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Abgestürztes Programm zuverlässig beenden

Dass Programme mal abstürzen oder nicht mehr reagieren, kommt häufiger vor. Normalerweise lassen sie sich dann einfach beenden und können neu gestartet werden. Funktioniert das Beenden über das Kreuz-Icon oben rechts im Programmfenster nicht, dann muss man zu härteren Maßnahmen greifen.

Programm reagiert nicht mehr

In den meisten Fällen hilft die Tastenkombination [Strg][F4], das abgestürzte Programm effektiv zu beenden. Aber auch dieser Shortcut funktioniert nicht immer zuverlässig. Das liegt daran, dass Windows nur „fragt“ ob das Programm beendet werden kann und überlässt ihm aber die Entscheidung.

Beenden erzwingen

Sollte die Standard-Methode nicht funktionieren, dann lässt sich das abgestürzte Programm mit dem Tool SuperF4 zuverlässig beenden. SuperF4 ist auf Github kostenlos erhältlich. Nach dem Download und der Installation ist SuperF4 direkt einsatzbereit.

Mit der Tastenkombination [Strg][Alt][F4] wird das Beenden eines Programms erzwungen. Hierbei wird der Taskmanager nicht erst nach seiner Erlaubnis gefragt. Nicht gespeicherte Anwendungsdaten werden ebenfalls gelöscht.

Hinweis: Bei der Installation wird zusätzlich ein Registry-Hack angeboten, den du ebenfalls übernehmen solltest, falls dein Computer häufig in den Standby- oder den Ruhezustand versetzt wird.

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Amazon Kindle: Bei Problemen vollständigen Neustart Durchführen

Kein elektronisches Gerät, sei es Computer, Notebook, Handy oder Tablet ist vor Pannen und Problemen gefeit. Das gilt natürlich auch für das Flagschiff der E-Reader, dem Amazon Kindle.

Zuerst „normalen“ Neustart testen

Reagiert das Gerät nicht mehr, hilft in der Regel ein einfacher Neustart. Beim Kindle drückst du dazu für ungefähr sechs Sekunden den Power-Button, bis der Bildschirm weiß wird. Dann drückst du erneut den Einschalt-Knopf damit der E-Reader neu starten kann.

Vollständiger Neustart

In den meisten Fällen ist dieses Standardverfahren erfolgreich. Wenn nicht, dann solltest du es mit dem vollständigen Neustart versuchen.

Am besten du nimmst dir hierfür eine Uhr mit Sekundenanzeige zur Hilfe. Dann drückst und hältst du die Power-Taste beim Kindle für 40 Sekunden gedrückt.

Bereits nach kurzer Zeit beginnt der Bildschirm zu flackern oder er schaltet sich ab. Trotzdem hältst du die Taste weiterhin bis zum Ende der 40 Sekunden gedrückt. Nach Ablauf der Zeit lässt du den Einschalt-Knopf los, damit der E-Book-Reader neu starten kann.

Gespeicherte Daten gehen in beiden Fällen nicht verloren.

Tipp:

Bevor du den vollständigen Neustart durchführst, lädst du den Kindle am besten komplett auf.

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Windows macht immer häufiger Probleme? So einfach kann manchmal die Lösung sein.

Kommt es bei Windows mal zu Problemen und Programme stürzen ab, oder hängen sich einfach nur auf, dann kann das schnell zu erheblichem Frust führen. Gleiches gilt wenn die Leitung in´s Internet unterbrochen wird oder der Drucker mal wieder streikt. Für die meisten Fälle gibt es jedoch eine verblüffend einfache Lösung.

Simpel, aber effektiv

Und die heißt Computer-Neustart. Meist reicht der automatische Neustart aus, aber empfehlenswerter ist jedoch das Herunterfahren und erneutes Einschalten nach gut fünf bis zehn Sekunden.

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Durch diesen Vorgang werden die temporäre Dateien (auch die fehlerhaften), die Windows im Arbeitsspeicher ablegt, entfernt.

Am Ende des Tages den PC ausschalten

In diesem Zusammenhang sei nochmals erwähnt, das man am Ende des Arbeitstages, ob in der Firma oder auch zu Hause, den PC richtig herunterfährt, damit alle laufenden Programme und Hintergrundprozesse korrekt beendet werden können.

Zusätzlich zum Herunterfahren kannst du auch noch die temporären Dateien auf der Festplatte löschen. Auch hier schleicht sich des öfteren mal der Fehlerteufel ein. Am schnellsten findest du das Verzeichnis über das Fenster Ausführen. Öffne es mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl %temp% ein, und bestätige mit OK.

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Das Verzeichnis der temporären Dateien startet in einem neuen Explorer-Fenster. Der Inhalt des oft recht großen Verzeichnisses kann dann gelöscht werden.

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Beim Löschvorgang kommt es häufig zu Sicherheitswarnungen was aber normal ist, da im Hintergrund einige Prozesse laufen und die betreffenden Dateien gerade verwendet werden. Klicke in der Meldung einfach auf Überspringen.

Kommt es danach immer noch zu Problemen, dann könnte unter Umständen eine Neuinstallation der betreffenden Programme helfen.

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Do it Yourself: Der „Super-Task-Killer“ von Windows zum selbermachen

Wenn Programme nicht mehr reagieren und abstürzen, kann man sie über den Task-Manager beenden. Der wird mit dem altbekannten „Affengriff“, [Strg][Alt][Entf] gestartet. Dann nur noch die Anwendung heraussuchen und  „Prozess beenden“ auswählen. Mit einem kleinen, selbst angelegten und wenig bekannten Mini-Tool geht das noch viel schneller und einfacher.

Programme schneller abschießen

Der „Super-Task-Killer“ für Windows 7, 8 und Vista ist eine simple Verknüpfung, die schnell angelegt ist. Mithilfe der Verknüpfung schießen Sie dann alle Programme ab, die nicht mehr reagieren und offensichtlich abgestürzt sind.

Um die TaskKiller-Verknüpfung anzulegen, klicken Sie auf eine freie Stelle des Desktops mit der rechten Maustaste, und wählen Sie im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

Geben Sie dann den Befehl

taskkill /f /fi „status eq not responding“

in das Eingabefeld als Ziel für die Verknüpfung ein, und klicken Sie auf  „Weiter“.

bild-1-windows-vista-7-8-win7-win8-super-taskkiller-task-killer-abgestürzt-beenden-nicht-reagieren-programm-mini-tool-selbst-anlegen-verknüpfung

Im nächsten Fenster vergeben Sie der Desktop-Verknüpfung einen passenden Namen, beispielsweise „Super-Task-Killer“. Automatisch ist hier schon der Name „taskkiller“ voreingestellt. Klicken Sie zur Bestätigung auf die Schaltfläche „Fertig stellen“.

bild-2-name-mini-tool-vergeben-eintragen-fertig-stellen-dialogfenster-verknüpfung-desktop-super-task-killer-affengriff-task manager

Tipp:

Windows wählt bei der neuen Verknüpfung automatisch ein System-Symbol aus. Möchten Sie dagegen ein etwas aussagekräftigeres Symbol haben, dann ändern Sie das wie folgt:

Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf die Verknüpfung und wählen im Kontextmenü „Eigenschaften“ aus. Im neuen Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Verknüpfung“ und klicken auf die Schaltfläche „Anderes Symbol“.

bild-3-verknüpfung-eigenschaftgen-anderes-symbol-rechtsklick-kontextmenü-öffnen-auswählen-desktop-minitool

Wählen Sie nun aus den verfügbaren Symbolen das passende aus, und bestätigen Sie mit „OK“. Beenden Sie die Registerkarte „Verknüpfung“ ebenfalls mit „OK“ und das Symbol des „Super-Task-Killer“ wird entsprechend geändert.

bild-4-verknüpfung-symbol-ändern-eingeben-eigenschaften-register-auswählen-passend-wechsel

Ab sofort genügt nun ein Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung, um abgestürzte Programme zu beenden. Beendet werden alle Programme, die im Task-Manager den Status „Reagiert nicht“ haben. Achtung: Mitunter haben auch Programme diesen Status, die gerade sehr beschäftigt sind, etwa Videoprogramme beim Berechnen von Filmen. Verwenden Sie den Super-Task-Killer daher nur dann, wenn sicher ist, dass im Hintergrund keine rechenintensiven Anwendungen laufen.

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Outlook 2007/2010: Durch Abschalten nicht genutzter Add-Ons Outlook schneller und stabiler machen

Wenn Outlook zu langsam startet und reagiert oder häufig abstürzt, dann kann die Ursache bei den Zusatzfunktionen (Add-ins) liegen. Diese Erweiterungen, die mitunter von Drittanbietern stammen, können Outlook sinnvoll ergänzen, bremsen aber auch kräftig aus. Nicht benötigte Add-ins sollten Sie daher abschalten.

Add-Ons: Weniger ist mehr

Eines der bekanntesten Bremsklötze ist das iTunes-Add-in. Es synchronisiert Outlook mit iOS-Hardware. Mit ein paar einfachen Arbeitsschritten können Sie dieses und weitere überflüssige Add-ins deaktivieren und Outlook wieder Beine machen:

1. In der Menüleiste von Outlook klicken Sie auf „Extras | Vertrauensstellungscenter“.

2. Wählen Sie im linken Bereich die Kategorie „Add-Ins“, sowie ganz unten neben „Verwalten“ die Option „COM-Add-Ins“. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche „Gehe zu“.

Bei Outlook 2010 rufen Sie den Befehl „Datei | Optionen“ auf, klicken auf „Add-Ins“ und dann auf die Schaltfläche „Gehe zu“.

3. Das nächste Fenster, „COM-Add-Ins“, listet alle abschaltbaren Outlook-Erweiterungen auf. Entfernen Sie alle Häkchen deren Add-Ins Sie nicht nutzen und bestätigen Sie die Auswahl mit dem Button „OK“.

Bei Outlook deaktivierbare Add-Ins sind beispielsweise:

  • Microsoft Exchange Unified Messaging  = für Nutzer von Voicemails
  • Microsoft CharePoint Server-Kollegenimport-Add-In = nur bei Nutzung von SharePoint-Servern im Unternehmensumfeld
  • Microsoft Outlook Mobile Service = für den Versand und Empfang von Nachrichten per SMS
  • Microsoft VBA für Outlook-Add-in = für Anzeige von aufwendigen Formularen und Tool in E-Mails
  • Microsoft Outlook Connector für soziale Netzwerke = Darstellung von Neuigkeiten Ihrer Kontakte aus Facebook etc.
  • OneNote-Notizen zu Outlook-Elementen = Unterstützung von OneNote-Notizen.
  • Microsoft Exchange-Add-in = nur für Exchange-E-Mail-Konten. Nutzer von POP3 oder IMAP können dieses Add-in bedenkenlos abschalten
  • Windows Search Email Indexer = ermöglicht eine schnellere Suche von E-Mail, da alle Nachrichten in den Speicher geladen und somit indiziert werden. Dieses Add-in ist sehr nützlich und sollte aktiviert bleiben.

Dies ist nur eine kleine Auswahl von Outlook-Add-ins, die bei Ihnen installiert sein könnten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die eine oder andere Erweiterung abgeschaltet werden kann, erhalten Sie auf der Support-Seite von Microsoft Office eine detaillierte Beschreibung aller Microsoft-Office Add-ins. Für Erweiterungen von Drittanbietern finden Sie die Beschreibungen im Web oder auf deren Webseiten.