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Hardware & Software Windows 10

Drucker von Windows 10 automatisch einschalten lassen

Im privaten Bereich wird ein Drucker nicht jedes Mal benötigt, wenn man den Computer einschaltet. Daher bleibt er in diesen Fällen meist ausgeschaltet um Strom zu sparen. Mit dem Betriebssystem Windows 10 lässt sich ein Drucker automatisch starten, sobald ein Druckauftrag an den Drucker gesendet wird. Du musst dafür lediglich die Einstellungen ändern.

Starte die Systemsteuerung und navigiere zu Hardware und Sound | Geräte und Drucker. Öffne mit einem Rechtsklick auf deinen Drucker das Kontextmenü und wähle die Druckereinstellungen aus.

Dann rufst du unter Wartung | Autom. Ein/Aus | Ein/Aus-Einstellungen die Option Automatisches Einschalten auf und aktivierst sie. Bestätige die Änderung abschließend mit dem Button Übernehmen.

Ab sofort schaltet sich dein Drucker automatisch ein, wenn er einen Druckauftrag erhält.

Hinweis

Nicht alle Drucker unterstützen das automatische Einschalten, das sogenannte Wake on LAN (WoL). Oft sind es die älteren Drucker, bei denen dieses Feature fehlt. Dann funktioniert dieser Tipp leider nicht.

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Hardware & Software

Mit einem Toner-Reset bei Brother Laserdruckern widerspenstige Kartuschen überlisten

Hersteller von Druckern lassen sich schon einiges einfallen um ihren Umsatz zu steigern. Sie füttern die Nutzer mit günstigen Geräten, aber die Unterhaltskosten sind in der Regel um einiges höher. Das bedeutet, dass die Druckerpatronen und Tonerkartuschen mehr kosten, als bei hochpreisigen Druckern. Eine Möglichkeit die Verbrauchskosten zu senken, ist ein Toner-Reset, der mit ein paar Tastenkombinationen schnell durchgeführt ist.

„Leer“ bedeutet nicht immer „Leer“

Der Hintergrund ist, dass der Laser-Drucker Toner-Kartuschen oftmals als leer meldet, obwohl immer noch genügend Toner vorhanden ist. Natürlich kann so eine Meldung auch auf einem tatsächlichen Fehler beruhen. Ebenso kannst den Reset auch auf neue, nicht erkannte Toner-Patronen anwenden.

Dieser Toner-Reset bezieht sich auf Brother-Laserdrucker der HL-Serie mit TN-230 Toner-Patronen. Auf MFC- und DCP-Modelle gehen wir am Schluss dieses Artikels ein.

Der Reset

Öffne als erstes bei deinem HL-Druckermodell (z. B. HL-3040CN) die obere Geräteabdeckung. Dann drückst du die Tastenkombination Cancel und Secure bis im Display K.TNR-STD erscheint.

Mit den Pfeil-Tasten wählst du dann die Einstellung S (=Standard-Toner) oder STR (Starter-Toner) aus. Abschließend drückst du die Taste OK zweimal schnell hintereinander. Ähnlich wie beim Doppelklick mit der Maus. Der Reset-Vorgang startet, die Abdeckung kann danach geschlossen und der Drucker wieder benutzt werden.

Andere Brother Laserdrucker und Toner-Modelle

Die Toner-Patronen TN-230 werden auch in den MFC- und DCP-Modellreihen verwendet. Hier ist ein Toner-Reset, allerdings in etwas abgewandelter Form, ebenfalls möglich.

Die Reset-Details erfährst du auf der Webseite https://toner-dumping.de/toner-reset-brother/tn-230-toner-reset.

Auch bei anderen Toner-Kartuschen lässt sich nach obigem Vorbild ein Reset durchführen. Auf der Toner-Dumping-Webseite sind Reset-Anleitungen für die Toner TN-2320, TN-3170, TN-2210, TN-2120, TN-2110, TN-2010, TN-2000 und TN-2220.

Zur entsprechenden Reset-Anleitung gelangst du, wenn in der URL die TN-230-Bezeichnung durch die Benötigte ersetzt wird.

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Hardware & Software Office Outlook Software

Outlook stürzt beim Drucken plötzlich ab? Daran kann es liegen.

Schnell mal eine Mail ausdrucken ist manchmal schwierig, wenn Outlook ausgerechnet dann streikt, wenn man es sehr eilig hat. In diesem Fall hat man nicht viel Auswahlmöglichkeiten, wenn der Ausdruck dringend gebraucht wird: Termin verschieben und die drei nachfolgenden Lösungsansätze testen.

Druckertreiber aktuell?

Einer der üblichen Verdächtigen ist immer der Druckertreiber, der aktuell gehalten werden sollte. Für eine Aktualisierung besuchst du am besten die Webseite des Druckerherstellers. Im Zweifelsfall hilft hier eine Neuinstallation des Druckers.

Beschädigte OutlPrnt-Datei

Eine weitere Ursache von Druckproblemen bei Outlook stellt die Datei OutlPrnt dar. Ist sie beschädigt, kann das ebenfalls zum Absturz des E-Mail-Clients führen.

Diese Datei findest du am schnellsten über das Dialogfenster Ausführen. Starte es mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], gibt den Befehl %appdata% ein, und bestätige mit [Eingabe] oder dem Button Ok.

Anschließend navigierst du im Windows-Explorer zu Microsoft | Outlook und löschst die Datei OutlPrnt. Dann führst du einen Computer-Neustart durch, damit diese Datei wieder korrekt durch Outlook angelegt werden kann. Dies geschieht automatisch.

Outlook-Add-Ins

Beschädigte Outlook-Add-Ins beteiligen sich auch gerne an den Programmabstürzen. Wie auch bei der Datei OutlPrnt bemerkt man eine Beschädigung erst dann, wenn Outlook Probleme macht. Über Datei | Optionen öffnest du die Add-Ins.

Bei älteren Versionen, wie zum Beispiel Outlook 2007, findest du die Add-Ins über Extras | Vertrauensstellungscenter.

Dann wählst du in der Kategorie Add-Ins ganz unten die Option  COM Add-Ins aus und bestätigst die Auswahl mit Los oder Gehe zu.

Deaktiviere in der Dialogbox alle ausgewählten Add-Ins, klicke dann auf OK, und startest dein Outlook neu.

Letzter Ausweg

Sollten alle Lösungsansätze zu keinem Erfolg führen, dann wirst du vermutlich um eine Neuinstallation von Outlook nicht herumkommen.

In diesem Fall solltest du vorher ein Backup deiner Outlook-Daten vornehmen. Eine Auswahl passender Artikel zum Thema Outlook-Datensicherung findest du hier.

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Hardware & Software Office Software

PowerPoint-Folien ohne Rand drucken

Beim Drucken von PowerPoint-Präsentationen entsteht automatisch ein Rand, der auf der Folie nicht immer gut aussieht. Leider kann man ihn nicht ganz verhindern, zumindest aber bis auf ein Minimum reduzieren.

Die erforderlichen Einstellungen nimmst du über den Druckdialog von PowerPoint vor. Starte dein PowerPoint, rufe die betreffende Folie auf, und klicke auf Datei | Drucken.

Über Druckereigenschaften und dem Button Erweitert schaltest du die Option Randloser Druck ein. Diese Option ist etwas missverständlich, da durch die Aktivierung dieser Einstellung der Rand nicht vollständig verschwindet.

Sollte dies nicht ausreichen, kannst du noch weitere Schritte unternehmen, damit so wenig wie möglich vom Rand sichtbar bleibt. Im Register Ansicht des Menübandes klickst du auf den Bereich Notizenmaster. Hier blendest du dann nicht benötigte Bereiche in der Gruppe Platzhalter aus. Also etwa Datum, Kopfzeile, Fußzeile oder Seitenzahl.

Als Letztes ziehst du noch die Folienbereiche möglichst nahe an den Blattrand. So kommst du dem randlosen Druck schon sehr nahe.

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Hardware & Software

HTML-Datei blitzschnell in Bild- oder PDF-Formate umwandeln

Beim Erstellen von Powser-Poin-Präsentationen werden oftmals auch HTML-Dateien benötigt. Die Konvertierung dieser HTML-Dokumente in PDF- oder Bild-Dateien gestaltet sich aber nicht selten als recht kompliziert und zeitaufwendig. Dabei kann dies so einfach sein.

Zum Beispiel mit dem Universal Document Converter. Das Tool ist auf der Webseite www.print-driver.com kostenlos erhältlich.

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Nach der Installation des Programms rufst du in deinem Webbrowser die Seite auf, die in eine JPG- oder PDF-Datei umgewandelt werden soll. Mit der Tastenkombination [Strg][P] rufst du den Druckdialog auf. Entferne die Optionen für den Druck von Hintergrundfarben, -bildern und Kopfzeilen.

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Danach stellst du als Drucker den Universal Document Converter ein und rufst dessen Eigenschaften auf. Im im folgenden Dialogfenster klickst du auf Einstellungen laden und legst im nächsten Dialogfenster mit Web Page to JPEG.xml oder Web Page to PDF.xml dein gewünschtes Format fest.

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Nach ein paar Sekunden ist die Webseite in das zuvor gewählte Format konvertiert. Du findest die umgewandelten Dateien über deinen Windows-Explorer im Verzeichnis Bibliotheken\Dokumente\UDC Output Files.

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Einen systemblockierenden Druckauftrag richtig entfernen

In der Regel funktioniert die Kommunikation zwischen Computer und Drucker reibungslos und die Druckaufträge werden zuverlässig abgearbeitet. Trotzdem kommt es hin und wieder zu Störungen. Die Ursachen sind recht vielfältig. Mal ist es der Druckertreiber, der nicht richtig startet, mal ist es ein Programmabsturz, der Windows durcheinander bringt. Normalerweise lassen sich die Druckauftäge einfach abbrechen. Manchmal sind diese aber nicht so einfach zu entfernen und bremsen das System sogar nach einem Computer-Neustart weiterhin aus. Ist dies der Fall, muss man zuerst den Dienst und dann die Druckaufräge beenden.

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Das Problem, das unabhängig von der Windows-Version auftritt, ist mit ein paar Arbeitsschritten schnell aus der Welt geschafft.

Zuerst den Druckerdienst beenden

Als erstes muss der für den Druckauftrag verantwortliche Dienst beendet werden. Geben Sie in das Startmenü-Suchfeld den Befehl cmd ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag cmd.exe, und wählen Sie im Kontextmenü die Option Als Administrator ausführen aus.

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Im Kommandozeilenfenster tippen Sie den Befehl net stop spooler ein und bestätigen ihn mit der Taste [Enter].

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Schließen Sie die Kommandozeile noch nicht, da sie gleich noch benötigt wird.

Druckauftäge finden und löschen

Im nächsten Schritt werden die noch ausstehenden Druckaufträge gelöscht. Öffnen Sie den Windows-Explorer und navigieren Sie zu folgendem Verzeichnis:

C:\Windows\System32\spool\PRINTERS

Hier werden alle noch abzuarbeitenden Druckaufträge zwischengespeichert. Darunter befindet sich auch der Störenfried. Löschen Sie im Verzeichnis Printers alle Dateien mit der Endung .spl und .shd. Der Windows-Explorer kann dann geschlossen werden.

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Im letzten Schritt wechseln Sie wieder zur Kommandozeile und geben den Startbefehl net start spooler ein, den Sie wieder mit der [Enter]-Taste bestätigen. Anschließend kann dieses Fenster auch geschlossen werden.

druckdienst-wieder-starten-start-net-spooler-windows-problemlos-geloest

Danach sollte ein normales Drucken wieder möglich sein.

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Textdokumente schnell in ein Bildformat umwandeln

Word-Dokumente die per E-Mail oder mit einem Speichermedium weitergegeben werden, sollten gegen unerlaubtes Herauskopieren geschützt werden. Am einfachsten kann man das mit einer Konvertierung in eine Bilddatei oder eines PDF erreichen. Das Umwandeln in eine PDF-Datei ist etwas langwierig und die Konvertierung ins JPG-Format erfolgt am schnellsten per Screenshot. Beide Möglichkeiten sind aber nicht ganz zufriedenstellend. PDF eignet sich nicht für den schnellen Einsatz und ein Screenshot deckt bei längeren Dokumenten nicht den gesamten Bereich ab. Hilfe bietet in diesem Fall aber ein kleines, kostenloses Programm: Der „Image Printer Free“.

Dieses Tool installiert sich als „Drucker“ und wie mit einem normalen Printer werden per Druckauftrag ein Textdokument in eins von fünf Formaten umgewandelt und automatisch in einem Ordner abgelegt.

Diese Formate werden angeboten:

  1. BMP
  2. PNG
  3. JPG
  4. TIFF
  5. PDF

Das Programm „Image Printer Free“ kann auf der Webseite „www.code-industry.net/downloads.php“ heruntergeladen werden. Klicken Sie auf den Link „Download ImagePrinter Free 32 bit“ am Ende der Seite…

bild-1-image-printer-drucker-free-kostenlos-tool-programm-word-text-dokument-umwandeln-konvertieren-speichern-schützen-kopieren-verhindern

…und führen Sie einen Doppelklick auf die Setup-Datei aus, um die Installation zu starten. Folgen Sie dann den weiteren Anweisungen.

bild-2-ausführen-setup-doppelklick-image-printer-code-industry-installieren-link-downloadlink-ende-webseite

Durch die Installation hat sich das Tool „Image Printer Free“ als Drucker eingenistet.

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Zum Konfigurieren des Programms (z. B. Speicherordner festlegen) klicken Sie auf „Start | Alle Programme | ImagePrinter | Options ImagePrinter“.

bild-4-einstellung-konfigurieren-options-vornehmen-folder-output-speicher-pfad-ordner-einstellen

Im Register „System“ des Programmfensters klicken Sie auf die Schaltfläche mit den drei Punkten neben der Option „Output folder“ und legen im Windows-Explorer den zukünftigen Speicherort fest. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

bild-5-options-einstellungen-speicherort-schaltfläche-drei-punkt-explorer-windows-öffnen-ordner-anlegen-festlegen

Danach wechseln Sie zum Register „File Format“. Wählen Sie Ihr bevorzugtes Bildformat aus und bestätigen mit „OK“.

bild-6-file-format-jpg-aussuchen-festlegen-register-pdf-adobe-reader-übernehmen-bestätigen-ok-bildformat-auswählen

Wenn Sie nun ein Word-Dokument in ein Bildformat umwandeln möchten, dann öffnen Sie im entsprechenden Dokument den Druckdialog, wählen als Drucker den „ImagePrinter“ aus und starten den Druckvorgang.

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Die Bilddatei Ihres Dokuments wird dann automatisch in dem vorher festgelegten Ordner gespeichert.

bild-7-ordner-abgelegt-image-printer-imageprinter-tool-kostenlos-ergebnis-gespeichert

Nun kann das Dokument ganz normal als Bild in E-Mails angehängt und/oder auf andere Speichermedien kopiert und versendet werden.

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Hardware & Software

Auch über unsere Laserdrucker werden wir ausspioniert

Bis zu unseren Farblaserdruckern reicht nun schon der Arm der Geheimdienste. Ungefähr 150 Laserdrucker der bekanntesten Hersteller versehen unsere Druckerzeugnisse mit unsichtbaren Wasserzeichen und/oder Farbcodes. Anhand dieser geheimen Zusätze sollen sich Ausdrucke zu Ihren Nutzern zurückverfolgen lassen. Das hat eine amerikanische Bürgerrechtsorganisation  kürzlich herausgefunden.

Die Organisation „Electronic Frontier Foundation“, kurz EFF genannt, hat während des „Machine Identification Technology Projects“ rund 150 Farblaserdrucker der bekanntesten Hersteller der „Spionage“ überführt.

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Darunter befinden sich beispielsweise der HP LaserJet 4600, der Canon CLC 4000, oder auch der Epson AcuLaser C 3000.

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Die gesamte Lister der getesteten Farblaser-Drucker können Sie auf der Homepage der „EFF“, www.eff.org/pages/list-printers-which-do-or-do-not-display-tracking-dots, abrufen.