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Warnung vor unsicheren Cloudspeichern von ownCloud und Nextcloud

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist auf Sicherheitslücken in den Onlinespeichern von Nextcloud und ownCloud hin. Grund dafür ist in der Regel der Einsatz von veralteter Software. Betroffen sind alle Bereiche, wie Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser, Anwälte und private Nutzer.

Abhilfe schafft nur konsequentes Überprüfen auf Updates. Jeder Betreiber von Cloudspeichern ist für die Sicherheit seines Onlinespeichers selbst verantwortlich und sollte daher regelmäßig die Webseite seines Cloud-Anbieters auf neue Sicherheitsupdates kontrollieren.

Eine „Update-Faulheit“ führt dazu, dass den Kriminellen der Zugriff auf sensible Daten zu leicht gemacht wird. Sogar Produktionsprozesse können durch diese Nachlässigkeit negativ beeinflusst werden.

Die beiden Anbieter von Cloud-Software, ownCloud und Nextcloud bieten eine kostenlose Überprüfung des Sicherheitsstatus deiner Cloud-Software an. Die Links hierzu lauten:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik veröffentlichte auf ihrer Webseite zu diesen Vorfällen auch weitere Informationen und Empfehlungen für Cloud-Nutzer und Betreiber.

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Windows: Netzwerk-Drosselung für schnelleres Gaming abschalten

Microsoft begrenzt bei den Windows Betriebssystemen den Netzverkehr auf 10 Pakete pro Millisekunde. Dadurch werden Multimediaprogramme durch den Hauptprozessor priorisiert und bevorzugt behandelt. Im Umkehrschluss bedeutet das für Online-Computerspiele, dass der Netzwerktraffic nicht komplett zur Verfügung steht. Diese Netzwerkbremse kannst du einfach über die Registry aufheben.

Besonders empfehlenswert ist das Abschalten der Drosselung in einer Gigabit-LAN-Umgebung. Hier ist dann die Priorisierung von Multimedia-Programmen nicht zwingend erforderlich. Im Zweifelsfall kannst du die Priorität auch über einen anderen Lösungsweg sicherstellen. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Aber zurück zur Netzwerk-Bremse (Network Throttling). Starte das Fenster Ausführen per Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Multimedia\SystemProfile

Dann öffnest du im rechten Anzeigebereich den Eintrag NetworkThrottlingIndex mit einem Doppelklick. Ändere den Hexadezimalwert von a auf ffffffff, der die Abschaltung des Throttling zur Folge hat.

Die überlangen Reaktionszeiten des Netzwerkes  werden dadurch beseitigt und der Datenfluss von Games wie Counter-Strike: Source, Team Fortress 2 und Left4Dead beschleunigt.

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Windows: Priorität für Programme permanent festlegen

Windows erstellt für die Bearbeitung von Programmen eine Prioritätsliste, deren Einträge nacheinander abgearbeitet werden. In der Regel geschieht das innerhalb von Millisekunden. Manchmal dauert des aber doch länger als gedacht. Es kommt dann zu Rucklern und Wartezeiten. Dies ist zwar kein Fehler im klassischen Sinne, ist aber doch ärgerlich, wenn dies mit einem speziellen Programm häufiger geschieht. Mit dem richtigen Trick kann man die Priorität von Software dauerhaft erhöhen.

Windows selbst enthält keine Funktion, mit der man Programmen eine permanente Priorität zuweisen kann. Man kann über den Taskmanager einem benötigten Programm per Rechtsklick-Menü eine höhere Priorität zuweisen, die beim Beenden aber wieder verloren geht. Für dieses „Problem“ gibt es zwei Lösungsansätze.

Trick 1: Zusatzsoftware

Das kostenlose Tool Prio ermöglicht über das Kontextmenü eine dauerhafte Speicherung der Programmpriorität. Es ist auf der Webseite www.prnwatch.com/prio/ als kostenloser Download erhältlich. Nach dem Herunterladen und der Installation ist ein Rechner-Neustart erforderlich, um Prio zu aktivieren.

Anschließend startest du das Programm dessen Priorisierung geändert werden soll. Dann rufst du den Taskmanager auf und suchst auf der Registerkarte Prozesse den entsprechenden Eintrag des Programms.

Per Rechtsklick öffnest du dann das Kontextmenü und nimmst über den Eintrag Priorität festlegen die gewünschte Änderung vor. Dann klickst du auf Save Priority um die neue Einstellung zu speichern. Ab sofort erkennt Prio den Startvorgang des Programms automatisch und stellt sofort die gespeicherte Priorität her.

Trick 2: Desktop-Verknüpfung

Prio ist mit Windows XP, Vista, 8.1 und Windows 7 kompatibel. Windows 8 und 10 werden dagegen (noch) nicht unterstützt.

Wer eine der beiden nicht unterstützten Betriebssystem nutzt oder einfach nur keine zusätzliche Software installieren will, dem bleibt der Weg über die Eingabeaufforderung. Der Kommandozeilenbefehl kann dann aber auch als Verknüpfung auf dem Desktop angelegt werden.

Öffne die Kommandozeile und gib folgenden Befehl ein:

cmd.exe /c start „Programm-Name“ /high „c:\Verzeichnis-Pfad\Datei.exe“

Die Parameter „Programm-Name“ und „c:\Verzeichnis-Pfad\Datei.exe“ sind Platzhalter und müssen entsprechend geändert werden. Der Wert high kann ebenfalls ausgetauscht werden. Zum Beispiel gegen low.

Wenn du dein Programm mit einer anderen Priorität per Desktop-Verknüpfung starten möchtest, dann klicke mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Bildschirms und wähle Neu | Verknüpfung aus.

Dann kopierst du den obigen Kommandozeilenbefehl in die Zwischenablage und fügst ihn als Speicherort des Elements in den Verknüpfungsdialog ein. Im nächsten Dialogfenster gibst du der Verknüpfung einen Namen und beendest den Vorgang mit Fertig stellen.

Ab sofort startest du das betreffende Programm per Doppelklick mit der geänderten Priorität.

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Windows Phone: Threema erhält per Update lokale Backup-Funktion

Threema ist und bleibt einer der beliebtesten Messenger weltweit. Er ist genauso komfortabel wie der russische Telegram-Messenger oder der Branchenprimus WhatsApp. Jedenfalls gehört er zu den Sichersten seiner Art. Am 04. Oktober 2016 erhielt die Threema-App für Windows Phones ein Update mit neuen Funktionen und Verbesserungen.

Neben den üblichen Fehlerbehebungen und Optimierungen wurden die Hintergrundprozesse für Bild-Uploads und Benachrichtigung verbessert.

Die wichtigste Neuerung ist die Backup-Funktion. Mit ihr können auf dem lokalen Gerät Datensicherungen und die -wiederherstellungen durchgeführt werden.

Es ist zwar nur ein kleines Update, aber immerhin wird auch am mobilen Windows gefeilt. Das Angebot von nützlichen Apps für Windows-Phones ist eh schon sehr knapp.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Mit einer getakteten Verbindung den Datenverbrauch minimieren

Bei einer mobilen Datenverbindung, egal ob 3G oder 4G (LTE), sollte man bei einem Volumentarif immer auf seinen Datenverbrauch achten. Auf das eigene Surfverhalten kann man selbst Einfluss nehmen, bei automatischen Hintergrundprozessen ist das schon wesentlich schwieriger. Mit der Einführung von Windows 8 hat Microsoft in dem Betriebssystem eine wichtige Funktion eingebaut: Die getaktete Verbindung. Sie ist natürlich auch in Windows 10 vorhanden und muss aber aktiviert werden, wenn Datenvolumen eingespart werden soll.

Wenn ihr also unterwegs euer Windows Phone dazu nutzt, um mit eurem Notebook oder Windows-Tablet im Internet zu surfen, dann sollte die Einstellung der getakteten Verbindung auf dem Laptop/Tablet eingeschaltet werden. Klicke dazu auf Start | Einstellungen | Netzwerk und Internet. Wähle die Kategorie WLAN aus und öffne die erweiterten Optionen.

In den erweiterten Optionen findest du den Schalter für die Getaktete Verbindung. Schalte ihn ein, damit Windows die Hintergrundprozesse einschränken kann.

Durch das Aktivieren der getakteten Verbindung werden unter anderem folgende Funktionen und Anwendungen in ihrem Datenverbrauch erheblich ausgebremst:

  • Im Windows Store werden die Downloads von Apps unterbrochen
  • Offlinedaten werden nicht synchronisiert
  • Im Startmenü werden keine Livekacheln aktualisiert
  • Automatische Windows-Updates sind deaktiviert (Ausnahme: sicherheitsrelevante Updates)

Derzeit kann es bei der Nutzung des Cloudspeichers OneDrive trotzdem noch vorkommen, dass eine Synchronisierung stattfindet.

Die getaktete Verbindung ist nur bei Geräten mit mobiler Datenverbindung möglich. Mit Netzwerkkabeln (LAN) verbundene Geräte unterstützen diese Funktion nicht.

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Gesperrte Dateien löschen oder kopieren? Kein Problem mit LockHunter!

Beim Kopieren oder Löschen von Dateien wird bei Windows manchmal die Meldung angezeigt, dass diese von einem oder mehreren Programmen verwendet wird. Diese Sperre lässt sich meist mit einem System-Neustart lösen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, oder kein Neustart durchgeführt werden soll, muss die Datei-Blockade auf andere Weise aufgehoben werden. Dies kannst du mit dem Gratis-Tool LockHunter sehr schnell und einfach erledigen.

Mit dem nur 2,9 MB großen Programm LockHunter kannst du mit nur zwei Klicks die gesperrte Datei wieder freigeben. Du bekommst es kostenlos im Web, zum Beispiel auf der Webseite des Anbieters Lockhunter.com.

Um das Tool LockHunter zu starten, klickst du mit der rechten Maustaste auf die gesperrte Datei und wählst im Kontextmenü den Eintrag What is locking this file? aus.

Im Programmfenster von LockHunter werden dann alle Prozesse aufgelistet, die die betreffende Datei oder den Ordner blockieren. Zum Freigeben der Datei oder des Verzeichnisses markierst du den Prozess und wählst im Kontextmenü die gewünschte Option aus.

Mit der Schaltfläche Other kann man darüber hinaus die Datei oder den Ordner beim nächsten Systemstart löschen lassen, freigeben und umbenennen oder freigeben und kopieren.

Werden Dateien gelöscht, sind sie nicht direkt aus dem System verschwunden, sondern befinden sich zunächst im Papierkorb. Das verhindert den unwiederbringlichen Verlust von weiterhin benötigten (System-)Dateien.

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Hardware & Software Windows 10

Automatische Updates bei Windows 10 abschalten

Mit dem Erscheinen von Windows 10 wurde dem Nutzer die Möglichkeit genommen, die automatischen Updates zu deaktivieren. In der Vergangenheit hat der Dienst Windows Update, der automatisch startet wenn wir den Computer einschalten, die Performance beeinträchtigt. Auf die Frage, warum die Abschaltfunktion entfernt wurde, antwortete Microsoft lakonisch, das es wegen eines optimiertem Kundensupports und besserem Schutz vor Sicherheitslücken geschehen sei. Fakt ist aber auch, dass Nutzer, die mit Notebooks, Tablets und Smartphones unterwegs sind, dadurch einen höheren Datenverbrauch haben und ein Volumentarif schnell aufgebraucht ist. Hier hilft nur eines: Den verantwortlichen Dienst einfach abschalten.

Und das geht so:

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl services.msc ein, und bestätige mit dem Button OK.

Im Programmfenster Dienste suchst du den Eintrag Windows Update. Mit einem Rechtsklick auf diesen Dienst öffnest du im Kontextmenü dessen Eigenschaften.

Dann rufst du im Dialogfenster das Register Allgemein auf und stellst im Aufklappmenü von Starttyp die Option Deaktiviert ein.

Nach der Bestätigung mit OK startet der Dienst Windows Update beim nächsten Einschalten des PC´s nicht mehr und die automatischen Updates werden nicht mehr heruntergeladen und installiert.

Hierbei ist aber Vorsicht geboten. Zu lange sollte dieser Dienst nicht ausgeschaltet bleiben, da sonst Sicherheitslücken auftreten und Programmverbesserungen verhindert werden.

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Idendentifizierung und Abwehr von Hackerangriffen mit Bordmitteln

Wer Verhaltensänderungen seines Computers aufmerksam verfolgt, wird schnell feststellen ob dies in den Bereich eines Hackerangriffs fällt. Mögliche Auffälligkeiten sind Virenwarnungen, die plötzlich angezeigt werden, obwohl kein Programm oder keine Datei geöffnet ist. Auch unbekannte Antiviren-Programme die einen angeblichen Viren-Befall melden sind verdächtig. Viele dieser Hackerangriffe lassen sich recht einfach mit Bordmitteln identifizieren.

Während man diese Fake-Virenwarnungen mit Tools wie dem Remove Fake Antivirus (kostenlos, z. B. bei Chip.de) recht einfach wieder los wird, sind andere unsichtbarer und somit wesentlich schlechter zu identifizieren.

Anzeichen für Hacker-Angriffe

Wenn sich Webseiten wie von Geisterhand öffnen, oder der PC eine hohe CPU-Auslastung aufweist, ohne dass Programme aktiv laufen, ist Vorsicht geboten. Über die Eingabeaufforderung lassen sich solche Angriffe identifizieren, da sie einen aktiven Prozess und eine Internetverbindung benötigen.

Öffne die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, gib den Befehl netstat -o ein, und bestätige ihn mit [Enter]. Suche den verdächtigen Prozess und notiere dir aus der Spalte PID dessen ID-Nummer.

Bevor der Schad-Prozess über den Task-Manager beendet wird, muss zuvor die Internetverbindung über die Windows-Firewall gekappt werden. Sonst kann es passieren, das spätestens bei einem Computerneustart die Virensignaturen erneuert werden. Dazu muss eine ausgehende Regel angelegt werden. Wie das geht, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Starte danach den Taskmanager und rufe das Register Prozesse, bzw. Details (versionsabhängig) auf. Ist in diesem Register die Spalte PID nicht vorhanden, dann blende sie über Ansicht | Spalten auswählen ein.

Anschließend suchst du anhand der notierten Prozess-ID den Schadprozess und beendest ihn.

Wenn die Bordmittel nicht helfen

Kannst du mit diesen Bordmitteln verdächtigen Prozessen nicht auf die Spur kommen, dann hilft dir das kostenlose Profi-Tool Process Explorer von Sysinternals.

Verdächtige Prozesse werden violett markiert und können per Rechtsklick zur Online-Analyse mit Check VirusTotal hochgeladen werden. Hier prüfen mehr als 50 Antivirenprogramme, ob dieser Prozess gefährlich ist. Melden mehrere Antivirenscanner einen Fund, dann ist der Schädling identifiziert. Ein weiterer Rechtsklick auf den betreffenden Prozess und der Befehl Suspend beendigt die Schadsoftware.

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