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Chrome: Downloads ohne Umweg direkt in der Cloud speichern

Dateien aus dem Web sind blitzschnell heruntergeladen und auf der Festplatte oder einem USB-Stick gespeichert. Standardmäßig werden die Dateien von Windows im Ordner Downloads abgelegt. Mit ein paar Mausklicks lässt sich aber auch jeder andere Ordner für Downloads festlegen. Und dank einer kleinen Browser-Erweiterung für Chrome kann auch der Onlinespeicher Google Drive als direkter Download-Ordner benutzt werden.

Das Add-On heißt bezeichnenderweise In Google Drive speichern und ist kostenlos im Chrome Web Store erhältlich. Füge die Erweiterung deinem Chrome-Browser hinzu und bestätige gegebenenfalls die Zugriffsrechte auf deinen Onlinespeicher von Google Drive.

Ab sofort kannst du per Rechtsklickmenü den Datendownload direkt auf deinen Onlinespeicher umleiten. Alternativ kannst du zum Speichern auch das neue Icon in der Browserleiste verwenden.

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iPhone und Android: In-App-Käufe deaktivieren

Für App-Entwickler stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Finanzierung ihrer Projekte zur Verfügung. Der direkte Verkauf beim Download, Werbeeinblendungen oder auch die In-App-Verkäufe. Gerade diese sind aber immer wieder Grund zur Beanstandung. Die In-App-Verkäufe kommen meist bei Gratis-Spielen zum Einsatz, um gegen Bezahlung bessere Ausstattungen und höhere Spiel-Level zu erkaufen. Um sich vor dieser Kostenfalle zu schützen, kann man bei iOS und Android diese Funktion sperren.

iPhone und iPad

Beim iOS-Betriebssystem erfolgt die Sperrung über die Geräteeinstellungen und dem Reiter Allgemein. Tippe dann auf Einschränkungen | Einschränkungen aktivieren und gib eine vierstellige PIN-Nummer ein, die du selbst bestimmen kannst. Abschließend deaktivierst du über den Schieberegler die In-App-Käufe.

Zusätzliche Sicherheit bietet darüber hinaus der iTunes-Store. Öffne im Store die Einstellungen und rufe die Passworteinstellungen auf. Hier kannst du für Käufe und In-App-Käufe eine Pin-Abfrage festlegen. Aktiviere dann die Option Immer erforderlich. Alternativ lässt sich auch Nach 15 Minuten erforderlich einstellen, in denen bis zur Sperrung trotzdem noch Geld ausgegeben werden kann.

In-App-Sperre bei Android

Bei Android-Smartphones und -Tablets fehlt leider die Möglichkeit der Sperrung über die Geräte-Einstellungen. Immerhin ist – ähnlich wie im iTunes-Store – die Einrichtung einer Authentifizierung im Play Store vorhanden.

Öffne die App Play Store und rufe die Einstellungen auf. Dann tippst du in der Nutzersteuerung auf Authentifizierung für Käufe erforderlich. Dann entscheidest du dich nur noch für eine der drei Authentifizierungsoptionen:

  • Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät
  • Alle 30 Minuten
  • Nie

Auch hier empfehlen wir natürlich die erste Option. Mehr ist bei Android leider nicht drin.

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Hardware & Software Windows 10

Windows-10-Startmenü auf Kachelansicht umstellen

Seit Windows 8 sorgt das Startmenü immer wieder für Diskussionen. Gut oder nicht gut, sinnvoll oder nicht sinnvoll. Letztendlich muss aber jeder für sich selbst entscheiden, welche Version einem besser gefällt. Mittlerweile kannst du bei Windows 10 jederzeit zwischen der kombinierten und der Kachelansicht auswählen.

Mit dem kürzlich veröffentlichten Creators Update (Redstone 2) wurde die Bedienleiste des Startmenüs zu diesem Zweck entsprechend erweitert.

Damit die Schalter für die Anzeige in Kachel- oder Listenform genutzt werden können, müssen sie zuvor aktiviert werden.

Öffne dazu das Startmenü und klicke auf Einstellungen | Personalisierung | Start. In der Kategorie Start schaltest du die Option App-Liste im Startmenü anzeigen aus.

Damit wird das Startmenü auf Kachelansicht umgestellt und gleichzeitig die Symbolleiste um zwei Icons ergänzt. Mit diesen beiden Symbolen kannst du nun nach Belieben zwischen Liste und Kacheln hin- und herschalten.

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Hardware & Software Windows 10

Nützliche Tastenkürzel für Windows 10

Shortcuts sind sehr nützliche Tastenkombinationen, die dem Nutzer einen unkomplizierten und schnellen Zugriff auf Funktionen und Programme erlauben. Auch bei Windows 10, das umfassend überarbeitet wurde, sind neue Shortcuts hinzugekommen.

Mit den neuen Tastenkombinationen können natürlich auch die virtuellen Desktops und das Benachrichtigungs-Center (Info-Center) öffnen.

Hier ein paar der wichtigsten Windows-10-Tastenkombinationen:

  • [Windows][Strg][D] = neuen virtuellen Desktop starten
  • [Windows][Strg] und linke oder rechte Pfeiltaste = zu virtuellem Desktop wechseln
  • [Windows][Strg][F4] = aktuellen virtuellen Desktop beenden
  • [Windows][Tab] = Anzeige aller geöffneten Fenster (=Task View)
  • [Alt][Tab] = Wechseln zu anderen geöffneten Fenstern
  • [Windows][Pfeiltaste] = aktuelles Fenster wird an Bildschirmrand gesnapt
  • [Windows][I] = öffnet die Einstellungen
  • [Windows][A] = Info-Center öffnet sich am rechten Bildschirmrand
  • [Windows][X] = Blendet Power-User-Menü ein
  • [Windows][H] = Inhalte der aktuellen App teilen (falls unterstützt)
  • [Windows][S] = aktiviert Sucheingabefeld
  • [Windows][Q] = aktiviert Cortana-Suche (auch mit Spracherkennung)

Man muss sich nicht unbedingt alle Tastenkombinationen einprägen, aber für die Funktionen, die man häufig benutzt, sind sie schon eine große Hilfe.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Erstellen eines lokalen Benutzerkontos

Bis einschließlich Windows 7 konnte man problemlos lokale Benutzerkonten anlegen. Sie ermöglichten bei gemeinschaftlicher PC-Nutzung individuelle Programmnutzung und persönlich angepasste Einstellungen. Sein Windows 8 legt Microsoft aber immer mehr Wert auf das sogenannte Microsoft-Konto (ehemals Windows Live-ID). Diese Konto-Variante ist für verschiedene Microsoft-Dienste wie Xbox Live, den Windows Store, Skype oder Outlook.com erforderlich. Das Microsoft-Konto ist bei Windows 10 scheinbar die einzige Kontensteuerung. Die Erstellung eines lokalen Benutzerkontos ist aber immer noch möglich. Die erforderlichen Schritte sind nur gut versteckt.

Ein lokales Benutzerkonto ist auch weiterhin die beste Möglichkeit, den eigenen Rechner vor Schaden zu bewahren. Insbesondere dann, wenn die eigenen Kinder den PC ebenfalls nutzen dürfen.

Die lokalen Benutzerkonten lassen sich besser anpassen, wenn nicht alle Microsoft-Features zur Verfügung stehen und die Administratorrechte abgeschaltet werden sollen.

Lokales Benutzerkonto hinzufügen

Um ein lokales Benutzerkonto zu erstellen, öffnest du per Hotkey [Windows][I] die Einstellungen, rufst die Kategorie Konten auf und wechselst im linken Bereich zu Familie & weitere Kontakte.

Im Bereich Andere Personen klickst du auf die Option Diesem PC eine andere Person hinzufügen. Das gilt auch dann, wenn das Konto für ein Familienmitglied hinzugefügt werden soll.

In der Dialogbox Wie meldet sich diese Person an? ignorierst du das Eingabefeld für E-Mail oder Telefon und klickst auf den Link Ich kenne die Anmeldeinformationen für diese Person nicht.

Auch im nächsten Dialogfenster ignorierst du die Eingabefelder und klickst ganz unten auf den Link Benutzer ohne Microsoft-Konto hinzufügen.

Auf der nächsten Seite gibst du dann den Benutzernamen und ein Kennwort für das neue Benutzerkonto ein. Mit dem Button Weiter werden die Angaben gespeichert und du kehrst automatisch zum Fenster Konten der Windows-Einstellungen zurück.

Dort wird nun auch das soeben erstellte Benutzerkonto angezeigt.

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Dein Download-Ordner ist plötzlich weg? So holst du ihn dir wieder.

Bei Windows werden standardmäßig alle Downloads im gleichnamigen Download-Ordner gespeichert. Viele Nutzer greifen auf diesen Ordner per Desktop-Verknüpfung oder über den Startmenüeintrag zu. Da wir von Windows einiges gewohnt sind, dürfte es nicht weiter verwunderlich sein, dass auch dieser Ordner aus unerklärlichen Gründen mal verschwinden kann. Das ist aber kein Grund zur Verzweiflung. Mit ein paar Arbeitsschritten ist der Download-Ordner wieder da wo er hingehört.

Verknüpfung wieder herstellen

Du findest den Ordner Downloads über den Windows Explorer mit dem Pfad C:\Benutzer\Dein Benutzername. Mit einem Rechtsklick auf den Ordnernamen öffnest du das Kontextmenü und stellst die Desktop- oder Startmenüverknüpfung wieder her.

Ordner Downloads neu erstellen

Ist aber der Download-Ordner in deinem Benutzerverzeichnis überhaupt nicht zu finden, muss er neu angelegt werden. Die Ursache hierfür kann beispielsweise ein Virus sein, der den Ordner entfernt hat.

In diesem Fall ist ein vorheriger Virenscan empfehlenswert, bevor du den Download-Ordner wiederherstellst.

Mit der Tastenkombination [Windows][R] startest du das Fenster Ausführen, gib dann den Befehl cmd ein und bestätigst mit OK damit die Kommandozeile geöffnet wird.

Im Fenster der Konsole tippst du folgenden Befehl ein und bestätigst ihn mit [Eingabe]:

attrib -s -h C:\users\dein Benutzername\downloads

Der Parameter dein Benutzername ist ein Platzhalter, den du durch deinen individuellen Benutzernamen ersetzen musst.

Danach ist der Download-Ordner wieder vorhanden und kann über die oben genannten Arbeitsschritte wieder mit dem Desktop oder Startmenü verknüpft werden. Etwaige Inhalte des Ordners sind aber leider verloren und können nicht wieder hergestellt werden.

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Window 10: So aktivierst du den coolen Dark-Mode

Neben vielen offiziellen Neuerungen bei Windows 10 gibt es auch einige versteckte Features. Diese „geheimen“ Funktionen werden nach und nach per Update in das Betriebssystem eingespielt. Sie sind meistens noch experimentell und nicht ganz ausgereift. Deswegen die Geheimniskrämerei. Hin und wieder finden die versteckten Funktionen aber doch den Weg zur Oberfläche. So auch der coole Dark Mode.

Dieses Farbthema ist ebenfalls noch nicht offiziell freigeschaltet. Der Dark Mode kann aber schon jetzt über zwei Einträge in der Registry eingeschaltet und benutzt werden.

Starte den Registrierungseditor, indem du in das Taskleisten-Suchfeld den Befehl regedit eingibst und das Tool über den Treffer in der Ergebnisliste aufrufst.

Dann navigierst du im Verzeichnisbaum der Registry zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Themes\Personalize

Im rechten Bereich des Schlüssels Personalize legst du per Rechtsklick und Neu | DWORD-Wert (32-Bit) einen neuen Eintrag an.

Diesen benennst du in AppsUseLightTheme um. Öffne den Eintrag per Doppelklick und überprüfe den dort eingetragenen Wert. Dieser muss 0 (Null) betragen. Gegebenenfalls änderst du ihn entsprechend.

Als nächstes navigierst du zu diesem Registry-Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Themes\Personalize

Hier legst du auf die gleiche Weise denselben Eintrag AppsUseLightTheme mit dem Wert 0 an.

Ab sofort ist der Dark Mode aktiv. Er wird zur Zeit aber nur in ein paar Programmen zur Anwendung kommen.

Dazu gehören die Einstellungen und auch der Taschenrechner. Nach und nach kommen aber weitere Tools hinzu, die dieses Feature umsetzen können. Der Dark Mode ist halt noch kein offizielles Farb-Thema.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Sprachbefehl zum Herunterfahren des Computers anlegen

Deine persönliche Windows-10-Assistentin Cortana kann eine große Hilfe sein. Mit Sprachbefehlen lassen sich viele Funktionen ausführen. Leider gehört aber ein Herunterfahren des Computers, beziehungsweise ein Neustart nicht dazu. Diese zwei Befehle lassen sich schnell den Cortana-Fähigkeiten hinzufügen.

Zum Anlegen der Sprachbefehle muss Cortana zuerst aktiviert werden. Ist dies noch nicht der Fall, dann hole es jetzt nach. Wie das am schnellsten geht, erfährst du in diesem Artikel.

Anschließend navigierst du im Windows-Explorer zu folgendem Verzeichnis:

C\Benutzer\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Startmenü\Programme

BENUTZERNAME ist ein Platzhalter und muss entsprechend gegen deinen ersetzt werden.

Sprachbefehl „Herunterfahren“ anlegen

Im Verzeichnis Programme öffnest du im rechten Bildschirmbereich per Rechtsklick das Kontextmenü und wählst Neu | Verknüpfung aus. Gib im Dialogfenster als Speicherort den Befehl Shutdown.exe ein und klicke auf Weiter. Als Namen der neuen Verknüpfung gibst du Herunterfahren ein und speicherst die Eingaben.

Im zweiten Schritt öffnest du das Kontextmenü der neuen Verknüpfung per Rechtsklick und wählst die Eigenschaften aus. Wechsle zum Register Verknüpfung und ergänze im Feld Ziel den bestehenden Pfad um die Werte -s -t 00. Der ganze Pfad sollte dann so aussehen:

C:\Windows\System32\shutdown.exe -s -t 00

Nachdem die Änderung gespeichert wurde, ist der Sprachbefehl einsatzbereit. Er lautet nun Hey Cortana! Starte Herunterfahren.

Sprachbefehl „Neustart“ anlegen

Nach obigem Vorbild legst du noch eine Verknüpfung mit den gleichen Eingaben an. Lediglich bei der Namensvergabe wählst du nun Neustart.

Dann öffnest du auch hier die Eigenschaften und ergänzt bei Ziel den Pfad um folgende Werte: -r -t 00 und speicherst die Änderungen. Der Pfad von Neustart sieht nun so aus:

C:\Windows\System32\shutdown.exe -r -t 00

Entsprechend heißt der Sprachbefehl für einen Computer-Neustart nun: Hey Cortana! Starte Neustart.

Bevorzugst du für die beiden Sprachbefehle die englischen Begriffe Shutdown (Herunterfahren) und Restart (Neustart), dann kannst du diese auch als Name für die Verknüpfungen verwenden. Die Sprachbefehle ändern sich dann natürlich ebenfalls.