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Firefox Internet & Medien

Private Browsing im Firefox verhindern

Der private Modus in Webbrowsern soll dafür sorgen, dass keiner weiß, was der Andere im Web aufgerufen hat. Aber es gibt auch Gründe, die für ein Abschalten des Private Browsing sprechen. Dies kann schnell und einfach über die Registry erreicht werden.

Starte den Registrierungseditor mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit und rufe den nachfolgenden Schlüssel auf:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies

Im rechten Anzeigebereich legst du einen neuen Schlüssel mit Namen Mozilla an. Anschließend erzeugst du in diesem Schlüssel ebenfalls einen neuen Schlüssel, den du Firefox nennst.

Im Schlüssel Firefox legst du nun mit Neu | DWORD-Wert (32-Bit) einen letzten Eintrag an, der DisablePrivateBrowsing genannt wird. Öffne diesen mit einem Doppelklick und ändere den Wert von 0 (Null) auf 1.

Öffnest du jetzt deinen Firefox-Browser, ist die Option Neues privates Fenster nicht mehr verfügbar. Auch die Tastenkombination [Strg][Umschalt][P] funktioniert nicht mehr.

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Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone

Der mobile Opera VPN wird am 30. April 2018 abgeschaltet

Olaf der Wikinger geht in Rente und streicht seine Segel bei Android und iOS. Schade.

OperaVPN, die App die uns mehr mehr Schutz in öffentlichen WLAN-Netzen gab, ohne Zeit- und Volumenbeschränkung, wird Ende April vom Anbieter abgeschaltet.

Ganz ohne Schutz lässt Opera uns aber nicht zurück. Jeder Nutzer kann problemlos zum VPN von SurfEasy wechseln. Dieses Unternehmen stellte ohnehin schon für OperaVPN Technik und Infrastruktur zur Verfügung.

Um den Nutzern den Wechsel schmackhaft zu machen, erhalten die Opera-Gold-Abonnenten ein Jahr kostenlosen Zugang zum SurfEasy Ultra VPN Paket. Dieses Abo kan auf bis zu fünf Geräten verwendet werden und ist mit iOS, Android, Windows, macOS und den Amazon-Geräten kompatibel.

Alle anderen OperaVPN-User wird ein Rabatt von 80 Prozent auf SurfEasy Total VPN eingeräumt.

Natürlich gibt es auch eine kostenlose SurfEasy-Variante. Die ist im Gegensatz zu Opera VPN auf 500 MB Datenvolumen pro Monat begrenzt.

Die Einzelheiten zu Olaf´s „Rentenbenachrichtigung“ kannst du auf der OperaVPN-Webseite nachlesen.

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Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone

Kostenlos und unbegrenzt: Schnelles VPN für Alle

Für Android- und iOS-Geräte gibt es VPN-Clients wie Sand am Meer. Auch wir berichteten in der Vergangenheit öfters über den einen oder anderen Anbieter. Die meisten (kostenlosen) Tools haben aber eines gemeinsam: Die Internetverbindung ist wesentlich langsamer. Wer einen schnelleren VPN-Zugang will, der muss halt bezahlen. Bei den Norwegern ist alles anders. Ab sofort können auch die Android-Nutzer den schnellen VPN-Dienst von Opera kostenlos nutzen. iPhone-Besitzer kamen schon im Mai in den Genuss von Opera VPN.

Die Vorteile des VPN liegen auf der Hand. Die wichtigste Funktion ist dabei die Verschlüsselung und Anonymisierung von Datenverbindungen, die gerade bei öffentlichen WiFi-Spots die Sicherheit wesentlich erhöhen.

Bei Opera VPN ist uns die Geschwindigkeit sehr positiv aufgefallen. YouTube-Videos und -Filme wurden auf dem Testgerät (Doogee F5) ruckelfrei abgespielt. Opera schweigt sich zwar über jegliche Geschwindigkeitsangaben aus, aber wir haben nach einigen Recherchen doch ein paar Werte gefunden.

Im Wesentlichen liegt die Downloadgeschwindigkeit bei zirka 15 Mbit pro Sekunde und die Uploadgeschwindigkeit bei 30 Mbit. Sie kann jedoch nach gewähltem Standort (Deutschland, Kanada, Singapur, Niederlande, USA) etwas abweichen.

Zusätzlich enthält die App Opera VPN einen Werbeblocker und ein Tool dass die Sicherheit des WLAN-Hotspots testet und gegebenenfalls verbessert. Beide Werkzeuge müssen aber manuell aktiviert werden. Dabei hilft dir Opera´s Maskottchen, Olaf der Wikinger.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows-10-Spionage auf einen Schlag verhindern

Windows 10 „telefoniert“ nach Hause. Mit mehr als 30 eingebauten Features sammelt Windows 10 die unterschiedlichsten Daten und meldet sie an die Microsoft-Zentrale in die USA. Darunter befinden sich Daten, die zur Weiterentwicklung und Verbesserung von Windows dienen, aber auch sensiblere und persönliche Daten. Jeder Nutzer muss letztendlich selber entscheiden, wieviel Daten er preisgeben möchte. Viele kostenfreie Tools bieten hierfür ihre kompetente Hilfe an. Wie zum Beispiel O&O ShutUp10.

Der Software-Entwickler O&O ist bisher bekannt für sein Defragmentierungs- und Optimierungs-Tool O&O Defrag. Jetzt wurde das Anti-Spy-Programm O&O ShutUp10 für Windows 10 veröffentlicht.

windows-10-daten-weitergeben-sicherheit-kritisch-o&o-anti-spy-tool-verhindern-shutup10

Lade das Tool (ZIP-Datei) auf der Webseite von O&O herunter und entpacke es in deinem bevorzugten Verzeichnis. O&O ShutUp10 ist ohne Installation lauffähig.

Du startest es mit einem Doppelklick auf die OOSU10.exe. Auf einen Blick werden nun alle Datensauger aufgelistet und können über die Schalter manuell deaktiviert werden.

shutup10-gratis-tool-antispy-software-kostenlos-download-auf-einen-blick-alle-dienste

Damit du nichts Systemrelevantes abschaltest, bietet das Programm Tipps und Empfehlungen zu den aufgelisteten Diensten an, um die Sicherheit deines Computers nicht zu gefährden. Eine Erklärung der Hilfesymbole erhälst du über die Schaltfläche Hilfe.

shutup10-o&O-programm-zip-datei-herunterladen-hilfe-ohne-installation

Über den Button Aktionen lassen sich die unterschiedlich markierten Empfehlungen entsprechend ändern.

shutup10-funktionen-deaktivieren-empfohlen-sicherheit-o&o-defrag

Aber Achtung: Etliche Windows-Funktionen erfordern eine Datenweitergabe an Microsoft. Werden deren Datenströme unterbunden, sind sie unter Umständen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr funktionsfähig. Hier musst du dann entscheiden, ob die Privatsphäre den Nutzen des Windows-Programms aufwiegt.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Permanenten Privat-Modus einschalten

Bei gemeinsam genutzten Computern soll nicht jeder mitbekommen, welche Webseiten Sie aufgerufen haben. Dazu eignet sich natürlich der Privat-Modus des Firefox am besten. Doch jedes Mal ein neues Privat-Fenster mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][P] zu öffnen, ist recht nervig. Mit einem kleinen Trick kann man den Firefox grundsätzlich im Privatmodus starten.

privat-modus-fenster-permanent-starten-firefox

Dazu benötigt man nur eine neue Firefoxverknüpfung auf dem Desktop. Erzeugen Sie die Verknüpfung am besten direkt über das Startmenü. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Startmenüeintrag und ziehen ihn auf den Desktop. Wählen Sie anschließend Verknüpfung hier erstellen aus.

Anschließend öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf die neue Verknüpfung das Kontextmenü und wählen Eigenschaften aus.

Im Register Verknüpfung fügen Sie dem Speicherpfad im Bereich Ziel ganz am Ende den Schalter -private hinzu. Vergessen Sie dabei nicht, nach dem letzten Anführungszeichen erst ein Leerzeichen einzugeben.

Der gesamte Befehl könnte dann wie folgt aussehen:

„C:\Program Files (x86)\Mozilla Firefox\firefox.exe“ -private

eigenschaften-verknuepfung-erstellen-desktop-firefox-ziel-schalter-private

Mit OK speichern Sie die Änderung, die sofort in Kraft tritt. Starten Sie nun den Firefox über dieses modifizierte Desktop-Symbol, startet der Browser direkt als privates Fenster.

privat-fenster-starten-modus-icon-desktop-firefox

Beide Versionen, die „normale“ Firefox-Verknüpfung und die geänderte können nebeneinander auf dem Desktop existieren.

beide-firefox-icon-nebeneinander-existieren-privat-normal-betrieb

Sie steuern mit der Icon-Auswahl ob Firefox im Privatmodus oder im Normalbetrieb startet.

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Internet & Medien

Fernsehsuche.de: Mediatheken aller Fernsehsender durchsuchen

Sendung im Fernsehen verpasst? Macht nichts. Denn wozu gibt es die Mediatheken, in denen Sie gelaufene Sendungen kostenlos übers Internet ansehen können. Allerdings hat die Sache einen Haken: es gibt zig Sender mit Mediatheken, und jeder Sender hat seine Mediathek anderswo im Menü-Dschungel versteckt. Gut, dass es die Suchmaschine Fernsehsuche.de gibt. Eine Suchmaschine für alle Mediathek-Sendungen.

Mediathek-Suchmaschine

Die Fernsehsuche kennt alle Inhalte der privaten und öffentlich-rechtlichen Sendungen und macht sie zentral zugänglich. Über eine gut gemachte Suchmaske (das Suchfeld finden Sie ganz oben) können Sie gezielt nach Sendungen suchen oder sich die Filme und Serien der letzten Minuten, Stunden oder Tage anzeigen lassen. Selbst nach Sendungsdauer – etwa alle Sendungen über 60 Minuten – lässt sich die Mediathek-Datenbank filtern.

Ein Klick auf einen Treffer führt direkt zur Webseite des Senders und zum Stream der jeweiligen Sendung. Wichtig bei Mediathek-Sendungen: Die Sender stellen bereits gesendete Filme und Serien nicht auf ewig ins Netz. Je nach Sender werden die Beiträge nach einigen Wochen oder Tagen wieder aus des Mediatheken entfernt und sind auch über die Fernsehsuche nicht mehr auffindbar.

Alternativen zur Fernsehsuche.de

Wer häufig in den Mediatheken unterwegs ist, kann alternativ auch Mediathek-Programme und -Apps verwenden. Für iPhone/iPad und Android gibt es dafür zum Beispiel Zattoo, für Windows MediathekView und für Macs Mediathek.

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Hardware & Software

Thunderbird: Wichtige E-Mails automatisch sortieren und markieren

Gerade wenn Sie mit Ihrem E-Mailprogramm verschiedene E-Mailkonten verwalten, kann es immer wieder passieren, dass Sie eine wichtige E-Mail übersehen. Je nach Inhalt der betreffenden Mail kann dies weitreichende Folgen haben. Um dies zu vermeiden, bietet Thunderbird die Möglichkeit eingehende E-Mails von besonders wichtigen Absendern automatisch sortieren zu lassen. Um dies zu ermöglichen, können Sie automatische Filterregeln definieren. So sehen sie direkt, ob sich in einem der angelegten Ordner noch eine wichtige Mail befindet, welche noch nicht bearbeitet wurde.

Filter und Regeln für wichtige Mails einrichten

Als ersten Schritt legen Sie einen neuen Unterordner an, den Sie beispielsweise „Geschäftliche Mails“ nutzen. Gehen Sie anschließend auf „Extras | Filter“ und wählen Sie hier den Befehl „Neu“ aus. Zuerst müssen Sie einen Namen für den neuen Filter anlegen, bevor Sie die entsprechenden Optionen für den neuen Filter festlegen. Die möglichen Optionen finden Sie bei „Filter anwenden bei“. Aktivieren sie zunächst die Option „Nachrichtenabruf oder manuellem Ausführen“. Anschließend müssen Sie noch festlegen, dass mindestens eine Bedingung erfüllt sein muss. Nun gilt es noch die einzelnen Kriterien zu bestimmen, welche erfüllt sein müssen. Möchten Sie beispielsweise alle E-Mails von der Absenderadresse chef@firma.de in dem neuen Ordner abspeichern, dann stellen Sie die Regeln „von“ und „ist“ ein und geben dabei die entsprechende E-Mail-Adresse an. Sie können zudem noch mit einem Klick auf das Symbol „+“ weitere Kriterien hinzufügen.

Wechseln Sie nun zum Bereich „Auszuführende Aktion“ und aktivieren Sie hier die Option „Verschiebe Nachricht in“. Geben Sie dabei den zuvor angelegten Unterordner „Geschäftliche Mails“ an. Mit einem Klick auf OK können Sie die Einstellungen speichern und den Dialog beenden. Künftig werden nun alle eingehenden E-Mails von der E-Mail-Adresse chef@firma.de automatisch in diesem Ordner gespeichert. Auf Wunsch können Sie nun noch weitere Unterordner und Filterregeln festlegen und den E-Mail Eingang weiter zu automatisieren. So können Sie zum Beispiel auch gleich die Priorität auf Hoch setzen, die Nachricht kennzeichnen und Schlagworte definieren. Ein Blick in die angelegten Ordner reicht dann, um festzustellen, ob wichtige E-Mails vorliegen.

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Internet & Medien

Surfen ohne Spuren: Internet Explorer immer im Privatmodus “InPrivate” starten

Wer beim Surfen im Internet lieber unerkannt bleiben und keine Spuren auf dem eigenen Rechner hinterlassen möchte, surft im sogenannten „InPrivate“-Modus. Verräterische Daten wie Cookies oder Verlauf werden dann erst gar nicht auf dem Rechner gespeichert. Allerdings muss der InPrivate-Modus jedes Mal manuell aktiviert werden. Mit einem Trick können Sie den Internet Explorer auch so konfigurieren, dass er immer im Tarnmodus startet.

Um manuell mit Tarnkappe zu surfen, können Sie im Internet Explorer mit dem Befehl „Sicherheit | InPrivate-Browsen“ oder der Tastenkombination [Strg][Umschalten][P] das Speichern von Surfspuren abschalten. Was genau dabei passiert, wird im Tipp Internet Explorer: Anonym surfen dank InPrivate-Funktion erklärt.

Die Einstellung gilt allerdings nur für die aktuelle Browsersitzung. Beim nächsten Start des Internet Explorer ist der Privatmodus wieder ausgeschaltet. Mit folgenden Schritten setzt der Internet Explorer die Tarnkappe automatisch bei jedem Start auf:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Arbeitsoberfläche, und rufen Sie den Befehl „Neu | Verknüpfung“ auf.

2. Im Assistenten tragen Sie folgenden Befehl ein:

iexplore -private

Achten Sie auf das Leerzeichen zwischen „iexplore“ und „-private“. Sollte die Fehlermeldung „Die Datei iexplore wurde nicht gefunden“ erscheinen, müssen Sie stattdessen den kompletten Pfad zur Datei „iexplore.exe“ (das ist der Dateiname des Internet Explorers) angeben, etwa

„C:Program Files (x86)Internet Exploreriexplore.exe“ -private

Achten Sie in diesem Fall auf die Anführungszeichen und das Leerzeichen vor „-private“.

3. Geben Sie der Verknüpfung einen passenden Namen wie „InPrivate-Surfen“, und bestätigen Sie den Assistenten mit „Weiter“ bzw. „Fertig stellen“. Jetzt können Sie den Internet Explorer per Doppelklick auf das neue Symbol direkt im Privatmodus starten.