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Firefox Internet & Medien

Sicherer surfen mit Firefox: Seitenidentität prüfen, Zertifikate und weitere Zusatzinformationen einblenden

Die Zahl der im Internet lauernden Gefahren scheint unendlich und ist für viele normale Computernutzer kaum noch zu überschauen. Schon das einfache Aufrufen von Seiten per Webbrowser kann dazu führen, dass der eigene Rechner mit Schadsoftware infiziert wird. Um so wichtiger ist es deshalb, dass Sie sich vor solchen Gefahren wirksam schützen. Ein sehr wirksamer Schutz, der leider von vielen oft überhaupt nicht beachtet wird, ist die Überprüfung der Identität der Webseite direkt in der Browseradresszeile. Der Firefox-Browser bietet hierfür sehr gute Möglichkeiten, und mit etwas Aufmerksamkeit gehen Sie so gleich vielen Gefahren wirksam aus dem Weg.

Wer steckt wirklich hinter einer Seite

So funktioniert’s: Haben Sie eine Internetseite per Firefox aufgerufen, bekommen Sie ganz links in der Adresszeile entweder eine kleine Weltkugel oder ein kleine Schloss angezeigt. Die Weltkugel steht dabei für eine unverschlüsselte Verbindung zum Webserver, das Schloss symbolisiert eine verschlüsselte Verbindung.

Klicken Sie mit der Maus auf das Symbol, bekommen Sie weitere Informationen zur Seite angezeigt. So werden Sie informiert, wer die Seite betreibt und welche Organisation sie verifiziert hat. Dadurch haben Sie schon mit einem Mausklick wichtige Informationen zur Identität einer Seite und können eventuell betrügerische Seiten schon hier erkennen. Bei vielen Webseiten und Blogs ist es normal, dass nur eine Weltkugel erscheint. Beim Onlinebanking oder Shopping und überall dort, wo Sie persönliche Daten und Kennwörter eingeben, sollte aber unbedingt das grüne Schloss erscheinen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes alles im grünen Bereich.

Durch einen Klick auf den Button „Weitere Informationen …“ bekommen Sie noch ausführlichere Informationen. So können Sie sich auch das Zertifikat der Seite anzeigen oder ablesen wie oft Sie diese Seite bereits besucht haben. Steht hier zum Beispiel ein sehr kleine Zahl obwohl Sie die Seite meinen täglich zu nutzen, sollten Sie schon hellhörig werden. des weiteren Zeigt Ihnen das Informationsfenster an, ob die Webseite so genannte Cookies zum Tracken der User benutzt und ob Firefox Passwörter zur Seite gespeichert hat.

Um sicherer im Internet zu surfen, sollten Sie sich angewöhnen bei jedem Besuch einer Seite, auf diese Informationen zu achten. So können Sie zum Beispiel beim Online-Banking sehr schnell Phishing-Seiten von den echten Seiten unterscheiden.

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Lifestyle & Leben Recht

So prüfen Sie Ihre Heizkostenabrechnung

In Zeiten, in denen die Heizkosten immer schneller steigen, sollten Sie sich Ihre Abrechnung einmal etwas genauer ansehen. Viele Abrechnungen sind falsch, obwohl es für Vermieter genaue Vorschriften gibt, in welcher Form sie die Heizkosten auf die Mieter umzulegen haben.

Die Berechnung der Heizkosten

Die Heizkosten enthalten meist sowohl die Kosten, die für das Beheizen der Räume angefallen sind als auch die Warmwasserkosten. Beide Kosten werden sowohl nach dem tatsächlichen Verbrauch als auch nach der Größe Ihrer Wohnung berechnet. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Berechnung zumindest zur Hälfte nach dem tatsächlichen Verbrauch und zu mindestens 30 Prozent nach der Wohnfläche erfolgen muss. Ausgenommen von dieser Regelung sind Häuser, die vom Eigentümer selbst bewohnt werden und die über eine vermietete Einliegerwohnung verfügen. In diesem Fall können die gesamten Heizkosten nach der Wohnfläche aufgeteilt werden. Achten Sie außerdem darauf, ob in der Abrechnung unterschiedliche Brennstoffpreise berücksichtigt wurden. Vor allem beim Öl ändern sich die Preise laufend, daher sollten Sie in der Regel auch in Ihrer Abrechnung unterschiedliche Preise finden.

Kosten für die Heizungsanlage

Nicht alle Kosten, die für die Wartung und den Betrieb der Anlage angefallen sind, dürfen auf die Mieter umgelegt werden. Eine regelmäßige Wartung fließt in die Abrechnung ein, Kosten für Reparaturen sind jedoch vom Vermieter zu tragen. Darüber hinaus sind viele Vermieter recht erfinderisch, wenn es darum geht, die verschiedensten Kosten ihren Mietern in Rechnung zu stellen.

Falls Sie als Mieter Zweifel an der Richtigkeit Ihrer Heizkostenabrechnung haben, sollten Sie diese überprüfen lassen, denn Fehler kommen relativ häufig vor. Hilfe bekommen Sie bei der Verbraucherzentrale oder beim Mieterbund und anderen Mietervereinen, die sich darauf spezialisiert haben, die Rechte von Mietern zu vertreten.

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Internet & Medien

Kennwortsicherheit: Online prüfen, ob und wie schnell sich Kennwörter knacken lassen

Mit Kennwörtern ist es so eine Sache. Damit sich die Kennwörter leicht merken lassen, verwenden viele einfach simple Konstrukte wie „password“, den Namen des Partners oder das Geburtsdatum. Lässt sich einfach merken – und genau so einfach knacken. Wie sicher ein Kennwort ist und wie viele Minuten oder Sekunden Hacker zum Knacken brauchen zeigt die Webseite „PW Security“.

Wie sicher ist mein Kennwort?

Sicher sind Kennwörter nur, wenn Sie aus Zufallsbuchstaben und Zufallsziffern bestehen. Dass sich auch komplizierte Kennwörter wie eFiwaWdWib!(/)b leicht merken lassen, haben wir bereits im Tipp „Unknackbare und sichere Passwörter“ gezeigt. Falls Sie gerade keine Ideen für ein sicheres Kennwort haben, können Sie sich unter strongpasswordgenerator.com auch ein unknackbares Kennwort generieren lassen. Allerdings lässt sich das nicht so einfach merken wie die Eselsbrücken-Variante.

Und wie sicher ist jetzt mein Kennwort? Das können Sie im Web leicht überprüfen. Der kostenlose Onlineservice „PW Security“ verrät, wie lange es dauert, ein Kennwort zu knacken. Sie müssen ins Formular nur das zu prüfende Kennwort eingeben.

Am besten verwenden Sie kein echtes Kennwort, sondern ein ähnliches – beim obigen Beispiel tauschen Sie zum Beispiel die Buchstaben aus, lassen die Anzahl und Positionen der Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen aber gleich. Nach einem Klick auf „check pw“ erfahren Sie, wie sicher das Kennwort ist und wie viele Sekunden, Minuten, Stunden, Tage oder Jahre ein Hacker braucht, um das Kennwort mittels der Brute-Force-Methode (Ausprobieren aller Kombinationen und Verwendung von Wortlisten) braucht, um das Kennwort mit einem Standard-Rechner  zu knacken. Als Berechnungsbasis wird dabei angenommen, dass der Hackerrechner 2,1 Milliarden Schlüssel pro Sekunde durchprobiert – eine gängige Größe für heutige Rechner.

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Geld & Finanzen Lifestyle & Leben

IBAN-Rechner: Aus alter Kontonummmer und Bankleitzahl die neuen IBAN- und BIC-Nummern berechnen

Bald ist Schluss mit der liebgewonnen Kontonummer plus Bankleitzahl. Beide werden ersetzt durch die IBAN- und BIC-Nummern. Die EU will das so, um internationale Überweisungen zu vereinfachen. Dafür wird es aber erst mal komplizierter, da sich IBAN und BIC nicht so leicht merken lassen wie Kontonummer und Bankleitzahl. Und überhaupt: wie kommt man eigentlich an die neuen Nummern? Entweder bei der Bank fragen – oder mit dem IBAN-Rechner per Mausklick ausrechnen lassen.

In den meisten Fällen stehen IBAN und BIC auf dem Kontoauszug oder beim Onlinebanking im Servicebereich. Wer IBAN und BIC gerade nicht parat hat, aber möglichst schnell die neuen Nummern herausfinden möchte, kann auch den IBAN-Rechner verwenden, zu finden auf der Seite www.iban-rechner.de.

IBAN und BIC mit Garantie

Hier müssen Sie nur Ihre alte Kontonummer plus Bankleitzahl eingeben und schon berechnet das Onlinetool daraus die korrekte IBAN-Nummern. Dass die Zahlen korrekt sind, wird vom Anbieter sogar garantiert. Auf der Seite www.iban-rechner.de/disclaimer.html gibt es eine „Korrektheits-Garantie“. Sollte der IBAN-Rechner eine falsche Nummer ermitteln und Sie dadurch ein finanzieller Schaden erleiden, beteiligen sich die Macher mit 25 Euro. Schäden unter 25 Euro werden komplett beglichen.

Ein toller Service mit einem kleinen bitteren Beigeschmack: Wer den IBAN-Rechner benutzt, gibt damit auch gleichzeitig seine Kontonummer plus Bankleitzahl preis. Wo die Daten letztendlich landen, wer sie zu Gesicht bekommt und was damit geschieht, bleibt ungewiss. Wer befürchtet, dass seine Bankdaten missbraucht werden (und beispielsweise unberechtigt Lastschriften eingezogen werden), sollte auf den IBAN-Rechner verzichten. Das Risiko ist allerdings gering, da sich unberechtigte Lastschriften innerhalb von sechs Wochen problemlos zurückbuchen lassen.

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Internet & Medien Tipp des Tages

DNS-Changer Virus Check: BSI rät allen Internetnutzern zum Selbsttest. Prüfen Sie mit DNS-OK, ob der eigene Rechner betroffen ist.

Am 8. März wird’s spannend. Denn dann schaltet die US-Bundespolizei FBI eine Reihe von Servern ab, über den Kriminelle bisher die Daten virenbefallener Rechner umleiteten. Ob Sie betroffen sind und sich auf Ihrem Rechner der DNS-Changer-Virus eingenistet hat, erfahren Sie auf einer speziellen Testseite. Dort gibt’s auch die passenden Tools zum Entfernen.

Vorsicht Umleitung

Millionen Rechner sind mit dem Virus „DNS Changer“ befallen. Und der macht folgendes: Sobald Sie eine Webseite aufrufen, werden Sie nicht auf die echte Seite, sondern eine Betrugs- oder Werbeseite umgeleitet. Bei der Eingabe von „www.apple.de“, geht es dann zum Beispiel nicht zur Apple-Seite, sondern zu einen Softwareanbieter, der nur vorgibt, Apple-Produkte zu verkaufen.

Das funktioniert, da bei befallenen Rechnern mithilfe des DNSChanger-Virus der sogenannte DNS-Eintrag manipuliert wurde. Der sorgt eigentlich dafür, dass Adressen wie „www.tipps-tricks-kniffe.de“ in die richtige IP-Adresse 87.106.213.42 übersetzt werden und man auf dem richtigen Server landet. Ist der Rechner mit dem DNS-Changer infiziert, werden Adressen beliebig umgeleitet, ohne dass man es auf Anhieb merkt.

Bin ich betroffen? Den Online-Check machen

Im November 2011 hatte das FBI über einhundert Server sichergestellt, über die der Datenverkehr umgeleitet wurde. Abschalten wollte das FBI die Server nicht, da ansonsten mit einem Schlag weltweit Millionen Rechner vom Internet getrennt würden. Im März ist jedoch endgültig Schluss. Dann werden die letzten Server der DNS-Changer-Hacker abgeschaltet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher allen Internetnutzern den eigenen Rechner zu überprüfen. Das geht ganz einfach:

1. Rufen Sie die Webseite www.dns-ok.de auf.

2. Erscheint der grüne Hinweis „Ihre DNS Konfiguration ist korrekt“, ist im wahrsten Sinne des Wortes alles im grünen Bereich. Ihre DNS-Konfiguration ist korrekt. Die eingegebenen Adressen werden nicht umgeleitet.

3. Taucht hingegen der Hinweis „Achtung: Ihre DNS Konfiguration ist manipuliert“ auf, sollten Sie schnellstmöglich handeln. Ihr Rechner ist dann garantiert vom DNS-Changer-Virus befallen. Und Sie können ab dem 08.03.2021 keine Webseiten mehr aufrufen.

Um den DNS-Virus loszuwerden und zu entfernen, laden Sie von der Webseite www.botfrei.de/decleaner.html (ein Angebot von Verband eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.) den „DE Cleaner“ herunter und nehmen eine Systemprüfung und -reinigung vor. Für Mac-Rechner gibt es das kostenlose DNSChanger Removal Tool. Nach der Reinigung wiederholen Sie den Test.

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