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Google-App kann auch Podcasts

Eine der Google-App-Funktionen kann auch Podcasts abspielen und verwalten. So ganz neu ist dieses Feature nicht, da es schon seit 2016 in der App verfügbar ist. Nur in Deutschland noch nicht. Testen kann man die Podcast-Funktion aber auch hierzulande.

Das Abonnieren oder Verwalten wird  nicht immer funktionieren, aber die Podcasts können als Verknüpfung auf dem Homescreen abgelegt und angehört werden. Zusätzliche Software benötigt man zum Abspielen nicht. Sogar die Geschwindigkeit lässt sich im Player variabel einstellen.

Dazu suchst du über die Google-App den gewünschten Podcast, zum Beispiel den WDR 2 Comedy Podcast. Dann scrollst du etwas nach unten und tippst auf Mehr Folgen. Anschließend lässt sich die aktuelle Podcast-Reihe als Verknüpfung auf dem Home-Bildschirm ablegen.

Tipp:

Ein umfangreiches und interessantes Podcast-Angebot findest du auf den Webseiten der öffentlich-rechtlichen Radiosender. Aber auch bei cc2.tv und dem Computermagazin c`t findet man viele unterschiedliche Themen.

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Mit dem VLC-Media-Player Internet-Radiostationen finden und wiedergeben

Der bekannte und viel genutzte VLC-Media-Player kann mehr als nur Musik und Videos abspielen. Fans von Internet-Radiostationen können auch mit diesem Player Internet-Radiostationen finden und abspielen. Da die Funktion etwas versteckt ist, wird sie vielen Nutzern wahrscheinlich noch nicht aufgefallen sein.

Radio per VLC

Um die versteckte Funktion zu finden, starten Sie den VLC-Player und drücken die Taste [L]. Im linken Navigationsbereich öffnen Sie das Menü der Unterfunktionen von „Internet“, indem Sie auf den kleinen Pfeil klicken. Anschließend wählen Sie die Option „Icecast Radio Directory“. Nach ein paar Augenblicken wird im rechten Bildschirmbereich die Ergebnisliste mit den Internet-Radiosendern angezeigt. Mit einem Doppelklick auf eine Radiostation wird die Wiedergabe gestartet.

Unter der Rubrik „Internet“ findet sich aber noch mehr. Sehr interessant sind unter anderem „Free Music Charts“ und „Podcasts“. Die Bedienung der „Free Music Charts“ sind identisch mit den Internet Radiostationen, die oben bereits beschrieben wurden.

Wählen Sie die Option „Podcasts“, klicken Sie auf das Pluszeichen…

…fügen in das folgende Dialogfenster die URL des Abonnements ein, und klicken  Sie auf „OK“.

Wenn Sie wieder zur klassischen Ansicht des VLC-Players zurückkehren möchten, drücken Sie erneut die Taste [L].

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Den eigenen Podcast in Podcast-Verzeichnissen anmelden

Egal, ob Sie Ihren Podcast im eigenen Blog oder bei einem Podcast-Hoster wie podhost.de gespeichert haben: Damit die Internetnutzer Ihren Podcast auch finden, sollten sie ihn bei einem Podcast-Verzeichnis und –Suchmaschinen eintragen. Die Podcast-Verzeichnisse wie www.podster.de oder www.podcastzentrale.de sind die Gelben Seiten für Podcasts.

Eingetragen wird dabei sowohl die direkte Downloadadresse Ihres Podcasts – etwa der Blogeintrag mit Ihrem Podcast – als auch die Feed-Adresse, die Sie von FeedBurner oder Podcast-Hostern wie podhost.de erhalten haben.

Um Ihren Podcast in die Podcastzentrale (www.podcastzentrale.de) einzutragen, sind nur wenige Schritte notwendig:

1. Rufen Sie die Webseite www.podcastzentrale.de auf.

2. Klicken Sie auf Podcast eintragen.

3. Füllen Sie das Anmeldeformular aus. Geben Sie in die Zeile URL Podcast zum Beispiel die Adresse Ihres Blogeintrags ein, über die Ihr Podcast erreichbar ist. In das Feld URL RSS-Feed kommt die Feed-Adresse des Podcasts, die Sie beispielsweise bei FeedBurner erhalten haben.

4. Nachdem Sie alle Felder ausgefüllt haben, klicken Sie auf Podcast anmelden.

Ihr Podcast erscheint nicht sofort im Podcast-Verzeichnis. Ihr Eintrag wird zunächst redaktionell geprüft und erst dann freigeschaltet. Das dauert in der Regel nur wenige Stunden.


Damit Ihr Podcast möglichst schnell von anderen Internetnutzern gefunden wird, sollten Sie ihn bei Podcastverzeichnissen wie www.podcastzentrale.de anmelden.

Übrigens: Wenn Sie die Podcast-Feedadresse mit FeedBurner erzeugt haben, können Sie in Ihrem FeedBurner-Konto erkennen, wie viele Internetnutzer Ihren Podcast abonniert haben und wie oft er bereits gehört wurde. Klicken Sie hierzu im Mitgliederbereich auf Meine Feeds. und anschließend auf den Namen des eigenen Podcast-Feeds.

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Eigene Podcasts bei einem Podcasting-Hoster veröffentlichen

Wer noch nicht über einen eigenen Blog verfügt, kann seine Podcast-Dateien auch bei einem Podcast-Hoster anbieten. Hier übertragen Sie Ihre MP3-Aufnahme direkt an den Podcast-Anbieter, der für Sie den abonnierbaren Podcast-Feed erzeugt.

Besonders einfach ist das Hochladen beim Anbieter podhost.de. Hier erhalten Sie kostenlos 30 MB Speicherplatz für Ihre Podcast-Dateien. Wer mehr braucht, kann für eine monatliche Gebühr zwischen 1,50 Euro und 15 Euro weiteren Speicherplatz mieten.

1. Rufen Sie die Webseite www.podhost.de auf. Klicken Sie auf Melden Sie sich jetzt gratis an, um ein neues Benutzerkonto anzulegen. Wählen Sie das Paket Starter; hier erhalten Sie 30 MB Speicherplatz gratis.

2. Loggen Sie sich mit Ihren neuen Benutzernamen und –kennwort in Ihr podcast.de-Benutzerkonto ein.

3. Klicken Sie auf Dateien verwalten sowie auf die Schaltfläche Durchsuchen. Wählen Sie die MP3-Datei Ihres Podcasts aus, bestätigen Sie mit Öffnen, und starten Sie den Ladevorgang mit einem Klick auf Gewählte Datei hochladen.

4. Die hochgeladene Datei erscheint daraufhin in der Liste Verfügbare Dateien. Klicken Sie hier in der Spalte Beitrag auf Jetzt veröffentlichen.

5. Achten Sie darauf, dass das Kontrollkästchen Verschiedene Portale über den Beitrag informieren aktiviert ist, und klicken Sie auf Beitrag jetzt veröffentlichen. Ihr Podcast ist ab sofort weltweit über Ihre Podcast-Feedadresse erreichbar.

6. Klicken Sie in der linken Navigationsspalte auf RSS Feed. Im Abschnitt Der Standard-Feed steht die Feed-Adresse, über die Ihre veröffentlichten Podcasts für jedermann erreichbar sind.

Es geht auch ohne eigene Webseite: Bei Podhost können Sie kostenlos bis zu 30 MB Podcast-Dateien speichern.

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Eigenen Podcast im eigenen Blog veröffentlichen mit FeedBurner

Ist die Podcast-Aufnahme abgeschlossen, haben Sie zwei Möglichkeiten, den Audiobeitrag im Internet zu veröffentlichen. Wenn Sie über einen eigenen Blog verfügen können Sie den Podcast direkt in Ihren Blog einbinden. Es geht aber auch ohne Blog. Bei Podcast-Hostern können Sie Ihren Podcast direkt hochladen. Beide Varianten werden auf den folgenden Seiten ausführlich erläutert.

Den Podcast im eigenen Blog veröffentlichen

Blog-Besitzer können den Podcast direkt im eigenen Blog zum Download anbieten. Hierzu müssen Sie lediglich eine neue Kategorie einfügen und über den Podcast-Dienstleister FeedBurner einen Podcast-Feed erzeugen. Der Podcast-Feed ist wichtig, damit Podcast-Software wie iTunes oder Miro die Audioaufnahme abspielen kann.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Podcast-Aufnahme in Ihrem WordPress-Blogs zu veröffentlichen:

1. Richten Sie in Ihrem WordPress-Blog zunächst eine neue Kategorie Podcast ein. Hierzu klicken Sie in der Konfigurationsoberfläche des Blogs auf Verwalten | Kategorien und ergänzen die Kategorie im Feld Kategorie hinzufügen.

2. Fügen Sie jetzt einen neuen Blogbeitrag in der neuen Kategorie Podcast ein. Es genügt, wenn der Blogbeitrag einzig und allein aus der Podcast-MP3-Datei besteht. Fügen Sie die MP3-Datei über das Upload-Formular ein.

Sobald die MP3-Datei hochgeladen wurde, wählen Sie im Feld Upload die Einstellungen Titel sowie Datei, und klicken auf Zum Editor senden. Vergessen sie nicht, im Bereich Kategorien den Eintrag Podcast zu wählen, und klicken Sie auf Veröffentlichen. Ihre Podcast-Datei ist jetzt über einen neuen Blogeintrag in Ihrem Blog verfügbar.

3. Jetzt müssen Sie noch die RSS-Adresse der Podcast-Kategorie Ihres Blogs in Erfahrung bringen. Rufen Sie hierzu Ihre Blog-Seite auf, und klicken Sie auf die Kategorie Podcast. In der Adresszeile des Browsers steht hinter cat= die Kategoriennummer, zum Beispiel 15. Merken Sie sich diese Nummer gut.

4. Im nächsten Schritt müssen Sie aus der Podcast-Kategorie Ihres Blogs einen „echten“ Podcast-Feed machen. Das geht am einfachsten über den Gratisdienst FeedBurner. Rufen Sie die Webseite www.feedburner.com auf, und wählen Sie oben rechts zunächst die Sprache Deutsch. Klicken Sie auf Registrieren, um ein neues FeedBurner-Benutzerkonto anzulegen.

4. Melden Sie sich anschließend mit Ihren Benutzerdaten bei Ihrem FeedBurner-Benutzerkonto an. Geben Sie jetzt in das Eingabefeld die Feed-Adresse Ihrer Podcast-Kategorie ein. Diese setzt sich zusammen aus der Blog-Adresse plus dem Zusatz /?feed=rss2&cat=xy, wobei xy die in Schritt 3 gemerkte Kategoriennummer ist. Ein Beispiel: Ist Ihr Blog unter der Adresse www.mirko.de/kanada-tipps/ erreichbar, geben Sie folgendes ein:

www.mirko.de/kanada-tipps/?feed=rss2&cat=15

Kreuzen Sie das Feld Ich bin Podcaster an, und klicken Sie auf Weiter.

5. Im nächsten Schritt analysiert FeedBurner Ihre Blogseite. Sofern alles korrekt eingetragen wurde, wird die Podcast-Datei automatisch erkannt. Im nächsten Fenster geben Sie anschließend einen Titel für Ihren Podcast-Feed ein und wählen die Feed-Adresse, über die Ihre Podcasts später für die Hörer erreichbar sein soll.

6. Klicken Sie auf Feed aktivieren. In den nächsten Schritten können Sie Ihren Feed noch für die Auflistung bei iTunes optimieren; Sie können diese Schritte aber mit Weiter auch überspringen.

Die Einrichtung Ihres eigenen Podcast-Feeds ist damit abgeschlossen. Merken Sie sich die eingeblendete Adresse; sie beginnt immer mit http://feeds.feedburner.com/, gefolgt vom gewählten Feed-Namen, etwa http://feeds.feedburner.com/kanada-podcasts. Der Podcast-Feed gilt auch für alle zukünftig in Ihrem Blog veröffentlichten Podcasts. Sobald Sie – wie oben beschrieben – einen neuen Podcast im Blog speichern, ist er automatisch über den Podcast-Feed erreichbar.

Als nächstes sollten Sie die Feed-Adresse bei Podcast-Verzeichnissen bekannt machen, damit andere Hörer Ihren Podcast leichter finden. Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten im Abschnitt Den Podcast in Podcast-Verzeichnissen anmelden.

Der Gratisdienst FeedBurner (www.feedburner.com) macht aus der Podcast-Kategorie Ihres Blogs einen echten Podcast-Feed.

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Podcasts selber machen: Einen eigenen Podcast produzieren

Einen eigenen Podcast aufzunehmen und ins Internet zu stellen ist nicht schwierig. Sie brauchen hierzu lediglich folgendes Equipment:

  • – Mikrofon

Die Aufnahme des Podcasts erfolgt über ein an die Soundkarte oder per USB angeschlossenes Mikrofon. Zum Ausprobieren und für einfache Podcasts reichen ein einfaches Mikrofon oder ein Headset aus. Eine bessere Klangqualität wird mit Kondensator-Mikrofonen inklusive Windschutz erzielt.

  • – Für Videopodcasts: Einen Camcorder

Wenn Sie einen Videopodcast produzieren möchten, brauchen Sie zudem einen digitalen Videorekorder (Camcorder). Die Videokamera sollte über einen USB-Anschluss verfügen, über den Sie den Camcorder direkt mit dem PC verbinden und die Aufnahme auf den Rechner überspielen. Einige Camcorder sind mit einer Firewire-Schnittstelle (IEEE 1394) ausgestattet. Für solche Kameras brauchen Sie zudem einen Firewire-Anschluss an Ihrem Computer.

  • – Aufnahmesoftware

Für die Aufnahme benötigen Sie eine passende Audiosoftware, für Videopo-dcasts zudem eine Videosoftware. Für die Produktion von Videopodcasts sind professionelle Videoprogramme wie Pinnacle Studio (www.pinnacle.de, ca. 50 Euro) ideal geeignet. Als Gratislösungen bieten sich VirtualDub (www.virtualdub.org) oder das beim Betriebssystem Windows enthaltene Pro-gramm Windows Movie Maker an. Mac-Nutzer können Videos mit dem bei Mac-OS mitgelieferten Videoprogramm iMovie erstellen. Wenn Sie lediglich Audiopodcasts veröffentlichen, ist das kostenlose Programm Audacity ideal geeignet. Sie finden das Gratistool für Windows und Mac auf der Webseite www.audacity.de.

Audacity installiern und einrichten

Wichtig dabei: Um die analogen Aufnahmen im universellen MP3-Format speichern zu können, müssen Sie die Audacity-Software erweitern. Bevor Sie mit der Aufnahme beginnen, sollten Sie den kostenlosen MP3-Encocer (Umwandler) Lame installieren. Das dauert nur wenige Augenblicke:

1. Laden Sie zunächst von der Webseite www.audacity.de das kostenlose Audioprogramm Audacity herunter und installieren Sie es auf Ihrem Rechner.

2. Rufen Sie im Browser die Webseite www.spaghetticode.org/lame auf.

2. Klicken Sie auf den Downloadlink für Windows bzw. Mac.

3. Entpacken Sie die ZIP-Datei in den Programmordner von Audacity, zum Beispiel nach C:ProgrammeAudacity. Wichtig ist, dass die Datei lame_enc.dll im Programmverzeichnis von Audacity liegt.

4. Starten Sie Audacity, und rufen Sie den Befehl Bearbeiten | Einstellungen auf.

5. Wechseln Sie in die Kategorie Dateiformate, und klicken Sie auf Suche Bibliothek.

6. Bestätigen Sie die folgende Abfrage mit Ja. Wechseln Sie anschließend in den Audacity-Programmordner – z.B. C:ProgrammeAudacity –, in dem Sie die lame_enc.dll-Datei abgelegt haben. Markieren Sie die Datei, und klicken Sie auf Öffnen.

7. Schließen Sie die Dialogfenster mit OK. Audacity ist jetzt auf das Speichern im MP3-Format vorbereitet.

Damit Sie mit Audacity im universellen MP3-Format speichern können, müssen Sie den MP3-Encoder namens Lame einbinden. Das dauert nur wenige Minuten.

Podcasts aufnehmen

Sobald das Mikrofon an den Rechner angeschlossen und die Aufnahmesoftware Audacity inklusive MP3-Encoder installiert sind, kann die Podcast-Aufnahme beginnen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen eigenen Podcast zu produzieren:

1. Schließen Sie das Mikrofon an den PC an; je nach Modell über den Mikrofon-Eingang der Soundkarte oder per USB.

2. Starten Sie die Audiosoftware Audacity.

3. Rufen Sie den Befehl Bearbeiten | Einstellungen auf, und wechseln Sie in die Kategorie Audio E/A. Wählen Sie im Feld Aufnahme | Gerät den Mikrofon-Eingang Ihres Computers. Bestätigen Sie die Änderungen mit OK.

4. Sind Sie bereit für die Aufnahme? Dann klicken Sie jetzt auf die rote Aufnahmeschaltfläche. Die Aufnahme Ihres Podcasts beginnt. An der Aussteuerungsanzeige oben rechts erkennen Sie, ob das gesprochene Wort korrekt im Rechner ankommt.

Achten Sie darauf, dass die Lautstärke nicht zu hoch eingestellt ist, sonst kommt es zu Verzerrungen. Ideal ist es, wenn sich der Pegel stets im rechten Drittel und nicht dauerhaft am „Anschlag“ bewegt.

4. Um die Aufnahme zu beenden, klicken Sie auf die Stopp-Schaltfläche oder drücken die Taste (S).

5. Im nächsten Schritt sollten Sie die Rohaufnahme speichern. Rufen Sie hierzu den Befehl Datei | Projekt speichern auf, und geben Sie Speicherort und Dateiname an. Audacity legt die Aufnahme als AUP-Datei ab. Dieses Format können Sie ausschließlich mit Audacity und keinem anderen Audioprogramm öffnen.

Vorsicht beim Einbinden von Musik – GEMA-freie Musik

Um Ihren Podcast attraktiver zu machen, können Sie den Beitrag mit Musik untermalen. Doch aufgepasst: Im eigenen Podcast dürfen Sie nur Musik verwenden, für die ein Nutzungsrecht vorliegt oder für die Sie GEMA-Gebühren abführen. Besser ist die Verwendung GEMA-freier Musik, die frei in Podcasts verwendet werden darf. Eine gute Auswahl podcast-sicherer Musik finden Sie bei Podsafe Music Network (music.podshow.com – ohne www.), Indiepodcasting (www.indiepodcasting.com), Podsafe Audio (www.podsafeaudio.com) oder Garageband (www.garageband.com).

6. Jetzt können Sie die Aufnahme mit Audacity weiter bearbeiten und beispielsweise um Effekte ergänzen. Markieren Sie in der Tonspur den Bereich, den Sie mit einem Effekt versehen möchten, und wählen Sie aus dem Effekte-Menü den gewünschten Klangeffekt aus. Blenden Sie Ihren Beitrag beispielsweise professionell ein- und aus oder erzeugen Sie ein künstliches Echo.

7. Sobald der Podcast fertig ist, müssen Sie ihn nur noch als MP3-Datei speichern. Rufen Sie hierzu den Menübefehl Datei | Exportieren aus MP3 auf. Im nächsten Schritt veröffentlichen Sie Ihren Podcast auf der eigenen Webseite oder im eigenen Blog.

Mit dem kostenlosen Audiotool Audacity geht das Aufnehmen eigener Podcasts besonders leicht von der Hand.



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Podcasts einfach mal probehören: Die besten Podcasts

Eine gut sortierte Übersicht verfügbarer Podcasts finden Sie bei Podster (www.podster.de) und in der Podcastzentrale (www.podcastzentrale.de). Die Audioaufnahmen sind hier übersichtlich in Kategorien sortiert und lassen sich per Mausklick direkt probehören.

Besonders interessant sind Sprachkurse per Podcast. Wenn Sie sich auf den nächsten Italien-Urlaub vorbereiten oder Ihr Business-Englisch auffrischen wollen, lohnt ein Blick in die Kategorie Bildung. Sprachkurse von Muttersprachlern können Sie auch direkt bei Anbietern wie www.learnitalianpod.com oder www.businessenglishpod.com herunterladen und anhören.

Webseiten wie Podster (www.podster.de) und Podcastzentrale (www.podcastz) sind die ideale Anlaufstelle für neue Podcasts.entrale.de

Das brauchen Sie

Um Podcasts abspielen und auf den MP3-Player übertragen zu können, benötigen Sie einen Podcast-Player. Gut geeignet sind die kostenlosen Programme iTunes (www.itunes.de) von Apple sowie Miro-Player (www.getmiro.com), vormals Democracy Player.

Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie mit iTunes Podcasts abonnieren und auf den MP3-Player übertragen:

1. Rufen Sie die Webseite www.podster.de auf, und wählen Sie den gewünschten Podcast aus, zum Beispiel aus dem Bereich Wissenschaft die Sendung GEOaudio.

2. Auf der nächsten Seite klicken Sie auf iTunes. Sofern iTunes auf Ihrem Rechner installiert ist, startet das Programm automatisch und lädt die Podcast-Datei herunter.

Falls Sie eine anderer Podcast-Software wie Miro (www.getmiro.com) verwenden, kopieren Sie die Adresse aus dem Feld Manuell in die Zwischenablage (rechte Maustaste und Kopieren), und rufen in Miro den Befehl Channels | Add Channel auf. Fügen Sie die kopierte Adresse mit (Strg)+(V) in das Eingabefenster ein, und bestätigen Sie mit OK.

3. Über die Play-Schaltfläche in iTunes bzw. Miro können Sie den Podcast direkt anhören.

4. Mit iTunes können Sie die Podcast-Datei auch auf den MP3-Player übertragen. Schließen Sie den MP3-Player an, und ziehen Sie den Podcast anschließend mit gedrückter Maustaste auf das iPod-Symbol.

Podcast-Software wie iTunes oder Miro kopiert die Podcast-Dateien auf die lokale Festplatte des Rechners. Von dort können Sie sie direkt abspielen oder auf den MP3-Player übertragen.

Eine besondere Form der Podcasts sind Video-Blogs, oder kurz Vlogs. Vlogs bieten sowohl Hör- als auch Sehgenuss. Die prominenteste Video-Bloggerin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich auf www.bundeskanzlerin.de einmal pro Woche per Audio- und Video-Podcast zu Wort meldet. Ebenfalls sehenswert ist der mit zwei Grimme Online Awards ausgezeichnete Videoblog Ehrensenf (www.ehrensenf.de), der im täglichen Rhythmus humorvoll über Neuigkeiten aus dem Internet informiert.

Auch Angela Merkel ist mit einem eigenen Podcast im Web vertreten. Auf www.bundeskanzlerin.de gibt es wöchentlich einen neuen Podcast und Videoblog.