Kategorien
Hardware & Software Outlook

Outlook reparieren: Mit ScanPst.exe die Outlook-PST-Datei von Outlook 2000 bis 2010 reparieren

Sämtliche Daten wie E-Mails, Kontakte und Termine speichert Outlook in einer einzigen Postfach-Datei mit der Endung .PST. Wehe, wenn die zentrale Datei defekt ist. Dann sind gleich alle Outlook-Daten in Gefahr. Das kann schneller passieren als einem lieb ist. Gibt’s Probleme mit der Outlook-PST-Datei lässt sich Outlook nicht mehr öffnen. Zum Glück hat Microsoft alle Office-Versionen mit einem Reparaturpogramm ausgestattet.

Wenn es beim Outlook-Start Probleme gibt oder im Postausgang eine E-Mail feststeckt, die immer wieder neu verschickt wird, sollten Sie die Outlook-Datei reparieren. Das Reparatur-Tool „ScanPst“ ist bei jedem Outlook mit dabei und bringt die Postfachdatei meist zuverlässig wieder auf Vordermann.

Um Outlook 2000 bis 2013 mit dem Reparaturwerkzeug ScanPST zu reparieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Schließen Sie Outlook.

2. Starten Sie den Windows-Explorer, und stellen Sie die Ansichtseinstellungen so ein, dass alle Dateien angezeigt werden. Hierzu rufen Sie im Explorer den Befehl “Organisieren | Ordner- und Suchoptionen” und aktivieren im Register “Ansicht” die Option “Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen”. Zusätzlich entfernen Sie das Häkchen bei “Geschützte Systemdateien ausblenden”.

3. Je nach Outlook- und Windows-Version wechseln Sie jetzt in den Ordner, in dem sich das Reparaturprogramm SCANPST befindet. Hier die Speicherorte der Reparatur-Datei Scanpst:

Windows XP:

Outlook 2010:
C:\Programme\Microsoft\Office14

Outlook 2007:
C:\Programme\Microsoft\Office12

Outlook 2003:
C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\MSMAPI1031

Outlook XP:
C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\Mapi1031

Outlook 2000:
C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\Mapi1031NT

Windows 7 (64 Bit) & Vista (64 Bit):

Outlook 2013:
C:\Programme\Microsoft Office\Office15

Outlook 2010:
C:\Programme\Microsoft\Office14

Outlook 2007:
C:\Programme\Microsoft\Office12

Outlook 2003:
C:\Programme\Common Files\System\MSMAPI1031

Outlook XP:
C:\Programme\Common Files\System\Mapi1031

Windows 7 (64 Bit) & Vista (64 Bit):

Outlook 2010:
C:\Programme(x86)\Microsoft\Office14

Outlook 2007:
C:\Programme(x86)\Microsoft\Office12

Outlook 2003:
C:\Programme(x86)\Common Files\System\MSMAPI1031

Outlook XP:
C:\Programme(x86)\Common Files\System\Mapi1031

4. Klicken Sie in diesem Ordner doppelt auf die Datei „SCANPST.EXE“.

Scanpst.exe fehlt? Sollte die Datei scanpst.exe im angegeben Ordner fehlen und nicht vorhanden sein, können Sie auch direkt die Scanpst-Version von Microsoft herunterladen. Hierzu rufen Sie die Webseite support.microsoft.com/kb/272227/de auf und klicken auf „Fix it“ bzw. „Tool ausführen“. Mit der Download-Methode stellen Sie zudem sicher, dass auf jeden Fall die jeweils aktuelle Version von ScanPST.exe zum Einsatz kommt.

5. Im Programm „Tool zum Reparieren des Posteingangs von Microsoft Outlook“ klicken Sie auf „Durchsuchen“ und wechseln in den Ordner, in dem sich die PST-Datei befindet. Wo genau Outlook die PST-Datei speicher, erfahren Sie übrigens in Outlook mit dem Befehl „Extras | Optionen | E-Mail-Setup | Datendateien“.

5. Klicken Sie auf „Starten“, um die Outlook-PST-Datei zu analysieren. Um die angebotene Reparatur durchzuführen, klicken Sie auf „Reparieren“.

Kategorien
Hardware & Software Outlook

Outlook: Den Speicherort der PST-Postfachdatei ändern

Viele PC-Nutzer speichern ihre persönlichen Daten an einem entsprechenden Ort in einer separaten Partition auf der Festplatte. Für den Fall, dass Sie auch den Posteingang bzw. Postausgang dort abspeichern möchten, können Sie Outlook entsprechend konfigurieren. Zudem können Sie auch Ihre Kontakte, das Journal oder den Kalender an einem zentralen Speicherort ablegen, so dass Sie die Möglichkeit haben, variabel darauf zuzugreifen.

Outlook bietet den Befehl „Datei – Importieren/Exportieren“ an. Allerdings ist dieser ausschließlich zum Im- bzw. Export von Daten gedacht. Ein variabler Zugriff auf die Daten von Outlook ist damit jedoch nicht möglich. Alle Daten wie Nachrichten oder Termine werden von Outlook in einer Datenbank auf dem Laufwerk C abgelegt. Die Datenbank trägt die Bezeichnung OUTLOOK.PST. Da das Programm die Daten während einer Sitzung in regelmäßigen Abständen in die Datenbank schreibt, gehen diese auch bei einem Stromausfall kaum verloren. Sie können die Datenbank auf Wunsch jederzeit in einer anderen Partition abspeichern.

Speicherort der PST-Postfachdatei OUTLOOK.PST herausfinden

Überprüfen Sie zuerst, wo die Datenbank derzeit gespeichert ist. Zur Prüfung gehen Sie bis Outlook 2007 in Outlook auf „Extras – Dienste“. Für den Fall, dass Sie die Standardeinstellungen nicht verändert, finden Sie hier den Eintrag „Persönlicher Ordner“. Nachdem Sie diesen Eintrag markiert haben, klicken Sie auf den Button „Eigenschaften“. Bei Outlook 2010 lautet die Befehlsfolge “ Datei | Kontoeinstellungen | Kontoeinstellungen | Datendateien | Eigenschaften“. Im anschließenden Dialog sehen Sie unter anderem auch den Namen und den Speicherort der Datenbank. Notieren Sie sich bitte den angegebenen Speicherort und beenden Sie das Programm mit einem Klick auf „Datei – Beenden und abmelden“.

Postfachdatei finden und verschieben

Nun können Sie über den Windows-Explorer den notierten Speicherort der Datenbank aufsuchen. Sobald Sie diesen gefunden haben, verschieben Sie die Datei OUTLOOK.PST einfach in den gewünschten Ordner. Sobald Sie das nächste Mal Outlook öffnen, teilt das Programm mit, dass keine Datenbank gefunden wurde. Sie werden dann aufgefordert, den Speicherort über einen angezeigten Dialog auszuwählen. Anschließend nutzt Outlook die Datenbank des gewählten Laufwerks. Es empfiehlt sich, diese in regelmäßigen Abständen zu sichern. Ziehen Sie hierzu die Datei einfach auf ein anderes Medium.