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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

„Senden-an“ im Windows-Explorer selber anpassen

Im Windows-Explorer lassen sich Dateien über das Kontextmenü einfach an verschiedene Orte senden. Zum Beispiel lässt sich auf diese Weise eine Desktop-Verknüpfung zu Ordnern oder Programmen erstellen, oder eine Datei an einen E-Mail-Empfänger senden. Die Senden-an-Funktion lässt sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Standardmäßig ist die Auswahl der Orte im Senden-an-Menü ziemlich spärlich. Du kannst mit wenig Aufwand eigene Speicherorte hinzufügen. Dazu öffnest du den Windows Explorer, tippst in die Adresszeile den Befehl shell:sendto ein und bestätigst die Eingabe mit [Enter]. In der Anzeige wird dir nun der aktuelle Umfang der Speicherorte angezeigt.

Mit der Tastenkombination [Strg][N] öffnest du ein weiteres Explorer-Fenster, in dem du zu dem Ordner navigierst, der dem Senden-an-Menü hinzugefügt werden soll.

Mit der rechten Maustaste ziehst du diesen Ordner in das Explorer-Fenster von shell:sendto und wählst im Hinweisfenster Verknüpfung hier erstellen aus.

So lassen sich auch Speicherorte auf externen Festplatten als im Senden-an-Menü verankern.

Zum Entfernen nicht benötigter Speicherorte, rufst du wie oben beschrieben den Ordner shell:sendto auf und löschst den betreffenden Eintrag einfach.

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Chrome Internet & Medien

Google Chrome: In Webseiten eingebettete Videos ausklinken

Einige Browser, wie der norwegische Opera, können es schon länger. Auf Webseiten eingebettete Videos abkoppeln und im Vordergrund wiedergeben. Seit Version 70 kann es nun auch der Google Chrome. Allerdings ist die Funktion etwas versteckt.

Dieses Feature trägt den etwas irreführenden Namen Bild-in-Bild. Dieselbe Funktion wird im Opera-Browser Video-pop-out genannt.

Während in Opera die Funktion in den Einstellungen generell aktiviert oder deaktiviert werden muss, ist es beim Chrome direkt über das eingebettete Video möglich.

Klicke mit der rechten Maustaste in das Video, um das Kontextmenü einzublenden. Dann führst du erneut einen Rechtsklick in das Video (neben dem Kontextmenü) aus. Dadurch wird ein weiteres Kontextmenü eingeblendet, in dem du die Bild-in-Bild-Option auswählst.

Das betreffende Video wird direkt ausgeklinkt und ist auf deinem Bildschirm frei skalier- und positionierbar. Es verbleibt so lange im Vordergrund, bis es geschlossen wird.

Tolle Funktion, aber…

Bei etlichen Versuchen auf unterschiedlichen Webseiten funktionierte die Bild-in-Bild-Funktion (noch) nicht. Eine problemlose Entkopplung ist zumindest auf YouTube möglich.

Wer dieses Feature auf anderen Webseiten nutzen will, der sollte bis dahin zum Opera-Browser wechseln.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Sprungliste des Taskleisten-Icon deaktivieren

Beim Rechtsklick auf das Taskleisten-Icon des Firefox-Browsers erscheint eine Sprungliste die häufig aufgerufene Webseiten und verschiedene andere Funktionen enthält. Benötigst du die Sprungliste nicht, dann kannst du sie einfach deaktivieren.

Um die Sprungliste abzuschalten, tippst du in die Adresszeile deines Browsers about:config ein, führst den Befehl mit [Enter] aus und bestätigst die nachfolgende Warnmeldung.

Über das Eingabefeld links oben suchst du den Eintrag browser.taskbar.lists.tasks.enabled. In der Ergebnisliste erscheint der Eintrag mit dem Wert true.

Durch einen Doppelklick wird dieser Wert auf false geändert, der damit das Anzeigen der Sprungliste verhindert. Die Änderung ist ohne Browser-Neustart aktiv.

Wird die Sprungliste des Firefox später einmal wieder benötigt, dann wiederholst du die Arbeitsschritte und änderst mit einem Doppelklick den Wert wieder auf true.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Websuche in neuem Browser-Tab anzeigen

Mit der Version 57 des Firefox-Browsers (= Quantum) hat sich nicht nur das Aussehen geändert. Auch die kleine Suchleiste wurde von der Oberfläche verbannt und die Suchergebnisse werden im gleichen Browser-Tab angezeigt. Beides bekommst du mit ein paar kleinen Änderungen wieder zurück.

Suchfeld wieder aktivieren

Um das Suchfeld wieder in die Symbolleiste des Firefox zurückzuholen, klickst du auf das Drei-Balken-Icon und dann auf Einstellungen | Suche. Alternativ tippst du in die Adresszeile about:preferences#search ein.

Abschließend aktivierst du die Option Suchleiste zur Symbolleiste hinzufügen, die die keinen Neustart des Browsers erfordert.

Suchergebnis in neuem Tab anzeigen

Unabhängig davon, ob die Suchleiste im Browser angezeigt wird oder du eine Websuche über die Adresszeile startest, ist die Ergebnisliste in einem neuen Tab viel komfortabler.

Diese Funktion schaltest du über about:config ein. Gib diesen Befehl in die Adresszeile deines Firefox ein, drücke die Taste [Enter], und bestätige die nachfolgende Sicherheitswarnung.

Dann rufst du den Eintrag browser.search.openintab über das Suchfeld auf und klickst ihn doppelt an. Dadurch änderst sich der Wert von false auf true.

Ab sofort werden die Suchergebnisse in einem neuen Browsertab angezeigt.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Altbewährte Eingabeaufforderung wieder zurückholen

Mit dem letzten großen Windows 10 Update, dem Redstone 2 (Creators Update), gab es einige Änderungen. Dazu gehörte auch, dass die altbekannte Eingabeaufforderung durch die PowerShell und PowerShell (Administrator) ausgetauscht wurde. Wenn du dich aber (noch) nicht mit PowerShell arbeiten möchtest, kannst du die Eingabeaufforderung wieder zurück holen.

In den Einstellungen von Windows 10 befindet sich ein Schalter, mit dem man beliebig zwischen PowerShell und Kommandozeile hin- und herschalten kann.

Am schnellsten startest du die Einstellungen mit der Tastenkombination [Windows][I] und klickst auf Personalisierung | Taskleiste.

In der Kategorie Taskleiste befindet sich die Option Bei Rechtsklick auf die Schaltfläche “Start” oder beim Drücken von Windows-Taste+X “Eingabeaufforderung” im Menü durch “Windows PowerShell” ersetzen. 

Steht der Schalter dieser Option auf Ein, dann ist PowerShell aktiviert. In der Aus-Position ist dann die Eingabeaufforderung aktiv.

Hinweis

PowerShell ist die Weiterentwicklung der in die Jahre gekommenen Eingabeaufforderung. Aber Neu bedeutet nicht unbedingt, dass es auch besser ist.

Es kann vorkommen, dass der eine oder andere Befehl bei PowerShell keine Reaktion hervorruft. Für diese Fälle kann man dann die Kommandozeile einfach einschalten und es noch einmal versuchen.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Die Taskleisten-Uhr mit Sekundenanzeige ausstatten

In allen Windows-Betriebssystemen wird die Uhrzeit in der Taskleiste nur in Stunden und Minuten angezeigt. Da macht auch Windows 10 keine Ausnahme. In der Betaphase von Windows 10 (damals noch Windows 9.x) wurde bereits mit der kompletten Uhrzeit experimentiert. Gerüchten zufolge wurde die Sekundenanzeige aber wieder deaktiviert, da sie zu Performance-Problemen geführt haben soll. Die Problematik wurde inzwischen beseitigt, aber die Sekundenanzeige blieb bisher ausgeblendet. Mit einer kleine Registry-Änderung kannst du deine Systemzeit um die Sekunden erweitern.

Starte dazu deinen Registrierungseditor über das Fenster Ausführen und dem Befehl regedit. Anschließend navigierst du zu folgendem Registryschlüssel:

H_KEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced

Im rechen Anzeigebereich führst du einen Rechtsklick aus und wählst im Kontextmenü Neu | DWORD-Wert (32-Bit). Den neuen Schlüssel nennst du ShowSecondsInSystemClock, den du anschließend mit einem Doppelklick öffnest. Ändere den Wert von Null auf eins und speichere die neuen Angaben mit dem Button OK.

Nach einem Computer-Neustart wird in der Taskleiste die komplette Uhrzeit inklusive Sekunden angezeigt. Wenn du keinen System-Neustart durchführen willst, reicht es vollkommen aus, die explorer.exe über den Taskmanager neu zu starten.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Windows: Die Protokolle der Ereignisanzeige finden und einsehen

Alle Aktivitäten des Betriebssystems wird von Windows in Protokoll-Listen gespeichert. So kann man jederzeit nachvollziehen, was Windows 10 wann gemacht hat. Diese Ereignisanzeige ist besonders dann nützlich, wenn zum wiederholten Male Fehlfunktionen auftreten. Die Anzeige ist mit ein paar Mausklicks schnell geöffnet.

Mit der rechten Maustaste klickst du auf das Windows-10-Startmenü-Icon und wählst aus dem Kontextmenü den Eintrag Ereignisanzeige aus. Sie öffnet sich anschließend in einem separaten Fenster.

Über die Verzeichnisstruktur auf der linken Seite des Dialogfensters findest du alle Kategorien mit den dazugehörigen Protokollen. Die Einzelprotokolle kannst du dir im mittleren Anzeigebereich ansehen. Einfach per Doppelklick öffnen.

Wahlweise lässt sich die Ereignisanzeige auch über das Fenster Ausführen öffnen. Starte es mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl eventvwr. Oder du tippst den Begriff Ereignisanzeige in das Suchfeld des Startmenüs ein.

Das funktioniert mit allen Betriebssystemen.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Nervige Benachrichtigungen ausschalten und die Ruhezeit einschalten

Die Benachrichtigungen im Windows 10 Action-Center sind meistens sehr nützlich. Alle Meldungen des Betriebssystems, sowie die der App, beispielsweise Skype oder WhatsApp, werden hier angezeigt und mit einem Audiosignal unterlegt. Durch neue Windows Features der letzten Updates erscheinen diese Meldungen seit kurzem viel häufiger. Erscheinen diese Benachrichtigungen zu oft, kann man eventuell nicht konzentriert arbeiten. Recht neu ist aber auch die Lösung für dieses Problem.

In einem früheren Artikel haben wir bereits darauf aufmerksam gemacht, dass man den Sound der Benachrichtigungen selektiv abschalten kann. Diese Variante und auch die komplette Abschaltung von Meldungen über Einstellungen | System | Benachrichtigungen und Aktionen ist für eine kurzfristige Ruhephase recht aufwendig. Dazu gibt es seit kurzem die Funktion der Ruhezeiten.

Sie kann mit einem Mausklick ein- und wieder ausgeschaltet werden. Aber zuerst solltest du überprüfen, welche Benachrichtigungsoptionen aktiv sind. Dies erledigst du über Start | Einstellungen | System | Benachrichtigungen und Aktionen. Im Bereich Benachrichtigungen sollten mindestens folgende Features eingeschaltet sein, damit die Ruhezeiten funktionieren:

  • Benachrichtigungen von Apps und anderen Absendern abrufen
  • Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm anzeigen
  • Weckzeiten, Erinnerungen und eingehende VoIP-Anrufe auf dem Sperrbildschirm anzeigen
  • Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten

Zum Einschalten der Ruhezeit klickst du mit der rechten Maustaste auf das Icon des Action Centers ganz rechts in der Taskleiste und wählst im Kontextmenü Ruhezeiten aktivieren aus. Ab sofort erhältst du so lange keine Benachrichtigungen mehr, bis die Ruhezeit wieder deaktiviert wurde.

Dies geschieht auf die gleiche Weise, allerdings heißt der Befehl dann entsprechend Ruhezeiten deaktivieren.