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Windows 10: Datenverbrauch von Programmen anzeigen

Wenn du wissen möchtest, welche Apps wie viel Datenvolumen verbrauchen, dann kannst du dir mit ein paar Mausklicks die Verbrauchsdaten pro App anzeigen lassen.

Klicke auf Start | Einstellungen | Netzwerk und Internet | Ethernet und wähle deine Netzwerkverbindung aus.

Im Bereich Getaktete Verbindung öffnest du den Link Legen Sie ein Datenlimit fest, um die Datennutzung in diesem Netzwerk zu steuern.

In der Anzeige Datennutzung wird dir nun das Gesamtvolumen der letzten 30 Tage angezeigt. Über den Link Verwendung pro App anzeigen, erhälst du eine detaillierte Einzelaufstellung.

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Windows: Die Protokolle der Ereignisanzeige finden und einsehen

Alle Aktivitäten des Betriebssystems wird von Windows in Protokoll-Listen gespeichert. So kann man jederzeit nachvollziehen, was Windows 10 wann gemacht hat. Diese Ereignisanzeige ist besonders dann nützlich, wenn zum wiederholten Male Fehlfunktionen auftreten. Die Anzeige ist mit ein paar Mausklicks schnell geöffnet.

Mit der rechten Maustaste klickst du auf das Windows-10-Startmenü-Icon und wählst aus dem Kontextmenü den Eintrag Ereignisanzeige aus. Sie öffnet sich anschließend in einem separaten Fenster.

Über die Verzeichnisstruktur auf der linken Seite des Dialogfensters findest du alle Kategorien mit den dazugehörigen Protokollen. Die Einzelprotokolle kannst du dir im mittleren Anzeigebereich ansehen. Einfach per Doppelklick öffnen.

Wahlweise lässt sich die Ereignisanzeige auch über das Fenster Ausführen öffnen. Starte es mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl eventvwr. Oder du tippst den Begriff Ereignisanzeige in das Suchfeld des Startmenüs ein.

Das funktioniert mit allen Betriebssystemen.

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Hardware & Software Windows 7

Abschalten des geheimen Microsoft-Internet-Checks

Microsoft testet und protokolliert bei jedem Windows-Start ob eine Internetverbindung aufgebaut wurde. Dazu nimmt Windows Kontakt mit einem Microsoft-Server auf und lädt eine kleine Datei namens „ncsi.txt“ herunter. Normalerweise ist das eigentlich kein Problem, aber bei der aktuellen NSA-Diskussion und der weltweiten Datensammelwut der Geheimdienste sind solche Protokolle mit Vorsicht zu genießen. Im Registrierungseditor kann der Internet-Check aber schnell abgeschaltet werden.

Öffnen Sie also die Registry über das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

bild-1-microsoft-geheim-internet-check-verbindung-protokollieren-automatisch-nsa-geheimdienst

Navigieren Sie im Registrierungseditor zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\NlaSvc\Parameters\Internet

Öffnen Sie hier mit einem Doppelklick den Eintrag EnableActiveProbing, ändern Sie den Wert auf Null, und bestätigen Sie Eingabe mit „OK“.

bild-2-registry-nlasvc-parameters-hkey-local-machine-system-control-internetcheck-ncsi-txt-protokoll-geheim-abschalten

Danach ist der geheime Microsoft-Internet-Check abgeschaltet.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Problemschritte mit Bordmitteln aufzeichnen und an den Support senden

Wenn PC-Probleme auftauchen, die man selber nicht lösen kann, dann wendet man sich an den Support des Herstellers der Software oder Hardware, oder man fragt „jemanden der sich damit auskennt“. Oft aber bekommt man Fragen mit Fachausdrücken gestellt die man nicht kennt, oder wenn man als Laie versucht das Problem dem Profi zu erklären, findet man nicht immer die richtigen Worte. Das führt zu Missverständnissen und letztendlich nicht zur gewünschten Behebung des Problems. Die Lösung ist ein, bei Windows 7 integriertes Tool zur Problemaufzeichnung.

Dieses kleine Aufzeichnungs-Programm ist für Laien wie für Profis, das Tool, um zu dokumentieren, wie das Problem zustande kommt. Da gibt es dann keine Missverständnisse mehr und der Problemlösung steht nichts mehr im Wege. Die Aufzeichnung wird automatisch im schlanken HTML-Format erstellt, gepackt und kann direkt im gewünschten Ordner gespeichert werden.

Und so starten Sie die Problem-Aufzeichnung:

1. Klicken Sie auf den „Start“-Button, geben in das Suchfeld „psr“ ein und drücken die [Enter]-Taste.

2. Das Tool startet direkt. Mit der Schaltfläche „Aufzeichnung starten“ startet die Aufnahme und alle nun folgenden Schritte und Klicks werden protokolliert.

3. Haben Sie alle Schritte dokumentiert, beenden Sie die Aufnahme mit dem Button „Aufzeichnung beenden“.

Möchten Sie noch zusätzlich einen Kommentar zum Problem angeben, können Sie dies auch in die Problemaufzeichnung integrieren. Bevor Sie die Aufzeichnung beenden, klicken Sie auf „Kommentar hinzufügen“ und geben in das Textfeld den Kommentar ein. Mit „OK“ bestätigen und dann die Aufzeichnung beenden.

4. Mit Klick auf den Button „Aufzeichnung beenden“ wird die Datei automatisch formatiert und als ZIP-Datei zum Speichern bereitgestellt. Außerdem öffnet sich direkt das Dialogfenster „Speichern unter“, in dem Sie den Zielordner zum speichern festlegen. Vergeben Sie nun nur noch einen Dateinamen und beenden die Aktion mit „Speichern“.

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Internet & Medien

Google Webhistory: Das geheime Google-Webprotokoll anzeigen und löschen

Google weiß, was du letzten Sommer gesucht hast. So oder ähnlich könnte man das kaum bekannte Google Webprotokoll (auch Google Webhistory genannt) nennen. Bislang hat man ja nur vermutet, dass Google alles mögliche speichert. Wie das aussieht und was da alles gespeichert wird, kann man jetzt sogar selbst sehen. Wir zeigen, wie Sie einen Blick in Ihr persönliches Webprotokoll werfen – und wie sie es löschen und dauerhaft abschalten.

Google sammelt die persönlichen Daten immer dann, wenn Sie sich über einen Google-Dienst wie Google Mails oder Google Adwords anmelden. Denn mit der Anmeldung kann Google Ihr Surfverhalten mit Ihrem Benutzerkonto verknüpfen. Und alles aufzeichnen, was Sie mit Google machen. Wonach wurde gesucht, welche Webseiten wurfen aufgerufen – all das und viel mehr wird im digitalen Google-Logbuch gespeichert.

Die gute Nachricht: Sie können selbst einen Blick ins Google-Logbuch werfen, Einträge löschen oder sogar das Sammeln der Daten unterbinden. Und zwar so:

1. Melden Sie sich zunächst bei einem beliebigen Google-Dienst, etwa bei Google Mail. Oder rufen Sie direkt die Webseite https://www.google.com/accounts/ManageAccount?hl=de auf.

2. Danach klicken Sie oben rechts auf „Mein Konto“.

3. Anschließend klicken Sie in der Liste der Google-Dienst auf „Webprotokoll“.

Falls die die Seite „Willkommen zu Webprotokoll“ mit der Schaltfläche „Webprotokoll aktivieren“ erscheint, haben Sie Glück: dann wurde für Ihr Google-Konto bislang kein Webprotokoll angelegt – zumindest offiziell nicht. ;)

In den meisten Fällen erscheint jedoch direkt das Google Webprotokoll mit allen bisher protokollierten Aktivitäten. Dem Google-Webprotokoll entgeht fast nichts. Im Logbuch finden Sie alle Suchanfragen der letzten Tage und Wochen, bei Bildersuchen sogar inklusive der angeklickten Fotos. Per Klick auf „Trends“ sehen Sie die Top-10-Listen Ihrer meistbesuchten Webseiten oder besonders häufig geklickter Links, Google-Werbungen oder Videos.

Ihnen geht Googles Neugier zu weit? Dann sollten Sie das Webprotokoll folgendermaßen löschen und danach deaktivieren:

1.  Klicken Sie in der linken Navigationsspalte auf „Elemente entfernen“ und dann auf „Gesamtes Webprotokoll löschen“. Die bisher gesammelten Daten werden damit entfernt.

2.  Damit Google keine weiteren Aktivitäten protokolliert und Daten sammelt, klicken Sie auf „Pausieren“. Die Protokollierung im Webprotokoll wird damit gestoppt. Erst wenn Sie wieder auf „Fortsetzen“ klicken, schaut Ihnen Google weiterhin über die Schulter und schreibt alles ins Protokoll – aber wer will das schon?