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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Überprüfung des Arbbeitsspeichers mit Bordmitteln

Symptome für einen fehlerhaften Arbeitsspeicher gibt es viele. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Arbeitsspeicher nicht richtig funktioniert, dann unterziehen Sie ihn einer Prüfung. Das Speicherdiagnosetool MDSCHED ist ohnehin schon in Ihrem Windows 7 Betriebssystem vorhanden.

Der Speichertest ist mit wenigen Mausklicks schnell durchgeführt. Öffnen Sie zuerst das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie dann den Befehl mdsched.exe ein, und bestätigen Sie mit OK.

Klicken Sie im nächsten Fenster auf Jetzt neu starten und nach Problemen suchen (empfohlen).

Die Diagnose startet automatisch und wird entsprechend dargestellt.

Nach dem Diagnosevorgang wird Ihr Computer erneut gestartet. Das Protokoll der Speicherüberprüfung können Sie in der Windows-Ereignisanzeige aufrufen.

Dazu rufen Sie wieder das Fenster Ausführen auf und geben den Befehl eventvwr ein.

Im linken Navigationsbereich der Ereignisanzeige klicken Sie auf Windows-Protokolle | System und öffnen in der Hauptspalte den aktuellsten Eintrag mit einem Doppelklick. Achten Sie dabei auf den Namen MemoryDiagnostics-Results, der in der Spalte Quelle angezeigt wird.

Im oberen Textfeld des Protokolls wird das Ergebnis der Diagnose angezeigt. Bei diesem Text gab es keine Fehler im Arbeitsspeicher.

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Firefox Internet & Medien

Den Zeitpunkt für Firefox-Updates selbst festlegen

Wer mit seinem Notebook oft unterwegs arbeitet, hat sicherlich den automatischen Download der Windows-Updates unterbunden, um das Volumen der Flatrate nicht unnötig zu belasten. Haben Sie aber auch daran gedacht, die Updates Ihres Firefox-Browsers zu unterdrücken? Die Datenmengen sind hier zwar meist nicht so hoch wie bei Windows, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Über die Firefox-Einstellungen sind diese Updates aber schnell und einfach abgeschaltet.

Und so geht´s:

Klicken Sie in der Menüleiste auf Extras und wählen Sie im Kontextmenü die Einstellungen aus.

Dann wechseln Sie im Einstellungsfenster zur Kategorie Erweitert und rufen die Registerkarte Update auf.

Im Bereich Firefox-Updates aktivieren Sie die Option Nach Updates suchen, aber vor der Installation nachfragen und bestätigen die Änderung mit OK.

Sollte eine Browser-Aktualisierung anstehen, so wird diese nicht heruntergeladen und installiert. Sie erhalten lediglich einen Hinweis. Nun können Sie selbst entscheiden, ob das Update sofort, oder zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen soll.

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Hardware & Software

FritzBox und Internet funktionieren nicht? Dann hilft die FritzBox-Diagnose

Solange die FritzBox und das Internet funktionieren, ist die Welt in Ordnung. Doch wehe es hakt und das Internet funktioniert nicht oder der Router macht Mucken. Dann gibt es ein großes Rätselration um die Ursache. Um dem Fehler auf die Schliche zu kommen, gibt es bei der FritzBox eine kaum bekannte Diagnosefunktion. Damit lassen sich alle FritzBox-Funktionen durchecken; von der Telefonie über angeschlossene USB-Geräte bis zur Internetverbindung.

Alle FritzBox-Funktionen checken und prüfen

Um die Diagnosefunktion der Fritzbox aufzurufen, geben Sie im Browser die Adresse http://fritz.box ein und melden sich mit dem Fritzkennwort bei der Konfigurationsoberfläche an. Dann wechseln Sie in den Bereich System sowie Diagnose und klicken auf die Schaltfläche Starten.

Das Diagnoseprogramm geht jetzt alle wichtigen Funktionen der FritzBox durch und prüft deren Status. Untersucht werden folgende Bereiche:

– FritzOS Betriebssystemversion der FritzBoix

LAN: An welchen LAN-Schnittstellen gerade Geräte angeschlossen sind (grün) oder ungenutzt sind (grau)

DECT:  Ob und wie viele DECT-Telefone an die FritzBox angeschlossen sind.

USB-Geräte: Ob und welche USB-Geräte am USB-Port der FritzBox angeschlossen sind

Internetverbindung: Mit welchem Protokoll (IPv4 oder IPv6) und welcher IP-Adresse derzeit eine Internetverbindung besteht.

DSL-Verbindung: Ob und mit welche Downstream- und Upstream-Geschwindigkeit eine DSL-Verbindung zum DSL-Knoten besteht.

Rufnummer: Ob und mit wie vielen Rufnummern die angeschlossenen Telefoniegeräte verbunden sind.

Heimnetz: Wie viele Geräte jemals an der FritzBox angeschlossen waren und wie viele derzeit per LAN oder WLAN mit der Box verbunden sind.

– WLAN-Umgebung: Mit welchen Einstellungen derzeit eine WLAN-Verbindung besteht, etwa auf welcher Frequenz (2,4 und/oder 5 GHz) und ob andere WLAN-Netzwerke der Nachbarn denselben Kanal nutzen. Falls ja, sollten Sie evtl. den Kanal wechseln. Wie das geht, steht hier.

Gibt’s Probleme oder wichtigen Hinweis, erscheint ein blaues oder rotes Ausrufezeichen. Gibt es derzeit zum Beispiel keine Internetverbindung, erscheint im Bereich Internetverbindung ein blaues Ausrufezeichen und der Hinweis DSL-Verbindung unterbrochen. Fällt die Leitung häufiger aus, meldet die Fritz-Diagnose DSL-Verbindung gelegentlich unterbrochen und bietet direkt dahinter einen Link zum DSL-Leitungstest an.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Internet funktioniert nicht? So prüft man die Netzwerkverbindung und findet Probleme

Einmal richtig eingerichtet, funktioniert der Internetzugang in der Regel reibungslos. Beim Start des Browsers wird automatisch eine Verbindung zum Internet aufgebaut und die entsprechende Internetseite angezeigt. Sollte es zu Internet- oder Netzwerkproblemen kommen, macht sich das folgendermaßen bemerkbar:

Fehlermeldung im Browser: Statt der Internetseite wie www.kostenlos.de erscheint die Fehlermeldung Die Webseite kann nicht angezeigt werden.

Rotes X oder Ausrufezeichen im Netzwerk-Icon: In der Taskleiste erscheint unten rechts (neben der Uhr) ein Netzwerksymbol mit einem roten X oder ein gelbes Ausrufezeichen.

Mehrere Ursachen können für Netzwerk- und Internetprobleme in Frage kommen. Wie Sie den Problemen systematisch auf den Grund gehen, gehen Sie am besten folgensermaßen vor:

Kabel und Verbindungen prüfen

Die häufigste Ursache für Netzwerk- und Internetprobleme sind defekte oder nicht richtig eingesteckte Netzwerkkabel. Prüfen Sie folgendermaßen die Kabelverbindungen zwischen Computer und Netzwerkverteiler (Router):

1. Im ersten Schritt kontrollieren Sie, ob das Netzwerkkabel sowohl am Computer als auch am Router korrekt eingesteckt ist. Die Kabel müssen eingerastet sein und dürfen sich auch nicht durch leichtes Ziehen aus der Buchse entfernen lassen.

Jedes Netzwerkkabel besitzt am Steckerkopf eine kleine „Nase“, mit der der Stecker in der Buchse hörbar einrastet. Das Kabel darf sich nur entfernen lassen, wenn die Nase heruntergedrückt wird. Leider sind die Plastiknasen sehr empfindlich und brechen ab; das Kabel löst sich dann leicht und die Netzwerkverbindung ist unterbrochen. Wenn die Nase fehlt, tauschen Sie das Netzwerkkabel aus.

2. Prüfen Sie das Netzwerkkabel auf Beschädigungen wie Risse oder Knicke. Viele Netzwerkkabel liegen auf dem Boden und werden häufig vom Bürostuhl „überfahren“. Die empfindlichen Kupferleitungen können dadurch brechen und führen zu Aussetzern. Beschädigte Netzwerkkabel sollten daher ausgetauscht werden.

3. An der Anschlussbuchse für das Netzwerkkabel befinden sich zwei winzige Kontrolllämpchen. Prüfen Sie, ob die Lämpchen bei eingeschaltetem Computer leuchten. Bei korrekter Verbindung muss die linke rote Lampe dauerhaft leuchten. Sobald Daten über die Leitung wandern, blinkt das zweite gelbe (bei einigen Computer die linke grüne) Lämpchen. Bleiben die Lampen aus, sind die Kabel defekt, nicht richtig eingesteckt oder Computer bzw. Router nicht eingeschaltet.

4. Im letzten Schritt prüfen Sie den Status des Routers. Bei den meisten Geräten zeigen Kontrolllampen, ob das Gerät eingeschaltet ist (Power), ob die Netzwerkverbindungen funktionieren (WAN) und ob eine DSL-Verbindung zum Internet besteht (DSL).

5. Bei WLAN- und WiFi-Verbindungen prüfen Sie, ob zum Beispiel am Notebook die WLAN-Funktion eingeschaltet ist. Bei Windows 8 klicken Sie dazu unten rechts in der Taskleiste auf das Netzwerksymbol. In der rechten Spalte sollte der Schalter WiFi eingeschaltet sein.

Meldungen im Router prüfen

Wenn die Internetverbindung trotz korrekter Kabelverbindungen und leuchtender Kontrolllämpchen nicht funktioniert, ist möglicherweise eine falsche Einstellung am Router oder ein Problem beim Internetanbieter schuld. Mit folgenden Schritten überprüfen Sie den Status des Routers und der Verbindung zum Internetanbieter:

1. Öffnen Sie im Browser die Bedienoberfläche des Routers. Wie das bei der FritzBox funktioniert, erfahren Sie im Tipp Die Benutzeroberfläche der Fritzbox öffnen.

2. Bei den meisten Routern finden Sie bereits auf der Hauptseite einen Statusbericht. Dort steht zum Beispiel, ob und seit wann die Internetverbindung besteht und welche Netzwerkanschlüsse (LAN 1 bis LAN 4) verbunden und aktiv sind. Sollte es zu Problemen kommen, erhalten Sie eine Fehlermeldung.

Sind beispielsweise alle Kabelverbindungen in Ordnung und es erscheint die Fehlermeldung Verbindung zum DSL unterbrochen, liegt vermutlich eine technische Störung seitens des Internetanbieters vor. Erkundigen Sie sich in diesem Fall bei der Störungsstelle des Anbieters, ob ein technischer Defekt zwischen der Vermittlungsstelle und der eigenen Telefondose vorliegt.

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Hardware & Software

Defekte Dateien finden und reparieren

Viele Computerprobleme entstehen durch defekte Dateien auf der Festplatte. Dabei handelt es sich nicht um mechanische Gerätefehler, sondern logische Fehler innerhalb der Datenstruktur wie zerstörte Dateien oder unlesbare Dateireste – als würden in einem Buch einzelne Seiten fehlen oder verknickt sein. Defekte Dateien bleiben meist nach Programm- oder Systemabstürzen auf der Festplatte zurück. Das ist zunächst nicht weiter tragisch, da es sich oft um unwichtige temporäre Dateien handelt. Allerdings machen die Dateidefekte die Festplatte mit der Zeit immer langsamer. Wenn sich die Defekte häufen, kann es sogar zu einem plötzlichen Totalausfall kommen. Die gute Nachricht: Mit dem Festplattenprüfprogramm von Windows können Sie schnell feststellen, ob die Platte gesund ist.

Die Festplatte auf Fehler prüfen

Die Fehlerprüfung von Windows arbeitet wie ein Festplatten-TÜV und sollte regelmäßig – etwa einmal pro Monat – durchgeführt werden.

1. Starten Sie den Windows-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Festplatte, und wählen Sie den Befehl Eigenschaften.

3. Wechseln Sie ins Register Tools.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Jetzt prüfen bzw. Prüfen.

5. Im folgenden Dialogfenster bestimmen Sie, wie intensiv Sie die Festplatte überprüfen möchten. Üblicherweise nimmt das Programm nur eine rasche Überprüfung vor, bleibt sonst aber untätig. Das Prüfprogramm meldet dann zwar Fehler, repariert aber nichts.

Möchten Sie hingegen gefundene Fehler sofort reparieren, sollten Sie das Kontrollkästchen Dateisystemfehler automatisch korrigieren ankreuzen. Dann nimmt Windows im Falle eines Falles auch gleich die notwendigen Reparaturen vor.

Neben Fehlern im Dateisystem treten mitunter auch fehlerhafte Sektoren auf. Dann sind nicht nur einzelne Dateien, sondern ganze Bereiche der Festplatte beschädigt. Mit der Option Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen können Sie Windows anweisen, auch nach fehlerhaften Festplattenbereichen zu suchen und diese gegebenenfalls auch gleich wieder auf Vordermann zu bringen.

6. Starten Sie den Prüfvorgang per Mausklick auf die Schaltfläche Starten.

Übrigens: Wenn Sie das Laufwerk überprüfen möchten, auf dem das Betriebssystem installiert ist – zumeist das Laufwerk C: – nimmt Windows die Überprüfung erst beim nächsten Starten des Computers vor.

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Google Internet & Medien

E-Mail Check: Prüfen, ob Gmail-, Outlook- und Yahoo-Adressen echt sind

Spam-Versender und Hacker verraten nie ihre wahre Identität. Das müssen sie auch nicht, denn die Absender-Adresse von E-Mail-Adressen lässt sich leicht fälschen. Kein Wunder also, dass tägliche Millionen E-Mails mit gefälschten Absenderadressen unterwegs sind; meist mit Fantasie-Namen, hinter denen sich natürlich kein echtes E-Mail-Konto verbirgt. Doch wie findet man heraus, ob es eine bestimmte E-Mail-Adresse wirklich gibt? Bei Gmail-, Yahoo- und Outlook.com-Adressen geht das ganz einfach.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: E-Mail-Adressen prüfen

Wer eine E-Mail mit der Endung @yahoo.com, @gmail.com oder @outlook.com erhält, kann mit wenigen Schritten prüfen, ob es die genannte Adresse wirklich gibt. Und zwar so:

1. Zum E-Mail-Check müssen Sie nur die jeweilige Login-Seite des Maildienstes aufrufen, also

2. Dort klicken Sie auf die jeweilige Passwort-vergessen-Funktion, also Brauchen Sie Hilfe | Passwort vergessen (Gmail), Ich kann nicht auf meinen Account zugreifen | Ich habe ein Problem mit meinem Passwort (Yahoo) bzw. Können Sie nicht auf Ihr Konto zugreifen | Ich habe mein Kennwort vergessen (Outlook.com).

Alternativ dazu können Sie auch direkt zur Passwort-Vergessen-Seite springen:

3. Anschließend erscheint die Seite, über die Sie normalerweise das Kennwort des eigenen Mailkontos zurücksetzen können. Sie können die Seite aber auch zum E-Mail-Check verwenden. Geben Sie einfach die E-Mail-Adresse, die Sie überprüfen möchten, und klicken Sie auf Weiter.

Erscheint daraufhin ein Hinweis wie Es wurde kein Konto mit dieser E-Mail-Adresse gefunden, können Sie sicher sein, dass diese Adresse nicht existiert und vom Absender gefälscht wurde. Erscheint hingegen ein Hinweis zur Passworthilfe oder dass Sie das Passwort zurücksetzen können, ist zumindest geklärt, dass dieses E-Mail-Konto tatsächlich existiert. Ob die E-Mail dann aber auch wirklich von diesem Absender stammt, steht auf einem anderen Blatt. Wichtig: Brechen Sie die Aktion nach dem ersten Schritt ab, damit der Besitzer der Adresse nicht plötzlich einen Link zum Passwort-Reset erhält.

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Internet & Medien

Identitätsdiebstahl und E-Mail-Hack: So prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist

Der Identitätsdiebstahl geht weiter. Nachdem bereits im Januar der Diebstahl von zig Millionen E-Mail-Zugangsdaten bekannt wurde, sind jetzt weitere 21 Millionen geknackte E-Mail-Adressen samt Passwörter aufgetaucht. Diesmal hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schneller reagiert und einen Selbsttest online gestellt. Hier kann jeder selbst prüfen, ob die eigene Adresse betroffen ist und möglicherweise gehackt wurde.

Darum geht’s

Von der Staatsanwaltschaft Verden hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Datensatz mit über 20 Millionen E-Mail-Adressen erhalten, die möglicherweise gehackt wurden, sprich: E-Mail-Adresse plus Kennwort wurden ausspioniert und stehen im Klartext in der Hackerdatei. Die Folgen können gravierend sein: Die Hacker erhalten nicht nur Zugriff auf das E-Mail-Konto und können darüber problemlos andere Konten, etwa von Amazon, ebay oder Facebook übernehmen – selbst wenn Sie dort andere Kennwörter verwenden. Die Hacker müssen nur die Passwort-Vergessen-Funktion des Anbieter verwenden, um an die Zugangskennwörter zu gelangen.

Derzeit informiert das BSI die Inhaber der betroffenen E-Mail-Adressen. Zudem gibt es wieder einen Sicherheitstest, mit dem jeder selbst prüfen kann, ob die eigene E-Mail-Adresse in der Hacker-Datenbank steht.

Bin ich betroffen? So testen Sie Ihre E-Mail-Adresse

Ob die eigene E-Mail-Adresse betroffen und möglicherweise von den Hackern zum Identitätsdiebstahl genutzt wird, lässt sich leicht herausfinden. Das BSI hat dafür in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom einen Sicherheitstest eingerichtet, zu finden auf der Seite www.sicherheitstest.bsi.de. Nach Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse wird diese mit den Datenbeständen der gefundenen Botnetze und Dropzones abgeglichen. Verwenden Sie mehrere E-Mail-Adressen, sollten der Test für jede Adresse wiederholt werden.

Wird das Testprogramm fündig, die Adresse plus Zugangsdaten also vermutlich ausspioniert, erhalten Sie per E-Mail an diese Adresse entsprechende Informationen und Empfehlungen zu erforderlichen Schutzmaßnahmen. Zur Sicherheit wird nach dem Test ein vierstelliger Betreff-Code angezeigt, den Sie sich merken oder notieren sollten. Die Antwortmail sollten Sie nur öffnen, wenn genau dieser Code im Betreff angegeben ist. Damit ist sichergestellt, dass die Antwortmail auch tatsächlich vom BSI stammt. Ist Ihre Adresse nicht betroffen, erhalten Sie keine Benachrichtigung; dann brauchen Sie auch den angezeigten Betreff-Code nicht.

Meine Adresse wurde gehackt, was nun?

Ist die eigene E-Mail-Adresse betroffen, sollte man den Identitätsdiebstahl nicht auf die leichte Schulter nehmen. Um den Kriminellen das Handwerk zu legen und ihnen gar nicht erst die Möglichkeit zu geben, die geklauten Logins zu missbrauchen, sollten Sie als Sofortmaßnahme alle Passwörter zu Onlinediensten wie Facebook oder Google+, allen Onlineshops und den E-Mail-Diensten ändern. Verwenden Sie für jeden Dienst ein anderes und vor allem sicheres Kennwort. Wie sichere Passwörter aussehen und wie Sie sich trotzdem für jeden Onlinedienst ein anderes sicheres Kennwort merken können, steht im Tipp “Unknackbare und sichere Kennwörter“.

Ebenfalls wichtig: Da die Hacker vermutlich über ein Schadprogramm an die Zugangsdaten gelangt sind, sollten Sie Ihren Rechner auf Virenbefall überprüfen. Dazu verwenden Sie am einen kommerziellen oder einen der guten kostenlosen Virenscanner, die wie wir im Tipp “Virenscanner kostenlos” vorgestellt haben. Das BSI stellt zudem auf der Seitewww.sicherheitstest.bsi.de/avira einen guten kostenlosen Virenscanner zum Download bereit. Ebenfalls hilfreich: Die Rescue-Disc des Virenexperten Kaspersky, mit der sich virenverseuchte Rechner reinigen und reparieren lassen; mehr dazu im Tipp “Viren entfernen mit dem Rescue Disk Maker von Kaspersky“.

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Hardware & Software

Druckerprobleme lösen: Wenn nur blasse oder falsche Farben gedruckt werden

Statt strahlend leuchtender Farben und kontrastreichen Schriften produziert der Drucker nur ein blasses und unscharfes Druckbild? Dann ist vermutlich die Druckertinte bzw. der Toner leer oder der Sparmodus aktiviert.

Patronen leer? Tintenstand am Rechner und Drucker prüfen

Um festzustellen, warum der Drucker nur blasse und flaue oder gar keine Farben produziert, gehen Sie wie folgt vor:

1. Häufigste Ursache für blasse, falsche oder fehlende Farben sind leere Tintenpatronen bzw. Tonerkartuschen. Ist der Drucker direkt an den Computer angeschlossen, meldet sich meist der Druckertreiber und weist in einer Füllstandsanzeige auf den Tinten- bzw. Tonermangel hin.

2. Bei Netzwerkdruckern, die an einem anderen Computer angeschlossen und nur über das Netzwerk erreichbar sind, fehlt jedoch die Füllstandsanzeige. Prüfen Sie dann direkt am Drucker, ob ein Fehler gemeldet wird, etwa über das Bedienfeld oder eine Warnlampe.

Die meisten Drucker melden den Tintenstand auch in der Systemsteuerung. Öffnen Sie hierzu in der Systemsteuerung den Bereich Hardware und Sound | Geräte und Drucker und klicken Sie doppelt auf das Icon des betreffenden Druckers. Je nach Hersteller und Modell gibt es auf der folgenden Seite einen Link zu Tintenstandskontrolle, zum Beispiel Tintenstand prüfen. Bei den meisten Modellen erscheint jetzt ein Fenster, das den exakten Füllstand der einzelnen Tintenpatronen anzeigt.

Die sicherste Methode ist die Sichtprüfung direkt am Drucker. Bei den meisten Tintenstrahldruckern können Sie per Sichtprüfung direkt am Drucker kontrollieren, ob einer der Tintentanks leer ist. Öffnen Sie die Abdeckung, um den Druckschlitten mit den Tintentanks auszufahren. Jetzt können Sie die einzelnen Tintentanks entnehmen und bei den meisten Patronen über ein Sichtfenster erkennen, wie viel Tinte noch vorhanden ist. Ist ein Tank leer, tauschen Sie ihn gegen eine neue Patrone aus.

Blass oder Schawarz-Weiß statt bunt?

Ist der Ausdruck insgesamt zu blass oder druckt der Farbdrucker nur Schwarz-Weiß-Bilder, ist vermutlich eine falsche Einstellung im Druckertreiber schuld. Um das zu überprüfen, öffnen Sie das Eigenschaftsfenster des Druckers, indem Sie in der Systemsteuerung im Bereich Hardware und Sound | Geräte und Drucker mit der rechten Maustaste auf den Drucker und dann auf Druckereigenschaften klicken. Anschließend klicken Sie auf Einstellungen.


Im folgenden Fenster können Sie die Einstellungen für den Druck verändern. Je nach Druckermodell stehen unterschiedliche Optionen zur Auswahl. Prüfen Sie im Bereich für die Druckqualität, ob hier versehentlich die Einstellung Schnell, Sparmodus oder Entwurfsmodus aktiviert ist. Damit verbraucht der Drucker weniger Tinte bzw. Toner, der Druck wird insgesamt aber blasser. Um wieder in höchster Qualität zu drucken, aktivieren Sie den Eintrag Standard oder Hoch.

Falls der Drucker statt farbiger Ausdrucke nur Schwarz-Weiß-Bilder druckt, ist vermutlich das Kontrollkästchen Graustufen drucken oder Schwarz/Weiß aktiviert. Ändern Sie die Einstellungen, schließen Sie das Fenster mit OK, und wiederholen Sie den Druckvorgang. Sind die Tintentanks voll und steht die Druckqualität auf Norma/Fein und Farbe, kommen die Ausdrucke wieder in knackigen und leuchtenden Farben aus dem Drucker.

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