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Rechner und Notebooks aufrüsten: Hunderte Euro sparen beim Aufrüsten mit mehr RAM und Arbeitsspeicher

Vorkonfigurierte Rechner und Notebooks „von der Stange“ sind günstig. Doch wehe, Sie möchten mehr Arbeitsspeicher als normal haben. Dann wird es richtig teuer. Vor allem bei den Premiummarken wie Apple, Toshiba oder Dell. Beispiel Apple Macbook. Wer hier statt mit 4 GB mit 8 GB RAM werkeln möchte, muss gleich 200 Euro mehr berappen. Dabei kosten 4 GB Arbeitsspeicher gerade mal 30 bis 40 Euro. Da wird dann auf den Mehrspeicher verzichtet oder in den sauren Apfel gebissen und die teure Speichererweiterung direkt beim Hersteller geordert. Dabei geht’s auch viel günstiger.

Selber aufrüsten

Wenn Sie einen Rechner oder Notebook mit mehr Arbeitsspeicher kaufen möchten, sollten Sie im Hersteller-Shop nur das Grundmodell mit der Standard-RAM-Ausstattung erwerben. Danach rüsten Sie den Rechner einfach selbst mit günstigeren Speicherchips nach. Das hört sich komplizierter an als es ist. Sie müssen nicht zum teuren „Original-Speicher“ greifen. Das ist bei fast allen Rechnern problemlos möglich, da die Hersteller in den Rechnern handelsübliche Speicherchips verbauen. Und die können Sie viel günstiger selber kaufen und einbauen.

Die richtigen Speicherbausteine finden

Damit es funktioniert, müssen Sie zuerst herausfinden, welche RAM-Bausteine die richtigen sind. Die Webseite des Speicherherstellers „Kingston“ (einer der renommiertesten Speicher-Hersteller) verrät, welche Bausteine Apple, Dell, Acer, Toshiba und wie sie alle heißen verwenden. So finden Sie die richtigen Speicherchips für Ihren Rechner:

1. Rufen Sie die Webseite www.kingston.de auf. Kingston ist einer der führenden Hersteller von Speicherbausteinen und beliefert zahlreiche Computerhersteller. Hier gibt es RAM-Bausteine in Erstausrüsterqualität.

2. Klicken Sie oben rechts auf „Speichersuche“ und für welches Modell Sie Speicher suchen, etwa „Notebook“.

3. Wählen Sie aus der Liste den Hersteller und das Modell aus, etwa „Apple“ und „MacBook Pro“ von Anfang 2011 (Early 2011).

4. Auf der nächsten Siete erscheint eine Liste aller passenden Speichermodule für dieses Modell. Im Register „Configuration Details“ finden Sie sogar Informationen darüber, wie viele und in welcher Größe die RAM-Bausteine in den Rechner passen und mit wie viel Arbeitsspeicher Sie den Rechner maximal ausstatten können.

Notieren Sie sich die passende Artikelnummer. Noch besser: Markieren Sie die Bezeichnung, und kopieren Sie sie mit [Strg][C] oder per Rechtsklick in die Zwischenablage.

5. Jetzt können Sie auf Schnäppchenjagd gehen und den echten Preis für die Speichererweiterung ermitteln. Geben Sie in das Suchfeld bei Amazon, anderen Fachhändlern oder in Preissuchmaschinen genau die kopierte Bezeichnung bzw. Artikelnummer ein. Das Ergebnis: Die Original-Speicherbausteine sind für einen Bruchteil des Preises zu haben.

Der Einbau und der Austausch der Speichermodule ist bei den meisten Rechnern einfach und auch für Laien schnell erledigt. Sie müssen lediglich den Rechner herunterfahren, das Stromkabel abziehen (bzw. den Akku entfernen), das Gehäuse bzw. die Klappe für die Speicherweiterung öffnen und die Bausteine wechseln. Wie Sie die meisten Notebooks öffnen und an den Speicher kommen, haben wir zum Beispiel im Tipp „Notebooks öffnen und reparieren: Anleitungen zum Öffnen von Notebooks für fast alle Modelle“ bereits geschrieben.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 & Vista RAM-Test: Fehlerursache Arbeitsspeicher mit verstecktem Tool ausschließen

Bei wiederkehrenden Systemabstürzen ist es unerlässlich, einen Systemcheck durchzuführen, um die Fehlerursache zu identifizieren. Bevor man aber die großen Geschütze auffährt und mit dem Systemreparaturdatenträger bootet, empfiehlt es sich, als erstes den Arbeitsspeicher auf Fehler zu überprüfen. Oft ist zwar ein fehlerhafter Speicherbaustein die Ursache für Systemabstürze, aber man denkt meistens als letztes an diese Möglichkeit. Mit einem versteckten Windows-Tool kann man schnell und einfach den Arbeitsspeicher überprüfen, ohne den Systemreparaturdatenträger einzusetzen.

Arbeitsspeicher auf Herz und Nieren prüfen

Um den RAM-Check durchzuführen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

Geben Sie danach in das Textfeld „%windir%system32MdSched.exe“ ein (achten Sie auf die korrekte Groß- und Kleinschreibung), und klicken Sie auf „Weiter“.

Im nächsten Fenster können Sie der Verknüpfung einen neuen Namen geben. Standardmäßig ist „MdSched“ vorgegeben. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche „Fertig stellen“.

Nun öffnen Sie das Tool mit einem Doppelklick auf das neu erstellte Icon.

Im neuen Dialogfenster wählen Sie die Option „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen (empfohlen)“. Bitte aber vorher geöffnete Programme und Dateien speichern und beenden.

Der Computer fährt nun herunter und startet das Speichertest-Tool im Textmodus. Um den RAM-Test anzupassen, drücken Sie die [F1]-Taste.

Mit der Einstellung „Erweitert“ wählen Sie einen intensiven Speichertest.  Die [Tab]-Taste führt Sie zur nächsten Einstellung „Cache“ und danach zur Einstellung „Durchlaufanzahl“, die die Anzahl der Wiederholungen regelt. Mit der [F10]-Taste speichern Sie die Einstellung und starten den Speichertest.

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Hardware & Software

Rechner aufrüsten und schneller machen: Mehr Arbeitsspeicher (RAM) einbauen

Die einfachste und meist effektivste Möglichkeit, den PC auf einen Schlag schneller zu machen ist das Aufrüsten des Arbeitsspeichers. Viele ältere PCs sind noch mit 512 MB oder 1GB RAM ausgestattet. Für moderne Anwendungen ist das zu wenig. Oft bewirkt eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers auf zum Beispiel 2 GB, 4 GB oder mehr wahre Wunder. Der PC wird spürbar schneller, ohne dass die Erweiterung eine großes Loch in die Haushaltskasse reißt.

Das liegt daran, dass neben dem Prozessor der Arbeitsspeicher die zweitwichtigste Komponente im PC ist. Jedes Programm verbraucht einen Teil des Arbeitsspeichers. Je mehr Programme Sie starten oder je hungriger einzelne Programme sind, um so schneller ist der Arbeitsspeicher aufgebraucht. Das ist der kritische Moment, der den PC langsamer macht. Denn sobald der verfügbare Speicher knapp wird, weicht Windows auf die langsame Festplatte aus: Teile des Arbeitsspeichers wird kurzerhand auf der Festplatte „geparkt“ und bei Bedarf wieder in den Arbeitsspeicher geladen. Das löst zwar elegant die Speicherknappheit, kostet aber Performance. Der Zugriff auf die Festplatte ist bis zu 500 Mal langsamer als auf den schnellen Arbeitsspeicher.

So viel kostet mehr Speicher

Arbeitsspeicher ist nicht teuer. Der Preis für 1 GB (1.000 MB) Speicher liegt zwischen 10 und 50 Euro. Bei Amazon gibt zum Beispiel 2 GB RAM für rund 20 Euro:

Amazon.de: Alle RAM/Arbeitsspeicher-Angebote

Wer seinem PC mehr Arbeitsspeicher gönnt, gibt damit dem Betriebssystem und den Programmen praktisch mehr Luft zum Atmen. Der PC muss weniger oder bestenfalls gar nicht mehr Speicher auf die Festplatte auslagern. Die Programme laufen schneller.

Ist überhaupt noch Platz?

Bevor Sie mehr Arbeitsspeicher einbauen, steht die Frage: Ist überhaupt noch Platz für mehr Speicher? Computer lassen sich nicht unbegrenzt mit mehr Arbeitsspeicher füttern. Irgendwann ist Schluss.

Wichtig ist, ob auf der Hauptplatine noch ein Steckplatz für weitere Speicherbausteine frei ist. Hier hilft nur ein Blick ins Innere des PC. Um den PC zu öffnen und unter die Motorhaube zu schauen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Vergewissern Sie sich, dass der PC ausgeschaltet ist und keine Netzspannung anliegt. Ziehen Sie am besten den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2. Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, achten Sie darauf, dass Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen. Dazu können Sie unter anderem an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Ist das Gehäuse geöffnet, legen Sie den PC am besten auf die Seite, so dass die Hauptplatine (Motherboard) besser zugänglich ist.

Die Steckplätze für Arbeitsspeicher sind leicht zu finden. Sie erkennen sie anhand schwarzer, länglicher Steckplätze, die an den Enden jeweils eine Klemme zum Verriegeln der Speicherbausteine haben. Die meisten PCs verfügen über zwei oder vier Einsteckplätze für Arbeitsspeicher. Mindestens einer davon ist bereits belegt. Das ist der Arbeitsspeicher, der zurzeit in Ihrem PC eingebaut ist.

Wichtig für das Aufrüsten mit mehr Speicher: Es sollte mindestens noch ein Steckplatz frei sein. Dann ist das Aufrüsten mit mehr Speicher problemlos möglich. Kaufen Sie aber nicht mehr Speicherbausteine, als freie Steckplätze zur Verfügung stehen. Ist beispielsweise nur noch ein Steckplatz frei, sollten Sie sich für ein 1-GB-Modul statt für zwei 512-MB-Module entscheiden. Oder für ein 2GB-Modul statt für zwei 1-GB-RAM-Riegel.

Sollte kein Platz mehr verfügbar sein, gibt es eine Alternative: Tauschen Sie die alten Bausteine einfach komplett gegen neue Module aus. Wenn in Ihrem PC etwa 1 GB in Form von zwei Module mit je 512 MB eingebaut sind, tauschen Sie die beiden Bausteine einfach gegen zwei 2-GB-Module aus, und schon haben Sie statt 1 GB insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung.

In diesem PC sind noch zwei Steckplätze für Arbeitsspeicher frei.

Die richtige Speichertechnologie

Arbeitsspeicher ist nicht gleich Arbeitsspeicher. Beim Kauf zusätzlicher Speichermodule gibt es einiges zu beachten, denn im Handel sind viele unterschiedliche Module im Angebot und nicht alle sind miteinander kompatibel.

Zunächst müssen Sie klären, welche Bausteintypen in Ihrem PC zum Einsatz kommen. Auch wenn Speicherbausteine auf den ersten Blick gleich aussehen, können gewaltige Unterschiede bestehen. Dabei spielt auch die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Es gibt schnelle und langsamere Bausteine. Ein neues Speichermodul sollte in Sachen Geschwindigkeit mit dem bisher eingebauten Speicher und dem Motherboard harmonieren. Ein Highspeed-Speicher auf einem langsamen Motherboard ist rausgeschmissenes Geld. Andersherum wirkt langsamer Speicher auf einem schnellen Motherboard wie eine Bremse.

Um herauszufinden, welche Speichertechnologie und Geschwindigkeit Ihr PC verträgt, hilft ein Blick ins Handbuch des PCs bzw. des Motherboards. Dort steht exakt, welche Speicherbausteine Ihr PC verträgt.

Das Handbuch verrät, welche Bausteintypen der PC verträgt.

Sollte das Handbuch nicht verfügbar sein, schauen Sie auf der Webseite des PC- oder Motherboad-Herstellers nach. Im Support-Bereich des Herstellers erfahren Sie ebenfalls, welche Speichertypen geeignet sind. Oft können Sie dort auch das passende Handbuch als PDF-Datei herunterladen und am PC lesen. Den Namen des Motherboard-Herstellers und die genaue Typbezeichnung finden Sie oft in einer Ecke oder am Rand des Motherboards.

Zur Not können Sie auch den bislang eingebauten Speicherbaustein ausbauen. Auf dem Speicherbaustein finden Sie einen Aufkleber, auf der die genaue Bezeichnung steht. Zum Ausbau drücken Sie von oben auf die Klemmen, die den Speicherbaustein arretieren. Sobald die Klemmen gelöst sind, können Sie das Speichermodul nach oben herausziehen. Zum Einbau folgen Sie den Anweisungen weiter unten im Abschnitt Speicher einbauen.

Ein Aufkleber auf dem Speichermodul verrät den Bausteintyp und die Geschwindigkeit, hier z.B. DDR 400 (PC3200).

SDR, DDR und andere Kürzel

SDR, DDR, 333, 1200, 3200, 5300, 8500, 10600 – die Bezeichnungen für Speichermodule scheint undurchschaubar und muten wie ein Geheimcode an. Dahinter steckt aber ein relativ einfaches System: SDR und DDR bezeichnen die grundsätzliche Speichertechnologie. Moderne PCs arbeiten mit DDR-Bausteinen (Double Data Rate, auch DDR-SDRAM genannt), ältere Computer arbeiten mit etwas langsameren SDR-RAM-Speichermodule (Single Data Rate). Die Zahlen hinter dem DDR- oder SDR-Kürzel geben die Geschwindigkeit des Bausteins an. Je größer die Zahl, desto schneller ist der Speicherbaustein.

Grundsätzlich sollten Sie in Ihrem PC nur Bausteine gleichen Typs und gleicher Geschwindigkeit einbauen. Sind zum Beispiel im PC bereits Bausteine des Typs DDR PC 6400 eingebaut, sollten auch die neuen Module vom gleichen Typ sein. Sie können auch Geschwindigkeiten mischen, allerdings ist der gesamte Speicher dann immer so schnell, wie das langsamste Modul.

Speicher einbauen

Der Einbau zusätzlicher Speichermodule ist recht einfach. Sie müssen lediglich den Computer ausschalten, aufschrauben und den Speicherbaustein in den jeweiligen Steckplatz einstecken. Hört sich einfach an, ist es auch. Schritt für Schritt sieht das dann folgendermaßen aus:

1. Schalten Sie den Computer aus, und stellen Sie sicher, dass keine Netzspannung anliegt. Ziehen Sie am besten den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2.  Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3.  Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, achten Sie darauf, dass Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen. Dazu können Sie unter anderem an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Legen Sie den geöffneten PC am besten auf die Seite, so dass die Hauptplatine – auch Motherboard genannt – besser zu erkennen ist. Die Steckplätze für Arbeitsspeicher erkennen sie anhand schwarzer, länglicher Steckplätze, die an den Enden jeweils über eine Klemme zum Verriegeln der Speicherbausteine verfügen.

5. Drücken Sie die beiden Klemmen nach außen, so dass diese schräg stehen.

6. Nehmen Sie den Speicherbaustein zur Hand, und halten Sie ihn – mit den Kontakten nach unten – locker über den Steckplatz. Vermeiden Sie dabei, die Kontakte zu berühren.

An der Kontaktleiste erkennen Sie eine kleine Aussparungen, die ein falsche Einsetzen des Moduls verhindert. Achten Sie darauf, dass die Aussparung genau über der entsprechenden Kerbe im Steckplatz ist. Damit stellen Sie sicher, dass der Speicherbaustein richtig herum eingesetzt wird.

7. Drücken Sie den Baustein gleichmäßig in den freien Steckplatz. Dabei stellen sich die beiden Klemmen langsam senkrecht.

8.  Sobald der Speicherbaustein tief genug eingesteckt ist, stellen Sie die Klemmen senkrecht, um das eingesetzte Modul zu arretieren.

Das war’s. Nach dem Einbau sollten Sie prüfen, ob der PC den neuen Speicher korrekt erkennt. Hierzu starten Sie den Computer und öffnen die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung oder Tastenkombination [Windows-Taste][Pause]). Nach einem Mausklick auf Leistung und Wartung sowie System verrät Windows, wie viel Speicher es erkannt und zur Verfügung steht. Steht dort die neue Speichermenge, ist alles in Ordnung. Ihr PC wird jetzt wesentlich schneller arbeiten – insbesondere wenn mehrere Programme gleichzeitig laufen.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Systemvoraussetzung: Das brauchen Sie für Windows 7

Windows 7 ist das beliebteste Betriebssystem für PCs. Wenn Sie von einer früheren Windows-Version auf Windows 7 wechseln möchten, stellt sich allerdings die Frage, ob die Hardware für Windows 7 ausreicht. Das verraten die offiziellen Windows 7  Systemvoraussetzungen.

Die Windows 7 Systemvoraussetzungen

Die Hardwareanforderungen von Windows 7 sind nicht hoch. Generell gilt: Falls Sie sich erst in den letzten 12 Monaten einen neuen Rechner gekauft haben, sind Sie bereits gut für Windows 7 gerüstet. Aber auch auf den meisten älteren Rechnern läuft Windows 7 – dank der geringen Systemvoraussetzungen – meist problemlos. Generell gelten für Windows 7 folgende Systemvoraussetzungen:

  • Prozessor: ein 1-GHz-Prozessor oder höher
  • Speicher: 1 GB RAM (für Windows 7 32 Bit) oder 2 GB RAM (für Windows 7 64 Bit)
  • Festplatte: 16 GB freier Festplattenspeicher (für Windows 7 32 Bit) oder 20 GB freier FEstplattenspeicher (für Windows 7 64 Bit)
  • Grafikkarte: DirectX-9-Grafikkarte mit WDDM 1.0- oder höherem Treiber

Das sind die Grundvoraussetzungen für Windows 7, um zumindest die Grundfunktionen nutzen zu können. Falls Sie weitere Windows-7-Funktionen nutzen möchten, gelten mitunter folgende ereiterten Systemvoraussetzungen:

  • Spiele und Videowiedergabe: DirectX-10-Grafikkarte mit mehr Grafikspeicher
  • Windows Media Center: TV-Tuner
  • Windows Touch und Tablet PC: Touch-fähige Displays
  • Heimnetzgruppe: Netzwerkkarte
  • CD/DVD brennen: CD/DVD-Brenner
  • BitLocker-Verschlüsselung: TPM 1.2 Modul (Trusted Platform Module)
  • BitLocker to Go: USB-Flashlaufwerk
  • Windows XP-Modus: zusätzliche 1 GB RAM und 15 GB zusätzlichen Festplattenspeicher

Systemvoraussetzungen testen mit dem Windows 7 Upgrade Advisor

Ob Ihr „alter“ PC fit für Windows 7 ist, können Sie selbst herausfinden. Microsoft bietet im Internet kostenlos den „Windows 7 Upgrade Advisor“ an. Das ist ein kostenloses Prüfprogramm, das Ihren derzeitigen Rechner unter die Lupe nimmt und nach wenigen Minuten verrät, ob Windows 7 läuft, ob alle Systemvoraussetzungen erfüllt sind und wo Sie eventuell nachbessern müssen. Sie erhalten das Prüfprogramm für die Windows 7 Systemvoraussetzungen auf folgender Seite:

Treiber, Updates und Downloads für den Umstieg

Ebenfalls interessant: Auf der Webseite

bietet Microsoft jede Menge Treiber, Updates und Programme für den Umstieg auf Windows 7. Die Seite verrät auch, welche „alten“ Programme und Geräte garantiert unter Windows laufen. Unterteilt in „Software“ und „Hardware“ können Sie hier zum Beispiel feststellen, ob Office-Programme, Spiele oder Drucker unter Windows 7 funktionieren.

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Internet & Medien

Chrome hinter den Kulissen: So rufen Sie versteckte Speicher-Informationen des Browsers auf

Google Chrome, ein mittlerweile weit verbreiteter Internet Browser, bietet zwar nicht die Fülle an Konfigurationsmöglichkeiten und Add-Ons wie andere Browser (etwa Mozilla Firefox oder Safari), dafür lässt sich die innere Arbeitstechnik des Programms zeigen. Eine wichtige und sehr nützliche Funktion des Browsers ist etwa die Möglichkeit, Statistiken über das Speicherverhalten anzeigen zu lassen.

Mit dem geheimem Befehl „about:memory“ können Sie zum Beispiel analysieren, wie viel Speicher eine geöffnete Website verbraucht. Dies ist besonderes praktisch, wenn man einen volumengebundenen Internettarif hat. Dazu können sie auch das Speicherverhalten anderer Browser mit dem von Google Chrome vergleichen. Um dies zu tun öffnet man oft frequentierte Seiten in beiden Browsern parallel und startet about:memory, um die Speicherwerte der beiden Browser zu vergleichen.

Wie startet man dieses Feature von Google Chrome? Einfach „about:memory“ in die Adresszeile tippen (ohne die Anführungsstriche) und [Enter] drücken. Nun lässt sich der aktuelle Speicherstatus des Browsers ablesen.

Unterschieden wird dabei in den Hauptspeicher, der real auf dem Computer verwendet wird, und dem virtuellen Speicher. Beim Vergleich verschiedener Browser auf deren Speicherbeanspruchung lässt sich nun feststellen, welcher der verwendeten Browser mehr Speicher benötigt. Interessant ist diese Analyse vor allem, wenn dem Computer in Belangen der Hardware, wie etwa dem Vorhandensein an Arbeitsspeicher, Grenzen gesetzt sind.

Für besonders an den Hintergrundprozessen Interessierte lassen sich mit Google Chrome ebenfalls die DNS-Caches (zwischengespeicherten Informationen) anzeigen und auswerten. Drüber hinaus bietet Google Chrome eine Statistik über die Hintergrundaktivitäten des Programms, so dass keine Befürchtungen über verstecktes Ausspionieren des Nutzers aufkommen muss.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7, Vista Speicherdiagnose: Speicher testen und Speicherfehler aufspüren

Der Rechner läuft nicht so, wie er soll? Wenn Programme plötzlich abstürzen oder der Rechner ohne ersichtlichen Grund nicht mehr reagiert, ist oft ein defekter Speicherbaustein schuld. Doch wie lässt sich das genau herausfinden? Mit Bordmitteln von Windows. Windows Vista und Windows 7 sind mit einem versteckten Speichertestprogramm ausgestattet, das innerhalb weniger Minuten verrät, ob in Sachen Speicher und RAM-Bausteinen alles in Ordnung ist.

So testen Sie mit Windows Vista oder Windows 7 den Hautpspeicher:

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und geben Sie ins Suchfeld „Speicher“ ein.

2. In der Trefferliste des Startmenüs klicken Sie auf „Windows-Speicherdiagnose“.

3. Dann klicken Sie auf „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen“.

4 .Danach startet der Rechner neu und bootet im Speichertestmodus. Hier drücken Sie [F1] und wählen „Erweitert“. Bestätigen Sie mit der Taste [F10]. Jetzt nimmt das Speichertestprogramm die Speicherbausteine (RAM) unter die Lupe. Danach erhalten Sie ein ausführliches Testprotokoll.

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Handy & Telefon

Apple iPhone: Freie Speicherkapazität auslesen; wie viel RAM ist noch frei verfügbar?

8, 16 oder 32 Gigabyte? Das iPhone von Apple gibt es mit verschiedenen Speicherkapazitäten. Doch egal wie groß der iPhone-Speicher ist: Wer viel Musik, Videos und Fotos auf dem Handy speichert, stößt schnell an die Grenzen. Wie viel Platz noch bleibt, lässt sich folgendermaßen herausfinden.

Um zu ermitteln, wie viel Speicherplatz auf dem Apple iPhone noch frei ist, wechseln Sie im Hauptmenü in den Bereich „Einstellungen“. Anschließend tippen Sie auf „Allgemein“ und dann auf „Info“. Auf der folgenden Seite steht in der Zeile „Verfügbar“, wie viel Speicherplatz im iPhone noch ungenutzt ist.

Eine andere Möglichkeit: Schließen Sie das iPhone an den Rechner an. Bei Windows zeigt der Windows Explorer in der Ansicht „Kacheln“ (Befehl „Ansicht | Kacheln“) ebenfalls, wie viel Platz noch frei ist.

Eine weitere Variante: Schließen Sie das iPhone an den Rechner an, und starten Sie iTunes. Anschließend klicken Sie in der linken Spalte im Bereich „Geräte“ auf den Eintrag fürs iPhone. Am unteren Bildschirmrand steht nicht nur, wie viele Speicherplatz noch frei ist, sondern auch wie viel Platz durch Musik, Filme, Fotos, Programme und Anderes belegt ist.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

PC-Tuning und Optimierung: Das macht den PC schnell – Die wichtigsten Komponenten eines Rechners

Ganz klar: PCs müssen schnell sein. Je schneller, desto besser. Doch welche Komponenten sind für die hohen Geschwindigkeiten verantwortlich? Was kann einen PC bremsen? Die Antworten sind einfach: Beim Blick auf – oder besser: in einen PC wird deutlich, dass im Grunde nur wenige Bausteine über die tatsächliche Geschwindigkeit entscheiden.

Die vier wichtigsten Komponenten in Sachen Performance sind:

* Prozessor (CPU)

* Arbeitsspeicher (RAM)

* Festplatte

* Grafikkarte

Der Prozessor – Das Herz des Computers

Auf Platz Eins der wichtigsten PC-Komponenten steht unangefochten der Prozessor bzw. die CPU (Central Processing Unit). Der Prozessor ist das Herz des Computers; das wichtigste Organ im Zusammenspiel der Computerbausteine. Wie schnell ein Prozessor ist, verrät die Taktfrequenz. Analog zur PS-Zahl des Autos gibt die Taktfrequenz in Megahertz oder Gigahertz die Leistungsfähigkeit der CPU an. Dabei gilt: Je höher die Taktfrequenz, desto mehr „PS“ hat der PC.

Bei modernen Prozessoren wird die Taktfrequenz bewusst „versteckt“. Produktbezeichnungen wie „Intel Core 2 Extreme QX9300“ oder „AMD Phenom X4“ verraten zunächst nichts über den tatsächlichen Takt. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen möchten die beiden Haupt-Konkurrenten Intel und AMD im Prozessor-Markt den direkten Vergleich der Konkurrenzprodukte erschweren. Zum anderen spielen bei modernsten Prozessoren neben der Taktfrequenz mehr und mehr andere Aspekte der CPU eine große Rolle. Die Faustregel: Hohe Taktfrequenz gleich hohe Geschwindigkeit behält dennoch seine Gültigkeit – zumindest innerhalb der gleichen Prozessorklasse.

Der Arbeitsspeicher – Je mehr, desto besser

Viel hilft viel. Auf dieses simple Motto lässt sich die Bedeutung des Arbeitsspeichers reduzieren. Denn Arbeitsspeicher kann ein PC eigentlich nie genug haben. Je mehr sie ihm gönnen, umso schneller und flüssiger arbeiten Ihre Programme; umso rascher wechseln Sie zwischen mehreren Programmen hin und her.

Der Arbeitsspeicher ist praktisch die „Spielwiese“ ihres PCs, auf dem sich Programme und Daten nach Herzenslust „austoben“ können. Und richtig Spaß macht es erst auf einer richtig großen Wiese.

Hungrig nach Speicher sind alle Programme; die einen mehr, die anderen weniger. Je nachdem, ob Sie nur mit Büroanwendungen arbeiten oder die allerneuesten PC-Spiele installieren, sollten Sie Ihrem PC entsprechend genügend Speicher gönnen. Als Faustregel gelten folgende Speicherempfehlungen für ein schnelles Arbeiten:

* Büroanwendungen wie Word, PowerPoint, Outlook: 1 GB bis 2 GB

* Grafikanwendungen wie PhotoShop oder CorelDraw: 2 GB bis 4 GB

* Grafik-intensive Spiele und/oder Videobearbeitung: 4 GB bis 16 GB

Wichtig; Beim Kauf von Speichermodulen sollten Sie möglichst große Module kaufen. Für 4 GB Arbeitsspeicher sind zwei 2-GB-Bausteine empfehlenswerter als vier 1-GB-Bausteine. Das spart Steckplätze für spätere zusätzliche Erweiterungen.

Die Festplatte – Platz satt für Programme und Daten

Ihr Rechner braucht Platz. Viel Platz. Den bekommt er in Form der Festplatte. Auf ihr speichert Ihr Computer dauerhaft alle Dateien und Programme, die für die Arbeit mit dem PC notwendig sind. Das kann mit der Zeit eine ganze Menge werden. Mehrere tausend oder hunderttausend Dateien sind keine Seltenheit.

Auf der Festplatte geht’s ganz schön rund: Das Starten von Programm, das Speichern von Dateien oder das Spielen hält die Festplatte auf Trab. Stets müssen neue Dateien von ihr geladen auf ihr gespeichert werden. Die Geschwindigkeit der Festplatte ist daher in Sachen Performance ein gewichtiger Faktor: Je schneller der Computer die Dateien findet oder ablegt, umso zügiger geht’s zur Sache.

Drei Faktoren sind für die Geschwindigkeit der Festplatte ausschlaggebend:

* Die Datenübertragungsrate: Dieser Wert bestimmt, wie schnell große Datenpakete übertragen werden. Flotte Platten schaufeln die Daten mit einer Transferrate von 40 MByte pro Sekunde vom und zum Rechner.

* Die Zugriffszeit: Dieser Wert definiert die Zeit, die die Festplatte benötigt, um einen Datenblock zu finden. Schnelle Festplatten haben eine mittlere Zugriffszeit – auch Random Access Time genannt – von 9 bis 11 Millisekunden.

* Die Fragmentierung: Die Fragmentierung – oder „Zerstückelung“ bestimmt, in welchem Grad die Daten auf der Festplatte in einzelne Teilstücke zerteilt (fragmentiert) vorliegen. Je mehr Dateien nur als Fragmente und nicht in einem Stück vorliegen, umso mehr Zeit vergeht beim Lesen der Dateien.

Neben der Geschwindigkeit ist auch die Größe der Festplatte für ein flottes Arbeiten wichtig. Der Grund: Einen Teil der Festplatte nutzt Windows als „Not-Reserve“. Wenn es im Arbeitsspeicher eng wird, nimmt Windows einen Teil der Festplatte, um dort selten benötigte Bereiche des Arbeitsspeichers auf der Festplatte in einer so genannten Auslagerungsdatei auszulagern. Dieser Bereich ist in etwa so groß wie der derzeit installierte Arbeitsspeicher. Für 1 GByte Arbeitsspeicher schnappt sich Windows entsprechend 1 GByte zusätzlichen Festplattenspeicher.

Weitaus hungriger als Windows selbst sind Programme und Spiele. Nicht selten verlangen moderne Programme nach mehreren GByte Festplattenplatz. Wenn Sie Video- oder Musikdateien bearbeiten oder speichern sind in Windeseile mehrere Dutzend GByte verbraucht.

Für die Auslagerungsdatei, Programme und Dateien sollten Sie stets freien Speicherplatz in Reserve haben. Denn wenn die Platte voll ist, geht gar nichts mehr. Als Faustregel hat sich folgendes bewährt: Auf Ihrer Festplatte sollte stets die Hälfte der zur Verfügung stehenden Kapazität noch frei sein, um für zukünftige Programme und Dateien gerüstet zu sein. Wenn auf Ihrer 200-GB-Festplatte zurzeit nur noch 30 GB frei sind, ist ein Engpass in den nächsten Wochen oder Monaten bereits abzusehen.

Ganz schön bunt hier – Die Grafikkarte

Spielen Sie gerne? Dann, aber auch nur dann sollten Sie auf Ihre Grafikkarte ein besonderes Augemerk legen. Für normale Büro-Anwendungen ist die Qualität der Grafikkarte von geringer Bedeutung.

Anders bei Computerspielen: Nahezu alle grafikintensiven Spiele verlangen nach einer Grafikkarte mit speziell auf Spiele abgestimmten Grafik-Prozessoren. Die beiden Marktführer in Sachen Spiele-Grafikkarten – NVidia und ATI – haben hierfür spezielle Prozessoren entwickelt, die Spiele richtig schnell machen.

Schnelle Grafik kann sehr teuer werden: Die allerneuesten und -schnellsten Grafikkarten kosten selten unter 500 Euro. Unser Tipp: Wählen Sie nie das allerneueste Modell, da dies innerhalb weniger Monate technisch bereits wieder überholt sein wird. Greifen Sie stattdessen zum wesentlich günstigeren, aber nur minimal langsameren Vorgängermodell von ATI und Nvidia.

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