Kategorien
Lifestyle & Leben Recht Reisen

Flugverspätung – So viel Geld und Leistungen stehen Ihnen bei Verspätungen, Annullierung und Überbuchung zu

Im Rahmen einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sind die Rechte der Reisenden bezüglich Flugverspätungen gestärkt worden. Vor drei Jahren hatten die Richter bereits geurteilt, dass Reisende bei Flugverspätungen ein Recht auf eine finanzielle Entschädigung haben. Diese Regelung gilt nicht nur für ausgefallene Flüge, wie es das Gesetz eigentlich vorgeschrieben hat. Die Entscheidung von 2009 wurde durch das EuGH nun noch einmal untermauert. Wenn sich die Flugverspätung auf über drei Stunden belaufen sollte, dürfen betroffene Reisende eine Ausgleichsleistung von bis zu 600 EUR in Anspruch nehmen.

Welche Vorkommnisse sind abgesichert?

Die Richter haben sich in den Entscheidungen vom 23.10.2012 (Aktenzeichen C-581/10 und C-629/10) bei ihrem Beschluss auf den Gleichheitsgrundsatz berufen. Es sei egal ob der Flug in letzter Minute abgesagt wurde oder eine starke Flugverspätung vorliegt. Die Fluggesellschaften haben eine Zahlungspflicht und diese entfällt nur, wenn der Grund für die Verspätung seitens der Fluglinie »unbeherrschbar« gewesen sei. Das Urteil gilt auch für Altfälle. Betroffene, die eine große Verspätung vor bis zu drei Jahren zu verkraften hatten, dürfen noch eine Ausgleichsleistung von der Fluggesellschaft verlangen.

In Deutschland gibt es neue Firmen, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben. Dazu zählen zum Beispiel Fairplane, EUclaim und flightright. Es wird ein Erfolgshonorar vereinbart, welches fällig wird wenn die Flugreisenden gegenüber der Fluggesellschaft erfolgreich waren. Alternativ dazu werden Ansprüche von Reisenden erworben und bei den Fluglinien geltend gemacht.

So viel Geld und Leistungen gibt es

Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Entfernung und beläuft sich auf 250 bis 600 Euro. Bei einem Flug bis 1500 Kilometer sind es 250 Euro, 400 Euro bei 1500 bis 3500 Kilometern und 600 Euro wenn es mehr als 3500 Kilometer sein sollten. Welche Ausgleichszahlungen, Kostenerstattungen und Betreuungsleistungen Ihnen bei Verspätungen, Annullierung und Überbuchung zeigt sehr ausführlich die Tabelle der Stiftung Warentest.

Kategorien
Hobby

Microstock-Fotografie: Mit eigenen Fotos Geld verdienen

Nicht nur professionelle Fotografen können mit ihren Bildern Geld verdienen. Auch die Bilder von Hobby-Fotografen sind sehr gefragt. Wenn Sie ein gutes Gespür für tolle Motive haben, dann verkaufen Sie doch Ihre Fotos online. Mittlerweile haben sich etliche Foto-Agenturen auf den Verkauf dieser (Amateur)-Bilder spezialisiert. In wenigen Schritten sind Ihre Fotos hochgeladen und werden von der Agentur im Web angeboten.

Eigene Fotos verkaufen

Der Bedarf an lizenzfreien und kostengünstigen Fotos steigt immer mehr, nicht zuletzt wegen der anhaltenden Abmahnwelle von urheberrechtlich geschützten Dateien. Die hier erworbenen Fotos dürfen privat und gewerblich verwendet werden.

Die Verkaufsprovisionen sind, je nach Foto-Agentur, zwar sehr unterschiedlich aber warum sollte man mit seinen Fotos nicht ein bisschen dazuverdienen? Der Verdienst beträgt von ein paar Cent bis mehreren Euro. Vom Verkaufspreis erhalten Sie bis zu 80 Prozent.

Der Fachbegriff für den Vertrieb von Amateur-Fotos lautet „Microstock-Fotografie“. Einer der bekanntesten Foto-Agenturen ist beispielsweise fotolia.com. Die Webeseite www.micro-stock.de/microstock-agenturen zeigt eine kleine Liste der bekanntesten Agenturen.

Auch die Voraussetzungen für die von den Hobby-Fotografen hochgeladenen Bilder ist unterschiedlich. Fotolia.com benötigt eine Mindestauflösung von vier Megapixeln, Dreamstime.com dagegen nur drei Megapixel.  Beide Agenturen akzeptieren zudem fast jedes Foto, unabhängig vom Motiv. Panthermedia dagegen akzeptiert nur hochwertige Bilder mit ausgewählten Motiven und ist daher eher für fortgeschrittene Fotografen empfehlenswert.

Die Voraussetzungen für das Verkaufen von Fotos ist ein kostenloses Account bei der ausgewählten Agentur. Nach der Erstellung des Kontos können die Fotos direkt von der Festplatte hochgeladen werden.

Nach dem Upload müssen die Fotos mit Suchbegriffen (Tags) versehen werden. Je mehr Suchbegriffe, desto besser. Mit diesen Tags werden Ihre Fotos besser gefunden und verbessern die Chance, hiermit einen kleinen Nebenverdienst zu schaffen.

Tipp: Alle Microstock-Fotoagenturen haben eines gemeinsam: Um einigermaßen Geld zu verdienen, zählt hier neben der Qualität der Fotos auch die Menge der hochgeladenen Bilder.

Kategorien
Internet & Medien Shopping

Ebay: Umsatz optimieren und den Schnäppcheninstinkt bei Kunden wecken

Der Wettbewerb bei Ebay, egal ob privater oder gewerblicher Verkäufer, ist sehr hart geworden. Kundenbindung ist hier oberste Pflicht. Denn nur mit einem guten Stammkundenpotenzial lässt sich ein gleichmäßiger Basis-Umsatz erzielen. Dazu werden viele Ebay-Tools im Web angeboten. Die guten sind meistens teuer und lassen die Margen schrumpfen, denn auch Ebay langt, mit den zuletzt am 13. Juni 2011 erhöhten Gebühren, ordentlich zu. Viele kostenlose Tools versprechen viel, halten aber wenig. Zudem steht der Arbeitsaufwand in keinem Verhältnis zum Gewinn. Der Anbieter Auktionsrabatt.de, ein weiterer Dienst von Resultado.de, bietet das kostenlose Tool zur Kundenbindung an. Mit diesem Tool wird der Schnäppchenjäger im Kunden geweckt und so zum wiederholten Einkaufen bei Ihnen animiert.

Das Tool ist ein automatisiertes Rabattsystem, bei dem Sie selber wählen können, ob ein fester Betrag oder ein prozentualer Anteil rabattiert werden soll. Sie können auch entscheiden, ob der Rabatt schon beim Erstkauf oder bei Folgekauf gültig ist. Der einmalige Aufwand beläuft sich bei der Registrierung und Einrichtung der Gutschein-Code-Erstellung auf ca. 5 Minuten. Das ist alles.

Die Rabatte gelten für „Sofort kaufen-“ und Festpreisartikel mit mehr als 12 Stunden Laufzeit. Nach dem Kauf wird von Auktionsrabatt.de automatisch ein Gutschein-Code erstellt und Ihrem Käufer per Email zugesendet der maximal 14 Tage gültig ist. Der Käufer gibt zur Einlösung des Gutscheines auf der Startseite von Auktionsrabatt.de den Code ein und kann dann alle Ihre rabattierfähigen Artikel einsehen und den zuvor eingegebenen Gutschein einlösen.

Dabei ist das Versandsystem in der Lage, hunderte von Rabattcodes an Ihre Kunden zu versenden. Das dürfte für Powerseller sehr interessant sein, zumal das für sie keinen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet.

Die Zielgruppe von Auktionsrabatt.de sind nicht nur Powerseller, sondern auch alle anderen Verkäufer.

Anbieter die weniger als 50 Festpreis- oder Sofort-kaufen-Artikel anbieten, werden in einen „Gutscheinpool“ eingeordnet. Dieser Pool ist gerade für die kleineren Verkäufer vorteilhaft. Es ist wie eine eine Werbegemeinschaft, die dem Kunden die Attraktivität des von Ihnen erhaltenen Gutscheines noch erhöht, denn er ist bei allen anderen Pool-Teilnehmern gültig.

Dieses Leistungsangebot ist absolut kostenfrei. Auktionsrabatt.de bietet aber noch einen zusätzlichen Rabattgutschein in Form eines gedruckten Flyers an. Diese Flyer können Sie einem Paket beilegen oder als Werbemailing an Kunden verschicken.

Das Testpaket umfasst 100 Gutschein-Flyer und kostet nur € 2,50. Weitere Gutschein-Pakete sind erhältlich. Sie kosten:

  •  500 Stück:      9,90 €
  • 1000 Stück: 17,90 €
  • 2500 Stück: 39,90  €

Im Gegensatz zu den Gutschein-Codes per Email, können die Gutschein-Flyer unbegrenzt gültig sein. Wie lang die Gültigkeitsdauer ist, entscheiden Sie selbst.

Kategorien
Geld & Finanzen Lifestyle & Leben

Versicherungen: Einen unabhängigen Berater finden, der auf Honorarbasis und nicht auf Provisionsbasis arbeitet

Versicherungsvertreter sind nicht gerade beliebt. Kein Wunder, schließlich arbeiten die meisten Vertreter auf Provisionsbasis. Sprich: sie arbeiten nur mit bestimmten Versicherungen zusammen und bekommen bei Vetragsabschluss saftige Provisionen (die Sie mit Ihrer neuen Versicherung teuer bezahlen). Anders arbeiten unabhängige Versicherungsberater. Berater arbeiten auf Honorarbasis. Doch wie findet man die unabhängigen Berater? Ganz einfach.

Makler oder Berater?

Der Unterschied zwischen Versicherungsmakler und Versicherungsberater ist enorm: Ein Versicherungsmakler verkauft nur Produkte bestimmter Versicherungen und erhält bei Vertragsabschluss eine Provision. Der Makler wird daher meist die Versicherung verkaufen, die am meisten Provision bringt.

Ein Versicherungsberater dagegen ist nicht an Versicherungen gebunden und arbeitet auf Honorarbasis. Der Berater hat also keinen Antrieb, Kunden eine falsche Versicherung aufzuschwatzen. Er bekommt ein festes Honorar und schielt nicht (wie Makler) auf die höchste Provision.

Wie Sie gute Versicherungsberater erkennnen

Daher unser Tipp: Fragen Sie den „Versicherungsmenschen“, wie er sein Geld verdient: durch Provision als als Makler oder als Berater auf Honorarbasis. Ebenfalls hilfreich: Die IHK bietet auf der Webseite

http://www.vermittlerregister.info

eine Datenbank (Versicherungsvermittlungsregister) aller Versicherungsvermittler. Seit Mitte 2007 muss sich hier jeder Versicherungsvermittler registrieren.

In der Versicherungsvermittler-Datenbank können Sie per Klick auf „Zum Register“ (oder direkt über http://www.vermittlerregister.info/selektion/suche.aspx) abfragen, ob der Versicherungsmermittler ein Versicherungsmakler, ein Versicherungsvertreter oder ein ungebundener Versicherungsberater ist.

Im Suchformular suchen Sie wahlweise nach der Registrierungsnummer (die hat jeder Versicherungsvermittler) oder dem Namen des Vermittlers. Danach wissen Sie ganz genau, wer Ihnen gegenübersitzt und ob er als Makler (Provision) oder Berater (Honorar) sein Geld verdient.

Diskussion um Berater und Makler

[Update:] Auf unserer Facebook-Seite werden unsere Tipps heiß diskutiert. Eine Leserin widerspricht zum Beispiel und meint:

Weil ein normaler Versicherungsmakler in der Regel Anbindungen an fast alle gängigen Gesellschaften hat und daher nicht abhängig ist von nur ein paar. Und rein aus der Beraterhaftpflicht wäre er denkbar schlecht beraten, dem Kunden nicht das für ihn optimale Produkt herauszusuchen. Im Unterschied zu Ausschließlichkeitsvertretern oder Mehrfachagenten kann der Makler nämlich für eine falsche Beratung haftbar gemacht werden. Das in dem Artikel beschriebene Problem trifft eher auf Mehrfachagenten oder Ausschließlichkeitsvertreter zu. Und wenn schon mal jemand versucht hat, z.B. eine Privathaftpflicht oder eine KFZ-Versicherung über einen Honorarberater zu machen, wird er sich über die Preise schon ganz schön wundern.

Das Thema bleibt also interessant. Was meinen Sie? Wenn Sie mitdiskutieren möchten, besuchen Sie einfach die Facebook-Seite von Tipp, Tricks & Kniffe:

https://www.facebook.com/tipps.tricks.kniffe