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Windows nachträglich mit den Gruppenrichtlinien (gpedit) ausstatten

Bei den Windows Betriebssystemen (7/8.x/10) der Starter Edition, sowie den Home- und Home-Premium-Versionen fehlt das Tool der Gruppenrichtlinien (gpedit.msc). Dieses Tool ermöglicht einige Einstellungsänderungen, die sonst nur den Professional- und Ultimate-Versionen vorbehalten sind. Die gpedit.msc lässt sich aber problemlos auch bei den Starter- und Home-Versionen nachrüsten.

Auf der Webseite von Druger´s Deviant Art gibt es die gpedit.msc als kostenlosen Download im ZIP-Format. Lade die Datei herunter, entpacke sie, und starte die Installation mit einem Doppelklick auf die Setup.exe.

Windows 32-Bit-Betriebssysteme

Bei den 32-Bit-Betriebssystemen sind die Gruppenrichtlinien damit schon einsatzbereit. Über das Suchfeld im Startmenü und dem Begriff gpedit.msc lassen sich ab sofort die Gruppenrichtlinien aufrufen.

Windows 64-Bit-Betriebssysteme

Bevor du bei deinem 64-Bit-Betriebssystem mit gpedit.msc arbeiten kannst, müssen noch drei Verzeichnisse über den Windows Explorer an der richtigen Stelle eingefügt werden.

Starte den Windows Explorer und navigiere zu dem Ordner SysWOW64. Du findest ihn im Verzeichnis C:\Windows. Dann kopierst du die Ordner…

  • GroupPolicy
  • GroupPolicyUsers
  • gpedit.msc (befindet sich im Ordner GPBAK)

…und fügst sie dann in das Verzeichnis System32 ein, dass sich ebenfalls in C:\Windows befindet.

Ab sofort sind auch in 64-Bit-Systemen die Gruppenrichtlinien problemlos einsatzbereit.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows: Nachrichten über die Kommandozeile an andere PC`s versenden

Wer ein Netzwerk mit mehreren PC´s und/oder Notebooks betreibt, kann auch ohne Messenger-Software an die beteiligten Rechner Nachrichten versenden. Über die Eingabeaufforderung können Texte blitzschnell an jeden Rechner geschickt werden. Ideal, um den Kindern mitzuteilen, dass das Essen fertig ist.

Bevor du Nachrichten versendest, empfiehlt sich die Kontrolle des Registry-Eintrags AllowRemoteRPC. Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnest du das Dialogfenster Ausführen, gibst den Befehl regedit ein und klickst auf OK.

Navigiere über den Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server zu dem Schlüssel AllowRemoteRPC. Im mittleren Anzeigebereich in der Spalte Daten sollte der Wert in der Klammer auf 1 stehen. Wenn nicht, öffne den Eintrag per Doppelklick, gib im Eingabefeld Wert eine 1 ein und bestätige die Änderung. Danach kannst du den Registrierungseditor beenden.

Öffne jetzt wieder das Fenster Ausführen, gib den Befehl cmd ein, und bestätige mit der Taste [Eingabe] oder mit OK.

Das Fenster der Eingabeaufforderung öffnet sich, du gibst folgenden Befehl ein, und sendest ihn zusammen mit dem Text per [Enter]-Taste an den Empfänger ab:

msg /server:Benutzer-PC * Textnachricht

Dieser Befehl enthält zwei Platzhalter. Ersetze Benutzer-PC durch den Namen des Empfänger-Computers. Im Zweifelsfall schaust du im Windows-Explorer unter Netzwerk nach, wie der Name des PC`s lautet.

Der zweite Platzhalte ist Textnachricht. Hier tippst du einfach den Nachrichtentext ein, wie er beim Empfänger erscheinen soll.

Meist funktioniert auch folgende Kurzversion des obigen Befehls:

msg Benutzer-PC Textnachricht

Windows XP

Bei der Verwendung des Betriebssystems Windows XP musst du zusätzlich noch den Befehlsparameter msg (Message) durch net send ersetzen. Außerdem müssen bei den beteiligten Rechnern in den Windows-Diensten der Nachrichtendienst aktiviert sein. Die Windows-Dienste rufst du ebenfalls über das Fenster Ausführen, mit dem Befehl services.msc auf.

Hinweis:

Alle Computer müssen sich natürlich im gleichen Netzwerk befinden, sonst funktioniert der Nachrichtenversand nicht.

Bei den Windows 7 und 8 Home Basic und Home Premium Versionen fehlt die Nachrichtenfunktion leider vollkommen.

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Internet & Medien

Musik-Streaming bei Spotify zum Dumpingpreis von weniger als 1 €

Häufig stellt man sich die Frage welchen Musik-Streaming-Dienst man abonnieren soll. Aldi Life, Google Play Music, Deezer & Co. Nicht immer sind alle Vor- und Nachteile auf einen Blick ersichtlich. Da bleibt nur eins: Ausprobieren! Gut dass es hin und wieder mal bei den Streaming-Anbietern ein Sonderangebot gibt. Bei Spotify erhalten Neukunden derzeit bis zum 2. Januar 2016 einen dreimonatigen Premium-Zugang für insgesamt nur 0,99 Euro.

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Aber Achtung: Nach den drei Testmonaten verlängert sich das Premium-Abo automatisch zum herkömmlichen Preis von 9,99 Euro pro Monat. Also rechtzeitig an die Kündigung denken!

Ebenfalls muss du beachten, dass das Billigangebot nur dann funktioniert, wenn du bisher noch kein Premium-Abo bei Spotify abgeschlossen hast.

Vielleicht testest du dann mal im Anschluss drei Monate Google Play Music für 1 €…

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…und danach 30 Tage Deezer für 0 €.

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Auf diese Art kann man im Jahr jede Menge Musik für kleines Geld hören.

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Android Handy & Telefon

Nervige Benachrichtigungen einzelner Android-Apps wieder abschalten

Beim Herunterladen von Apps aus den einschlägigen App-Stores erlaubt man über die akzeptierten Berechtigungen, dass man vom Anbieter Benachrichtigungen erhält. Eigentlich wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn bei manchen Apps nicht immer nervige Spam-Nachrichten erhalten würde. Dazu gehören neben Aufforderungen zum Spielen auch die Erinnerung, endlich auf die (kostenpflichtige) Premium-Version umzusteigen. Und natürlich auch die „vielgeliebte“ Werbung. Aber man kann die Benachrichtigungen ebenso einfach wieder loswerden.

Am einfachsten geht das über die Benachrichtigungszentrale, sobald du eine unerwünschte Benachrichtigung erhälst.  Öffne die Benachrichtigungszentrale mit einer Wischbewegung von oben nach unten.

Dann tippst du auf den Eintrag dieser App und hälst ihn so lange bis die Meldung „i“, „App-Info“ oder App-Details erscheint. Die Art der Meldung kann je nach Geräte-Hersteller etwas abweichen.

android-benachrichtigung-spam-abschalten-app-zentrale-wisch-bewegung

Tippe auf diese Meldung und du gelangst zu den Einstellungen der ausgewählten Anwendung.

app-info-benachrichtigung-deaktivieren-checkbox-android-loswerden-abschalten

Hier kannst du nun die Benachrichtigungen durch Entfernen des Häkchens oder mithilfe eines Schalters deaktivieren.

Bei Bedarf lässt sich die App auch beispielsweise auf die SD-Karte verschieben, deinstallieren, oder den Cache leeren.

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Internet & Medien YouTube

Bald möglich: YouTube ohne Werbung, natürlich gegen Bezahlung

Wer häufig auf YouTube unterwegs ist, der nimmt zwangsweise die Werbung mit in Kauf. Das könnte sich aber noch in diesem Jahr ändern. Ein Abo-Modell soll die Werbung auf der Video-Plattform gegen Zahlung einer noch nicht bekannten Gebühr vollständig verbannen. Große Angst um die Werbeeinnahmen müssen sich die Kanal-Betreiber auf YouTube aber nicht machen. Mehr als die Hälfte der Abo-Einnahmen sollen nach Angaben von YouTube an die Inhalteanbieter verteilt werden.

Der Verteilerschlüssel wird sich dabei an den Aufrufen der Videos orientieren. Die mit dem Premium-Dienst einhergehenden Vertragsänderungen gelten schon ab dem 15. Juni 2015.

youtube-ohne-werbe-clips-adsense-einnahme-abonnement-bezahl-dienst-premium-zugang

Für die „normale“ Nutzung von YouTube wird sich vermutlich kein Abo lohnen, es sei denn, man nutzt den Movie-Channel regelmäßig. Hier lohnt sich eine Werbebefreiung schon eher, damit man die Filme in Ruhe genießen kann.  Was sich aber letztendlich lohnt und was nicht, liegt in der Entscheidung des Einzelnen.

Richtig interessant wird es dann mit dem Filmgenuss, wenn die Anzahl der 4K-Videos (UHD) mit 60 Bildern pro Sekunde noch zunimmt. Derzeit laufen die ultrahochauflösenden Filme nur mit dem Chrome-Browser.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8

Windows 7/8: Schnelles Durchsuchen von Netzlaufwerken ist doch möglich

Das Durchsuchen von Netzlaufwerken unter Windows ist eine recht langwierige Angelegenheit. Da Windows nur indizierte Ordner schnell durchsucht, bleiben die Netzlaufwerke meist außen vor. Der Grund dafür ist, dass sich Netzlaufwerke nicht so ohne weiteres für eine schnelle Suche indizieren lassen. Mit einem kleinen Trick lassen sich Netzlaufwerke trotzdem indizieren.

Schnelle Suche mit dem Tool Offline-Files

Ermöglicht wird dieser Trick durch die bordeigene Funktion Offline-Dateien, die zuerst aktiviert werden muß. Dazu öffnen Sie das Fenster Ausführen, geben den Befehl control /name Microsoft.OfflineFiles ein und bestätigen mit OK.

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Im nächsten Dialogfenster aktivieren Sie mit der entsprechenden Schaltfläche die Offline-Dateien und klicken auf OK.

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Computer-Neustart zur Aktivierung

Mit dem nächsten Hinweisfenster starten Sie dann Ihren Computer neu, damit die Änderung aktiv wird.

aenderung-aktiv-neustart-computer-netzwerk-offline-datei-verfuegbar-kopie

Nachdem Ihr Computer hochgefahren ist, klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste in den Ordner der Bibliotheken und wählen dann im Kontextmenü Neu | Bibliothek aus.

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Vergeben Sie dem neuen Eintrag einen beliebigen Namen, z. B. Netzwerk-Ordner. Öffnen Sie diesen Ordner mit einem Doppeklick, navigieren Sie dann zu dem Netzwerk-Ordner den Sie zukünftig durchsuchen möchten, und fügen Sie ihn dann mit dem Button Ordner aufnehmen der neuen Bibliothek hinzu.

hinzufuegen-ordner-datei-laufwerk-windows-schnell-durchsuchen-spiegeln

Das Ergebnis könnte dann wie folgt aussehen:

ordner-aufnehmen-hinzufuegen-einbinden-synchronisieren-neu-aufrufen-verbindung

Nun erfolgt die Suche nach einem Dokument oder Ordner sehr viel schneller.

Voraussetzungen

Bei diesem Trick mit den Offline-Files ist aber noch etwas zu beachten. Das Tool Offline-Files erzeugt in der Bibliothek eine Kopie des betreffenden Netzwerk-Ordners. Daher muss vorher sichergestellt sein, dass auf der eigenen Festplatte genügend Speicherplatz voranden ist.

Werden außerdem in dem so verknüpften Netzwerkordner Veränderungen vorgenommen, sollte eine regelmäßige Synchronisierung der Offline-Dateien stattfinden. Diese wird automatisch durchgeführt, wenn Sie eine Verbindung zu dem Netzwerk-Ordner herstellen. Dies kann beispielsweise kurz vor der Mittagspause geschehen, wenn Sie den PC nicht benötigen. Während Ihrer Abwesenheit wird Ihr Offline-Suchordner in aller Ruhe auf den neuesten Stand gebracht.

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Internet & Medien

Plagiate aufspüren: Finden Sie unberechtigte Kopien Ihrer Webseiteninhalte

Die Webseiten von selbstständigen Unternehmern und Firmen dienen nicht nur als Werbung, sie sind die Grundlage des Geschäfts. Sehr ärgerlich ist es dann, wenn man feststellt, dass die eigene Webseite oder Teile des Inhalts einfach kopiert werden und auf anderen Webseiten verwendet wird. Aber das Aufspüren solcher Plagiate ist nicht einfach und meist nur ein Zufall. Der Online-Dienst Copyscape, der in der Grundversion kostenlos ist, scannt das Web nach den Inhalten Ihrer Homepage.

Suche nach Plagiaten muss nicht kompliziert sein

Auch wenn der Dienst von Copyscape leider nur in englischer Sprache ist, so ist die Bedienung kinderleicht. Rufen Sie einfach die Webseite www.copyscape.com auf und geben Sie die URL Ihrer Internetseite in das Eingabefeld ein. Der Button Go startet die Websuche nach Kopien Ihrer Webseite.

copyscape-dienst-online-plagiat-webseite-finden-homepage

Fundstücke können direkt überprüft werden

Ein paar Sekunden später wird das Ergebnis der Suche angezeigt. Heißt es dann no results found, ist alles in Ordnung. Wurde aber etwas gefunden, dann wird Been copied? angezeigt und dann sollten Sie die gefundenen Webseiten etwas eingehender überprüfen.

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Premium- und Profi-Versionen

Der Online-Dienst Copyscape ist in der Grundversion kostenfrei. Ebenso die Banner, mit der Sie auf Ihrer Homepage zeigen können, dass regelmäßige Plagiatsuchen durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil der Premium-Version ist die Kontrolle von Texten, die Sie für Ihre Webseite von Dritten kaufen. Diese können vor dem Kauf geprüft werden, ob sie urheberrechtlich einwandfrei sind.

Die Premium-Version bietet noch weitere Features, wie zum Beispiel eine Textsuche per Copy-and-Paste. Mit Copysentry (ebenfalls kostenpflichtig) kann eine automatisierte Plagiatsuche inklusive Benachrichtigung eingerichtet werden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Unberechtigten PC-Zugriff durch begrenzte Anmeldeversuche und verlängerte Sperrzeiten wirksam bekämpfen

Ein gutes Benutzerkennwort ist der erste Stolperstein für eine unberechtigte Nutzung Ihres Computers. Hat ein Unberechtigter aber genügend Zeit, kann er vielleicht doch Ihr Passwort erraten. Leider ist Windows standardmäßig so eingestellt, dass unbegrenzt viele Anmeldeversuche zugelassen werden. Durch eine Begrenzung der Anmeldeversuche in Verbindung mit einer verlängerten Sperrdauer wird das System viel besser geschützt.

Diese Einstellungen werden über das System-Tool Lokale Sicherheitsrichtlinie vorgenommen. Die lokalen Sicherheitsrichtlinien werden über das Fenster Ausführen und dem Befehl secpol.msc geöffnet.

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Im Fenster Lokale Sicherheitsrichtlinie navigieren Sie zu Kontorichtlinien | Kontosperrungsrichtlinen. Öffnen Sie mit einem Doppelklick im rechten Bereich den Eintrag Kontensperrungsschwelle.

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Legen Sie im nächsten Fenster die maximale Anzahl der ungültigen Anmeldeversuche fest und bestätigen Sie die Eingabe mit OK.

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Die anschließende Meldung der Kontosperrdauer bestätigen Sie ebenfalls mit OK. Die Verlängerung der Sperrdauer wird im nächsten Arbeitsschritt vorgenommen.

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Zurück im Fenster Lokale Sicherheitsrichtlinie öffnen Sie nun per Doppelklick den Eintrag Kontosperrdauer.

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Tragen Sie nun die Dauer der Kontosperrung  in Minuten ein, die nach den erfolglosen Anmeldeversuchen Ihr Benutzerkonto komplett sperrt. Bestätigen Sie die Änderung ebenfalls mit OK.

Erst nach Ablauf dieser Sperrfrist stehen dann wieder die festgelegten Anmeldeversuche zur Verfügung.

Einen Wermutstropfen gibt es dann aber doch noch: Die Einstellungen über die Lokale Sicherheitsrichtlinie funktionieren leider nur ab der Windows 7 Professional-Version.

Die Nutzer von Home Premium-Versionen haben hier das Nachsehen.