Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Automatisch sichere Passwörter erstellen

Regelmäßiges Ändern des Benutzerkonten-Passwortes ist die Grundlage um sicherzustellen, dass unberechtigte Personen an Ihre Datenbestände gelangen. Zusätzlich sollte noch darauf geachtet werden, dass kein Geburtstagsdatum, der Name des Haustieres oder eines Familienmitgliedes verwendet wird. Diese sind viel zu einfach zu erraten. Bei Windows kann aber der eingebaute Passwort-Generator für eine sichere Kennworterstellung sorgen.

Das ideale Kennwort sollte Groß- und Kleinschreibung enthalten, sowie Zahlen und Sonderzeichen. Zugegeben, der Windows Passwort-Generator ist versteckt und nur über einen Kommandozeilenbefehl erreichbar.

Bei Windows 7 und Vista öffnen Sie die Eingabeaufforderung über „Start | Alle Programme | Zubehör“. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wählen im Kontextmenü „Als Administrator ausführen“.

Bei Windows XP starten Sie die Eingabeaufforderung mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben in das Eingabefeld „cmd“ ein und drücken die [Enter]-Taste.

Im Fenster der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl

net user benutzername /random

ein und bestätigen mit [Enter].  „Benutzername“ ist hier ein Platzhalter. Geben Sie an dieser Stelle den Namen des Users ein, dessen Passwort generiert werden soll.

Wichtig ist, dass Sie sich das neue Kennwort sofort notieren, da es wird automatisch im Benutzerprofil gespeichert wurde und sofort aktiv ist.

Hinweis: Sollten Sie bei Windows 7 die minimale Passwortlänge zu einem früheren Zeitpunkt mal erweitert haben, werden Sie eine entsprechende Fehlermeldung erhalten. Diese muss vorher wieder rückgängig gemacht werden. Das können Sie direkt in derselben Eingabeaufforderung erledigen. Geben Sie dazu den Befehl

net accounts /minpwlen:8

ein und bestätigen mit [Enter]. Anschließend gehen Sie wie oben beschrieben vor.

Klicken Sie hier, um den ganzen Artikel über die „Minimale Passwortlänge“ zu lesen.

Kategorien
Excel Hardware & Software

Mit Excel statistisch verteilte Zufallszahlen generieren

Falls Sie öfters umfangreiche Kalkulationen durchführen, benötigen Sie als Grundlage vermutlich auch eine entsprechend große Anzahl an Zufallszahlen. Dabei sollen sich die einmal bestimmten Werte bei den weiteren Berechnungen nicht mehr verändern. Mit Excel können Sie dies problemlos realisieren.

Excels Zufallszahlen-Generator

Excel bietet eine spezielle Funktion mit der sich Zufallszahlen einfach und schnell generieren lassen. Falls Sie eine Version bis Excel 2003 den Befehl „Extras | Add-In-Manager“ und ab Excel XP „Extras | Add-Ins“. Ab der Version Excel 2007 können Sie stattdessen direkt auf „Entwicklertools“ gehen und anschließend im Menüband auf „Add-Ins“ klicken. Falls das Kontrollkästchen bei „Analyse-Funktionen“ noch nicht aktiviert, setzen Sie hier bitte noch das entsprechende Häkchen.

Sollte bei Excel 2007/2010 das Menüband „Entwicklertools“ fehlen, müssen Sie es erst aktivieren. Bei Excel 2007 geht das in den Optionen im Bereich „Häufig verwendet“ mit der Option „Entwicklerregisterkarte in der Multifunktionsleiste anzeigen“. Bei Excel 2010 gehen Sie in den Optionen in den Bereich „Menüband anpassen“ und kreuzen dort in der rechten Liste „Entwicklertools“ an.

Zudem müssen Sie bei Excel 2010 die Analyse-Tools aktivieren, indem Sie in den Option im Bereich „Add-Ins“ auf „Gehe zu“ klicken, das Add-In „Analyse-Funktionen“ ankreuzen und die Fenster mit Ok schließen.

Zufallszahlen generieren

Als nächsten Schritt gehen Sie bei Versionen bis Excel 2003 auf „Extras | Analyse-Funktionen“. Bei späteren Versionen wechseln Sie stattdessen auf das Register „Daten“ und danach im Menüband auf „Datenanalyse“. Im sich öffnenden Dialog klicken Sie dann auf das Symbol für die „Zufallszahlengenerierung“. Sie finden dieses in der Liste für die Analyse-Funktionen. Bestätigen sie die Auswahl mit einem Klick auf „OK“ und wählen Sie im anschließenden Fenster die gewünschten Parameter für die Zufallszahlen aus.

Die entsprechende Menge der Spalten bestimmen Sie über das Eingabefeld „Anzahl der Variablen“. Die Anzahl der Zeilen legen sie über das Eingabefeld „Anzahl der Zufallszahlen“ fest. Aus dem Produkt dieser beiden Werte ergibt sich dann die Gesamtzahl der Zufallswerte. Nun müssen Sie noch das passende Verfahren auswählen, mit dem die Zufallszahlen erzeugt werden sollen. Wählen Sie dieses über das Kombinationsfeld „Verteilung“ aus.

Um normale Testdaten zu erzeugen, empfiehlt sich die Auswahl „Gleichverteilt“. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit Testdaten für anderweitige statistische Verfahren erzeugen. Die Eingabe der weiteren Parameter hängt dabei vom gewählten Verfahren ab. Haben Sie sich für die gleichverteilten Zufallszahlen entschieden, dann legen Sie die Parameter als Bereich fest, in welchem sich die Zufallszahlen befinden. Auf Wunsch können Sie in einem zusätzlichen Eingabefeld noch den Ausgangswert festlegen.

Zum Schluss müssen Sie noch festlegen, wo genau das Programm die generierten Zufallszahlen ablegen soll. Führen Sie die entsprechende Einstellung im Bereich „Ausgabe“ durch. Wählen Sie beispielsweise „Neues Tabellenblatt“ und klicken Sie anschließend auf „OK“. Sie erhalten daraufhin eine neue Tabelle mit den generierten Zufallszahlen.