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Ist dein Windows 8/10 Rechner zu langsam? So wird er wieder schneller.

Jeder Computer wird mit der Zeit etwas langsamer. Der Eine etwas schneller, bei dem anderen dauert Verlust von Geschwindigkeit länger. Windows 8.1 ist in dieser Hinsicht besonders negativ aufgefallen. Da hilft auch das kostenlose Upgrade auf Windows 10 wenig. Jedenfalls nicht in dem Maße, wenn man vorher das alte System  nicht ein wenig aufräumt. Mit den nachfolgenden Arbeitsschritten kann man aber die Geschwindigkeit in beiden Betriebssystemen wesentlich verbessern.

Frühjahrsputz für PC

Als erste Maßnahme steht die Entfernung von alten, nicht mehr benötigten Dateien und Dateiresten, sowie die Reparatur von fehlerhaften Registry-Einträgen. All dies ermöglicht das Tool CCleaner von Piriform mit wenigen Mausklicks. Eine Anleitung findest du in diesem Artikel.

System optimieren

Auch im Betriebssystem selbst kann man etwas für eine bessere Geschwindigkeit tun. In diesem Fall sind es die Festplatten-Optimierung (Defragmentierung), sowie das Deaktivieren des virtuellen Arbeitsspeichers.  Dieser ist eine Auslagerungsdatei auf deiner Festplatte, die Windows in der Regel selbst verwaltet, wenn der Platz im eigentlichen Arbeitsspeicher knapp wird.

Diese zusätzlichen Zugriffe auf die Festplatte bremsen die Performance des Prozessors aus. Um die Festplatten-Optiomierung durchzuführen, startest du den Windows Explorer, klickst im Verzeichnisbaum auf Dieser PC und anschließend mit der rechten Maustaste auf den Eintrag Lokaler Datenträger (C:).

Im Kontextmenü wählst du dann noch die Eigenschaften aus. Im nachfolgenden Dialogfenster gelangst du über das Register Tools und dem Button Optimieren zur Dialogbox Laufwerke optimieren. Markiere die Systemfestplatte und starte die Analyse und Defragmentierung mit der Schaltfläche Optimieren. Je nach Datenmenge kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nachdem die Optimierung abgeschlossen ist, können die Dialogfenster geschlossen werden und du kehrst zum Windows Explorer zurück.

Virtuellen Arbeitsspeicher abschalten

Mit einem Rechtsklick auf Dieser PC öffnest du das Kontextmenü und wählst Eigenschaften aus. Im nächsten Fenster gelangst du über den Link Erweiterte Systemeinstellungen zum Dialog der Systemeigenschaften. Im Register Erweitert und der Schaltfläche Einstellungen öffnest du das Unterfenster Leistungsoptionen. In der Kategorie Visuelle Effekte kannst du dich unter vier Optionen für verschiedene Optimierungseinstellungen entscheiden.

Abschließend rufst du in diesem Dialog das Register Erweitert auf und klickst im Bereich Virtueller Arbeitsspeicher auf Ändern.

Dann entfernst du den Haken bei der Einstellung Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten und aktivierst die Option Keine Auslagerungsdatei. Dann nur noch mit OK bestätigen und einen Computer-Neustart durchführen, damit die Änderungen wirksam werden.

Ab sofort sollte der Computer spürbar schneller arbeiten.

Tipp:

Anstelle eines großen, virtuellen Arbeitsspeichers sollte man den physischen Arbeitsspeicher erweitern. Meist sind bei Desktop-Computer nur 4 GB und bei Notebooks 2GB RAM eingebaut. Neue RAM-Riegel kosten nicht die Welt. Zusätzliche 4 GB liegen bei ca. 30 Euro für den Desktop und bei 50 Euro für Notebooks.

Übrigens funktioniert die Systemoptimierung mit der Funktion Defrag und das Entfernen des virtuellen Arbeitsspeichers auch bei Windows 7.

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Hardware & Software

Den Computer in den Ruhezustand oder in Standby schalten. Was ist hier der Unterschied?

Wird ein Notebook oder ein Desktop-PC nicht permanent benutzt, braucht man ihn nicht komplett herunter zu fahren. Es reicht in diesem Fall, ihn in den Standby-Betrieb oder in den Ruhezustand zu versetzen. Diese beiden Varianten verkürzen die Zeitspanne des Hochfahrens erheblich und sparen dabei noch Strom. Worin liegt aber der Unterschied?

Standby-Betrieb

Beide Varianten sparen bei konsequentem Einsatz viel Strom, aber im Standby-Betrieb benötigt der Rechner für den Arbeitsspeicher immer noch eine gewisse Menge Energie. Andere Stromfresser wie der Monitor werden abgeschaltet. Der Standby-Betrieb hat den Vorteil, dass beim Einschalten das Gerät innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit ist.

Ruhezustand

Im Ruhezustand werden alle Stromverbraucher, inklusive dem Arbeitsspeicher, komplett abgeschaltet. Der Inhalt des Arbeitsspeichers wird dabei auf der Festplatte zwischengespeichert und während der „Aufwachphase“ wieder zurückgeführt. Das Hochfahren aus dem Ruhezustand dauert im Vergleich zum Standby ein paar Augenblicke länger.

Im Akku-Betrieb sollte man daher darauf achten, welcher Stromsparmodus ausgewählt wird.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Speicherverbrauch minimieren und dadurch den Browser schneller machen

Wie bei anderen Browsern auch, kommt es beim Firefox vor, dass er zuviel Speicher belegt. Das führt in vielen Fällen zu einer Verlangsamung der Reaktionszeit, auch ein Absturz des Browsers ist dann nicht ausgeschlossen. Dieser Problematik kann man zum Einen mit Bordmitteln beikommen, zum Anderen gibt es auch ein Add-on das für eine Begrenzung und somit einer Beschleunigung deines Browsers führt.

Bordmittel

Je nachdem welches Betriebssystem du verwendest, kannst du mit diesen systemeigenen Werkzeugen den Speicherverbrauch überprüfen und beobachten.

Aber auch der Firefox selbst enthält ein Tool mit dem belegter Speicher wieder freigegeben werden kann. Es wird über about:memory angesteuert.

Gib diesen Befehl in die Firefox-Adresszeile ein und bestätige ihn mit [Eingabe]. Im Abschnitt Free memory klickst du auf den Button Minimize memory usage um belegten Speicherplatz wieder frei zu geben.

Hilfe zu Bedienung von about:memory erhälst du, leider nur in englischer Sprache, auf dieser Webseite.

Speicher freigeben mit „RAMBack“

Wer eine automatische Kontrolle und Freigabe von Speicherkapazität bevorzugt, der ist mit dem Firefox-Add-on RAMBack sehr gut bedient.

Nach der Installation und einem Browser-Neustart arbeitet die Erweiterung vollkommen automatisch. Es sind keine Einstellungsanpassungen erforderlich.

Daher fehlt eine Schalfläche für Einstellungen. Das Add-on lässt sich nur deaktivieren oder löschen.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows PowerShell: Die schnelle Art, Systeminformtionen zu finden

Windows PowerShell, die Alternative zum Kommandozeilen-Tool, existiert schon eine ganze Weile. Früher musste man es separat herunterladen aber seit Windows 7 ist es ein Teil des Betriebssystems. Mit PowerShell lassen sich ebenfalls verschiedene Systeminformationen blitzschnell auslesen.

PowerShell lässt sich am schnellsten über das Startmenü aufrufen. Einfach nur PowerShell in das Eingabefeld eintippen und dann auf das Suchergebnis klicken.

Arbeitsspeicher-Informationen (RAM) auslesen

Um herauszufinden wieviel Speicherbänke dein Computer besitzt und wieviel Arbeitsspeicher installiert ist, gibst du folgenden Befehl in das PowerShell-Fenster ein und bestätigst die Eingabe mit [Enter]:

Get-WmiObject -class „Win32_PhysicalMemoryArray“

Unter MemoryDevices wird die Anzahl der verfügbaren Speicherbänke angezeigt und unter MaxCapacity wieviel RAM installiert werden kann.

Mit dem Befehl Get-WmiObject Win32_PhysicalMemory | Measure-Object – Property Capacity -Sum erfährst du, wieviel Arbeitsspeicher zur Zeit auf deinem Rechner genutzt werden kann.

Computer-Modell und Seriennummer finden

Die Modellversion und die Seriennummer findest du über PowerShell mit folgendem Befehl:

Get-WmiObject -Class Win32_BIOS

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Android Handy & Telefon

Android-Apps reagieren sehr langsam oder laufen nur ruckelig?

Je mehr Apps auf einem Smartphone oder Tablet gespeichert sind, um so langsamer kann das Gerät werden. Das betrifft insbesondere die Geräte mit einem kleineren Arbeitsspeicher (RAM). Da die Smartphones multitaskingfähig sind, laufen im Hintergrund die zuletzt geöffneten Programme munter weiter. Da reicht dann die Rechenpower für ein weiteres Programm meist nicht mehr aus. Auch bei sich ändernden Anforderungen kann man die Einstellungen schnell und einfach anpassen.

Die beiden einfachsten Einstellungsänderungen um die Reaktionszeiten eines Handys oder Tablets zu beschleunigen, sind die Beschränkungen der Hintergrundprozesse und das Aktivieren der 2D-Hardwarebeschleunigung.

Hintergrundprozesslimit

Die größten Ressourcen erhält man durch ein Hintergrundprozesslimit. Viele Programme, die man mit dem Home-Button des Handy/Tablets verlässt, werden überhaupt nicht beendet und laufen im Hintergrund weiter. Das können in Extremfällen schon mal zehn bis fünfzehn Prozesse sein.

Diese Einstellung findest du in den Entwickleroptionen am unteren Ende der Liste.

Im nächsten Fenster kannst du zwischen fünf Optionen auswählen.

  • Keine Hintergrundprozesse
  • Höchstens ein Prozess
  • Höchstens zwei Prozesse
  • Höchstens drei Prozesse
  • Höchstens vier Prozesse

Wie viele Prozesse für eine gute Performance zulässig sind, muss für jedes Gerät separat ermittelt werden.

2D-Harwarebeschleunigung

Performance-Probleme oder Abstürze von Apps können mit der Funktion GPU-Rendering erzwingen behoben werden. Insbesondere gilt das für Apps die noch (immer) nicht mit der Android-Version Ice Cream Sandwich kompatibel sind. In der Vergangenheit betraf das häufig Galaxy-Nexus-Besitzer, die bei Twitter angemeldet waren.

Die Funktion GPU-Rendering erzwingen findest du ebenfalls in den Entwickleroptionen.

Aber Achtung! Bei einigen Apps könnte die Hardwarebeschleunigung zu Abstürzen führen (z. B. WhatsApp, Tapatalk), die vor der Aktivierung problemlos liefen. Am besten verwendest du die Hardwarebeschleunigung nur dann, wenn sie auch wirklich benötigt wird.

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Hardware & Software Word

Word: Trotz Fehlermeldung „Nicht genügend Arbeitsspeicher“ große Dokumente bearbeiten

Eigentlich sollte man meinen, dass bei modernen Rechnern der Arbeitsspeicher keine große Rolle mehr spielt. Meist ist so viel RAM eingebaut, dass genügend Platz für viele Programme und große Dateien vorhanden ist. Und trotzdem taucht bei Word mitunter die Fehlermeldung „Nicht genügend Arbeitsspeicher“ auf. Selbst dann, wenn im Arbeitsspeicher noch jede Menge Platz ist. Große Dokumente lassen sich dann nicht mehr öffnen. Ein kleiner Trick sorgt dafür, dass man trotz der Fehlermeldung große Word-Dokumente öffnen und bearbeiten kann.

Fehlermeldung Zu wenig Arbeitsspeicher verhindern

Die Fehlermeldung über zu wenig Arbeitsspeicher erscheint meist bei dem Versuch, eine große Word-Datei mit vielen eingebetteten Bildern und Fotos zu öffnen. Das Problem lässt sich beheben, in dem man in den Word-Einstellungen eine kleine Änderung vornimmt.

1. Öffne die Word-Optionen, indem du zum Beispiel bei Word 2013 den Befehl Datei | Optionen aufrufst.

2. Hier wechselst du in den Bereich Erweitert und kreuzt im Bereich Dokumentinhalt anzeigen die Option Platzhalter für Grafiken anzeigen an.

Die Option verringert vor allem bei Word-Dokumenten mit vielen großen Grafiken den Speicherhunger. Word stellt statt der Grafiken dann nur noch Platzhalter, also als leeres Feld dar. Die einzelnen Grafiken müssen also nicht mehr in den Speicher geladen werden. Die Fehlermeldung Nicht genügend Arbeitsspeicher sollte damit der Vergangenheit angehören. Zudem kann man wesentlich schneller durchs Dokument scrollen und blättern.

Nach dem Öffnen und Bearbeiten der großen Word-Datei sollte man die Option Platzhalter für Grafiken wieder deaktivieren, damit bei normalen Word-Dateien wieder die kompletten Grafiken angezeigt werden. Geht es wieder ans Bearbeiten einer Riesen-Datei, kann man die Option ja wieder einschalten.

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Hardware & Software Windows 7

Herausfinden wie viel Arbeitsspeicher die Grafikkarte deines Computers hat

Bei selbst eingebauten Grafikkarten kennt man in der Regel die Größe dessen Arbeitsspeichers. Entweder aus dem Handbuch oder aus einer Online-Recherche. Schwierieger wird es dann schon, wenn man einen fertigen PC oder einen Laptop (gebraucht) kauft. Wenn vorhanden, kann man hier die Bedienungsanleitung wälzen, muß man aber nicht. Einfacher und vor allem schneller ist der Weg über die Systemsteuerung.

Am besten rufst du die Systemsteuerung über das Startmenü auf. Klicke hier auf Systemsteuerung | System und Sicherheit | System.

Im nächsten Fenster, den Basisinformationen deines Computers/Notebooks folgst du dem Link Windows-Leistungsindex.

Am rechten Bildschirmrand unterhalb der Benotung deines Computers klickst du auf den Link Detaillerte Leistungs- und Systeminformationen anzeigen und drucken.

In den Leistungsinformationen scrollst du gegebenenfalls etwas nach unten, um zum Bereich Grafik zu gelangen. In der Zeile Dedizierter Grafikspeicher wird die Größe des Arbeitsspeichers deiner Grafikkarte in Megabyte angezeigt.

Natürlich gibt es auch eine Tastenkombination, mit der du noch schneller an diese Informationen gelangst. Mit [Windows][Pause] wird die Seite der Basisinformationen deines Computers direkt aufgerufen und du ersparst dir die Mausklicks über das Startmenü und der Systemsteuerung.

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Handy & Telefon iPad iPhone

iOS 8 und 9 verraten, wie viel Speicherplatz jeder Künstler, jedes Album und jeder Song verbrauchen

Bis zur iOS-Version 7 konnte man beim iPhone und iPad nur raten, wie viel Speicherplatz die einzelnen Musikalben und Songs belegen. Das iPhone hat bis dahin immer nur den Speicherverbrauch der gesamten Musikbibliothek angezeigt. Das hat sich seit iOS 8 geändert. Jetzt verrät das iPhone auf Knopfdruck bei jedem einzelnen Song und bei jedem Künstler oder Album, wie viel Speicher belegt wird. Fürs gezielte Löschen eine praktische Sache.

So viel Speicher brauchen Abba, Eminem & Co.

Wer auf dem iPhone oder iPad Platz schaffen muss, möchte natürlich wissen, wo die größten Speicherfresser schlummern. Neben Filmen und Videos nehmen meist die Songs den größten Platz ein. Wie viel Speicher genau jeder Künstler und jeder einzelne Song schluckt, lässt sich ganz einfach herausfinden.

Dazu wechseln Sie in den Bereich Einstellungen | Allgemein und tippen auf Benutzung. Anschließend tippen Sie auf Speicher verwalten.

Auf der folgenden Seite erfährt man in der Spalte Musik, wie viel Speicher die komplette Musiksammlung belegt. Per Tipp Musik geht’s in die Details und man sieht, welcher Interpret wie viel Megabyte oder Gigabyte beansprucht. Bereits hier könnte man komplette Interpreten löschen, indem man die jeweilige Zeile nach links wischt und auf Löschen tippt.

Es geht aber auch detaillierter und filigraner. Wer nur einzelne Songs löschen möchte, tippt auf den jeweiligen Interpreten und erfährt auf der Folgeseite für jeden Titel wie viel Speicherplatz die einzelnen Alben und per weiteren Tipp die einzelnen Songs verbraten. Auch hier muss man zum Löschen die Alben bzw. Titel nach links wischen und auf Löschen tippen. Achtung: Es gibt keine Sicherheitsabfrage; iOS löscht die Songs sofort und ohne Rückfrage.

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