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Hardware & Software

Computerprobleme lösen: Wenn der Rechner hängenbleibt und Programme einfrieren

Wenn der Rechner zwar schnell startet, aber im laufenden Betrieb immer langsamer wird, sind vermutlich Programme schuld, die zu viel Rechenzeit beanspruchen. Durch Programmfehler kann es passieren, dass der Computer „hängen bleibt“ (nicht mehr reagiert) und das Arbeiten mit anderen Anwendungen nicht mehr möglich ist. Welches Programm dafür verantwortlich ist, lässt sich leicht herausfinden.

Welches Programm ist abgestürzt und eingefroren?

Wenn der Computer kaum noch reagiert und „hängen bleibt“, gehen Sie der Ursache folgendermaßen auf den Grund:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][Esc]. Alternativ dazu können Sie auch die Tastenfolge [Strg][Alt][Entf] drücken und danach auf „Task-Manager starten“ klicken.

2. Es erscheint der Task-Manager (Aufgabenverwalter) von Windows. Wechseln Sie in das Register „Prozesse“.

3. Im nachfolgenden Fenster listet Windows alle laufenden Programme inklusive Speicherverbrauch und Prozessorbelastung auf.

4. Klicken Sie auf die Spalte „CPU“. Der Task-Manager sortiert daraufhin die Liste der Programme nach Prozessorauslastung in Prozent. Die „hungrigsten“ Programme stehen dabei ganz oben in der Liste. Falls die Reihenfolge umgekehrt sein sollte, klicken Sie einfach ein weiteres Mal auf den Spaltenkopf „CPU“.

Durch die Sortierung haben Sie meist auch gleich den Übeltäter für die Verlangsamung gefunden. Belegt ein Programm dauerhaft mehr als 90% des Prozessors, liegt vermutlich ein Programmfehler vor oder das Programm ist abgestürzt.

Übrigens: Wenn bei Windows XP der „Leerlaufprozess“ dauerhaft ganz oben steht, ist das ganz normal, ja sogar ein gutes Zeichen. Denn dann hat der PC nichts zu tun und befindet sich im Leerlauf.

5. Abgestürzte Programme können Sie beenden, indem Sie den betreffenden Prozess markieren und auf die Schaltfläche „Prozess beenden“ klicken. Windows versucht daraufhin zunächst, das Programm „sanft“ zu beenden. Das kann zunächst einige Sekunden dauern. Sollte dieser Versuch nicht zum Erfolg führen, hilft nur „rohe Gewalt“. Windows bietet in einem Dialogfenster die Schaltfläche „Sofort beenden“ (bzw. erneut „Prozess beenden“) an, die das Programm unverzüglich aus dem Speicher entfernt.

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Erst prüfen, dann beenden

Vorsicht: Das Beenden von Programmen über die Schaltfläche Sofort beenden sollten Sie wirklich nur dann vornehmen, wenn sich das Programm auf herkömmliche Weise – etwa über den Befehl „Datei | Beenden“ – nicht mehr schließen lässt. Beim Schließen über den Task-Manager gehen nicht gespeicherte Daten des Programms unwiederbringlich verloren. Am besten überprüfen Sie vorher noch einmal, ob das Programm nicht tatsächlich gerade viel Rechenzeit braucht, weil es gerade eine DVD brennt oder einen Videofilm abspielt.

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X Programm sofort beenden: Hängende und abgestürzte Programme zwangsweise beenden

Nicht nur bei Windows, auch beim Mac kommt es zu Abstürzen. Zum Glück nur selten, doch wenn es einen erwischt, ist guter Rat teuer. Wie lassen sich die abgestürzten, oder hängenden Anwendungen zwangsweise beenden? Drei Möglichkeiten bieten sich an, wenn sich Mac-Programme wie Excel, iTunes & Co. nicht schließen lassen.

Variante 1:  Beenden Per Rechtsklick

Zunächst sollten Sie versuchen, das Programm über die Dock-Leiste zu beenden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste (oder per [ctrl]+Linkslick) auf das Programmsymbol im Dock, und wählen Sie den Befehl „Sofort beenden“. Die Anwendung wird dann zwangsweise beendet.

Variante 2: Beenden per Tastenkombination

Sollte der Weg über das Dock nicht fruchten, drücken Sie die Tastenkombination [cnd]+[alt]+[esc]. Im folgenden Fenster markieren Sie das Programm und klicken auf „Sofort beenden“. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit einem Klick auf „Sofort beenden“.

Variante 3: Beenden per Aktivitätsanzeige

Als letzte Möglichkeit bleibt die Aktivitätsanzeige. Öffnen Sie die Aktivitätsanzeige, indem Sie die Tastenkombination [cmd]+[Leertaste] drücken und den Suchbegriff „Aktivitätsanzeige“ eingeben. Markieren Sie das Programm bzw. den Programm-Prozess, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Prozess beenden“. Den Sicherheitshinweis bestätigen Sie erneut per Klick auf „Sofort beenden“. Das Programm wird sofort geschlossen – die Arbeit kann weitergehen.

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X Spotlight-Probleme: Die Spotlight-Suche reparieren

Dank Spotlight lassen sich auf dem Mac blitzschnell Dateien, Programme oder Einstellungen finden. Einfach die Tastenkombination [cmd][Leertaste] drücken und drauflos suchen. Allerdings funktioniert die Spotlight-Suche nicht immer wie gewünscht. Mitunter bleibt die Spotlight-Suche ergebnislos, lastet den Rechner aber trotzdem zu 100% aus. In diesem Fall helfen folgende Tipps, um die defekte Spotlight-Suche wieder zu reparieren.

Spotlight reparieren

Sollte die Spotlight-Suche nicht mehr richtig funktionieren, können Sie folgendermaßen vorgehen:

1. Die effektivste Methode ist das Beenden des „SystemUIServer“-Dienstes in der Aktivitätsanzeige. Hierzu öffnen Sie den Finder, wechseln in den Bereich „Programme“ und klicken auf „Dienstprogramme | Aktivitätsanzeige“.

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Hier markieren Sie den Eintrag „SystemUIServer“ und klicken oben auf „Prozess beenden“. Bestätigen Sie die Sicherheitswarnung mit „Sofort beenden“, um die Menüleiste und damit auch die Spotlight-Suche neu zu starten.

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2. Als zweite Reparaturmöglichkeit können Sie den Spotlight-Index neu erstellen. Starten Sie den Terminal, indem Sie die Tastenkombination [cmd][Leertaste], „Terminal“ eingeben und auf „Terminal“ klicken. Im Terminalfenster geben Sie den folgenden Befehl ein und drücke [Return]:

sudo mdutil  -E  /

Anschließend geben Sie Ihr Kennwort ein und drücken [Return], um den Spotlight-Index neu aufzubauen.

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3. Sollte beim Anklicken der Lupe in der Menüleiste oder beim Drücken der Tastenkombination [cmd][Leertaste] das Suchformular nicht erscheinen, hilft meist das Ändern der Bildschirmauflösung. Dazu wechseln Sie in die Systemeinstellungen in den Bereich „Monitore“ und wechseln über die Option „Skalieren“ einmal kurz in eine andere Auflösung und dann wieder zurück zur optimalen Original-Auflösung.

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Firefox Internet & Medien

Firefox reagiert nicht: Wenn beim Starten die Meldung „Firefox wird bereits ausgeführt, reagiert aber nicht“ kommt

Firefox ist ganz schön empfindlich. Wenn der Browser nicht richtig geschlossen wurde, lässt er sich kaum noch starten. Statt des Browserfensters erscheint dann lediglich die Fehlermeldung „Firefox wird bereits verwendet, reagiert aber nicht. Um ein neues Fenster öffnen zu können, müssen Sie zuerst den bestehenden Firefox-Prozess beenden oder Ihre Computer neu starten„. Wie bitte? Zum Starten des Browsers den Rechner neu starten? Das kann es nicht sein. Und wie man einen Firefox-Prozess schließt, verrät die Fehlermeldung auch nicht. Wir zeigen, wie’s geht.

Firefox abschießen

Die Fehlermeldung spuckt Firefox immer dann aus, wenn beim Start im Hintergrund noch ein anderer Firefox läuft. Das kann mehrere Ursachen haben. Meist hat sich Firefox beim letzten Schließen aufgehängt und bleibt als „Zombie-Prozess“ im Speicher bestehen. Oft reicht es, einige Sekunden zu warten und danach den Browser erneut zu starten.

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Sollte das nicht funktionieren, können Sie – statt den Rechner neu zu starten – zur Holzhammer-Methode greifen und den blockierenden Firefox-Prozess von Hand „abschießen“. Das geht so:

1. Starten Sie den Task-Manager von Windows, indem Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Taskleiste und dann auf „Task-Manager starten“ klicken. Oder Sie drücken die Tastenkombination [Strg][Alt][Entf] und klicken dann auf „Task-Manager“.

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2. Im Task-Manager markieren Sie den Eintrag „firefox.exe“ und klicken auf „Prozess beenden“. Die Sicherheitsabfrage bestätigen Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche „Prozess beenden“.

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Damit wurde Firefox komplett aus dem Speicher entfernt und lässt sich wieder normal starten.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Windows und blockierte Dateien: Mit dem Ressourcenmonitor herausfinden, welches Programm eine Datei blockiert

Den Zugriff auf Dateien verweigert Windows bisweilen mit der Fehlermeldung, dass die Datei zurzeit blockiert ist oder von einer anderen Anwendung verwendet wird – selbst dann, wenn gar keine Anwendung mehr geöffnet ist. Was ist da los? Um herauszufinden, welches Programm oder welcher Prozess für die Blockade verantwortlich ist, hilft ein Blick in den Ressourcenmonitor. Dort können Sie das blockierende Programm ermitteln und zur Not mit der Brechstange die Sperre aufheben.

Wer blockiert denn da schon wieder?

Um den Übeltäter zu finden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Ressourcenmonitor über den Befehl „Start | Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Ressourcenmonitor“ oder  mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] und dem Befehl „resmon“.

2. Im Ressourcenmonitor wechseln Sie zum Register „CPU“.

3. Danach setzen ein Häkchen in den Spaltenkopf „Abbild“, um alle Prozesse anzukreuzen.

4. Es folgt ein Klick auf  „Zugeordnete Handles“.

5. Anschließend geben Sie ins Suchfeld „Handles durchsuchen“ den Dateinamen der gesperrten Datei oder einen Teil des Dateinamens ein; für alle Doc-Dateien von Word reicht zum Beispiel das Kürzel „doc“.

Die Trefferliste zeigt alle Prozesse, die auf diese Datei zugreifen. Versuchen Sie zuerst, das betreffende Programm auf normalem Weg zu beenden und damit die Datei freizugeben. Sollte das nicht funktionieren, können Sie das betreffende Programm auch „abschießen“, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Programmnamen klicken und den Befehl „Prozess beenden“ aufrufen.

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Hardware & Software

Schneller abstürzen – Timeout für abgestürzte Programme verkürzen

Ärgerlich genug, wenn ein Programm abstürzt und nur noch das Beenden per Task-Manager die letzte Rettung ist. Wenn dann noch der Befehl Prozess beenden oder Sofort beenden sehr lange braucht, um der Applikation endgültig den Garaus zu machen, ist viel Geduld gefragt.

Wie lange Windows auf eine Antwort des Programms wartet, bis es endgültig den Stecker raus zieht, können Sie selbst bestimmen. Üblicherweise wartet Windows 5 bzw. 20 Sekunden. Falls Ihnen das zu lang ist, reduzieren Sie folgendermaßen die Wartezeit:

1. Starten Sie den Registrierungs-Editor von Windows, indem Sie den Befehl Start | Ausführen aufrufen und den Befehl regedit eingeben.

2. Rufen Sie den Befehl Bearbeiten | Suchen auf, und geben Sie den Suchbegriff HungAppTimeout ein. Starten Sie den Suchvorgang per Mausklick auf Weitersuchen.

3. Klicken Sie doppelt auf die Fundstelle HungAppTimeout.

Der Wert HungAppTimeout bestimmt, wie lange Windows beim Klick auf Task beenden wartet, bis Windows meldet, dass die Anwendung nicht mehr reagiert. Voreingestellt sind 5000 Millisekunden (5 Sekunden). Wer es schneller mag, kann hier z.B. 1000 eintragen. Dann wartet Windows nur noch eine Sekunde.

4. Etwas weiter unten in der Liste finden Sie den Eintrag WaitToKillAppTimeout. Hiermit legen Sie fest, wie lange Windows beim Herunterfahren des Computers auf das ordnungsgemäße Beenden von Programmen wartet – üblicherweise 20 Sekunden (20000 Millisekunden). Geben Sie auch hier den gewünschten Wert in Millisekunden ein, z.B 10000.

Tipp: Setzen Sie den Wert nicht zu niedrig an, er sollte nicht unter 1500 (also 1,5 Sekunden) liegen. Bei Werten unter 1500 besteht die Gefahr, dass Windows wichtige Systemdateien beim Herunterfahren nicht mehr fehlerfrei auf die Festplatte schreiben kann. Empfehlenswert sind Werte zwischen 2000 und 10000.

Sobald beim Herunterfahren des Computers die angegeben Zeit verstrichen ist, ohne dass das Programm reagiert, erscheint entweder ein Dialogfenster oder Windows beendet das Programm radikal. Welche der beiden Varianten zum Einsatz kommt, bestimmen Sie mit dem Wert AutoEndTasks.

Wenn Sie hier den Wert 1 eintragen, kennt Windows keine Gnade mehr und beendet das Programm ohne weitere Rückfragen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie sicher gehen möchten, dass der Computer beim Befehl Neu starten auch tatsächlich neu startet und nicht beim Herunterfahren plötzlich noch stoppt und noch einmal nachfragt.

Tragen Sie hingegen den Wert 0 ein, erscheint nach Ablauf der WaitToKillAppTimeout-Zeitspanne zunächst ein Dialogfenster, in dem Sie das Beenden des Programms noch einmal bestätigen müssen.