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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Sprunglisten auch ohne rechte Maustaste öffnen

Seit Windows 7 gibt es in der Taskleiste die sogenannten Sprunglisten oder Jumplists. Wenn Sie mit der rechten Maustaste zum Beispiel auf das Explorer-Symbol klicken, erscheint eine Auswahl der am häufigsten genutzten Ordner. Beim Internet Explorer zeigt ein Rechtsklick auf das IE-Icon eine Auswahl der Lieblingswebseiten. Was kaum bekannt ist: Die Sprungliste lässt sich auch ohne rechte Maustaste öffnen.

Zum Öffnen der Sprunglisten reicht die linke Maustaste: Klicken Sie in der Taskleiste mit der linken Maustaste auf das gewünschten Programmsymbol, und – ganz wichtig – halten Sie die Maustaste gedrückt. Jetzt fahren Sie mit der Maus (und weiterhin gedrückter linker Maustaste) nach oben. Schon erscheint die Sprungliste, ohne auch nur einmal in die Nähe der rechten Maustaste gekommen zu sein.

Bei bereits gestarteten Programmen können Sie alternativ auch auf das Icon zeigen (nicht klicken), warten bis das Vorschaufenster erscheint, und dann mit gedrückter linker Maustaste mit der Maus nach oben fahren.

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Hardware & Software Word

Word bis 2003: Liebliengsbefehle ins Kontextmenü der rechten Maustaste aufnehmen

Die wichtigsten Word-Befehle erreichen Sie über das Kontextmenü. Einfach mit der rechten Maustaste klicken, und schon erscheinen zum Beispiel alle Befehle zum Formatieren von Zeichen und Absätzen oder das Kopieren von Textpassagen. Wenn Sie im Kontextmenü wichtige Befehle vermissen, können Sie es problemlos um weitere Befehle ergänzen. Allerdings nur bis Word 2003.

Das Anpassen und Erweitern des Kontextmenüs funktioniert leider nur bis zur Word-Version 2003. Ab Word 2007 können Sie das Kontextmenü leider nicht mehr konfigurieren. Bis zur Version 2003 geht’s jedenfalls folgendermaßen:

1. Rufen Sie den Befehl „Extras | Anpassen“ auf, und wechseln Sie in das Register „Symbolleisten“.

2. Dann klicken Sie auf den Eintrag „Kontextmenü“.

3. Es erscheint eine kleine Symbolleiste mit den Registern“Text“, „Tabelle“ und „Zeichnen“. Hier sind alle Befehle aufgeführt, die in den jeweiligen Kontextmenüs erscheinen.

4. Wechseln Sie ins Register „Befehle“, und suchen Sie die Funktion aus, die Sie ins Kontextmenü aufnehmen möchten. Dann ziehen Sie den Befehl  mit gedrückter linker Maustaste in das entsprechende Untermenü der Kontextmenü-Symbolleiste, etwa „Text“.

5. Jetzt blendet Word eine Liste aller Kontextmenüvarianten ein. Halten Sie die Maustaste weiterhin gedrückt, und zeigen (nicht klicken) Sie auf die jeweilige Variante, etwa „Text“ für Rechtsklicks auf einen Text. Daraufhin erscheint ein weiteres Untermenü mit dem Inhalt des jeweiligen Kontextmenüs. Ziehen Sie den Befehl in das Kontextmenü und lassen Sie die Maustaste erst los, sobald die gewünschte Position erreicht ist.

6. Sobald das neue Kontextmenü fertig ist, klicken Sie auf „Schließen“. Ab sofort stehen die neuen Befehle per Rechtsklick im jeweiligen Kontextmenü zur Verfügung.

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Hardware & Software

Windows Explorer: Den Explorer schneller starten und als Ordner in die Taskleiste einbauen

Auf vielen Rechnern ist der Explorer das wichtigste Programm. Allerdings dauert es eine Weile, bis der Dateiverwalter gestartet ist. Meist wird er über das Startmenü und den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Windows Explorer“ gestartet. Viel zu umständlich. Es gibt schnellere Methoden, um den Explorer zu starten.

Schneller zum Explorer

Am schnellsten geht’s mit der rechten Maustaste. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Start“, und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Öffnen – Alle Benutzer“ für die Ordneransicht oder „Explorer – Alle Benutzer“ für die Baumstruktur. Seit Windows 7 lautet der Rechstklick-Befehl des Startbuttons ganz einfach „Windows-Explorer öffnen“. Ohne Maus starten Sie den Explorer blitzschnell mit der Tastenkombination (Windows-Taste)+(E).

Beliebige Ordner in der Taskleiste integrieren

Noch schneller geht’s, wenn Sie den Explorer direkt in die Taskleiste integrieren. Dann können Sie Ordner und Dateien direkt über ein Aufklappmenü in der Taskleiste öffnen. Um den Schnellzugriff einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle innerhalb der Taskleiste, und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl „Symbolleiste | Neue Symbolleiste“.

2. Wählen Sie im nächsten Fenster aus, für welches Laufwerk bzw. welchen Ordner ein Aufklappmenü erscheinen soll, etwa für „Lokaler Datenträger (C:)“, „Dokumente“ oder „Bilder“.

3. Nach einem Klick auf OK bzw. „Ordner auswählen“ erscheint am rechten Rand der Taskleiste ein kleiner Doppelpfeil. Ein Klick darauf öffnet eine Liste aller Ordner, Unterordner und Dateien – ganz ohne Explorerfenster.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Die Systemsteuerung in die Taskleiste einbauen

Programme lassen sich problemlos an die Taskleiste heften. Sie müssen nur im Startmenü mit der rechten Maustaste auf den Programmnamen klicken und den Befehl „An Taskleiste anheften“ aufrufen. Schon erscheint das Programmsymbol dauerhaft in der Taskleiste. Bei der Systemsteuerung klappt das leider nicht – hier fehlt der Befehl „An Taskleiste anhefen“. Mit einem Trick bauen Sie die Systemsteuerung trotzzdem in die Taskleiste ein.

Um auch die Systemsteuerung in die Taskleiste einzubauen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie wie gewohnt die Systemsteuerung mit dem Befehl „Start | Systemsteuerung“ auf.

2. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Systemsteuerungs-Icon in der Taskleiste. Im darauf erscheinenden Menü wählen Sie den Befehl „Dieses Programm an Taskleiste anheften“.

Das war’s auch schon: Das Systemsteuerungsymbol bleibt jetzt dauerhaft in der Taskleiste. Selbst dann, wenn Sie die Systemsteuerung wieder schließen. Ein Klick auf das Taskleistensymbol, um die Systemsteuerung wieder einzublenden.

Der Vorteil der Systemsteuerung in der Taskleiste: Per Rechtsklick auf das Systemsteuerung-Icon greifen Sie blitzschnell auf die am häufigsten Systemsteuerungskomponenten. Mithilfe des Stecknadelsymbols können Sie die wichtigsten Bereich auch dauerhaft an die Sprungliste der rechten Maustaste heften.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Tricks: Den Befehl „Defragmentieren“ ins Kontextmenü der rechten Maustaste einbauen

Das Aufräumen der Festplatte übernimmt Windows 7 automatisch. Der Defragmentierer läuft etwa einmal pro Woche und sorgt dafür, dass verstreut gespeicherte Dateien wieder zusammengesetzt werden und die Platte insgesamt schneller wird. Das reicht Ihnen noch nicht? Wer gerne selbst Hand anlegt und die Platte manuell defragmentieren möchte, kann mit folgendem Trick den Defragmentierbefehl ins Kontextmenü der rechten Maustaste aufnehmen.

So landet der neuen Befehl „Defragmentieren“ im Kontextmenü der rechten Maustaste:

1. Zuerst müssen Sie den Registrierungseditor starten. Das geht am einfachsten, indem Sie die Tasttenkombination [Windows-Taste]+[R] drücken und den Befehl „regedit“ eingeben.

2. Anschließend wechseln Sie im Registrierungseditor in den Ordner HKEY_CLASSES_ROOTDriveshell.

3. Dann klicken Sie auf einen freien Bereich in der rechten Fensterhälfte und rufen den Befehl „Bearbeiten| Neu | Schlüssel“ auf. Geben Sie dem neuen Schlüssel den Namen runas.

4. Markieren Sie den neuen Ordner runas. Klicken Sie in der rechten Fensterhälfte doppelt auf „(Standard)“, und geben Sie den Begriff „Defragmentieren“ ein.

5. Im nächsten Schritt fügen Sie mit dem Befehl „Datei | Neu | Schlüssel“ einen weiteren Schlüssel namens command ein.

6. Anschließend folgt ein Doppelklick auf den Eintrag „(Standard)“. Geben Sie ins Dialogfenster den folgenden Befehl ein:

defrag %1 -v

7. Schließen Sie den Registrierungseditor, und starten Sie Windows neu.

Das Ergebnis: Wenn Sie im Explorer mit der rechten Maustaste auf ein Laufwerk klicken, erscheint im Kontextmenü der neuen Befehl „Defragmentieren“, mit dem Sie die Festplatte auch außerhalb der normalen Defrag-Zeiten auf Vordermann bringen.

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Outlook

Outlook: Drag-and-Drop-Zaubereien (Ziehen und Fallenlassen mit der Maus)

In Outlook hat alles seinen Platz. Die Adressen sind im Kontakte-Register, die Termine im Kalender und die anstehenden Projekte in der Aufgabenliste. Doch der Eindruck, daß die Daten innerhalb der einzelnen Register ein introvertiertes Leben führen, täuscht. Die einzelnen Outlook-Daten lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Aus einer E-Mail wird plötzlich eine Aufgabe, aus einem Termin ein Journaleintrag. Drag-and-Drop, das Ziehen-und-Fallenlassen mit der Maus macht’s möglich.

Ziehen und Fallenlassen

Oftmals enthält eine E-Mail zum Beispiel Details zu anstehenden Projekten. Die zugehörige Aufgabe ist schnell erstellt: Klicken Sie im Posteingang einfach auf die gewünschte E-Mail, und halten Sie die linke Maustaste gedrückt. Ziehen Sie die E-Mail – mit weiterhin gedrückter Maustaste – auf das „Aufgaben“-Symbol der Outlook-Leiste. Lassen Sie die Maustaste los – voilá, Outlook erzeugt eine neue Aufgabe und trägt automatisch den Betreff sowie den E-Mail-Text ein.

Das Ziehen-und-Fallenlassen funktioniert nicht nur mit E-Mails. Im Prinzip können Sie jedes Objekt mit gedrückter Maustaste auf jedem anderen Objekt fallenlassen. Outlook erzeugt stets ein neues Objekt und trägt die jeweiligen Informationen des Ursprungs-Objekts automatisch in die richtigen Felder ein. Probieren Sie es aus: Ziehen Sie z.B. einen Kontakt in den Kalender, um eine Besprechung einzuberufen oder eine Aufgabe auf den Posteingang, um ein Aufgabenprotokoll zu verschicken.

Der Trick mit der rechten Maustaste

Die Drag-and-Drop-Zaubereien sind damit aber noch lange nicht am Ende. Wenn Sie das Objekt nicht mit der linken, sondern mit der rechten(!) Maustaste ziehen und fallenlassen, erscheint zusätzlich ein Kontextmenü. Hier stellt Outlook zumeist vier ver¬schiedene Varianten zur Übernahme der Daten zur Verfügung. Der erste Befehl des Kontextmenüs entspricht dem Ziehen mit der linken Maustaste. Outlook kopiert dabei die Informationen des jeweiligen Objekts als einfachen Text in das Notizenfeld des neuen Objekts. Der Befehl „Hierher kopieren als Nachricht mit Verknüpfung“ erstellt zusätzlich zu den Textinformationen eine Verknüpfung zum Ursprungsobjekt. Somit können Sie beispielsweise im Aufgaben-Dialogfenster per Doppelklick direkt zur verknüpften Adresse springen.

Wenn Sie den Befehl „Hierher kopieren als Nachricht mit Anlage“ wählen, erhalten Sie zusätzlich eine Kopie des Ursprungsobjekts. Das ist praktisch, wenn Sie z.B. einen Kontakt per E-Mail verschicken. Der Empfänger kann die Kopie dann per Drag-and-Drop in sein eigenes Adreß-Register einbinden.

Vorsicht ist mit dem letzten Befehl „Hierher verschieben als Nachricht mit Anlage“ geboten. Outlook löscht in diesem Fall das Original-Objekt und verschiebt es in das Notizfeld des neuen Objekts. Diese Option empfiehlt sich nur, wenn Sie das Original-Objekt nicht mehr benötigen und es etwa per E-Mail weiterleiten möchten.

Aus Kontakt mach Brief

Um aus einem bestimmten Outlook-Elemente ein anderes Outlook-Element zu zaubern, können Sie auch auf das letzte Menü der Menüleiste zurückgreifen. Das gilt insbesondere für Kontakte. Über den Befehl „Kontakte -> Neue Aufgabe für Kontakt“ zaubern Sie aus der Adresse im Handumdrehen eine neue Aufgabe. Der Befehl „Kontakte -> Neuer Brief an Kontakt“ startet den Brief-Assistenten von Word.

Noch mehr Drag und noch mehr Drop

Das Ziehen-und-Fallenlassen ist nicht nur auf das Outlook-Fenster begrenzt. Sprengen Sie die Grenzen von Outlook, und ziehen Sie Kontakte, Aufgaben und Notizen beispielsweise auf den Windows-Desktop oder in das Word-Programmfenster.

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