.

Das Löschen einer App vom Handy oder Tablet kann nur in der App-Übersicht erfolgen.

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Android: WLAN und Bluetooth automatisch ein- und ausschalten

Nicht alle Android-Geräte, insbesondere die der unteren Preiskategorie, schalten ihr WLAN oder Bluetooth nicht automatisch aus, wenn man den betreffenden Wirkungskreis verlässt. Meist vergisst man auch noch, diese Features manuell abzuschalten. Ist in diesen Fällen das Akku nicht komplett aufgeladen, kann dir schnell der „Saft“ ausgehen. Mit der App Droid Automation kannst du diese und weitere Aufgaben automatisieren.

Droid Automation ist nur für Android bei Google Play kostenlos erhältlich. Die Bedienung der App ist sehr intuitiv.

Man erstellt zuerst ein Profil, fügt den Auslöser und die gewünschte Aufgabe hinzu. Das war´s schon!

Außer Funknetzwerke kann man auch noch eine ganze Reihe andere Aufgaben automatisieren. Egal ob beispielsweise die Helligkeit des Displays oder die Multimedia-Einstellungen geregelt werden sollen, vieles ist möglich.

Alternative

Eine weitere App dieser Kategorie ist MacroDroid. Sie ist vielleicht sogar noch etwas besser in der Bedienung als Droid Automation. Dies muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

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Android: Zwei Möglichkeiten, die SD-Karte als Speichererweiterung zu nutzen

Die meisten Android-Smartphones und -Tablets nutzen Micro-SD-Karten zur Speichererweiterung. Man konnte in den Einstellungen auswählen, welche Speicherart (Intern oder SD-Karte) als bevorzugter Ort für Downloads zu verwenden ist. Seit Android 6.0 (Marshmallow) gibt es zwei unterschiedliche Varianten, wie eine SD-Karte als Speichererweiterung eingesetzt werden kann.

Interner oder portabler Speicher?

Beim Einstecken der SD-Karte wird man automatisch gefragt, welcher Speicherart die Micro-SD-Karte hinzugefügt werden soll. Zur Auswahl steht die Konfiguration als interner Speicher oder als portabler Speicher.

Portabler Speicher

Welche Variante für dich die Richtige ist, hängt von der weiteren Nutzung der SD-Karte ab. Wechselst du öfter mal die Speicherkarte, dann dürfte die Konfiguration als portabler Speicher die bessere Wahl sein.

So kann die SD-Karte herausgenommen und von anderen Geräten oder PC´s ausgelesen werden. Das macht das Kopieren oder Verschieben von Fotos, Musik und Videos einfacher, wenn kein Cloud-Speicher (z. B. Google Drive) verwendet wird.

Interner Speicher

Entscheidest du dich für den internen Speicher, so wird die SD-Karte als Erweiterung des internen Speichersystems konfiguriert und automatisch vom Betriebssystem verwaltet.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Daten auf der Karte nur für dieses Gerät lesbar sind. Die Verwendung in anderen Geräten ist somit nicht mehr möglich.

Die Auswahl dieser Variante ist dann sinnvoll, wenn der Gerätespeicher unterdimensioniert ist, oder deine Multimedia-Dateien ohnehin über andere Wege, wie einem Online-Speicher oder AirDroid, ausgetauscht werden.

Allerdings wird die Verwendung als interner Speicher nicht von allen Geräten unterstützt.

Tipp:

Wenn du eine Micro-SD-Speicherkarte als portablen Speicher verwendest, kannst du sie auch nachträglich dem internen Speicher hinzufügen. Bevor du das machst, sollten aber alle Daten der Speicherkarte zuerst gesichert werden, da bei dem Umstellungsvorgang die SD-Karte formatiert wird und alle, darauf gespeicherten Dateien gelöscht werden.

Die nachfolgenden Arbeitsschritte können je nach Modell und Android-Version etwas abweichen.

Öffne die Einstellungen und rufe die Kategorie Speicher auf. In den Speichereinstellungen tippst du im Bereich Portabler Speicher auf den Eintrag SD-Karte und dann auf die Option Als internen Speicher formatieren.

Der Button Löschen und Formatieren startet die Formatierung. Nach Abschluss kannst du Fotos, Dateien und Apps auf den Datenträger verschieben. Die Dauer des Vorgangs ist unterschiedlich und von der Geschwindigkeit der SD-Karte abhängig.