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Beim Raspberry Pi die Stromversorgung per USB verbessern

Der Raspberry-Pi-Minicomputer erfreut sich bei vielen Nutzern einer großen Beliebtheit. Die Einsatzbereiche des Raspberry sind vielfältig. Sogar als „Video-Recorder“ mit angeschlossener Festplatte wird er eingesetzt. Und da sind wir schon bei einem Problem. Manchmal reicht die Stromversorgung für eine Festplatte nicht ganz aus und wird daher nicht erkannt. Mit einem Trick lässt sich die Stromdrosselung leicht abschalten.

Insbesondere treten die Probleme bei 3,5 Zoll Fesplatten auf. Der Motor der HDD erhält über den USB-Port einfach nicht genügend Strom, selbst wenn das Netzteil vollkommen ausreichend ist.

Um den Ladestrom des USB-Anschlusses zu erhöhen, öffnest du im Betriebssystem Raspbian die Datei sudo nano /boot/config.txt.

Am Ende dieser Datei fügst du folgende Befehlszeile hinzu:

max_usb_current=1

Speichere die geänderte Datei mit den Tastenkombinationen [Strg][O], [Return] und [Strg][X]. Damit das Betriebssystem die Änderung übernehmen kann, startest du das System mit dem Befehl sudo reboot neu.

Ab sofort sollte deine Festplatte genügend Strom erhalten und problemlos erkannt werden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Der geheime Befehl zum Beenden des Windows-Explorers

Verschiedene Einstellungsänderungen erfordern einen Neustart des Windows-Explorers. In der Regel erfolgt dies durch ein Reboot des Computers. Man muss aber nicht unbedingt den PC komplett herunterfahren, insbesondere dann, wenn bereits etliche Dateien und Programme geöffnet wurden. Ein wenig bekannter Trick beendet den Windows-Explorer, ohne den Computer auszuschalten.

Windows 7

Beim Betriebssystem Windows 7 öffnest du das Startmenü, dann drückst du die Tastenkombination [Strg][Umschalt] und klickst gleichzeitig mit der rechten Maustaste in den leeren Bereich des Startmenüs. Im Kontextmenü wählst du dann die Option Explorer beenden aus.

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Windows 8

Bei Windows 8 und 8.1 ist dieser Trick über die Taskleiste anwendbar. Drücke und halte die bekannte Tastenkombination [Strg][Umschalt] und klicke in einen freien Bereich der Leiste. Auch hier erscheint die Option Explorer beenden im Kontextmenü.

Reboot des Explorers

Um den Windows-Explorer neu zu starten, benötigst du den Task-Manager, der am schnellsten mit [Strg][Umschalt][Esc] aufgerufen wird. Klicke auf Datei | Neuer Task (Ausführen)

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…gib den Befehl explorer.exe ein, und bestätige die Eingabe mit OK oder der [Enter]-Taste.

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Der Windows-Explorer startet daraufhin wieder, ohne den PC komplett herunterzufahren.

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Handy & Telefon iPad iPad iPhone

iPhone/iPad Reboot und Neustart ohne Home-Button oder Ein-/Ausschalttaste

Wenn das iPhone oder iPad mal wieder hängen bleibt oder verdächtig warm wird, hilft meist ein Neustart. Ganz nach dem Motto „Reboot tut immer gut“. Allerdings müssen dafür der Home-Button oder der Einschaltknopf funktionieren. Nur dann kann man durch langes Halten des Ein- Ausschaltknopfs das iPhone oder iPad neu starten. Doch was tun, wenn die Hardwaretasten defekt sind und nicht mehr funktionieren? Auch das ist kein Problem. Wir zeigen zwei Tricks, wie Sie das iPhone bzw. iPad auch dann rebooten und neu starten, wenn Home-Button oder Ein-/Ausschaltbutton nicht mehr funktionieren.

Variante 1: Fettschrift aktivieren

Hört sich eigentartig an, funktioniert aber. Um das iPhone oder iPad ganz ohne Hardwaretasten neu zu starten, muss man in den Einstellungen nur die Fettschrift aktivieren. Die fette Schrift ist eigentlich für alle gedacht, denen die superschmalen Schriften ab iOS 7 oder iOS 8 zu dünn sind. Mit der Fettschrift werden sie lesbarer. Praktischer Nebeneffekt: Die Umstellung auf Fettschrift (oder zurück zu dünneren Standardschrift) bootet und resettet das iPhone und iPad gleichzeitig. So funktioniert’s:

1. Wechseln Sie in den Bereich Einstellungen | Allgemein.

2. Tippen Sie auf Bedienungshilfen.

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3. Hier aktivieren Sie die Option Fetter Text.

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4. Es erscheint der Hinweis, dass beim Anwenden der Einstellung das iPhone neu gestartet wird. Genau das ist ja auch beabsichtigt. Bestätigen Sie die Meldung mit Weiter. Das iPhone bzw. iPad wird daraufhin neu gestartet. Alle Einstellungen auf dem iPhone bleiben unverändert erhalten.

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Nach dem Neustart und Reset werden alle Schriften etwas fetter dargestellt. Wem das nicht gefällt, wiederholt die obigen Schritte einfach und schaltet die Fettschrift wieder aus. Auch dabei wird das iPhone bzw. iPad wieder neu gestartet.

Variante 2: WLAN-Einstellungen löschen

Es gibt noch eine zweite Möglichkeit für einen Reboot ohne Hardwaretasten. Allerdings gehen dabei die Netzwerkeinstellungen für WLAN, VPN und Bluetooth verloren und müssen danach neu konfiguriert werden. Vorstellen möchten wir die Methode trotzdem:

1. Wechseln Sie in den Bereich Einstellungen | Allgemein.

2. Blättern Sie nach unten, und tippen Sie dort auf Zurücksetzen.

3. Anschließend auf Netzwerkeinstellungen tippen.

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4. Es erscheint der Hinweis, dass alle Netzwerkeinstellungen gelöscht und auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Es passiert aber noch mehr: Sobald Sie die Meldung mit Zurücksetzen bestätigen, wird das iPhone oder iPad sofort neu gestartet. Danach müssen Sie allerdings die Netzwerkeinstellungen fürs WLAN und die Bluetooth-Koppelungen neu einrichten. Praktischer ist das die erste Variante ohne Verlust der Einstellungen und Konfigurationen.

Ein-/Aus- und Standby-Taste kostenlos austauschen lassen

Eine defekte Ein-/Aus-Taste ist kein Einzelfall. Bei den iPhone-5-Modellen gibt es etliche Exemplare mit fehlerhaften Tasten. Daher hat Apple für alle iPhone 5, die bis einschließlich März 2013 produziert wurden, ein Austauschprogramm gestartet. Bei betroffenen Geräten können Sie die Taste kostenlos von Apple austauschen lassen.

Dazu müssen Sie auf der Apple-Seite Programm zum Austausch der iPhone 5-Standby-Taste nur die Seriennummer des iPhones eingeben (diese steht im Bereich Einstellungen | Allgemein | Info). Danach können Sie die Taste entweder vor Ort in einem Apple Store austauschen lassen oder es er Mail-In-Service zu Apple einschicken.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

AVM Fritz Box Reset ohne Resetknopf: So resetten Sie die FritzBox von AVM

Bei vielen Internetnutzern ist die Fritz!Box äußerst beliebt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die FritzBox robust und ausgereift ist. Einmal eingeschaltet, läuft sie äußerst stabil. Nur eines fehlt bei der FritzBox: ein Reset-Schalter, um die Box in den Auslieferungszustand zurückzusetzen. Mit folgenden Tricks können Sie bei der Fritz Box trotzdem einen Reset durchführen.

Fritz Box Reset durchführen

Einen Reset können Sie bei der Fritzbox nur über das Konfigurationsmenü im Browser durchführen. Doch was tun, wenn die Fritz Box über den Browser nicht mehr erreichbar ist? Keine Sorge: Auch wenn es bei der Fritz!Box keinen Resetknopf gibt, können Sie Box mit folgenden Schritten trotzdem resetten.

1.  Die Fritzbox ist eigentlich ein kleiner Netzwerkcomputer, der intern über die IP-Adresse 192.168.178.254 (oder bei neueren Boxen über 168.254.1.1 – siehe unten) verfügt. Damit der Reset klappt muss zuerst der eigene Rechner eine IP-Adresse aus demselben Segment erhalten. Hierzu wechseln Sie in der Systemsteuerung in den Bereich „Netzwerkverbindungen“ (Start > Systemsteuerung > Netzwerverbindungen). Bei Windows Vista klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Netzwerk und Internet“, „Netzwerk- und Freigabecenter“ sowie „Netzwerkverbindungen verwalten“.

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung, und wählen Sie den Befehl „Eigenschaften“.

3. Markieren Sie das Protokoll „Internetprotokoll (TCP/IP)“, und klicken Sie auf „Eigenschaften“.

4. Tragen Sie folgende feste IP-Adressen ein:

  • IP-Adresse: 192.168.178.100
  • Subnetzmaske: 255.255.255.0
  • Gateway: 192.168.178.254

fritz-box-reset-ip

5. Schließen Sie die Fenster, und starten Sie den Rechner neu.

Jetzt können Sie das Konfigurationsmenü der FritzBox im Browser über die Adresse http://192.168.178.254 erreichen.

Bei neueren Boxen: 169.254.1.1

Sollte es mit der Adresse 192.168.178.254 nicht funktionieren, wiederholen Sie die obigen Schritte, verwenden aber die IP-Adresse 169.254.1.1. – diese kommt vor allem auf neueren FritzBoxen als Notzugang zum Einsatz. Die Daten müssen dann folgendermaßen lauten:

  • IP-Adresse: 169.254.1.100
  • Subnetzmaske: 255.255.255.0
  • Gateway: 169.254.1.1

Danach geben Sie im Browser die Adresse http://169.254.1.1/ ein, um zur FritzBox-Konfigurationsobnerfläche zu gelangen.

FritzBox resetten auf Werkszustand

Um den Reset auszuführen, wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen > System > Zurücksetzen“ und klicken auf „Werkseinstellungen“. Mit einem weiteren Klick auf „FritzBox neu starten und Werkseinstellungen“ laden wird die FritzBox in den Ursprungszustand zurückversetzt. Nicht vergessen: Dabei gehen alle Konfigurationseinstellungen verloren.

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Nachdem Sie die Fritzbox neu eingestellt haben, sollten Sie die Netzwerkeinstellungen wieder zurückstellen. Hierzu öffnen Sie (wie oben beschrieben) die Netzwerkeigenschaften und aktivieren wieder die Option „IP-Adresse automatisch beziehen“. Der Trick funktioniert mit allen gängigen FritzBox-Modellen, etwa mit den Modellen 6490, 7269, 3270, 3272, 3370, 3390, 6320, 5340, 6360, 6810, 6840, 6842, 7050, 7112, 7113, 7140, 7141, 7150, 7170, 7240, 7270, 7272, 7320, 7330, 7330, 7360, 7362, 7390, 7490, 7570.

Reset per Telefon

Wenn Sie über eine FritzBox mit Telefonanschluss verfügen und ein Telefon an den Router angeschlossen ist, können Sie den Reset auch übers Telefon durchführen, indem Sie die Rufnummer

#991*15901590*

wählen. Wie es genau geht, steht im Tipp „Fritz!Box Reset und Notzugang: Die Fritzbox übers Telefon resetten und in den Auslieferungszustand versetzen„.

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Hardware & Software Windows 7

Windows: Automatischen Neustart nach Updates abschalten

Die automatische Update-Funktion von Windows 7 ist eine der wichtigsten Elemente für die Sicherheit und Programmverbesserungen. Sie sollte nur auf Notebooks deaktiviert werden, wenn man unterwegs ist und einen Volumentarif nicht unnötig belasten möchte. Der Nachteil der Automatisierung ist, dass nach erfolgten Updates oftmals der Computer ebenfalls automatisch neu startet. Hier wird man in seiner Arbeit unnötig unterbrochen. Mit einem Eintrag in der Registry kann man den automatischen Neustart verhindern und ihn zu einer passenderen Gelegenheit manuell durchführen.

Endlich keine störenden Reboots mehr

Selbst wenn man den manuellen Neustart mal vergessen sollte, aktualisieren sich die Dateien spätestens dann, wenn Sie den PC zum Feierabend herunterfahren.

Neuer Schalter im Registrierungs-Editor

Und so schalten Sie den automatischen Neustart ab:

Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] das Fenster „Ausführen“, geben Sie dort den Befehl regedit ein, und klicken Sie auf „OK“.

bild-3-ausführen-regedit-schlüssel-anlegen-favoriten-erzeugen-direkt-mit-einem-klick-registry-registrierungseditor

Anschließend navigieren Sie zum Schlüssel

HKEY_LOCAL-MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows

Legen Sie hier per Rechtsklick einen Unterschlüssel namens „WindowsUpdate“ an.

bild-1-windows-win7-7-registry-update-automatisch-neustart-reboot-verhindern-abschalten-regedit

Nach diesem Vorbild legen Sie im Unterschlüssel WindowsUpdate einen weiteren Schlüssel mit Namen AU an.

Im Schlüssel „AU“ erzeugen Sie einen DWORD-Wert-Eintrag. Markieren Sie dazu den Schlüssel „AU“ mit der rechten Maustaste und wählen im Kontextmenü die Optionen Neu | DWORD-Wert (32-Bit). Als Name geben Sie NoAutoRebootWithLoggedOnUsers ein.

bild-2-dword-wert-32-bit-eintrag-unterschlüssel-schlüssel-windows-update-registrierungseditor-anlegen-hkey-local-machine-software

Öffnen Sie nun diesen Eintrag mit einem Doppelklick, ändern Sie den Wert auf 1, und bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

bild-3-registry-windows-7-win7-reboot-neustart-nach-update-verhindern-dword-wert-no-auto-reboot-with-logged-on-users

Die Deaktivierung des automatischen Reboots ist sofort aktiv und der Registrierungs-Editor kann geschlossen werden.

Möchten Sie zu einem späteren Zeitpunkt den automatischen Neustart wieder einschalten, dann ändern Sie den DWORD-Wert wieder auf Null oder löschen Sie den gesamten Schlüssel „WindowsUpdate“.

Aus- und Einschalten nach Belieben

Wenn das Aus- und Einschalten öfter durchgeführt werden soll, dann empfiehlt es sich, diesen Schlüssel als Lesezeichen in der Registry anzulegen. Das erleichtert das Wiederfinden enorm. Wie das geht, lesen Sie in dem Artikel „Sie ändern häufig einen bestimmten Schlüssel in der Registry? Mit einem Lesezeichen gelangen Sie blitzschnell zum dem Schlüssel.

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Hardware & Software Mac OS X

Mac startet nicht mehr: Defekte Festplatte und Bootsektor reparieren mit fsck

Wenn die Festplatte im Mac Probleme bereitet, hilft meist das Überprüfen und Reparieren der Festplatte mit dem Festplattendienstprogramm. Doch was tun, wenn der Mac erst gar nicht richtig startet? Dann hilft als letzter Rettungsanker meist das Reparatur-Tool „fsck“. Damit lassen sich selbst hartnäckige Festplattenfehler wieder reparieren.

fsck im Einzelbenutzermodus starten

Das fsck-Dienstprogramm gehört zur Standardausstattung von Mac OS X, lässt sich aber nicht einfach über die normale Mac-Oberfläche starten. Die Benutzung ist nur im sogenannten Einzelbenutzermodus möglich. Das ist ein spezieller Modus zur Fehlerbehung, etwa wenn der Mac nicht mehr richtig startet. Die Festplattenreparatur mittels fsck- und Einzelbenutzermodus funktioniert folgendermaßen:

1. Schalten Sie dem Mac aus.

2. Schalten Sie den Mac wieder ein, halten Sie während des Einschaltvorgangs aber die Tasten [cmd] und [S] gedrückt. Sobald die ersten Textmeldungen auf dem Bildschirm erscheinen, können Sie die Tasten loslassen.

3. Statt mit der normalen Mac-Oberfläche startet der Mac im Textmodus. Hier geben Sie den folgenden Befehl ein:

/sbin/fsck -fy

Achtung: Im Einzelbenutzermodus ist automatisch die US-amerikanische Tastatur aktiviert. Die Zeichen für / und – und das [y] liegen daher nicht auf den gewohnten Tasten. Um den Schrägstrich / einzugeben, drücken Sie die [-]-Taste; für den Bindestrich die Taste [ß] und für das y die Tasten [Z].

4. Das fsck-Prüfprogramm checkt daraufhin in fünf Phasen den Zustand der Festplatte und zeigt danach die Ausnutzung und Fragmentierung der Platte an. Sind keine Probleme vorhanden, erscheint die Meldung

Das Volume xyz scheint in Ordnung zu sein

Wurden Probleme gefunden und vom Prüfprogramm Änderungen, Reparaturen oder Korrekturen vorgenommen, erscheint der Hinweis

Am Dateisystem wurden Änderungen vorgenommen

Wichtig: In diesem Fall sollten Sie den fsck-Befehl (Schritt 3) so oft wiederholen, bis die Meldung nicht mehr angezeigt wird. Das ist notwendig, da mitunter im ersten Durchgang weitere Probleme entdeckt wurden. Erst wenn wieder „Das Volumen scheint in Ordnung zu sein“ erscheint, sind sämtliche Reparaturen erfolgreich abgeschlossen.

mac-startet-nicht-mehr-festplatte-reparieren-fsck

5. Um den Rechner wieder neu zu starten, geben Sie den Befehl

reboot

ein. Die Reparatur ist damit abgeschlossen, und der Rechner sollte wieder wie normal starten und booten.

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Hardware & Software Tipp des Tages

Windows 7 Updates: Den automatischen Neustart nach Updates und Patches deaktivieren

Aktualität ist das A und O für einen sicheren Rechner. Die automtischen Updates von Windows sorgen dafür, dass der Rechner stets mit den neuesten Updates und Patches versorgt wird. Die Kehrseite der Medaille: sind kritische Updates dabei, wird der Rechner automatisch neu gestaret. Mit folgendem Trick lässt sich der Zwangsstart abschalten.

Damit Windows 7 nach einem Update keinen Neustart mehr erzwingt, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Registierungseditor, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] drücken und den Befehl „regedit“ eingeben.

2. Im Registrierungseditor wechseln Sie in den folgenden Ordner:

HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREPoliciesMicrosoftWindowsWindowsUpdateAU

Sollte nur der Ordner Windows existieren und die Ordner WindowsUpdateAU fehlen, müssen Sie sie neu einrichten. Das geht so: Zuerst markieren Sie den Ordner Windows und rufen den Befehl  „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“ auf. Geben Sie dem neuen Ordner den Namen WindowsUpdate. Dann markieren Sie den neuen Ordner WindowsUpdate, rufen erneut den Befehl „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“ auf und geben dem neuen Ordner den Namen AU.

Markieren Sie den Ordner AU.

3. Dann klicken Sie auf einen freien Bereich im rechten Teil des Fensters und rufen den Befehl „Datei | Neu | DWORD-Wert“ auf. Geben Sie dem neuen Wert den Namen NoAutoRebootWithLoggedOnUsers.

4. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag NoAutoRebootWithLoggedOnUsers, und geben Sie ins folgende Dialogfenster den neuen Wert 1 ein.

Das war’s. Windows lädt und installiert zwar weiterhin alle neuen Updates und Patches, verzichtet aber auf den Neustart. Um die notwendigen Installation abzuschließen, müssen Sie den Rechner wie gewohnt herunterfahren und neu starten – allerdings können Sie jetzt selbst entscheiden, wann neu gestartet wird.

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Handy & Telefon

Apple iPhone Batterie/Akku-Probleme: So hält der Akku wieder länger

Keine Frage: So ein Apple iPhone ist ein tolles Mobiltelefon. Viele Anwender klagen jedoch über die kurze Akkulaufzeit. Oft ist die iPhone-Batterie bereits nach wenige Stunden leer – obwohl das iPhone kaum genutzt wurde. Folgende Tricks helfen, um schlappen Akkus wieder Beine zu machen.

iPhone Reboot

Ihr iPhone saugt den Akku regelrecht leer? Nach wenigen Stunden ist bereits Schluss? Das iPhone ist verdächtig warm, auch wenn es nicht genutzt wird? Häufigste Ursache für eine extrem kurze Akkulaufzeit und eine dauerhafte Erwärmung des iPhones ist eine fehlerhaft programmierte App, die im Hintergrund munter weiterläuft und den iPhone-Prozessor belastet. Die sogenannten „Zombie“-Prozesse arbeiten im Hintergrund weiter und halten das iPhone unnötig auf Trab.

Die Lösung, um den unbekannten Stromfresser loszuwerden, ist einfach: Führen Sie einen Reboot durch, um das iPhone neu zu starten und damit die Zombie-Prozesse zu löschen. Hierzu den Ein/Ausschaltknopf oben rechts gedrückt halten, bis der Schieberegler „Ausschalten“ erscheint. Sollte das iPhone nicht reagieren, den „Home“- und „Ausschalten“-Knopf gleichzeitig für einige Sekunden drücken. Mit dem „Ausschalten“-Regler das iPhone ausschalten.

Sobald das iPhone ausgeschaltet ist, einige Minuten warten und es neu einschalten. Damit ist der Reboot abgeschlossen, das iPhone wird neu gestartet und befindet sich in einem „frischen“ Zustand ohne stromfressende Zombie-Prozesse.

Push kostet 20% Akkuleistung

apple-iphone-strom-akku-mehr-leistung-1Eine Ursache für hohen Stromverbrauch können die Push-Dienste des iPhone sein. Apple räumt ein, dass mit Push die Akkuleistung um 20% Prozent sinkt. Liegt der Mehrverbrauch deutlich darüber, sollten Sie alle Push-Dienste neu konfigurieren, inklusive MobileMe und Exchange. Wer möchte, kann jetzt erst mal testen, ob ohne Push die Akkuleistung wieder steigt.

Falls nicht, ist vielleicht eine andere Push-Applikation verantwortlich. Dann hilft folgendes: Im Einstellmenü unter „“Mail, Kontakte, Kalender“ die MobileMe/Exhange-Accounts auswählen und „Löschen“. Dann unter „Einstellungen | Benachrichtigungen“ die Liste der Programme prüfen, die Push-Dienste nutzen. Diese Programme testweise deinstallieren (wie’s geht, stehtim Tipp „IPhone Apps deinstallieren: iPhone-Programme löschen„). Danach die normalen Push-Dienste für MobileMe/Exchange wieder einrichten.

Hilft auf jeden Fall: Zurück zum Auslieferungszustand (iPhone Restore)

apple-iphone-strom-akku-mehr-leistungAls letzte Maßnahme gegen übermäßigen Stromverbrauch hilft mitunter ein Zurücksetzen in den Auslieferungszustand (Restore), um wirklich alle heimlichen Zombies, Push-Apps und andere Stromfresser loszuwerden. Dabei gehen allerdings sämtliche Daten verloren.

Um das iPhone zurückzusetzen und einen Restore durchzuführen, das iPhone per USB an den Rechner anschließen und iTunes starten. Im iTunes-Fenster auf die Schaltfläche „Wiederherstellen“ klicken. Damit wird der interne Speicher des iPhone komplett gelöscht und die Firmware neu aufgespielt. Dabei gehen zwar alle Daten und Einstellungen verloren – beim nächsten Synchronisieren ist aber alles wieder da.